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03/25/17

TSV Bückeberge verliert in der Frauen-Landesliga

 

SV Sebbenhausen-Balge - TSV Eintracht Bückeberge 1:0

Mangelnde Kampf- und Laufbereitschaft führt zur Niederlage

„Das war nichts“, sagte TSV-Cotrainer Oliver Winkler. Man habe nicht ins Spiel gefunden, keine Kampf- und Laufbereitschaft an den Tag gelegt. Das Gegentor nach 49. Spielminuten durch Megan Gehre sei klar Abseits gewesen, so Winkler: „Aber da müssen wir nicht diskutieren, das haben wir uns selbst eingebrockt.“ Nach zwei Niederlagen sei die Abstiegszone nicht weit weg, so Winkler.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Koller, Brandt (46. Busche), Bekemeier (86. Dornbusch), Gellermann, Stapel, Youssef, Söhnen, Serinek, Jochens, Stübke (72. Lassowski)

11/01/16

Herber Rückschlag


SG Schamerloh - TSV Eintracht Bückeberge    3:0

In der Landesliga hat der TSV Eintracht Bückeberge beim Spitzenreiter SG Schamerloh eine empfindliche 0:3-Niederlage einstecken müssen.

Bereits nach neun Spielminuten mussten die Gäste einem Rückstand nachlaufen. Joana Schröder hatte einen Steilpass aufgenommen, überlief die TSV-Abwehr und erzielte das 1:0. Die SG stand sicher in der Abwehr und lauerte auf Konter. Nach einer Roten Karte gegen SG-Keeperin Mona Dunkhorst nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums zogen die die Gastgeberinnen noch weiter zurück. „Wir waren aber nicht in der Lage das auszunutzen. Wir haben nicht die Ruhe gehabt“, erklärte TSV-Coach Michael Meyer. Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste auf den Ausgleich, fingen sich aber durch die schnelle Schröder zwei Konter ein (71./83.). „Wir hätten den Gegner eigentlich schlagen müssen. Aber wir haben derzeit wieder einen Bruch im Spiel, machen alte Fehler“, monierte Meyer. Die Niederlage ist ein herber Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Koller, Dornbusch, Jochens, Serinek (46. Busche), Pöppel, Bekemeier (46. Abs), Ucko, Stapel, Baade, Söhnen.

10/29/16

Meyer spielt auf Sieg

 

SG Schamerloh - TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag, 30.10.2016 um 13 Uhr)

Der TSV Eintracht Bückeberge muss am Sonntag um 13 Uhr beim Tabellenführer SG Schamerloh antreten. TSV-Trainer Michael Meyer hat die SG in Deckbergen beobachtet. „Sie haben nicht gut gespielt. Angst müssen wir nicht haben.“ Das Heimspiel gegen den 1. FFC Hannover ist am vergangenen Spieltag ausgefallen. „Der Platz war nicht bespielbar, aber jetzt fehlt uns vor dem Spitzenspiel der Rhythmus“, moniert der Coach, der in Schamerloh auf Sieg spielen will, um zum Tabellenführer aufzuschließen. Meyer muss mit Pia Gellermann und Julia Brandt auf wichtige Stützen verzichten.

10/18/16

Der TSV Eintracht Bückeberge verliert das Verfolgerduell beim HSC BW Schwalbe Tündern


HSC BW Schwalbe Tündern – TSV Eintracht Bückeberge    3:0

Bereits nach vier Spielminuten waren alle Pläne der Gäste über den Haufen geworfen, Jana Runge erzielte das 1:0 für Tündern. Die Gastgeberinnen spielten souverän, legten durch Runge (55.) und Sonja Debicki zum 3:0 nach (62.). „Wir lassen fast nichts zu und gehen momentan effektiv mit unseren Chancen um“, freute sich Tünderns Trainer Alexander Stamm. Und es hätte noch deutlicher werden können, aber Corinna Pradella und Carolin Brede, trafen nur die Latte. „Das war nichts von uns. Wir haben so schlecht gespielt, wie der Platz war“, meinte TSV-Trainer Michael Meyer, der mehr Ballbesitz seiner Mannschaft gesehen hatte. „Aber Tündern war deutlich effektiver und hat gute Konter gesetzt.“

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Bauer, Gellermann, Jochens, Serinek (58. Dornbusch), Bekemeier (74. Abs), Stapel, Busche, Söhnen, Baade, Brandt (81. Stübke).

Pokalüberraschung

Augen zu und durch: Der Kopfball von Eintracht-Kapitänin Meike Stapel (rechts) geht knapp am Tor vorbei. Foto: uk
Augen zu und durch: Der Kopfball von Eintracht-Kapitänin Meike Stapel (rechts) geht knapp am Tor vorbei. Foto: uk

Niedersachensenpokal

TSV Eintracht Bückeberge - FC Pfeil Broistedt       1:0
Tor: Pia Gellermann (66.)

TSV Eintracht Bückeberge schaltet Oberligisten FC Pfeil Broistedt mit 1:0 aus

Der TSV Eintracht Bückeberge hat in der zweiten Runde des Niedersachsen-Pokals für eine Überraschung gesorgt und den Oberligisten FC Pfeil Broi-stedt mit 1:0 bezwungen. Das Tor des Tages schoss Pia Gellermann.

Es war kein gutes Spiel, aber die Eintracht hatte den Oberligisten in der ersten Halbzeit fest im Griff. Mona Söhnen und Meike Stapel hatten das 1:0 der Eintracht auf dem Fuß, doch der Abschluss war zu ungenau. Die Defensive des Landesligisten stand sicher und ließ keine Großchancen der Gäste zu.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Broistedt fand besser in die Partie und zwang TSV-Torhüterin Laura Danziger zu zwei Glanztaten. In der 66. Minute fiel das goldene Tor der Eintracht. Pia Gellermann sah, dass Pfeil-Keeperin Marisa Roxanna Renner zu weit vor dem Tor stand. So segelte der Freistoß aus gut 35 Metern über die überraschte Torfrau in den Winkel. „Danach hatten wir noch zwei, drei gute Möglichkeiten, um das Ergebnis auf 2:0 zu stellen, aber wir wollten es spannend machen“, erklärte Trainer Michael Meyer.

In der Schlussphase warf der Oberligist alles nach vorne, doch Broistedt scheiterte entweder am eigenen Unvermögen oder an der starken Danziger im Eintracht-Kasten. „Wir haben förmlich um den Ausgleich gebettelt“, monierte Meyer die zu defensive Spielweise in den letzten Minuten. Das 1:1 wäre verdient für die Gäste gewesen. Nun wünscht sich Meyer einen Kracher in der nächsten Pokalrunde. „Über eine Regionalliga-Mannschaft würden wir uns sehr freuen“, hofft der TSV-Coach auf ein Glückslos.

TSV Eintracht Bückeberge:Danziger, Pöppel, Brandt, Bauer (68. Dornbusch), Bekemeier (50. Busche), Gellermann, Stapel, Baade, Söhnen, Serinek (78. Abs), Jochens.

 

 

10/07/16

Pokalauftritt für die Eintracht


Niedersachsenpokal

TSV Eintracht Bückebere - FC Pfeil Broistedt
(Sonntag, 09.10.2016 um 12.30 Uhr)

Der TSV Eintracht Bückeberge spielt am Sonntag, ab 12.30 Uhr, im Achtelfinale des Niedersachsenpokals gegen den FC Pfeil Broistedt.

Das Selbstvertrauen ist nach vier Siegen in Folge sehr groß beim heimischen Landesligisten. Das Team von Trainer Michael Meyer mischt in der Liga als Tabellenzweiter im Kampf um die Meisterschaft kräftig mit. Zuletzt wusste die Eintracht gerade in der Offensive zu gefallen. „Wir müssen gegen unsere Gäste sehr konzentriert sein. Chancenlos sind wir nicht“, ist sich Meyer sicher.

Die Gäste sind in der Oberliga Niedersachsen Staffel Ost beheimatet und rangieren dort nach sieben Spieltagen als Tabellenzehnter in der gefährdeten Zone. Fünf Punkte bei 6:10-Toren sammelte der Eintracht-Gegner bisher. Mit einem Offensiv-Feuerwerk des höherklassigen Vereins ist also nicht zu rechnen. „Vielleicht wird das auch ein Geduldsspiel“, glaubt TSV-Trainer Meyer.

 

 

10/04/16

Der TSV bleibt Verfolger des punktgleichen Spitzenreiters


SV Heiligenfelde - TSV Eintracht Bückeberge       2:3
Tore: Julia Brandt (51.), Nina Bekemeier (67.) und Meike Stapel (90.)

In der Landesliga hat der TSV Eintracht Bückeberge in letzter Sekunde einen 3:2-Erfolg beim SV Heiligenfelde erreicht und bleibt erster Verfolger des punktgleichen Spitzenreiters SG Schamerloh.

Die Gäste verschliefen die erste Halbzeit und lagen mit 0:2 zurück. Anika Wilms nutzte Nachlässigkeiten in der TSV-Defensive (14./22.). „Die Führung war verdient“ sagte TSV-Trainer Michael Meyer, der seine Mannschaft mit einer „intensiven Halbzeitansprache“ weckte. Die Eintracht spielte nur noch auf das Tor des SV Heiligenfelde, der versuchte, das Ergebnis über die Runden zu bekommen. Aber nach einer Ecke erzielte Julia Brandt den schnellen Anschlusstreffer und befeuerte die Bemühungen der Schaumburgerinnen (51.). Nina Bekemeier gelang mit einem satten Schuss aus 30 Metern der Ausgleich (67.). Die Eintracht drückte weiter, Pia Gellermann scheiterte mit zwei Freistößen. Meike Stapel traf die Latte und der Nachschuss von Mona Söhnen wurde auf der Linie geklärt. In der Nachspielzeit war es dann Stapel, die drei Gegenspielerinnen stehen ließ und überlegt zum überfälligen 3:2-Erfolg abschloss. „Ein verdienter Sieg, vor allem wegen der tollen Moral“, sagte Meyer.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Jochens, Bauer (55. Ucko), Gellermann, Serinek, Bekemeier, Brandt, Schütt, Stapel, Baade, Söhnen.

09/27/16

Es läuft


TSV Eintracht Bückeberge – Hannover 96 6:3

Tore: Mona Söhnen (2., 20., 30.), Nina Baade (36.), Nina Bekemeier (51.) und Meike Stapel (56.)

In der Landesliga mischt der TSV Eintracht Bückeberge in der Spitzengruppe mit. Der Eintracht gelang ein Start nach Maß. Mona Söhnen erzielte bereits nach zwei Minuten die Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Michelle Ferrari (11.) erhöhte Söhnen mit zwei weiteren Treffern auf 3:1 (20./30.). Das Spiel bleib ereignisreich. Ferrari verkürzte für Hannover (34.). Nur zwei Minuten später stellte Nina Baade den alten Abstand wieder her. „Es war ein sehenswertes Spiel. Beide Mannschaften haben guten Fußball gespielt, wir waren etwas besser“, sagte TSV-Trainer Michael Meyer. Die Gastgeberinnen nahmen die Zweikämpfe an und behielten die Spielkontrolle. Nach dem Seitenwechsel stellte die eingewechselte Laura Danziger die beste 96-Spielerin Ferrari kalt. Nina Bekemeier mit einem sehenswerten Heber aus 25 Metern (51.) und Meike Stapel (56.) stellten die Weichen endgültig auf Sieg. „Es war eine tolle Mannschaftsleistung. Zur Zeit läuft es bei uns“, freute sich Meyer.

TSV Eintracht Bückeberge: Ucko, Koller, Schütt, Brandt (68. Busche), Bekemeier (79. Abs), Gellermann, Stapel, Baade, Söhnen, Serinek, Jochens (46. Danziger).

09/20/16

Meike Stapel stellt die Weichen auf Sieg

Immer vorweg: Meike Stapel (grünes Trikot) erzielt beim 6:0-Erfolg des TSV Eintracht Bückeberge drei Tore.
Immer vorweg: Meike Stapel (grünes Trikot) erzielt beim 6:0-Erfolg des TSV Eintracht Bückeberge drei Tore.


TSV Eintracht Bückeberge – SV Sebbenhausen-Balge 6:0

Tore: Meike Stapel (24., 34., 89.), Mona Söhnen (30., 85.)
und Nina Baade (59.)

 

Der TSV Eintracht Bückeberge ist nach dem 6:0-Erfolg gegen den SV Sebbenhausen-Balge Zweiter.

Die Eintracht spielte eine starke erste Halbzeit gegen einen Gegner, der um jeden Ball kämpfte und auch in den Zweikämpfen verbissen zu Werke ging. Meike Stapel stellte mit dem 1:0 die Weichen auf Sieg (24.) Bis zur Pause legten die Gastgeberinnen durch Mona Söhnen (30.) und Stapel (34.) zweimal nach. „Der Doppelschlag war wichtig, wir haben Druck auf den Gegner ausgeübt“, sagte TSV-Trainer Michael Meyer.

Aber auch nach dem Seitenwechsel gaben sich die Gäste nicht auf. TSV-Keeperin Chantal Ucko bewahrte ihr Team mit einer Glanzparade vor dem Anschlusstreffer (50.). Nach dem 4:0 durch Nina Baade war dann alles klar (59.). Söhnen (85.) und Stapel (89.) schraubten das Ergebnis auf 6:0 hoch. „Es war ein völlig verdienter Sieg, der mit besserer Chancenauswertung auch hätte zweistellig ausfallen können“, sagte Meyer.

TSV Eintracht Bückeberge: Ucko, Koller, Pöppel, Brandt, Bauer, Bekemeier, Gellermann, Stapel, Baade, Söhnen, Jochens.

Heimspiel der Eintracht


TSV Eintracht Bückeberge - SV Sebbenhausen-Balge
(Samstag,17.09.2016 um 16 Uhr)

Der TSV Eintracht Bückeberge erwartet in der Landesliga am Sonnabend um 16 Uhr den Tabellenachten SV Sebbenhausen-Balge. Für die Eintracht gilt es, nach dem Derbysieg in Deckbergen nachzulegen, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.

09/13/16

Ucko hält den Sieg fest


SC Deckbergen-Schaumburg – TSV Eintracht Bückeberge 2:3

Tore: Gegnereigentor, Mona Söhnen (34., 48.)

Beide Mannschaften lieferten ein tolles Spiel mit Tempo, Emotionen, Leidenschaft und vielen Torchancen. Frau des Tages war Eintracht-Torhüterin Chantal Ucko, die mit starken Paraden den Dreier des Tabellenvierten festhielt. Die Gäste hatten den besseren Start. Nach einer Ecke von Meike Stapel rutschte Anna Bredemeier der Ball beim Klärungsversuch über den Spann und das Leder landete im eigenen Netz – 0:1 für die Eintracht. Der SC zeigte sich nicht geschockt, einen Schuss von Sunja Wilhelm lenkte Ucko (6.) an den Pfosten. Und auch Teresa Rovelli (10./22.) fand in Ucko ihre Meisterin. Bückeberge zeigte sich vor dem Tor abgebrühter. Mona Söhnen zog aus 25 Metern ab, der Ball landete an der Latte und sprang vom Rücken von SC-Torhüterin Janina Kreuzweiß in die Maschen – 0:2 (34.). Danach traf Mareike Bauer (40.) noch den Pfosten des SC-Gehäuses.

Mit neuem Mut kamen die SC-Frauen aus der Kabine und kassierten gleich eine kalte Dusche. Schiedsrichterin Elke Harmening pfiff nach einer unübersichtlichen Situation einen Elfmeter. Söhnen (48.) verwandelte zum 0:3. Doch der Gastgeber gab nicht auf, zeigte eine tolle Moral. Angefeuert von den Zuschauern verkürzte Rovelli mit einem Doppelschlag (51./54.) auf 2:3. Erst versenkte die Torjägerin ein Zuspiel von Julia Linke im Eck, dann köpfte sie eine Ecke ein. Das Spiel war wieder völlig offen. Der SC berannte das Eintracht-Tor, doch Ucko erwischte einen Sahne-Tag und entschärfte noch die Großchancen von Rovelli (70./88.) und Bredemeier (84.). Überschattet wurde das Derby von der schlimmen Verletzung von Eintracht-Spielerin Sabrina Pelzer.

„Wir haben eine tolle Moral gezeigt und hätten bei besserer Torchancenverwertung das Spiel gewonnen“, analysierte SC-Trainer Florian Schuba. Eintracht-Trainer Michael Meyer sah ein schwaches Spiel: „Wir müssen die Partie cleverer runterspielen. Der Sieg war glücklich. Wir können uns bei Chantal Ucko bedanken.“

TSV Eintracht Bückeberge: Ucko, Koller, Bauer, Bekemeier, Gellermann, Stapel, Schütt, Laura Danziger (39. Pelzer/67. Abs), Söhnen, Serinek, Jochens.

09/10/16

Derby in Deckbergen


SC Deckbergen-Schaumburg - TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag, 11.09.2016 um 13 Uhr)


In der Landesliga treffen sich am Sonntag um 13 Uhr der SC Deckbergen-Schaumburg und der TSV Eintracht Bückeberge zum Derby.

Durch zwei Niederlagen in Folge ist die Eintracht in der Tabelle auf den sechsten Rang abgerutscht und hat wie die Gastgeberinnen auf Rang neun nach vier Spielen sechs Punkte auf dem Konto. Der Ausgang des Derbys scheint offen. „Ich könnte derzeit auch mit einem Punkt leben“, sagt Eintracht-Trainer Michael Meyer, der ohne fünf Leistungsträgerinnen in Deckbergen antreten muss. „Wir produzieren zu viele Fehlpässe, gehen nach Widerstand des Gegners nicht richtig in die Zweikämpfe und scheinen Angst zu haben“, meint Meyer und hofft, dass seine Mannschaft „den Schalter findet“.

09/09/16

Schwache Vorstellung


TSV Eintracht Bückeberge - SV Germania Helsdorf       0:2


Der TSV Eintracht Bückeberge hat das zweite Heimspiel in Folge verloren. Gegen den neuen Tabellenführer SV Germania Helstorf stand nach neunzig Minuten eine 0:2-Niederlage.

Bereits nach drei Spielminuten waren die Pläne der Eintracht über den Haufen geworfen. Anna-Maleen Hartleb traf zum 1:0 für die Gäste. Die Gastgeberinnen zeigten eine schwache Vorstellung und kamen nicht ins Spiel. „Der Gegner war schnell und aggressiv – damit kommen wir aktuell überhaupt nicht klar“, moniert TSV-Trainer Michael Meyer. Das 0:2 für die Gäste fiel nach einer Flanke und anschließendem Volleyschuss von Sina Schaal in den Winkel (35.). „Ein schönes Tor“, räumte Meyer ein. Die Eintracht erspielte sich erst kurz vor dem Abpfiff eine Torchance. „Das war eindeutig zu wenig“, meinte Meyer.

TSV Eintracht Bückeberge: Ucko, Koller, Serinek, Jochens, Brandt, Dornbusch, Gellermann, Stapel, Danziger, Söhnen, Lassowski.

 

09/06/16

Abseits statt Ausgleich

Klare Sache: Pia Gellermann (hinten) foult Josepha Wirausky, Schiedsrichter Lennard Braun entscheidet auf Strafstoß.
Klare Sache: Pia Gellermann (hinten) foult Josepha Wirausky, Schiedsrichter Lennard Braun entscheidet auf Strafstoß.

TSV Eintracht Bückeberge – TSV Bemerode 0:2

Die Eintracht mühte sich nach Kräften, den vor der Pause spielerisch überlegenen Gegner in Schach zu halten. Das gelang in der Defensive recht ordentlich. Im Spiel nach vorne hakte es, die Gastgeberinnen erspielten kaum Torchancen, gestalteten die Partie aber weitgehend ausgeglichen. Eintracht-Torhüterin Chantal Ucko musste selten eingreifen, reagierte aber nach einem Schuss aus kurzer Entfernung prächtig und bewahrte ihr Team vor einem Rückstand.

Ein falsch eingeschätzter Zweikampf führte dann zum Rückstand. Pia Gellermann kam an der Strafraumgrenze einen Schritt zu spät, räumte Josepha Wirausky ab. Den fälligen Strafstoß verwandelte Clara Breitenreiter sicher (39.).

Nach dem Seitenwechsel bestimmte die Eintracht klar das Spiel, hatte aber bei zwei Entscheidungen des Schiedsrichters Lennard Braun Pech. Nach einem Freistoß von Gellermann an die Latte, köpfte Meike Stapel den Abpraller ins Tor, Braun gab den Treffer nicht. „Das war niemals Abseits“, sagte Eintracht-Trainer Michael Meyer. Nach einem Foul an Julia Brandt ließ der Unparteiische weiterspielen. „Da war ihm wohl die Sicht verdeckt“, räumte Meyer ein und fügte an: „Aufgrund der starken zweiten Halbzeit wäre ein Remis verdient gewesen.“ Das zweite Gegentor durch Sina Schneider fiel nach einem Fehlpass in der Abwehr (77.).


TSV Eintracht Bückeberge:
Ucko, Koller, Lassowski (60. Busche), Bauer (23. Serinek), Pöppel, Gellermann, Stapel, Baade, Söhnen, Jochens, Brandt.

09/03/16

Noch kein Spitzenspiel


TSV Eintracht Bückeberge - TSV Bemerode
(Samstag, 03.09.2016 um 16 Uhr)

Der TSV Eintracht Bückeberge erwartet heute um 16 Uhr den Tabellendritten TSV Bemerode. Nach dem erkämpften 2:1-Heimsieg gegen den TSV Limmer II will der Tabellenzweite nachlegen . Von einem Spitzenspiel will Eintracht-Trainer noch nicht sprechen. „Das ist noch zu früh. Mal sehen, was in der Saison noch passiert.“

08/30/16

Alle Kräfte gebündelt

Mona Söhnen (rechts) erzielt den wichtigen Ausgleich für den TSV Eintracht Bückeberge.
Mona Söhnen (rechts) erzielt den wichtigen Ausgleich für den TSV Eintracht Bückeberge.


TSV Eintracht Bückeberge – TSV Limmer II 2:1
Tore: Mona Söhnen (72.) und Pia Gellermann (74.)

In der Landesliga hat der TSV Eintracht Bückeberge den zweiten Saisonsieg eingefahren.

Bereits nach vier Spielminuten musste die Eintracht bei brütender Hitze einem Rückstand nachlaufen. Jlayda Güney hatte die Gäste in Führung gebracht. Der TSV war das klar bessere Team, nutzte vor der Pause seine wenigen Chancen nicht. Nach dem Seitenwechsel wurde die Überlegenheit noch deutlicher, aber im Abschluss agierte das Team von Trainer Michael Meyer weiter unglücklich. Zu allem Überfluss verschoss Nina Bekemeier einen Strafstoß. Nach einer Trinkpause bündelte die Eintracht noch mal alle Kräfte. Nach dem überfälligen Ausgleich durch Mona Söhnen (72.) legte Pia Gellermann zwei Minuten später per Kopfball nach einer Ecke von Inka Schütt den hochverdienten Siegtreffer nach.

TSV Eintracht Bückeberge: Ucko, Lassowski, Serinek, Bauer (46. Schütt), Gellermann, Jochens, Bekemeier, Stapel (46. Busche), Baade, Brandt, Söhnen (87. Albayrak).

08/22/16

Eintracht gelingt die Revanche

 

Niedersachsenpokal

TSV Eintracht Bückeberge - SVG Göttingen   4:0

Tore: Fiona Lassowski (40.,41.), Pia Gellermann (50.), Nina Bekemeier (75.)


Wenn Chantal Ucko im Tor des TSV Eintracht Bückeberge nicht zweimal großartig pariert hätte, dann geht das Spiel im Niedersachsenpokal gegen die SVG Göttingen möglicherweise verloren. „Sie hat uns am Anfang im Spiel gehalten“, sagt auch TSV-Trainer Michael Meyer. Seine Mannschaft bekommt Spiel und Gegner in den Griff und gewinnt gegen den Oberligisten mit 4:0.

Die klassentiefere Eintracht hatte sich einiges vorgenommen. So sollte zum einen Revanche genommen werden, weil die Göttingerinnen zum Abschluss der vergangenen Saison in der Relegation die Nase vorn hatten. Zum anderen erwartete Meyer nach der 1:5-Niederlage im Bezirkspokal beim SV Sebbenhausen-Balge eine Trotzreaktion seines Teams. Und die kam prompt. Nach Uckos Paraden gegen Gesine Springer (12./14.) wurde die Eintracht zur besseren Mannschaft. Die erst 17-jährige Fiona Lassowski nutzte in der 40. Spielminute einen krassen Abwehrfehler der Gäste aus. Eine Minute später wurde sie im Strafraum angespielt, tanzte noch eine Gegnerin aus und schoss zum 2:0 ein.

Die Eintracht machte gegen ersatzgeschwächte Göttingerinnen ein gutes Spiel. „Wir können das noch besser“, sagte Meyer, der auch eine bessere Körpersprache und griffige Zweikampfführung gesehen hatte. Nina Bekemeier spielte zentral im Mittelfeld sehr präsent und hinten hatte Pia Gellermann mit ihrem guten Stellungsspiel alles im Griff. Nach der Pause legte Gellermann (55.) mit einem Freistoß aus 30 Metern das 3:0 nach. Das vierte Tor war Bekemeier vorbehalten, die nach einem Abpraller richtig stand (75.).

 

TSV Eintracht Bückeberge: Ucko, Koller, Gellermann, Dornbusch (66. Serinek), Jochens, Bekemeier, Stapel, Söhnen (59. Schöttelndreier), Baade (84. Stübke), Brandt, Lassowski.

08/20/16

Michael Meyer will Revanche

 

Niedersachsenpokal

TSV Eintracht Bückeberge – SVG Göttingen
(Sonntag 21.08.2016 um 13 Uhr)

TSV Eintracht Bückeberge spielt im AOK-Niedersachsenpokal gegen die SVG Göttingen

Die SVG hat der Eintracht in der vergangenen Serie in der Relegation den Platz in der Oberliga vor der Nase weggeschnappt. Deshalb ist noch eine Rechnung zu begleichen. In der Meisterschaft sind die Gäste mit einem 1:3 gegen den MTV Barum gestartet.

Die Eintracht ist als Titelverteidiger im Bezirkspokal mit einem 1:5 beim SV Sebbenhausen-Balge sang- und klanglos ausgeschieden. „Das war überhaupt nicht, die Pässe kamen nicht. Wir haben klare Chancen ausgelassen“, sagt TSV-Trainer Michael Meyer, der trotz einiger Ausfälle eine Reaktion seiner Mannschaft erwartet „und im Landespokal gerne weiterkommen“ möchte. Inka Schütt, Laura Danziger, Stephanie Busche, Antonia Abs und Mareike Bauer fehlen.

 

08/18/16

Paukenschläge

 

SV Sebbenhausen-Balge – TSV Eintracht Bückeberge 5:1

Zwei von drei Schaumburger Mannschaften haben im Bezirkspokal die nächste Runde erreicht. Für Überraschungssiege sorgten der SC Deckbergen-Schaumburg und die SG Rodenberg, der negative Paukenschlag war das Ausscheiden des Titelverteidigers. Der TSV Eintracht Bückeberge unterlag klar in Sebbenhausen.

Mit nur einer Wechselalternaive reiste die Eintracht an und erwischte zudem einen rabenschwarzen Tag. Zweikampfschwach, antriebslos und ohne Einstellung präsentierte sich der Pokalverteidiger. Der Gastgeber führte nach 63 Minuten durch die Treffer von Lea-Hanna Duschneit (3), Megan Gehre und ein Eigentor von Katharina Jochens mit 5:0. Das Ehrentor erzielte Fiona Lynn Lassowski. „Weihnachten im August, jedes Gegentor war ein Geschenk. Es ging alles daneben“, ärgerte sich TSV-Coach Michael Meyer.

08/16/16

Weite Reise für den Pokalverteidiger

 

SV Sebbenhausen - TSV Eintracht Bückeberge
(Dienstag, 16.08.2016 um 19 Uhr)


Der Pokalverteidiger TSV Eintracht Bückeberge muss eine lange Reise auf sich nehmen. Die Elf von Coach Michael Meyer spielt heute ab 19 Uhr beim SV Sebbenhausen-Balge. Auch in dieser Partie treffen zwei Landesligisten aufeinander. Für die Eintracht ist der Gegner eine hohe Hürde, aber die Gäste wollen im Bezirkspokal erneut weit kommen. Die frühe Anstoßzeit schmeckt dem TSV-Coach überhaupt nicht.

08/15/16

Lassowski trifft dreimal

Fiona Lynn Lassowski (rechts) erzielt mit einem Volleyschuss den ersten ihrer drei Treffer. Foto: kläfker

 

TSV Eintracht Bückeberge - FSG Lauenhagen      7:0

Tore: Nina Bekemeier (7.), Fiona Lassowski (34., 59., 62.), Pia Gellermann (52., 74.), Meike Stapel (89.)

Der TSV Eintracht Bückeberge ist eine Nummer zu groß gewesen und siegte im Landesliga-Derby gegen die FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl mit 7:0.

Die ersatzgeschwächte Eintracht dominierte die erste Halbzeit optisch, wurde aber selten zwingend vor dem von Wiebke Dollweber gut gehüteten FSG-Tor. Dennoch dauerte es nicht lange, ehe der Ball zum ersten Mal im Netz lag. Das Tor war allerdings eine Koproduktion beider Teams. Die FSG-Abwehr bekam eine Ecke nicht geklärt und letztlich war es Nina Bekemeier, die den Ball gemeinsam mit einer Abwehrspielerin über die Linie stocherte (7.).

Die Gäste beschränkten sich angesichts wenig Durchschlagskraft im Angriff auf das Zerstören der TSV-Aktionen. Torjägerin Iman Mona Youssef steht aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung, Nachwuchskraft Kira-Marie Kubba mühte sich nach Kräften. Zwei Schüsse, einer davon neben das Tor, waren die gesamte Ausbeute einer Halbzeit.

Ganz anders die Eintracht, die versuchte, das Spiel spielerisch in den Griff zu bekommen. Das gelang auch weitestgehend, wenn auch die gefährlichen Abschlüsse fehlten. Nach einer optimal getimten Flanke von der über links durchgebrochenen Pia Gellermann vollendete Fiona Lynn Lassowski volley zum 2:0 (34.).

Nach der Halbzeit wurde die Überlegenheit dann auch in weitere Tore umgemünzt. „Wir haben sie vorne angelaufen und zugestellt“, sagte TSV-Trainer Michael Meyer. Gellermann legte schnell das dritte Tor nach (52.). Die Partie war spätestens jetzt entschieden. „Wir haben jeden Ball abgefangen“, sagte Meyer. Lassowski erhöhte innerhalb von drei Minuten auf 5:0 (59./62.). Gellermann und Meike Stapel schraubten das Ergebnis auf 7:0 (74./89.). „Wir hätten noch mehr Tore schießen können, aber für den Start bin ich zufrieden“, so Meyer, der mit seiner Mannschaft am Dienstag um 19 Uhr beim SV Sebbenhausen-Balge auf die Mission Titelverteidigung im Bezirkspokal geht.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Ucko, Koller, Lassowski, Bauer, Bekemeier, Gellermann, Stapel, Abs, Schütt, Baade, Jochens.

08/09/16

Teamcheck

TSV Eintracht Bückeberge
TSV Eintracht Bückeberge

 

Trainer Meyer erwartet keinen Traumstart

Die Frauen des TSV Eintracht Bückeberge schrammten in der vergangenen Serie nur ganz knapp am Aufstieg vorbei, der nach einer kurzfristig angesetzten Relegation aber auch überraschend gekommen wäre.

Im entscheidenden Spiel in Göttingen war bereits die halbe Mannschaft in Urlaub. „Aus den Köpfen ist das raus, da mache ich mir keine Sorgen“, sagt TSV-Trainer Michael Meyer, der aber seit diesem Spiel auf einige Spielerinnen verzichten muss. Nina Baade hatte Probleme mit dem Knie, Kim Rahde zog sich soagr einen Kreuzbandriss zu. Auch auf Torhüterin Laura Danziger muss Meyer noch länger verzichten. „Sie plagt sich seitdem mit einer Verletzung. Aber ihre Vertreterin Chantal Ucko macht das gut, hat unser Vertrauen. Da mache ich mir gar keine Gedanken. Es ist echter Luxus, wenn zwei so gute Torhüterinnen hat“, erklärt der Coach, der die Eintracht im zweiten Jahr in der Landesliga führt.

Über den Aufstieg macht man sich in Wendthagen keine Gedanken. „Wir wollen einen Punkt mehr holen, als im letzten Jahr“, gibt Meyer als Ziel aus. Für was auch immer das reichen könnte. Als Favoriten hat der Coach den Absteiger aus Schamerloh, Hannover 96 und den HSC BW Schwalbe Tündern auf dem Zettel.

Im Kader der Eintracht hat sich nicht viel getan. Mit Luise Pöppel und Ucko rücken zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft auf. Dazu kommen Talente aus dem eigenen Nachwuchs. Julia Danziger ist zum SC Deckbergen-Schaumburg zurückgekehrt. So wird es wieder die starke Achse um Laura Danziger, Pia Gellermann und Meike Stapel richten.

Durch die holprige Vorbereitung erwartet der Coach auch keinen Traumstart. Im Bezirkspokal hat der TSV in der ersten Runde ein Freilos. Am 14. August steigt das Derby gegen FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl. Am 21. August steht die erste Runde im Niedersachsenpokal auf dem Programm. Der Gegner ist bekannt, gegen die SVG Göttigen scheiterte das Meyer-Team in der Relegation. „Ich hoffe, dass dann die meisten Spielerinnen wieder an Bord sind, um denen zu zeigen, wie stark wir wirklich sind“, sinnt Meyer auf Revanche.

Trainer: Michael Meyer

Ko-Trainer und Torwarttrainer: Oliver Winkler, Jürgen Bekemeier

Torhüter: Laura Danziger, Chantal Ucko

Abwehr: Mareike Bauer, Katharina Jochens, Pia Gellermann, Leonie Stübke, Sophia Koller, Sarah-Lee Winkler, Stina Schäfer

Mittelfeld: Nina Baade, Fiona Lassowski, Nina Bekemeier, Sabrina Pelzer, Stefanie Busche, Nicola Serinek, Julia Brandt, Luise Pöppel, Kim Raade, Mara Zaudtke, Rebecca Dornbusch, Meike Stapel

Angriff: Antonia Abs, Mona Söhnen, Wiebke Schöttelndreier, Inka Schütt

Zugänge: Chantal Knotek, Mara Albayrak, Tamara Fernando (alle eigene Jugend), Chantal Ucko, Luise Pöppel (beide 2. Mannschaft)

Abgänge: Nadja Bruns (TuS Jahn Lindhorst), Julia Danziger (SC Deckbergen-Schaumburg)

Favoriten: Hannover 96, SG Schamerloh, HSC BW Schwalbe Tündern

Saisonziel: Mehr Punkte als in der vergangenen Saison holen, also über 41 Zähler.

06/16/16

Eintracht verpasst die Oberliga

 

Relegationspiel

SVG Göttingen - TSV Eintracht Bückeberge     5:0

Der Traum von der Oberliga-Rückkehr ist geplatzt. Der TSV Eintracht Bückeberge unterlag der SVG Göttingen mit 0:5 und musste damit den Gastgeberinnen zum Aufstieg gratulieren.

Die Eintracht trat zum entscheidenden Relegationsspiel ohne neun Spielerinnen an. Trainer Michael Meyer musste Meike Stapel, Pia Gellermann, Katharina Jochens, Stephanie Busche, Inka Schütt, Julia Brandt, Mara Zaudtke, Fiona Lassowski und Antonia Abs ersetzen. „Die vielen Ausfälle konnte mein Team nicht kompensieren. Der Göttinger Sieg geht völlig in Ordnung“, analysierte der TSV-Coach.

Von Beginn an wurde die Eintracht in die Defensive gedrängt. Aber die erste Chance hatte der TSV: Julia Danziger zog ab, SVG-Torfrau Danica Lakemann ließ prallen und Nina Baade staubte ab. Doch das Tor zählte nicht wegen Abseitsposition. Danach spielten nur noch die Göttingerinnen und schossen zur Pause durch Treffer von Sophie Bremer (19.) und Miriam Wedemeyer eine 2:0-Führung heraus. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie einseitig. Nina Mews (49. und 50.) sowie Caroline Müller erhöhten auf 5:0.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Pelzer, Koller, Bauer, Bekemeier, Ucko, Baade, Söhnen, Winkler, Julia Danziger, Wildführ, Schöttelndreier, Rahde, Serinek.

 

 

06/15/16

Schlechte Vorzeichen für Relegationsspiel

 

Relegationsspiel

SVG Göttingen - TSV Eintracht Bückeberge
(Mittwoch, 15.06.2016 um 20 Uhr)

TSV Eintracht Bückeberge muss im entscheidenden Aufstiegsspiel auf einige Spielerinnen verzichten

Der TSV Eintracht Bückeberge hat es im Relegationsspiel bei der SVG Göttingen in der Hand in die Oberliga Niedersachsen aufzusteigen.

Allerdings stehen die Vorzeichen mehr als schlecht. Da die Relegationsrunde nach dem überraschenden Rückzug des Oberligisten ATSV Scharmbeckstotel kurzfristig angesetzt wurde, befinden sich einige Spielerinnen im Urlaub oder sind beruflich unabkömmlich. „Mir graut es schon, fünf bis sechs Spielerinnen sind nicht dabei“, sagt Kotrainer Oliver Winkler. Darunter Leistungsträgerinnen wie Meike Stapel, Pia Gellermann oder Inka Schütt. Man müsse komplett umstellen und den Kader mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft auffüllen, so Winkler. Aber völlig chancenlos fährt die Eintracht nicht zum Tabellenzweiten der Landesliga Braunschweig. Die SVG hat in der Saison mehr als hundert Tore erzielt, lebt von ihren starken Angreiferinnen. Da beide Mannschaften ihr Spiel gegen den MTV Jeddingen mit 3:1 gewonnen haben, müsste bei einem Remis ein Elfmeterschießen über den Aufstieg entscheiden. „Wir werden alles versuchen und brauchen etwas Glück“, weiß Winkler.

 

06/09/16

Eintracht macht ersten Schritt


TSV Bückeberge schlägt in der Oberliga-Relegation den MTV Jeddingen mit 3:1

Der Landesligist TSV Eintracht Bückeberge hat das erste Spiel der Relegation zur Oberliga gegen den MTV Jeddingen mit 3:1 (2:1) im heimischen Mühlenbachstadion gewonnen.

Das Spiel begann mit rund 20-minütiger Verspätung, Jeddingen stand im Stau. Bückeberge hatte es eilig, schon nach drei Minuten zappelte der Ball im Netz der Gäste. Chantal Ucko verwertete eine Vorlage von Julia Brandt. In der Folge übernahm Bückeberge das Kommando. Die Gastgeber kamen besser in die Zweikämpfe, übten mehr Druck aus und kamen zu Chancen. Der 1:1-Ausgleich durch Fumbi Olomu stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Bückeberge zeigte sich unbeeindruckt und setzte den Gast weiter unter Druck. Nina Baade, Ucko und Brandt verpassten bei drei Großchancen die erneute Führung. In der 31. Minute war es dann doch soweit, Baade wurde von Meike Stapel in Szene gesetzt und markierte die 2:1-Pausenführung. Nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte hatte Bückeberge sofort zwei hundertprozentige Chancen, aber Baade und Ucko brachten den Ball nicht über die Linie. In der Folge kam Jeddingen immer stärker auf, das Spiel drohte zu kippen. Der TSV versuchte, zu kontern. Einen davon nutzte Pia Gellermann zum 3:1 (62.). Sicherheit brachte das nicht, Jeddingen bäumte sich auf. Bückeberge zeigte weiter große Abschlussschwächen, schaukelte den Sieg aber nach Hause.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Pelzer, Koller, Brandt, Bauer, Bekemeier, Gellermann, Hunte, Ucko, Baade, Jochens.

06/08/16

Chance auf den Wiederaufstieg

 

Relegationsspiel

TSV Eintracht Bückeberge - MTV Jeddingen
(Mittwoch, 08.06.2016 um 20 Uhr)

Mit dem TSV Eintracht Bückeberge und der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl sind zwei Schaumburger Teams noch in der Relegation aktiv. Die Eintracht spielt um den Aufstieg in die Oberliga, die FSG kämpft um den Klassenerhalt in der Landesliga.

Die Eintracht tritt gegen die Vizemeister SVG Göttingen (Bezirk Braunschweig) und MTV Jeddingen (Bezirk Lüneburg) an. Der Gruppenerste spielt in der neuen Saison in der Oberliga. Die Chance auf den Wiederaufstieg kommt für das Team von Trainer Michael Meyer völlig überraschend. „Das kam aus heiterem Himmel. Aber wir freuen uns auf die Spiele“, sagt Kotrainer Oliver Winkler. Die Gegner sind für die Eintracht völlig unbekannte Größen. „Wir gehen die Spiele in aller Ernsthaftigkeit an, müssen arbeiten und kämpfen. Mal sehen, was dann dabei herauskommt“, so Winkler. Die Gastgeberinnen setzen auf ein 4-2-3-1-System. Die Variante mit zwei defensiven Sechsern im Mittelfeld tat der Eintracht in den vergangenen Spielen richtig gut. „Damit hat sich die Mannschaft wohler gefühlt“, weiß der Kotrainer. Mit Stephanie Busche und Inka Schütt stehen zwei Aktivposten nicht zur Verfügung. „Wir werden unser Bestes geben“, verspricht Winkler vollen Einsatz.

 

06/06/16

TSV Bückeberge gewinnt den Frauen-Bezirkspokal

06/06/16

Schütt macht Dampf


Bezirkspokalfinale:

VfL Eintracht Hannover - TSV Eintracht Bückeberge    2:4

 

Als Julia Brandt eine halbe Stunde vor dem Abpfiff des Bezirkspokalendspiels beim VfL Eintracht Hannover den dritten Treffer für den TSV Eintracht Bückeberge erzielte, fiel eine unsichtbare Last von der Schultern des Favoriten. Nina Baade hob die Hände erleichtert zum Himmel. Es war so gut wie geschafft. Dass der 4:2-Triumph nicht zum erhofften Spaziergang wurde, hatten sich die Gäste bei sommerlichen Temperaturen vor etwa 350 Zuschauern selbst zuzuschreiben.

Eine schnelle Führung durch Mona Söhnen (5.) brachte zunächst Sicherheit in die Aktionen des Landesligisten. „Das schnelle Tor war bei den Temperaturen voll nach Plan. Aber dann haben wir uns das Spiel aus der Hand nehmen lassen“, sagte TSV-Trainer Michael Meyer. Meike Stapel, Nina Bekemeier und Söhnen verpassten es, den zweiten Treffer nachzulegen. Die Hannoveranerinnen brachten ihre gefährlichen Angreiferinnen mit langen Bällen ins Spiel. Vor allem Lena Kurmann sorgte immer wieder für Konfusion in der TSV-Defensive. Zumindest Keeperin Laura Danziger behielt die Übersicht. Dennoch brannte es ein ums andere Mal lichterloh im TSV-Strafraum. Der Bezirksligist verlangte dem TSV alles ab.

Der Ausgleich fiel durch einen unhaltbaren Freistoß von Jasmin Kütz, die den Ball gekonnt über die Mauer ins Tor schlenzte. Die Gäste spielten zu zaghaft, verloren zahlreiche Zweikämpfe und nahmen ein schmeichelhaftes 1:1 mit in die Pause.

Meyer wechselte, Chantal Ucko sorgte in der Abwehr für mehr Stabilität und Inka Schütt wurde die vermisste Lokomotive des TSV-Spiels. Es folgten starke Aktionen im Minutentakt. Einen ersten Schuss von Schütt wehrte die starke VfL-Keeperin Stephanie Doll noch ab. Das Meyer-Team kombinierte besser, spielte schneller und nutzte den Raum über die Flügel. Schütt setzte sich über die linke Seite durch, die Flanke verwerte Stapel per Kopf zur 2:1-Führung (55.). Fünf Minuten später war es wieder Schütt mit einem Solo über links, den genauen Pass verwertete die mitgelaufene Julia Brandt zum 3:1. Dennoch gab der Bezirksligist nicht auf, verpasste aber den Anschlusstreffer. In der 70. Minute war das Spiel dann entschieden. Nina Baade wurde von Pia Gellermann über links auf die Reise geschickt und vollendete das Solo gekonnt zum 4:1. Fast im direkten Gegenzug nahm sich die TSV-Abwehr eine Auszeit, der Ball lag zum 2:4 im Netz. Kurmann hatte getroffen, aber das Gegentor tat den Gästen nicht mehr weh. Nach dem Spiel wurde zünftig gefeiert, Bierdusche, Sektdusche – alles dabei.

 

TSV Eintracht Bückeberge: L. Danziger, Jochens, Bauer (46. Ucko), Gellermann, Koller, Pelzer (46. Schütt), Bekemeier (78. L. Danziger), Brandt, Stapel, Söhnen, Baade.

06/06/16

Spaß am Fußball

 

Wenn man auf die Homepage des TSV Eintracht Bückeberge schaut, findet man den Link zum Frauenfußball unter dem der Herren. Das ist zwar nur eine Randnotiz und mag Zufall sein, hat aber auch eine Aussagekraft, wie es im Allgemeinen um das Image der weiblichen Kicker bestellt ist. Als Australiens Frauen-Nationalmannschaft, die „Matildas“, kürzlich gegen eine B-Junioren-Mannschaft überraschend mit 0:3 verlor, hatten die Kritiker des Frauenfußballs ein süffisantes Lächeln im Gesicht.

Nicht nur im vereinsinternen Ranking brauchen die TSV-Fußballerinnen ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Im Senioren-Bereich hat die Mannschaft von Trainer Michael Meyer den einzigen Bezirks-Titel nach Schaumburg geholt. Und das neben Spielwitz vor allem mit Teamgeist, der am Sonnabend wieder spürbar war. In einem spannenden und kampfbetonten Bezirkspokalendspiel kamen beide Mannschaften ohne böse Fouls oder sonstige faulen Tricks aus. Allein Inka Schütts Zuspiel auf Julia Brandt zum 3:1 war ein Augenschmaus und das Eintrittsgeld wert. Das Zuschauen hat Spaß gemacht.

 

06/04/16

Eine Hand am Pott

 

Pokalfinale: VfL Eintracht Hannover - TSV Eintracht Bückeberge


Es soll der Höhepunkt der Saison werden: Der Landesligist TSV Eintracht Bückeberge steht im Bezirkspokalendspiel, das am Sonnabend um 16 Uhr in Hannover angepfiffen wird.Gegner ist der Bezirksligist VfL Eintracht Hannover, auf dessen Anlage an der Hoppenstedtstraße (Südstadt) gespielt wird.

Der TSV ist in der Meisterschaft Zweiter geworden, verpasste den sofortigen Wiederaufstieg in die Oberliga nur knapp. Der eigene Anspruch wurde durch unnötige Punktverluste nur knapp verfehlt. „Nachdem wir so blöd Zweiter geworden sind, wollen wir natürlich den Pokal holen“, sagt TSV-Trainer Oliver Winkler, der den verhinderten Michael Meyer an der Seitenlinie vertritt. Die letzten beiden Punktspiele gestaltete die Eintracht überlegen und siegte bei der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl (3:0) und gegen den SV Sebbenhausen-Balge (2:0) souverän. Gerade im Spiel gegen den SV machte sich aber wieder eine alte Schwäche, der oft nicht zwingende Torabschluss, bemerkbar. „Wir haben bestimmt 30-mal aufs Tor geschossen und noch einen Strafstoß verballert“, ärgert sich Winkler über die maue Ausbeute.

Das soll den TSV aber nicht davon abhalten, den Bezirkspokal zum zweiten Mal 2010/11 nach Wendthagen zu holen. „Ich habe mir den Gegner angesehen“, sagt Winkler und erachtet die Aufgabe für lösbar. „Wir dürfen natürlich nicht abheben, es wird auch eine Sache der Einstellung“, weiß der Coach, der seine Mannschaft akribisch auf den Gegner einstellen wird.

Zwei Sechser im Mittelfeld sollen die langen Bälle auf die Spitzen der Gastgeberinnen verhindern, die in der Bezirksliga Staffel 2 den zweiten Tabellenplatz belegten, der zur Aufstiegsrelegation zur Landesliga berechtigt. Gegner ist unter anderem die FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl. Das erste Spiel der Runde hat der VfL Eintracht Hannover am Dienstag bei der SG Mühlenfeld/Wacker Neustadt mit 0:1 verloren. Damit sind die Chancen auf den Aufstieg in die Landesliga gesunken, der Fokus wird jetzt auf dem Endspiel liegen.

Aber die Gäste aus Schaumburg sind der klare Favorit und haben alle Stammspielerinnen an Bord. Pia Gellermann soll das Spiel aus der Abwehr heraus lenken, Inka Schütt für mehr Torgefahr sorgen. Winkler warnt indes vor Überheblichkeit: „Pokalspiele haben eigene Gesetze und sind mit Vorsicht zu genießen.“

Die Eintracht reist mit dem Bus in die Landeshauptstadt und will mit den Fans im Rücken keine Zweifel am Pokalgewinn aufkommen lassen.

05/31/16

Vizemeisterschaft in der Landesliga

 

TSV Eintracht Bückeberge – SV Sebbenhausen-Balge 2:0


Durch einen 2:0-Erfolg sichterte sich die Eintracht die Vizemeisterschaft in der Landesliga. Bezirksmeister wurde der SV Hastenbeck, der im entscheidenden Spiel 4:0 beim HSC BW Schwalbe Tündern durchsetzte. Die Tore für die Eintracht, die sich jetzt auf das Bezirkspokalendspiel am nächsten Sonnabend um 16 Uhr bei Eintracht Hannover vorbereitet, erzielten Mona Söhnen (12.) und Sabrina Pelzer (55.).

 

TSV Eintracht Bückeberge: L. Danziger, Pelzer, Brandt, Bauer, Bekemeier, Gellermann, Hunte, Ucko, Baade (61. Lassowski), Söhnen (80. Abs), Jochens.

05/28/16

Letzter Spieltag: SV Sebbenhausen-Balge ist zu Gast

 

TSV Eintracht Bückeberge - SV Sebbenhausen-Balge
(Sonntag 29.05.2016 um 13 Uhr)


Da am letzten Spieltag der HSC BW Tündern den SV Hastenbeck erwartet, ist das Spiel des TSV Eintracht Bückeberge gegen den SV Sebbenhausen-Balge ohne Bedeutung, da die Eintracht durch diese Konstellation nicht mehr Meister werden kann.

05/24/16

Lupenreiner Hattrick von Meike Stapel

Meike Stapel (links) umkurvt FSG-Torfrau Miriam Schulte und schießt zum 3:0 für den TSV Eintracht Bückeberge ein. Foto: uk
Meike Stapel (links) umkurvt FSG-Torfrau Miriam Schulte und schießt zum 3:0 für den TSV Eintracht Bückeberge ein. Foto: uk

 

FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl - TSV Eintracht Bückeberge    0:4

 

In der Landesliga hat der TSV Eintracht Bückeberge das Derby bei der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl mit 4:0 gewonnen. Dabei überzeugte Meike Stapel mit einem lupenreinen Hattrick in der ersten Hälfte.

Die Eintracht dominierte vom Anpfiff an das Spielgeschehen. Bereits in der 2. Minute netzte Stapel zum 0:1 ein. Die FSG hatte viele Fehler im Spiel, diese Unzulänglichkeiten bestraften die Gäste mit einem Doppelpack kurz vor der Pause. Stapel (43. und 44.) erhöhte auf 0:3. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie, das Niveau nahm aufgrund der Hitze ab. Julia Brandt (59.) erzielte den Treffer zum 0:4-Endstand.

„Der Sieg war eine klare Sache. Wir hatten in Durchgang eins noch viele Chancen liegen gelassen. Unsere Defensive stand gut, nach dem Seitenwechsel haben wir einiges ausprobiert“, erklärt Kotrainer Oliver Winkler, der den auf Kur befindlichen Chefcoach Michael Meyer erfolgreich vertrat. Trotz der Niederlage bleibt die FSG Vorletzter. Dieser Platz würde den Gang in die Abstiegsrelegation bedeuten.


TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Pelzer, Koller, Bekemeier, Gellermann, Stapel (52. Brandt), Baade, Söhnen, Jochens, Bauer (23. Dornbusch), Julia Danziger (68. Abs).

05/12/16

Gellermann entscheidet das Derby


SC Deckbergen-Schaumburg - TSV Eintracht Bückeberge    0:1


In einem Nachholspiel in der Landesliga hat der TSV Eintracht Bückeberge das Derby beim SC Deckbergen-Schaumburg mit 1:0 gewonnen. Das goldene Tor markierte Pia Gellermann in der 87. Minute.

Die Partie stand auf einem schwachen Niveau. Der SC trat mit dem letzten Aufgebot an und war auf eine stabile Defensive bedacht. „Das war unsere einzige Chance“, erklärte SC-Trainer Florian Schuba. Eine offensivere Ausrichtung hätte der Eintracht in die Karten gespielt, so der SC-Coach. Die Gäste versuchten, das Spiel zu machen, doch war die Fehlpassquote zu hoch. „Wir haben uns immer wieder in der SC-Abwehr festgelaufen, hatten aber auch zu wenig Bewegung in unserem Spiel. Die ganze Konzentration gilt dem Pokalfinale am 4. Juni“, monierte Eintracht-Coach Michael Meyer. Der Tabellendritte hatte ein paar Chancen, doch der Ball wollte nicht über die Linie. „In den Schlussminuten haben wir den Sieg erzwungen“, meinte Meyer. Nach einem Missverständnis zwischen SC-Torfrau Vanessa Schake und Katja Selchow bedankte sich Pia Gellermann mit dem Tor des Tages. „Das war ein glücklicher Dreier“, erklärte der Eintracht-Trainer.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Pelzer, Koller, Brandt, Bekemeier, Gellermann (88. Jochens), Stapel, Abs (74. Dornbusch), Schütt (57. Julia Danziger), Baade, Söhnen.

05/06/16

Eintracht träumt vom Finaleinzug


Bezirkspokalhalbfinale

SV Hastenbeck - TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag 08.05.2016 um 13 Uhr)

Das ist eine hohe Hürde für den TSV Eintracht Bückeberge. Das Team von Trainer Michael Meyer gastiert im Bezirkspokalhalbfinale am Sonntag ab 13 Uhr beim SV Hastenbeck. Im Punktspiel waren die Gäste bei der 1:5-Niederlage in der Vorwoche chancenlos. Aber der Pokal hat seine eigenen Gesetze. „Wir wollen ins Endspiel. Um das große Ziel zu erreichen, müssen wir von Beginn an dagegenhalten und alles abrufen“, fordert Meyer eine couragierte Spielweise. Der Kader des TSV bleibt unverändert.

05/03/16

1:5-Pleite für TSV Bückeberge

 

SV Hastenbeck – TSV Eintracht Bückeberge 5:1


Der Traum von der Meisterschaft in der Landesliga ist wie eine Seifenblase geplatzt. Der TSV Eintracht Bückeberge verlor beim SV Hastenbeck mit 1:5. Damit beträgt der Rückstand auf den Spitzenreiter HSC BW Tündern sieben Punkte.

Mit dieser Niederlage beim Tabellenzweiten dürfte der Traum vom Wiederaufstieg für die Eintracht ausgeträumt sein. Zwar hat die Elf von Trainer Michael Meyer ein Spiel weniger absolviert als Spitzenreiter Tündern, doch der Punkteabstand beträgt satte sieben Zähler. Und auch die Leistungen in den vergangenen Wochen lassen nur wenig Hoffnung auf einen erfolgreichen Schlussspurt zu. In Hastenbeck lag die Eintracht bereits zur Pause mit 0:3 in Rückstand. Kerstin Jäger (16. und 45.) sowie Jana Stolle (42.) trafen. „Sie haben uns in der erste Hälfte förmlich überrollt, wir hatten keine Chance“, blickt Eintracht-Coach Michael Meyer auf eine schwache erste Hälfte seiner Elf zurück. In Durchgang zwei kam der TSV wie verwandelt aus der Kabine, war am Drücker, doch die guten Vorsätze verpufften, denn Natalie-Christin Datta (53.) erhöhte auf 4:0. Damit war die Eintracht geschlagen. Die eingewechselte Sabrina Pelzer (78.) verkürzte auf 4:1. In der Nachspielzeit markierte Jenny Günther per Strafstoß den 5:1-Endstand. „Wir haben eine Blockade im Kopf, einige Spielerinnen können ihre Normalform nicht abrufen“, analysierte Meyer.


TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Koller, Dornbusch, Bauer (46. Pelzer), Bekemeier, Gellermann, Stapel, Busche (72. Abs), Baade, Söhnen, Jochens.

 

 

04/26/16

Rabenschwarzer Tag

Nina Baade
Nina Baade

 

TSV Eintracht Bückeberge – SV Germania Helstorf 2:4

Der TSV Eintracht Bückeberge hat durch eine überraschende Niederlage gegen den SV Germania Helstorf wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga eingebüßt.

Bereits in der 2. Spielminute wurde die Eintracht kalt erwischt, als Sina Schaal einen Abwehrfehler zum 0:1 nutzte. Bis zur Pause erhöhten die Gäste auf 3:0, legten in der 48. Minute das vierte Tor nach. „Es war ein rabenschwarzer Tag. Keine Spielerin erreichte Normalform“, sagte TSV-Trainer Michael Meyer. Die Gäste seien gedanklich schneller gewesen. Dass gegen den Tabellenachten etwas drin gewesen wäre, zeigte die Schlussphase. Nina Baade spielte sich zweimal durch die Germanen-Abwehr und erzielte die Tore zum 2:4 (59./74.). „Es wäre so einfach gewesen, aber sie haben es nicht begriffen“, sagte der Coach. Man habe auch 10:10 spielen können, „letztlich war der Helstorfer Sieg aber in Ordnung.“ In Sachen Meisterschaft muss die Eintracht jetzt auf einen Ausrutscher aus Tündern hoffen. „Wir sind aber noch guter Hoffnung, auch Tündern hat noch schwere Spiele zu absolvieren. Wir müssen aber unsere vier Begegnungen gewinnen“, sagt Meyer, der seinen Vertrag beim Landesligisten um eine Saison verlängert hat.

 

TSV Eintracht Bückeberge: L. Danziger, Koller, Dornbusch, Bauer (84. Zaudtke), Bekemeier, Gellermann, Hunte, Busche, Baade, Brandt, Jochens.

 

 

04/23/16

TSV Eintracht Bückeberge in Sachen Meisterschaft alle Trümpfe in der Hand

 

TSV Eintracht Bückeberge – SV Germania Helstorf
(Samastag 23.04.2016 um 16 Uhr)


Mit dem 2:2 im Spitzenspiel gegen den HSC BW Schwalbe Tündern hat es die Eintracht selbst in der Hand, den Aufstieg zu schaffen. „Wir können mit dem Remis mehr anfangen als Tündern. Allerdings müssen wir jetzt die verbleibenden fünf Spiele gewinnen“, weiß Eintracht-Trainer Michael Meyer. Es war vor allem Pia Gellermann zu verdanken, dass die Eintracht aus einem 0:2-Rückstand noch ein Unentschieden machte. „Mit ihr kam neuer Schwung, aber sie hat nach der langen Auszeit noch konditionellen Rückstand“, sagt der Trainer.

Der SV Germania Helstorf ist von den Ergebnissen her die Wundertüte der Landesliga. Einem Erfolg beim Tabellenführer aus Tündern folgte eine Niederlage gegen den Abstiegskandidaten aus Schwüblingsen. „Mal sehen, wie sie so drauf sind. Aber wir sind stark genug, um den Gegner zu schlagen“, sagt der Coach.

 

 

04/17/16

Eintracht rettet Punkt

Stephanie Busche (links) erreicht mit dem TSV Eintracht Bückeberge im Gipfeltreffen ein 2:2-Unentschieden gegen HSC BW Tündern. uk
Stephanie Busche (links) erreicht mit dem TSV Eintracht Bückeberge im Gipfeltreffen ein 2:2-Unentschieden gegen HSC BW Tündern. uk


TSV Eintracht Bückeberge – HSC BW Schwalbe Tündern 2:2

Aufatmen beim TSV Eintracht Bückeberge: Der Landesligist hat im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer HSC BW Schwalbe Tündern ein 2:2-Unentschieden gerettet

Die Eintracht begann druckvoll, erspielte sich einige gute Tormöglichkeiten. Die Abschlüsse waren aber allesamt harmlos, weil zentral abgeschlossen und damit leichte Beute für HSC-Keeperin Amelie Berger. Nach 15 Spielminuten befreiten sich die Gäste und tauchten ihrerseits gefährlich vor dem Bückeberger Tor auf. Das Mittelfeld der Wendthägerinnen schaffte es nicht mehr, die Pässe auf die schnellen Angreiferinnen zu unterbinden. Sabrina Päch nutzte ihre Vorteile gegen eine behäbige TSV-Abwehr zur 1:0-Führung (23.).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig. Das Spiel des TSV war ideenlos, die Gäste erhöhten durch Jana Runge auf 2:0 (68.). TSV-Trainer Michael Meyer reagierte und brachte die von einem Auslandsaufenthalt zurückgekehrte Pia Gellermann, die neun Minuten nach ihrer Einwechslung den 1:2-Anschlusstreffer erzielte. Der Tabellenzweite erwachte aus seiner Lethargie und wurde drei Minuten vor dem Abpfiff durch Meike Stapel mit dem 2:2-Ausgleich belohnt.

 

TSV Eintracht Bückeberge: L. Danziger, Brandt, Jochens, Koller, Bauer (68. Gellermann), Bekemeier, Schütt, Dornbusch (46. Pelzer), Stapel, Busche, Baade.

 

 

04/16/16

Spitzenspiel in Wendthagen

Meike Hunte vom TSV Bückeberge ist gut in Form. uk
Meike Hunte vom TSV Bückeberge ist gut in Form. uk

 

TSV Eintracht Bückeberge – HSC BW Schwalbe Tündern
(Samstag 16.04.2016 um 16 Uhr)

 

Heute steigt in Wendthagen das Spitzenspiel in der Landesliga.

„Die Spannung ist schon da“, sagt TSV-Trainer Michael Meyer vor dem Kracher. Man wolle aber trotz aller Vorfreude keinen unnötigen Druck aufbauen, so der Coach: „Das bringt nichts. Wir wollen zwar gewinnen, aber auch die gewisse Lockerheit haben, die nötig ist, um so ein wichtiges Spiel erfolgreich zu gestalten.“

Der TSV hat noch sechs Spiele zu absolvieren und steht bei einem weniger ausgetragenen Spiel drei Punkte hinter den Gästen in Lauerstellung. „Mit einem Sieg wären wir vorbei“, weiß Meyer, der auch Respekt vor dem weiteren Restprogramm seiner Mannschaft hat. „Wir müssen unter anderem noch gegen Hastenbeck und Deckbergen-Schaumburg spielen. Da wäre auch ein Sieg noch keine Vorentscheidung“, weiß Meyer.

Tündern ist offensiv gut besetzt. Die Eintracht will bereits im Mittelfeld die Anspiele auf die schnellen Spitzen verhindern. Meyer setzt dabei vor allem auf die technisch versierte Meike Stapel, die mit ihrer Laufstärke für den Gegner nur schwer zu berechnen ist. „Sie hat keine feste Position und taucht überall auf“, sagt der Coach.

04/12/16

Gewinner des Spieltages

 

TSV Schwüblingsen – TSV Eintracht Bückeberge 0:2

Der TSV Eintracht Bückeberge hat in der Landesliga einen wichtigen Auswärtssieg beim Tabellenvorletzten TSV Schwüblingsen erkämpft.

Es war ein Auswärtsspiel unter besonderen Vorzeichen. Der Eintracht fehlten zehn Spielerinnen, so war Kampf angesagt. „Das Spiel war zerfahren, spielerische Elemente waren nicht zu sehen“, sagte Michael Meyer, Trainer des Titelaspiranten. Die gut aufgelegte Meike Stapel brachte die Gäste nach 25 Spielminuten in Führung. Nach einer Ecke und Torwartfehler baute Antonia Abs den Vorsprung auf 2:0 aus (35.).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am bescheidenen Niveau der Kontrahenten. Man habe noch Möglichkeiten gehabt, weitere Tore zu erzielen, so Meyer, der einräumt: „Zweimal hat unsere Torhüterin Laura Danziger prächtig reagiert. Das hat dann gereicht.“ Der TSV sei nach der Niederlage des Tabellenführers und nächsten Gegners HSC BW Schwalbe Tündern so etwas wie der Gewinner des Spieltages, so Meyer.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Lassowski (46. Pelzer), Bauer, Winkler, Brandt, Stapel, Abs (69. Zaudtke), Busche (88. Serinek), Baade, Rahde, Jochens.

04/09/16

Geduld ist gefragt

 

TuS Schwüblingsen – TSV Eintracht Bückeberge
(Samstag 09.04.2016 um 16 Uhr)

Der Tabellendritte reist als klarer Favorit an. Doch dieser Umstand bereitet Trainer Michael Meyer Kopfschmerzen. „Wir tun uns gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte immer schwer. Geduld ist gefragt, aber das ist nicht unsere Stärke“, weiß der Eintracht-Coach, der wieder auf einige Spielerinnen verzichten muss. Trotzdem stehe eine gute erste Elf zur Verfügung. Die Eintracht darf sich im Kampf um die Meisterschaft keine Ausrutscher erlauben. Deshalb ist die Devise für Meyer klar: „Wir wollen schnell zwei Tore machen, damit wir Ruhe haben.“

 

04/07/16

Eintracht in Lauerstellung

 

TSV Eintracht Bückeberge - 1. FFC Hannover    3:1


Landesligist TSV Eintracht Bückeberge hat das Nachholspiel gegen den 1. FFC Hannover mit 3:1 gewonnen. Damit liegt die Mannschaft von Trainer Michael Meyer als Tabellendritter in Lauerstellung.

Das Nachholspiel gegen den Tabellenachten war von Kampf geprägt. „Die Gäste waren sehr aggressiv in den Zweikämpfen, aber wir haben uns davon nicht beeindrucken lassen“, erklärt der Eintracht-Coach. Stephanie Busche (31.) brachte die Gastgeberinnen mit einem 18-Meter-Strahl 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause kassierte der TSV den 1:1-Ausgleich. Nach einer Ecke rutschte TSV-Torfrau Laura Danziger der Ball über die Fäuste. „Ich mache ihr aber keinen Vorwurf, sie hat in der ersten Hälfte viele tolle Paraden gezeigt“, so Meyer. Nach dem Seitenwechsel stand das Spiel weiter auf Messers Schneide. Die Entscheidung fiel in der 69. Minute: Maike Stapel wurde im Strafraum gefoult, Nina Bekemeier verwandelte den Elfmeter sicher zur 2:1-Führung des TSV Bückeberge. Wegen Meckerns flog zudem eine Hannoveranerin vom Platz. In Überzahl markierte Nina Baade (77.) nach starker Vorarbeit von Stapel das 3:1.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Dornbusch (37. Zaudtke), Bauer, Bekemeier, Schütt, Stapel, Busche, Baade, Söhnen (75. Ucko), Jochens, Julia Danziger (42. Abs).

 

 

Vodafone-Shop Stadthagen sponsort TSV-Damen

 

Der Vodafone-Shop Stadthagen hat die Damenmannschaften des TSV Eintracht Bückeberge mit neuen Trainingsanzügen ausgestattet. So kann sich das Team auch beim Aufwärmen vor dem Spiel einheitlich präsentieren und startet gut ausgerüstet in die Rückrunde.

Die Mannschaft bedankte sich in den Räumlichkeiten in der Obernstraße mit einem kleinen Präsent für die großzügige Unterstützung. Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!

Neue Präsentationsanzüge von Küchen Brunsmann

 

Kai Brunsmann, Inhaber von Küchen Brunsmann, hat den TSV-Damen in seinem Küchenstudio in Stadthagen neue Präsentationsanzüge überreicht.

Beide Mannschaften können so geschlossen bei den Spielen auftreten. Vielen Dank für die tolle und praktische Unterstützung!

03/30/16

TSV Eintracht Bückeberge macht Fortschritte

Das Derby ist eine klare Angelegenheit: Stephanie Busche (rechts) vom TSV Bückeberge setzt sich gegen Jaquline Janssen durch
Das Derby ist eine klare Angelegenheit: Stephanie Busche (rechts) vom TSV Bückeberge setzt sich gegen Jaquline Janssen durch


TSV Eintracht Bückeberge – SC Deckbergen-Schaumburg 5:1

 

Zwei Siege am Osterwochenende - 5:1-Erfolg im Derby gegen SC Deckbergen-Schaumburg

Arg ausgebremst wurde der ambitionierte Landesligist SC Deckbergen-Schaumburg, der sich im Derby beim TSV Eintracht Bückeberge eine schmerzhafte 1:5-Klatsche eingefangen hat. Bereits am Sonnabend hatte sich die Eintracht mit 4:0 beim SV Heiligenfelde durchgesetzt.

Zur Halbzeit war das Spiel der Tabellennachbarn bereits entschieden. Der TSV führte zur Halbzeit durch Tore von Inka Schütt (17.), Julia Danziger (27.), Nina Bekemeier (37.) und Meike Hunte (41.) bereits mit 4:0. „Wir haben die erste Hälfte zu ängstlich, zu langsam und zu brav agiert. Der TSV war in allen Bereichen die bessere Mannschaft“, resümierte SC-Trainer Florian Schuba, der aber mit der zweiten Spielhälfte zufrieden war. Nach dem Anschlusstreffer durch Katja Selchow (56.) stellte Bekemeier per Strafstoß den alten Abstand wieder her (64.). „Der zweite Durchgang war ein Spiel auf Augenhöhe, die erste Hälfte war zum Vergessen“, sagte Schuba. Der Bückeberger Trainer Michael Meyer war mit den Spielen über Ostern vollauf zufrieden: „Heiligenfelde war bereits ein Fortschritt und gegen den SC hat es noch besser geklappt. Wir waren in der ersten Halbzeit – allerdings mit Windunterstützung – zwei Klassen besser und haben verdient gewonnen.“

 

TSV Eintracht Bückeberge: L. Danziger, Koller, Bauer (46. Rahde), Bekemeier (82. Winkler), Schütt, Hunte, Busche, Baade, Söhnen (79. Abs), Jochens, J. Danziger.

 

 

03/26/16

Erste Geige oder goldene Ananas?

 

SV Heiligenfelde - TSV Eintracht Bückeberge
(Samstag 26.03.2016 um 18 Uhr)

Das wird ein ganz entscheidendes Wochenende für den SC Deckbergen-Schaumburg und den TSV Eintracht Bückeberge in der Landesliga. Für beide Teams gilt: Entweder sie spielen bei der Vergabe der Meisterschaft die erste Geige oder nur noch um die goldene Ananas.

Nach der 0:2-Pleite in Limmer rutschte der TSV Eintracht Bückeberge auf den vierten Tabellenplatz ab. Wenn die Elf von Trainer Michael Meyer im Kreis der Titelanwärter bleiben möchte, dann müssen Punkte her. Heute (18 Uhr) tritt die Eintracht beim SV Heiligenfelde an. Die Gastgeberinnen stecken als Tabellenneunter mitten im Abstiegskampf. Die Meyer-Truppe ist klarer Favorit. Das sieht am Montag ganz anders aus. Das Derby in Deckbergen wird ein Duell auf Augenhöhe. „Unser Ziel sind ganz klar sechs Punkte. Dafür müssen wir aber eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, sonst können wir die Punkte auch per Post schicken“, fordert Meyer eine andere Körpersprache in den Osterspielen. Der Eintracht-Coach muss auf Mona Söhnen, Nina Bekemeier und Stephanie Busche verzichten.

 

03/22/16

Pleite für die Eintracht

 

TSV Limmer II – TSV Eintracht Bückeberge 2:0

 

Der TSV Eintracht Bückeberge strauchelte bei der Reserve des TSV Limmer und verlor mit 0:2. Kein Passspiel, wenig Laufbereitschaft, ein schwaches Zweikampfverhalten und vermeidbare Gegentore kassiert. Die Eintracht erwischte in Limmer einen rabenschwarzen Tag. „Wir hatten zwar einige Ausfälle, aber das ist keine Entschuldigung. Wir waren richtig schlecht“, moniert Trainer Michael Meyer. Limmer traf vor der Pause durch Lone-Marketta Petermann (35.) und erhöhte nach der Pause durch Janine Protzek (71.). „Wir hatten ein paar Chancen, aber der Ball wollte nicht ins gegnerische Tor gehen“, erklärt Meyer.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Koller, Schäfer, Bauer, Bekemeier (84. Zaudtke), Schütt, Baade, Söhnen (76. Abs), Winkler (58. Rahde), Jochens, Julia Danziger.

03/12/16

Landesliga-Derby fällt aus

 

TSV Eintracht Bückeberge - SC Deckbergen Schaumburg
(Samstag 12.03.2016 um 16 Uhr)


Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel in der Landesliga zwischen Tabellenführer TSV Eintracht Bückeberge und Verfolger SC Deckbergen-Schaumburg fällt aus. „Die Stadt hat die Plätze in Wendthagen gesperrt. Ein Ausweichen auf einen anderen Platz ist auch nicht möglich. Ich hätte gerne gespielt“, stellt Eintracht-Coach Michael Meyer klar. Damit geht die Warterei weiter. „Viele Termine sind nicht mehr offen“, weiß Meyer.

02/06/16

Rückrundenvorbereitung läuft auf Hochtouren

Das Eintracht-Team schwitzt beim Spinning. Ucko
Das Eintracht-Team schwitzt beim Spinning. Ucko

 

Landesligist TSV Eintracht Bückeberge startet mit dem Training


Landesligist TSV Eintracht Bückeberge hat wieder mit dem Training für die Rückrunde begonnen. Der Tabellenführer verfolgt in der zweiten Saisonhälfte ehrgeizige Ziele. Trainer Michael Meyer möchte mit seinem Team um die Meisterschaft mitspielen.

Nach neun von 20 Spielen steht die Eintracht an der Tabellenspitze. Der Trainer rechnet mit einem heißen Vierkampf um den Titel. Zwischen dem Ersten und dem Vierten liegen nur drei Punkte. Die Konkurrenten heißen HSC BW Tündern, SC Deckbergen-Schaumburg und SV Hastenbeck. Meyer wird sein Team in den nächsten vier Wochen intensiv auf die Rückrunde vorbereiten. „Vier Wochen Vorbereitung sind ausreichend, da es sonst zu lange herausgezogen wird. Die Kunst dabei ist es, mit Spaß und Ernsthaftigkeit das Training zu gestalten“, stellt Meyer klar, der auch auf die Eigeninitiative der Spielerinnen während der Winterpause in Form von privaten Laufeinheiten setzte.

Das Team zeigte sich in den ersten Trainingseinheiten hoch motiviert. Schwerpunkte der Vorbereitung liegen im Konditionsaufbau und dem Einstudieren neuer Spielvarianten. „Ganz wichtig ist es aber, die Chancenverwertung zu verbessern. Deshalb sind viele Abschlussübungen im Trainingsprogramm enthalten“, betont Meyer. In der Hinrunde haperte es beim TSV mit dem Toreschießen. 26 Tore sind für eine Spitzenmannschaft zu wenig und hat der Eintracht schon einige Punkte gekostet.

Der Kader des TSV hat sich im Winter kaum verändert. Julia Brandt rückt aus der Reserve in die Erste hoch. Abgänge gibt es keine zu verzeichnen. Lediglich fehlen wird die Langzeitverletzte Sabrina Pelzer sowie Leonie Stübke und Pia Gellermann, die Auslandsaufenthalte bestreiten. Damit das mit der Meisterschaft klappt, müssen die Remisköniginnen der Eintracht mehr Siege einfahren. „Vier Unentschieden in neun Spielen sind zu viel. Wir müssen erfolgreicher spielen, aber weiterhin mit Teamgeist überzeugen“, fordert Meyer.

 

Geschrieben von Chantal Ucko!

12/04/15

Derby in Deckbergen


SC Deckbergen-Schaumburg – TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag, 06.12.2015 um 12 Uhr)

 

In der Landesliga soll am Sonntag, um 12 Uhr, das Derby zwischen dem SC Deckbergen-Schaumburg und dem TSV Eintracht Bückeberge stattfinden. Es ist das absolute Spitzenspiel. Der Tabellenzweite empfängt den Liga-Primus. Nur zwei Punkte haben die SC-Frauen zu dem Spitzenreiter Rückstand. Mit einem Heimerfolg könnte das Team von Trainer Florian Schuba die Eintracht in der Tabelle überflügeln. Allerdings ist es äußerst fraglich, ob die Partie angepfiffen werden kann.

11/14/15

Heimatgefühle

Julia (links) und Laura Danziger freuen sich auf das Spiel bei ihrem Heimatverein SC Deckbergen-Schaumburg. uk
Julia (links) und Laura Danziger freuen sich auf das Spiel bei ihrem Heimatverein SC Deckbergen-Schaumburg. uk


Julia und Laura Danziger spielen mit dem
TSV Eintracht Bückeberge beim Stammverein

Es gibt im Fußball viele interessante Derbys. Im Schaumburger Frauenfußball sorgt die Partie der Landesligisten SC Deckbergen-Schaumburg gegen den TSV Eintracht Bückeberge für höchste Aufmerksamkeit. Am Sonntag um 12 Uhr ist mal wieder Showdown.

Zwei, die eigentlich nach Deckbergen gehören, bringt die Eintracht mit. Torhüterin Laura Danziger spielt bereits seit einigen Jahren in Wendthagen. Ihre Schwester Julia hat es vor der Saison nachgemacht. Beide Spielerinnen sind beim SC groß geworden, wohnen im Ort Schaumburg nicht weit entfernt vom Deckberger Sportplatz und werden Heimatgefühle nicht ganz verdrängen können. „Natürlich gibt es noch Kontakte. Aber ich wollte wieder mit Laura in einer Mannschaft spielen“, begründet Julia ihre Beweggründe zum Wechsel. Außerdem sei TSV-Trainer Michael Meyer ebenfalls ein wichtiger Aspekt gewesen. Der Coach wohnt, es ist zu ahnen, ebenfalls in Deckbergen. „Ich möchte das Spiel natürlich gewinnen. Als Verlierer durch das Dorf zu gehen, ist weniger schön“, weiß Meyer. Die Kontrahenten haben Ambitionen auf den Aufstieg. Allerdings steht der gastgebende SC nach der Niederlage in Tündern weit mehr unter Druck als der Tabellenführer.

Die Danziger-Schwestern sollen mithelfen, dass die Eintracht einen lästigen Verfolger abschüttelt. Bei Julia läuft es derzeit aber noch nicht rund. Die Mittelfeldspielerin hat sich in der Vorbereitung eine Oberschenkelverletzung zugezogen, die sie lange außer Gefecht gesetzt hat. Deshalb hat die 24-Jährige aktuell eher einen Stammplatz auf der Bank: „Ja, das ist ungewohnt. Aber ich weiß, warum das so ist und ich arbeite dran, wieder ins Team zu kommen.“

Laura (21) wird am Sonntag sicher in der Startelf stehen, sie ist im Tor der Eintracht eine unverzichtbare Größe. „Wenn sie spielt, fühle ich mich sicher. Sie ist auch fußballerisch stark und hat vor der Saison viel an ihrer Fitness gearbeitet“, weiß die große Schwester. Die Gelobte verzichtet auf Mitleid mit dem Bankdasein ihrer Schwester: „Natürlich freue ich mich, wenn sie spielt. Ich weiß ja, was sie wert ist und wie wichtig sie noch für uns werden kann. Julia kann das i-Tüpfelchen sein, hat eine gute Schusstechnik und ist eine leidenschaftliche Teamspielerin. Ihre Zeit wird noch kommen.“

Die Schwestern, die privat nicht mehr unter einem Dach wohnen, aber noch viel zusammen unternehmen, sind sich einig: „Es wird ein enges und hart umkämpftes Spiel.“ Woher die Rivalität kommt, wissen beide Spielerinnen aber nicht zu beantworten. Das ist für Derbys nichts Ungewöhnliches.

 

11/13/15

Zwei heiße Derbys

Das Ziel im Blick: Nina Bekemeier (rechts) und der TSV Eintracht Bückeberge wollen im Derby in Deckbergen punkten. uk
Das Ziel im Blick: Nina Bekemeier (rechts) und der TSV Eintracht Bückeberge wollen im Derby in Deckbergen punkten. uk


SC Deckbergen-Schaumburg – TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag, 15.11.2015 um 12 Uhr)

 

Derbywochenende für den SC Deckbergen-Schaumburg in der Landesliga. Das Team von Trainer Florian Schuba tritt heute bei der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl an und empfängt am Sonntag den TSV Eintracht Bückeberge.

Ein Sieg in Lauenhagen vorausgesetzt kann der SC mit einem weiteren Dreier die Tabellenspitze erklimmen. Damit das Vorhaben gelingt, muss sich der Viertplatzierte vor dem gegnerischen Tor abgebrühter präsentieren. Das Team, dass in Führung geht, hat gute Chancen auf den Sieg. Fast hätte es die Eintracht zum ersten Mal erwischt. Ein Tor von Nina Baade in der 87. Minute verhinderte die erste Saisonniederlage des Tabellenführers. „Wir hatten den Papst in der Tasche. Der SV Hastenbeck hatte uns im Griff, aber nicht die Tore gemacht. Das war ein extrem glückliches 1:1“, berichtet Trainer Michael Meyer. Der Eintracht-Coach rechnet im Derby vor seiner Haustür mit einer engen Kiste. Die personelle Situation beim TSV ist gut. Auch Inka Schütt steht zur Verfügung.

 

11/10/15

Danziger rettet einen Punkt

Mit vereinten Kräften: Eintracht-Keeperin Laura Danziger (rechts) und Mareike Bauer (hinten) retten gegen Lara-Sophie Meier.
Mit vereinten Kräften: Eintracht-Keeperin Laura Danziger (rechts) und Mareike Bauer (hinten) retten gegen Lara-Sophie Meier.


TSV Eintracht Bückeberge – SV Hastenbeck    1:1

Die Gäste dominierten die Begegnung beim Tabellenführer. „Der SV hat viel Druck gemacht und uns nicht ins Spiel kommen lassen“, räumte TSV-Trainer Michael Meyer ein. Die Bemühungen wurden durch Bianca Litty belohnt, die nach einem Eckball unhaltbar einköpfte. Bis auf einen Kopfball von Meike Stapel an die Latte (30.) bekam der TSV nichts zustande. Im Gegenteil: Die starke Keeperin Laura Danziger hielt ihre Mannschaft auch nach dem Seitenwechsel mit zahlreichen Paraden im Spiel. „Die Gäste hätten den Sack zumachen müssen“, sagte Meyer. Taten sie nicht, mit dem letzten Angriff des Spiels erlief sich Nina Baade und netzte aus kurzer Distanz ein. „Ein glücklicher aber wichtiger Punkt“, freute sich Meyer.

TSV Eintracht Bückeberge: L. Danziger, Schäfer (35. Dornbusch), Bauer, Bekemeier, Schütt, Stapel, Busche (67. J. Danziger), Baade, Söhnen, Rahde (81. Abs), Jochens.

11/07/15

Spitzenspiel im Mühlenbachstadion


TSV Eintracht Bückeberge – SV Hastenbeck
(Samstag, 08.11.2015 um 16 Uhr
)


In der Landesliga erwartet der Tabellenführer TSV Eintracht Bückeberge den SV Hastenbeck zum Spitzenspiel.

„Das wird keine einfache Aufgabe“, weiß TSV-Trainer Michael Meyer und fügt an: „Der SV macht ganz schön Dampf, hat gute Spielerinnen in seinen Reihen. Aber wir brauchen keine Angst zu haben.“ Mit einem Sieg kann die Eintracht einen Verfolger abschütteln. Sabrina Pelzer fehlt verletzungsbedingt, Mara Zaudtke ist angeschlagen.

„Wir werden uns nicht verstecken“, so die Kampfansage von SV-Managerin Sabine Thimm vor dem Top-Spiel.

11/03/15

Knapper 2:1-Erfolg beim SV Sebbenhausen-Balge


SV Sebbenhausen-Balge – TSV Eintracht Bückeberge    1:2

„Es war nicht so souverän, wie von mir erwartet“, erklärte TSV-Trainer Michael Meyer den knappen Sieg beim Tabellenachten. In der Vorwoche beherrschte die Eintracht den Gegner noch beim 4:0-Erfolg im Pokal. Davon sei am Sonnabend nichts zu sehen gewesen, so Meyer. „Sie waren eine Klasse besser – und wir eine Klasse schlechter. So war es ein hart umkämpftes Spiel auf Augenhöhe.“ Inka Schütt brachte die Gäste in der 17. Spielminute in Führung. Kurz vor der Pause gelang Meike Stapel aus 25 Metern das 2:0 (43.). Aber das Spiel war noch lange nicht gelaufen. Nach einem Missverständnis zwischen Torhüterin Laura Danziger und drei Abwehrspielerinnen, nutzte Friederike Kruse die Verwirrung und staubte zum Anschlusstreffer ab. „Es war wie immer: Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und mussten bis zum Schluss zittern“, erklärte Meyer.

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Schäfer, Bauer, Bekemeier, Schütt (70. Julia Danziger), Hunte, Busche (78. Lassowski), Baade, Söhnen (89. Abs), Rahde, Jochens.

10/31/15

Auswärtsfahrt nach Sebbenhausen-Balge


SV Sebbenhausen-Balge – TSV Eintracht Bückeberge
(Samstag,31.10.2015 um 15 Uhr)

Der Tabellenführer TSV Eintracht Bückeberge will seine Spitzenposition im Auswärtsspiel beim SV Sebbenhausen-Balge verteidigen.

Am vergangenen Wochenende hat der TSV den Gegner beim 4:0-Erfolg im Bezirkspokal beherrscht. „Da besteht natürlich die Gefahr, dass wir den Tabellenviertletzten unterschätzen“, sagt TSV-Trainer Michael Meyer, der darauf hofft, dass seine Mannschaft vor allem aus dem Spiel gegen die FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl (2:2) die richtigen Schlüsse gezogen hat. „Natürlich sind wir als Tabellenführer in diesem Spiel der Favorit“, weiß Meyer, der auf Leonie Stübke, Sabrina Pelzer und Rebecca Dornbusch verzichten muss.

 

10/27/15

Einbahnstraßenfußball

Während es für Stephanie Busche (rechts) und den TSV Eintracht Bückeberge läuft, wartet Lena Arndt mit der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl weiter auf den ersten Saisonsieg.
Während es für Stephanie Busche (rechts) und den TSV Eintracht Bückeberge läuft, wartet Lena Arndt mit der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl weiter auf den ersten Saisonsieg.


Bezirkspokal:

TSV Eintracht Bückeberge – SV Sebbenhausen-Balge    4:0

Der TSV Eintracht Bückeberge hat durch einen sicheren 4:0-Erfolg gegen den Staffelkonkurrenten SV Sebbenhausen-Balge das Halbfinale im Bezirkspokal erreicht. „Jetzt wollen wir natürlich auch in das Finale einziehen“, freute sich TSV-Coach Michael Meyer über den klaren Erfolg seiner Mannschaft. Es sei Einbahnstraßenfußball gewesen, so der Trainer. Allerdings ließen die Gäste die große Möglichkeit zur Führung aus. TSV-Keeperin Laura Danziger ging in einem Zweikampf zu heftig zur Sache, den anschließenden Strafstoß nutze der Gegner dann aber nicht. „Zu diesem Zeitpunkt hätten wir bereits führen müssen“, sagte Meyer. Das überfällige 1:0 besorgte dann Inka Schütt in der 26. Spielminute. „Sie ist, wenn es ihre Zeit zulässt, wieder dabei. Da Pia Gellermann die nächsten Monate fehlt, ist das natürlich ein Glücksfall“, freute sich Meyer. Noch vor der Pause legte Meike Stapel das 2:0 nach (33.).

Auch in der zweiten Halbzeit war von den Gästen nicht viel zu sehen. „Sie hatten wieder nur einen Torschuss“, berichtete Meyer. Nina Bekemeier, per Strafstoß (49.), und Schütt erhöhten auf 4:0 (80.). „4:0, alles gut. Aber bei besserer Genauigkeit im Abschluss hätten wir höher gewinnen müssen“, monierte Meyer die Abschlussqualität seines Teams.

TSV Eintracht Bückeberge: L. Danziger, Schäfer, Stübke (65. Lassowski), Bauer, Bekemeier, Schütt, Stapel (70. Abs), Busche (45. J. Danziger), Baade, Rahde, Jochens.

 

10/24/15

TSV im Bezirkspokal aktiv


Bezirkspokal: TSV Eintracht Bückeberge – SV Sebbenhausen-Balge
(Sonntag, 25.10.2015 um 13 Uhr)


Für die Eintracht gibt es den SV Sebbenhausen-Balge im Doppelpack. Am Sonntag steht das Pokalspiel auf dem Programm, eine Woche später das Punktspiel. „Wir wollen beide Spiele gewinnen, aber ein Sieg in der Landesliga ist wichtiger“, stellt Trainer Michael Meyer klar. Bei der Eintracht fehlen einige Spielerinnen. „Aber wir haben eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz“, ist sich der TSV-Coach sicher. Die Taktik des Gastgebers ist klar: Früh den Gegner attackieren, unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. „Wir wollen in die nächste Runde“, so Meyer.

10/20/15

Der Joker sticht

 

SV Germania Helsdorf - TSV Eintracht Bückeberge    1:3

Der TSV Eintracht Bückeberge ist zurück an der Tabellenspitze der Landesliga. Die Elf von Trainer Michael Meyer hat das Gastspiel beim SV Germania Helstorf mit 3:1 gewonnen.

Die Eintracht begann gut und ging nach einer Viertelstunde durch Mona Söhnen mit 1:0 in Führung. Die kalte Dusche folgte aber prompt: Sina Schaal glich nur fünf Minuten später zum 1:1 aus. Die Gäste ließen sich durch den Gegentreffer aber nicht aus der Ruhe bringen. Söhnen wurde im Strafraum gefoult. Nina Bekemeier (32.) verwandelte den fälligen Elfmeter zur 2:1-Führung der Gäste. „Helstorf spielte sehr körperbetont, aber diesmal haben wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht“, freute sich Meyer über die bessere Chancenverwertung seiner Mädels.

Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Helstorferinnen das Spiel und drängten auf den Ausgleich. „Der Gastgeber hatte gute Chancen, doch mein Team warf sich in die Schüsse oder Laura Danziger glänzte mit starken Paraden“, lobte Meyer den Kampfgeist seiner Truppe. Dann bewies Meyer ein gutes Händchen. Drei Minuten nach ihrer Einwechslung machte Julia Danziger mit dem Treffer zum 3:1 den Sack zu. Nach diesem Auswärtsdreier grüßt die Eintracht wieder von der Tabellenspitze der Landesliga.

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Schäfer, Stübke (78. Rahde), Lassowski (78. Julia Danziger), Bekemeier, Winkler, Stapel, Abs (65. Bauer), Busche, Baade, Söhnen.

10/16/15

TSV tritt beim letztjährigen Vizemeister an


SV Germania Helstorf – TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag, 18.10.2015 um 15 Uhr)

Der letztjährige Vizemeister aus Helstorf taumelt durch die Liga, rangiert nach sechs Spielen auf einem enttäuschenden drittletzten Tabellenplatz. „Trotzdem dürfen wir den angeschlagenen Gegner nicht unterschätzen“, warnt Trainer Michael Meyer seine Elf. Die Eintracht hat in den letzten Wochen viele Punkte verschenkt. „Das Manko ist ganz klar das Toreschießen. Wir haben eine Fülle von Chancen, machen aber zu wenig Tore. Das hat schon etliche Punkte gekostet“, weiß Meyer. Das Team müsse neuen Spaß am Toreschießen entwickeln. „Mir fehlt manchmal die Geilheit auf Tore, der letzte Biss, den Ball über die Linie zu bringen“, fordert der Eintracht-Coach volle Konzentration beim Torabschluss.

10/13/15

Ganz linkes Ding

Meike Stapel vom TSV Eintracht Bückeberge (rechts) setzt sich gegen Kim Sendler durch, scheitert aber im Abschluss. uk
Meike Stapel vom TSV Eintracht Bückeberge (rechts) setzt sich gegen Kim Sendler durch, scheitert aber im Abschluss. uk

 
TSV Eintracht Bückeberge - FSG Lauenhagen    2:2

FSG holt ein 2:2-Remis im Derby beim TSV Eintracht Bückeberge

Ein Derby hat seine eigenen Gesetze. Diese alte Fußballerweisheit hat auch beim Landesliga-Derby zwischen dem TSV Eintracht Bückeberge und der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl gegolten. Der Tabellenführer aus Wendthagen kam gegen das Schlusslicht nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus.

Der Außenseiter hatte einen Auftakt nach Maß. Bereits nach zwei Minuten führte der Tabellenletzte durch einen Treffer von Iman-Mona Youssef mit 0:1. Die Eintracht schüttelte sich und berannte pausenlos das FSG-Tor. Und wieder verballerte das Team von Trainer Michael Meyer beste Chancen. Entweder scheiterte die Eintracht am eigenen Unvermögen oder an der starken FSG-Torfrau Miriam Schulte. Trotzdem ging der Spitzenreiter mit einer 2:1-Führung in die Kabine. Jana Fahlbusch (27.) traf ins eigene Tor und nur eine Minute später erzielte Stephanie Busche die 2:1-Führung des Favoriten.

Nach dem Seitenwechsel dominierte weiter die Eintracht. Aber mit dem Toreschießen haperte es weiterhin. Höhepunkt war der verschossene Elfmeter von Julia Danziger (70.). „Wir hatten Chancen für drei Spiele. Aber irgendwie ist bei uns der Wurm drin. Wir machen viel zu wenig Tore“, ärgerte sich Meyer über die katastrophale Chancenverwertung. Der TSV ließ die FSG am Leben und so kam es, wie es kommen musste. In der 88. Minute glich das Schlusslicht zum umjubelten 2:2 aus. Und der Treffer war ein ganz linkes Ding: Die eingewechselte Anna-Katharina Zinken traf mit einer direkt verwandelten Ecke. Es war die einzige im gesamten Spiel für die FSG. Eintracht-Torfrau Laura Danziger sah nicht gut aus. „Der Punkt ist natürlich glücklich. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, Miriam Schulte hat zudem ganz stark gehalten“, lobt FSG-Trainer Dietmar Arndt seine Truppe. Sein Team habe aus den vorhandenen Möglichkeiten das Beste herausgeholt, so Arndt. Dagegen war die Laune bei seinem Gegenüber im Keller.

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Schäfer, Renkawitz (57. Rahde), Bauer (78. Lassowski), Bekemeier, Stapel, Busche, Baade, Söhnen, Jochens, Julia Danziger.

10/10/15

Derby beim TSV Eintracht Bückeberge


TSV Eintracht Bückeberge -
FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl
(Samstag, 10.10.2015 um 16 Uhr)

In der Landesliga steigt am heutigen Sonnabend um 16 Uhr das Derby zwischen dem TSV Eintracht Bückeberge und der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl.

Die Rollen sind klar verteilt. Die Eintracht ist Spitzenreiter, die FSG Tabellenletzter. Aber Trainer Michael Meyer warnt sein Team, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Die FSG wird alles tun, um uns ein Bein zu stellen.“ Der Eintracht-Coach rechnet mit einem sehr tief stehenden Gast. „Das wird ein Geduldsspiel. Wir haben die bessere Elf. Gehen wir schnell mit ein, zwei Toren in Führung, dann wird es ein Selbstläufer“, ist sich Meyer sicher. Mara Zaudtke und Sabrina Pelzer fehlen. Für ein halbes Jahr wird Pia Gellermann nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie ist nach Boston abgereist und erkundet die USA.

Die FSG hatte am vergangenen Wochenende spielfrei. Nach erst drei ansolvierten Spielen steht auf der Habenseite noch eine Null. FSG-Coach Dietmar Arndt sieht die Stärken der Eintracht in der Offensive: „Im Angriff haben sie durch Stephanie Busche und eine deutlich verbesserte Mona Söhnen im Sturmzentrum deutlich an Qualität zugelegt.“ Dennoch fährt das Tabellenschlusslicht nicht ohne Chancen zum Meisterschaftsanwärter. „Warum sollte uns keine Überraschung gelingen?“, sagt Arndt, der möglicherweise auf Lena Arndt und Maria Mardar verzichten muss.

10/08/15

TSV Eintracht Bückeberge spielt 1:1 in Tündern


HSC BW Tündern – TSV Eintracht Bückeberge    1:1

Der TSV Eintracht Bückeberge ist in einem Landesliga-Nachholspiel nicht über ein 1:1-Unentschieden beim HSC BW Tündern hinausgekommen. Das ist bitter: Bis zur 90. Minute führte die Eintracht nach einem Tor von Mona Söhnen (20.) mit 1:0 beim Tabellendritten. Dann traf Mara Looft und entriss dem Spitzenreiter noch den Dreier. „Das Remis geht in Ordnung. Wir haben nach der Pause um den Ausgleich gebettelt und keine Chance mehr gehabt“, analysierte Trainer Michael Meyer das Remis. Tündern sei bislang der stärkste Gegner gewesen. Der Eintracht-Coach stellte in Durchgang zwei um, beorderte Meike Stapel und Inka Schütt in die Defensivreihe. „Tündern hatte flinke Spitzen, deshalb habe ich umgestellt. Aber damit ging mehr die Offensivpower verloren, uns fehlte die Entlastung“, erklärte Meyer. Letztendlich sei er mit dem Punkt zufrieden, denn die Tabellenspitze liege weiter in Eintracht-Händen.

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Stübke (46. Lassowski), Bauer, Bekemeier, Schütt, Stapel, Busche, Baade, Söhnen, Rahde, Julia Danziger (61. Abs, 90. Ucko).

10/06/15

4:1-Sieg für TSV Eintracht Bückeberge

 

TSV Eintracht Bückeberge – TuS Schwüblingsen 4:1

Von Beginn an dominierte die Eintracht die Partie. „Wir hatten wieder viele Chancen und haben wieder viele Möglichkeiten ausgelassen“, monierte TSV-Trainer Michael Meyer. Es ging richtig zur Sache. „Da waren schon giftige Zweikämpfe dabei“, so Meyer. Mona Söhnen (16. und 32.) brachte die Gastgeberinnen mit zwei schönen Toren mit 2:0 in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel spielte nur der neue Tabellenführer. Meike Stapel (55. und 68.) erhöhte mit einem Doppelpack auf 4:0. Nach einem Fehler hatten die Gäste aus Schwüblingsen ihre einzige Chance. Per Foulelfmeter markierte Wiebke Schubert (79.) den 4:1-Ehrentreffer. „Wir hatten das Spiel unter Kontrolle. Ich hatte nie das Gefühl, dass es eng wird. Dafür war mein Team zu überlegen“, freute sich Meyer über die gute Leistung.

Für den neuen Spitzenreiter geht es heute Abend weiter. Um 19.30 Uhr gastiert der TSV beim Tabellenvierten HSC BW Tündern. „Ich habe aber erst zwölf Spielerinnen beisammen“, stöhnt Meyer über den knappen Kader.

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Stübke, Renkawitz, Bauer, Bekemeier, Stapel, Busche (74. Julia Danziger), Baade, Söhnen (59. Schütt), Rahde, Zaudtke (55. Lassowski).

10/02/15

Heimspiel gegen TuS Schwüblingsen


TSV Eintracht Bückeberge – TuS Schwüblingsen
(Samstag, 03.10.2015 um 16 Uhr)

Als turmhoher Favorit geht die Eintracht in die Partie mit dem sieglosen Tabellenvorletzten. Das Team von Trainer Michael Meyer hat erst drei Spiele auf dem Buckel und ist noch ungeschlagen. Dementsprechend groß ist das Selbstvertrauen beim Tabellendritten. Der nächste Dreier ist fest eingeplant. „Das sollte auch gelingen, wenn wir unser Potenzial abrufen“, ist Meyer siegessicher. Die Eintracht wird vorne draufgehen, schnell umschalten und immer wieder den Torabschluss suchen. Katharina Jochens, Stina Schäfer und Sabrina Pelzer fallen aus.

09/22/15

TSV übernimmt Tabellenführung


TSV Eintracht Bückeberge – SV Heiligenfelde 3:0

Der Landesligist TSV Eintracht Bückeberge hat durch einen 3:0-Erfolg im Spitzenspiel gegen den bisherigen Primus SV Heiligenfelde die Tabellenführung übernommen.

Der neue Tabellenführer gestaltete das Spiel überlegen, verpasste es lediglich, die Partie früher zu entscheiden. „Der Sieg ist bei einem Torschussverhältnis von 17:5 ganz klar verdient“, sagte TSV Trainer Michael Meyer, der nur die Abschlussschwäche zu monieren hatte. Das 1:0 erzielte Pia Gellermann mit einem Freistoß aus 20 Metern (15.). Nach dem Seitenwechsel legte Meike Stapel nach einer Balleroberung von Antonia Abs das 2:0 nach (67.). Den dritten Treffer erzielte Mona Söhnen nach Vorarbeit von Stephanie Busche.

TSV Eintracht Bückeberge: L. Danziger, Schäfer, Stübke, Bekemeier, Gellermann (46. Abs), Stapel, Busche, Baade (80. Winkler), Söhnen, Jochens, Zaudtke (68. Bauer).

 

 

09/15/15

2. Runde im Bezirkspokal

 

Bezirkspokal: TSV Algesdorf - TSV Eintracht Bückeberge
(Mittwoch, 16.09.2015 um 19.30 Uhr)

Am Mittwoch um 19.30 Uhr kommt es in der 2. Runde des Bezirkspokals zu einem Schaumburger Derby. Der Bezirksligist TSV Algesdorf empfängt den Oberliga-Absteiger TSV Eintracht Bückeberge und ist klarer Außenseiter.

09/08/15

Gellermann netzt ein


TSV Eintracht Bückeberge - TSV Limmer II    1:1

Nach dem Torfestival im ersten Punktspiel ist der TSV Eintracht Bückeberge bei der Landesliga-Heimpremiere gegen die Reserve des TSV Limmer nicht über ein 1:1 hinausgekommen.

Die ersten 20 Minuten verpennte die Eintracht. Limmer spielte bei Ballgewinn flott nach vorne und ging bereits nach sieben Minuten durch Janine Protzek mit 0:1 in Führung. Das Team von Trainer Michael Meyer kam besser ins Spiel, hatte eine Fülle von Torchancen, aber das Tor der Gäste war wie zugenagelt. Mona Söhnen traf zweimal den Pfosten, auch Meike Hunte und Stephanie Busche scheiterten am Aluminium. Zudem erwischte Gäste-Keeperin Anna Radloff einen Sahne-Tag und entschärfte zahlreiche Bälle. „Wir hatten Chancen im Minutentakt, waren aber im Abschluss diesmal nicht konzentriert genug“, analysiert der Eintracht-Coach. Die Gastgeberinnen wurden aber noch mit dem Ausgleich belohnt. In der 74. Minute erzielte Pia Gellermann das verdiente 1:1. Zu mehr reichte es im Endspurt nicht mehr.

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Stübke (46. Serinek), Bekemeier, Gellermann, Hunte (64. Bauer), Busche, Baade, Söhnen, Rahde, Jochens, Zaudtke (84. Schäfer).

 

09/05/15

Heimauftakt für die Eintracht


TSV Eintracht Bückeberge - TSV Limmer II
(Samstag, 05.08.2015 um 16 Uhr)

Heimauftakt für den Spitzenreiter. In der Landesliga empfängt der TSV Eintracht Bückeberge heute ab 16 Uhr den TSV Limmer II.
Es ist ein Duell zweier Gewinner vom ersten Spieltag. Trainer Michael Meyer will gegen den unbekannten Gegner seine Taktik durchziehen. „Wir werden vorne drauf gehen und richtig Attacke machen. Knüpfen wir an die Leistung der Vorwoche an, haben wir gute Chancen auf den nächsten Sieg“, ist der TSV-Coach optimistisch.

08/31/15

9:2 Sieg beim 1. FFC Hannover


 1. FFC Hannover – TSV Eintracht Bückeberge    2:9

Während der SC Deckbergen-Schaumburg (3:0 gegen SV Sebbenhausen-Balge) und der TSV Eintracht Bückeberge (9:2 beim 1. FFC Hannover) den Platz als Sieger verließen, kassierte die FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl eine 1:3-Niederlage beim TSV Limmer II.

Das war ein perfekter Start für die Eintracht. Unter Neu-Trainer Michael Meyer hat der erste Landesliga-Spitzenreiter das Toreschießen neu entdeckt. Vier der neun Treffer gingen auf das Konto von Mona Söhnen. Bereits zur Pause führte der TSV durch die Tore von Söhnen (12. und 29.) sowie Stephanie Busche (45.) mit 3:1. Lediglich Maria Frattalone (36.) verkürzte per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:2. Nach der Pause fielen die Tore wie reife Früchte. Söhnen (47.), Leonie Stübke (51.), Busche (55.) und Meike Hunte (57.) bauten bei einem Gegentreffer von Insa Herrlein (53.) auf 7:2 aus. Erneut Söhnen (65.) und Antonia Abs (84.) schraubten das Ergebnis auf 9:2 in die Höhe. „Der Gegner hat es uns sehr leicht gemacht. Die Abwehrkette ist bis zur Mittellinie aufgerückt. Das haben wir dann eiskalt genutzt“, freut sich Meyer über den Auftaktsieg. Allerdings müsse sein Team auf dem Teppich bleiben. Der Gegner sei kein Maßstab gewesen.

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Stübke, Bekemeier, Gellermann (77. Renkawitz), Hunte, Busche (66. Abs), Baade, Söhnen, Rahde, Jochens, Zaudtke (45. Lassowski).

Die Eintracht sollte eigentlich am Dienstag um 20 Uhr im Pokal beim TuS Sulingen antreten. Der Gegner tritt nicht an und hat seine Mannschaft vom Spielbetrieb der Landesliga zurückgezogen.

08/28/15

Der Ball rollt in der Landesliga der Frauen wieder

 

1. FFC Hannover - TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag, 30.08.2015 um 15 Uhr)

In der Landesliga steht für das Schaumburger Trio der 1. Spieltag auf dem Programm. Während die FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl (in Limmer) und der TSV Eintracht Bückeberge (in Hannover) Auswärtsaufgaben zu bestreiten haben, empfängt der SC Deckbergen-Schaumburg den SV Sebbenhausen-Balge.

Der Oberliga-Absteiger fährt als Favorit zum letztjährigen Tabellenfünften der Landesliga. „Wir dürfen die Hannoveranerinnen nicht ins Spiel kommen lassen. Sie haben drei gute Spielerinnen, auf die wir aufpassen müssen“, weiß Neu-Trainer Michael Meyer. Drei Punkte sind das Ziel. Die Taktik der Eintracht ist klar. „Wir wollen in der Defensive gut stehen, den FFC früh unter Druck setzen und so zu Fehlern zwingen“, verrät Meyer seine ausgetüftelte Taktik.

08/21/15

Meyer sorgt für frischen Wind

Michael Meyer (links) hat den TSV Eintracht Bückeberge als neuer Trainer in der Landesliga übernommen.
Michael Meyer (links) hat den TSV Eintracht Bückeberge als neuer Trainer in der Landesliga übernommen.

Teamcheck
TSV Eintracht Bückeberge startet unverändert,
aber mit neuem Trainer

Der Abstieg aus der Oberliga ist abgehakt. Frohen Mutes und top-motiviert nimmt der TSV Eintracht Bückeberge die neue Saison in der Landesliga in Angriff. Abgänge gab es keine zu verzeichnen. Trotzdem weht ein frischer Wind im Mühlenbachstadion. Dafür verantwortlich ist Neu-Trainer Michael Meyer.

Der 36-Jährige trainierte zuletzt die Herren des SC Möllenbeck in der Kreisliga. Nach zwei Jahren in der Verantwortung war Schluss. Für Meyer ist es kein Rückschritt. Im Gegenteil: Der Frauenfußball ist für den neuen Eintracht-Coach kein Neuland. Er trainierte vor einigen Jahren bereits das Frauenteam des TSV Krankenhagen. „Mir macht die Arbeit bei der Eintracht sehr viel Spaß. Die Mädels sind super trainingsfleißig. Bisher fand keine Übungseinheit ohne mindestens 20 Spielerinnen statt“, freut sich Meyer über den großen Zuspruch. Er habe den Schritt von den Herren zu den Frauen bislang noch keine Sekunde bereut. „Nach der Anfrage der Eintracht habe ich kurz überlegt, aber nur, weil die Fahrzeit von 20 Minuten zunächst ein wenig abgeschreckt hat“, erklärt Meyer. Aber er sei herzlichst aufgenommen worden. Das Umfeld und die Unterstützung seien phänomenal.

Die Umstellung von einem Herren- zu einem Frauentrainer ist Meyer nicht schwer gefallen. Seine Erfahrung aus der Zeit beim TSV Krankenhagen half ihm. „Mein Augenmerk liegt am Tempo- und am Passspiel sowie an der Aggressivität in den Zweikämpfen. Einige Mädels langen schon richtig hin“, weiß der TSV-Coach. Am Spielsystem werde Meyer keine großen Veränderungen vornehmen, es lediglich verfeinern. „Der Kader ist gut. Ich setze auf ein 4-4-2-System. Allerdings sollen sich die beiden Außenverteidigerinnen ins Angriffsspiel mit einschalten. Und wir wollen vorne Pressing spielen“, verrät der 36-Jährige die offensivere Ausrichtung der Eintracht in der Landesliga.

Die Stärken des Oberliga-Absteigers liegen in der Defensive. „Da sind wir richtig stark“, glaubt Meyer. Probleme sehe er im Sturm. „Das Tore-schießen ist unser Manko. Die Mädels lassen zu viele glasklare Chancen liegen“, weiß der Eintracht-Trainer. Das wolle er verbessern, den Killerinstinkt wecken. Nach langer Fußballpause steht Stefanie Busche wieder zur Verfügung. Die dreifache Mutter sei vor dem Tor eine richtige Granate. „Sie weiß, wo das Tor steht“, lobt Meyer die 31-jährige Torjägerin.

Die Landesliga ist in diesem Spieljahr sehr ausgeglichen besetzt. Es gibt keine Übermannschaft. „Wer am konstantesten spielt, hat beste Aussichten auf die Meisterschaft. Es gibt fünf, sechs Teams, die für den Titel infrage kommen. Und wir wollen dazugehören“, ist Meyer überzeugt. Bis zum Saisonstart am 30. August wird Meyer noch einige Konkurrenten beobachten. „Ich kenne die Landesliga natürlich nicht so gut, aber ich werde oft in Deckbergen vorbeischauen und einige Gegner genau unter die Lupe nehmen“, so wird Meyer gut vorbereitet sein.

Die Eintracht freut sich auf die Derbys gegen die FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl und den SC Deckbergen-Schaumburg. „Das ist das Salz in der Suppe. In diesen Spielen brauche ich mein Team nicht extra zu motivieren. Wir wollen diese Duelle gewinnen und natürlich die beste Schaumburger Mannschaft in der Landesliga werden“, kündigt Meyer an.

 

ZUGÄNGE:

Julia Danziger hat nach einer halbjährigen Pause noch Trainingsrückstand, ist aber gut dabei.

Julia Juretzki ist sehr trainingsfleißig, aber zunächst eine Angreiferin für die Reserve. 

Susann Schellknecht hat erst mit dem Fußball angefangen und wird Einsätze in der zweiten Mannschaft erhalten.

Antonia Abs, Fiona Lassowski wussten in der Vorbereitung zu überzeugen. Die beiden 16-Jährigen können mit der Kadernominierungen rechnen.

Antonia Blindow, Emelie Böversen, Nadja Bruns, Sophia Koller: Die vier Youngster sind zunächst für die Reserve eingeplant.

DER KADER:

Trainer: Michael Meyer

Co-Trainer: Torsten Engelke, Oliver Winkler

Torwart-Trainer: Jürgen Bekemeier

Betreuer: Georg Kottrup

Torhüter: Laura Danziger, Chantal Ucko

Abwehr: Nina Bekemeier, Katharina Jochens, Sabrina Pelzer, Kim Rahde, Stina Schäfer, Julia Brinkmann, Elisa Brinkmann, Leonie Stübke

Mittelfeld: Pia Gellermann, Mareike Bauer, Mara Zaudtke, Rebecca Dornbusch, Meike Hunte, Dannika Wildführ, Nina Baade, Sophia Koller, Fiona Lassowski, Julia Danziger

Angriff: Mona Söhnen, Nicola Serinek, Stefanie Busche, Ardiana Syla, Antonia Abs

FAVORITEN: SC Deckbergen-Schaumburg, HSC BW Tündern, SV Hastenbeck

ZIEL DER SAISON: Platz 1-4

06/01/15

Kim Rahde trifft

 

Frauen des TSV Bückeberge verabschieden sich mit Sieg

Der TSV Eintracht Bückeberge hat sich mit einem 1:0-Erfolg gegen den BSC Acosta aus Braunschweig aus der Oberliga verabschiedet.

„Schade, am Ende hat uns nur ein Punkt zum Klassenerhalt gefehlt“, sagte TSV-Trainer Jürgen Bekemeier. Im letzten Saisonspiel zeigten die Wendthägerinnen noch einmal eine gute Vorstellung, siegten verdient. Während sich die robust auftretenden Gäste fünf Torchancen erspielten, vergab der TSV gleich deren zwölf. „Wir haben dagegengehalten. Acosta war der erwartet machbare Gegner“, resümierte Bekemeier. Pia Gellermann wurde erneut als Sturmspitze aufgeboten und bereitete mit einer Flanke den Siegtreffer vor. Kim Rahde nahm die Vorlage an und überwand die Torhüterin aus spitzem Winkel (27.). „Es war ein verdienter Sieg nach einer tollen Mannschaftsleistung“, lobte der Trainer, der allerdings in den letzten Spielminuten konditionelle Schwächen erkannte: „Da fehlte uns etwas die Puste.“

Ab dem 10. Juni bietet der TSV mittwochs (19 bis 21 Uhr) ein offenes Training für interessierte Spielerinnen an. Wer mitmachen möchte, kann sich bei Jürgen Bekemeier unter Telefon (0171) 7 58 37 56 anmelden. Ab Mitte Juli beginnt dann die Saisonvorbereitung.

05/29/15

Abschied aus der Oberliga

 

TSV Eintracht Bückeberge verabschiedet sich

Der TSV Eintracht Bückeberge verabschiedet sich am Sonntag mit einem Heimspiel aus der Oberliga. Gegner ist um 13 Uhr der BSC Acosta aus Braunschweig.

Im letzten Saisonspiel will der Absteiger und Tabellenletzte aus Wendthagen noch mal punkten. Nach nur einem Jahr Ligazugehörigkeit soll in der neuen Saison unter dem neuen Trainer Michael Meyer der Wiederaufstieg angepeilt werden. „Mein Stand ist, dass alle Spielerrinnen bleiben“, sagt Interimscoach Jürgen Bekemeier, der am Sonntag wegen eines Urlaubs von Thorsten Engelke und Oliver Winkler vertreten wird.

Der Schwung vom 2:1-Auswärtssieg in Bienrode soll mitgenommen werden, um den vierten Saisonsieg einzufahren. „Der Druck ist weg und wir können locker und entspannt aufspielen“, weiß Bekemeier, der mit dem Tabellenneunten BSC Acosta „keine Übermannschaft“ im Obernwöhrener Waldstadion erwartet. „Das ist ganz sicher machbar“, weiß Bekemeier, dessen Team auf Spielmacherin Meike Hunte verzichten muss, die sich ebenfalls im Urlaub befindet.

05/18/15

TSV Bückeberge kann es noch

3 Punkte
3 Punkte

 

Frauen holen den ersten Sieg in 2015

Es geht doch: Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat im vorletzten Spiel der Saison durch einen 2:1-Erfolg beim VfL Bienrode die ersten Punkte im Jahr 2015 eingefahren.

Den Abstieg verhindert der Erfolg dagegen nicht. Selbst bei einem Erfolg des TSV im letzten Spiel gegen den BSC Acosta ist der Tabellenvorletzte aus Bienrode wegen des um 13 Tore schlechteren Torverhältnisses realistisch nicht mehr einzuholen. Nadine Fastnacht brachte den VfL bereits nach acht Spielminuten in Führung, ehe die Gastgeberinnen durch ein Eigentor von Sabrina Franke (37.) auch für den Ausgleich sorgten. „Das Tor gehört eigentlich Nicola Serinek, die eine VfL-Spielerin angeschossen hat“, klärte TSV-Trainer Jürgen Bekemeier auf. Nach dem Rückstand sei ein Ruck durch seine Mannschaft gegangen, so Bekemeier, das Remis zur Halbzeit sei verdient gewesen.

Nach dem Seitenwechsel machte der VfL mächtig Druck. „Da mussten wir mächtig dagegenhalten“, sagte Bekemeier. Im weiteren Verlauf bekam der TSV das Spiel in den Griff und erzielte nach einer schönen Kombination über Sabrina Pelzer und Pia Gellermann durch Mona Söhnen den Siegtreffer (71.). Gellermann und Hunte vergaben anschließend noch weitere gute Möglichkeiten. „Der Sieg war hochverdient. Wir haben uns endlich mal selbst belohnt“, freute sich der TSV-Trainer.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Serinek (46. Rahde), Pelzer, Bekemeier, Hunte, J. Brinkmann, Baade, Söhnen, Gellermann, Jochens, Bauer.

05/12/15

Michael Meyer übernimmt

 

Frauen des TSV Bückeberge bekommen neuen Coach

Der TSV Eintracht Bückeberge hat für die nächste Saison einen neuen Trainer verpflichtet: Michael Meyer übernimmt mit der Saisonvorbereitung den Oberliga-Absteiger. Nach dem Ausstieg von Uwe Kranz im Winter hatte Jürgen Bekemeier den Oberligisten als Interimscoach übernommen. Das Unternehmen Klassenerhalt gelang nicht. Nun soll Meyer, bis Ende der Saison noch in Diensten des Herren-Kreisligisten SC Möllenbeck, die Eintracht zurück in die Oberliga führen. „Die meisten Spielerinnen bleiben bei uns, ich bin da optimistisch“, erklärt Bekemeier, der in Meyer den „Wunschkandidaten“ gefunden hat. Der Krankenhäger ist im Frauenfußball kein unbeschriebenes Blatt, trainierte einst den TSV Krankenhagen. „Zudem wohnt er in Schaumburg, ist im Besitz einer Lizenz und erfüllt so unser Anforderungsprofil zur vollsten Zufriedenheit. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, sagt Bekemeier, der als Torwart- und Jugendtrainer weiter zur Verfügung steht. Meyer ist von der neuen Aufgabe überzeugt. „Ich wurde angesprochen. Das ist aber unabhängig von meiner Tätigkeit in Möllenbeck. Dort hätte ich im Sommer ohnehin ufgehört“, so der neue Coach, der die Saisonziele für die neue Saison erst formulieren will, wenn er Mannschaft und Umfeld besser kennengelernt hat: „Im Fußball ist vieles möglich.“

 

05/11/15

TSV Bückeberge läuft ins Abseits

 

Keine Punkte im letzten Auswärtsspiel

Der TSV Eintracht Bückeberge hat das letzte Auswärtsspiel der Saison beim ESV RW Göttingen mit 1:4 verloren. Schon vor der Pause lagen die Gäste mit 0:2 zurück.

„Wir haben den Ball nicht ordentlich rausgespielt, kamen zweimal zu spät“, erklärte TSV-Trainer Jürgen Bekemeier, der nach der Pause die Taktik änderte und von einem System mit zwei Sechsern auf eine offensivere Variante umstellte. Bis zur 59. Spielminute baute der ESV seinen Vorsprung auf 4:0 aus. Wenig später sah die Mannschaftsführerin Eileen Jansen nach einer Notbremse gegen die durchgebrochene Meike Hunte die Rote Karte (60.). Die Eintracht blies zur Offensive, wurde aber von der Schiedsrichter-Assistentin insgesamt vierzehnmal bei Angriffen durch vermeintliche Abseitspositionen durch Fahnenzeichen gestoppt. „Das war eindeutig zu viel“, ärgerte sich Bekemeier. Immerhin verkürzte Pia Gellermann durch einen schönen Heber noch auf 1:4 (88.). „Das Ergebnis ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen. Es hat nicht sollen sein“, erklärte der Coach.

05/08/15

Abschiedstour für Bückeberge in der Oberliga

 

Oberliga: ESV RW Göttingen – TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag, 22.03.2015 um 13 Uhr):

„Wir haben uns damit abgefunden, dass wir in der nächsten Saison in der Landesliga spielen“, sagt der scheidende TSV-Interimscoach Jürgen Bekemeier, der seinen Nachfolger in der nächsten Woche vorstellen will. Dennoch wolle sich die Eintracht vernünftig verabschieden und nicht abschießen lassen, so der Trainer.

Das Unterfangen wird nicht so leicht, der ESV verfügt mit 51 erzielten Toren über die zweitbeste Offensive der Oberliga. Von diesem Wert können die Gäste bei mageren zwölf Saisontoren nur träumen. Bekemeier ist Realist und kehrt von der „Alles-oder-nichts“-Taktik der Vorwoche ab. „Wir wollen in der Defensive stabil stehen und Nadelstiche setzen“, hofft Bekemeier auf das erste Erfolgserlebnis im Jahr 2015.

05/05/15

Bekemeier trifft die Latte


Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge – Vfl Jesteburg    0:3


Es bleibt dabei: Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge wartet weiter auf den ersten Erfolg im Jahr 2015. Im Heimspiel gegen den Tabellenfünften VfL Jesteburg hat das Team von Interimscoach Jürgen Bekemeier mit 0:3 verloren. Mit den flinken Außenstürmerinnen Nele Heins und Sarah Wedtgrube hatte die TSV-Abwehr massive Probleme. „Da hatten wir klare Nachteile in Sachen Schnelligkeit“, räumte Bekemeier ein. Seine Mannschaft habe von Beginn an „Alles oder Nichts“ gespielt und sei deshalb für Konter anfällig gewesen.

„Die Tore sind gefallen, als wir im Vorwärtsgang waren“, sagte Bekemeier. Heins erzielte nach 16 Spielminuten das 1:0 für den Gast. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Andrea Ludewig (54.) und Heins (78.) auf 3:0. Die Eintracht kämpfte und rackerte, Nina Bekemeier traf aus 30 Metern die Latte und ein weiteres Mal hatte die Eintracht mit dem Pfosten Pech. „Uns hat in der Saison eine Torjägerin gefehlt, aber wir werden die Erfahrungen mit in die Landesliga nehmen und darauf aufbauen“, sagte Bekemeier, der die Moral seines Teams lobte.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Serinek (46. Baade), Dornbusch (81. Zaudtke), Pelzer, Bekemeier, Hunte, Brinkmann, Söhnen, Gellermann (65. Syla), Jochens, Bauer.

05/02/15

Eintracht hofft auf die Wende

Katharina Jochens (links) vertraut Torhüterin Laura Danziger.


Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge – Vfl Jesteburg
(Samstag, 02.05.2015 um 16 Uhr):


Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat heute, Sonnabend, um 16 Uhr den Tabellensechsten VfL Jesteburg zu Gast. Die Wendthägerinnen warten weiter auf den ersten Punkt im neuen Jahr.

Im Hinspiel gelang dem Team von Trainer Jürgen Bekemeier einer von zwei Saisonerfolgen. „Das wollen wir natürlich wiederholen“, gibt sich der Coach optimistisch.

Es ist die letzte Chance, im Kampf gegen den Abstieg die Wende einzuleiten. „Wir haben zuletzt gut gespielt und gekämpft. Die Mannschaft wird nicht aufgeben. Ich erwarte ein von Zweikämpfen geprägtes Spiel“, erklärt Bekemeier, der personelle Sorgen hat. Meike Hunte ist angeschlagen, und Franziska Bohn fehlt aus beruflichen Gründen. „Ich habe einen Kader von 14 Spielerinnen zur Verfügung, wir müssen jetzt aufpassen, wen wir festspielen“, sagt Bekemeier, der auch die zweite Mannschaft in der Bezirksliga im Blick hat. „Mit einem Quäntchen Glück sollte ein Heimsieg möglich sein“, so der Coach.

04/28/15

Die Null steht


Oberliga: TSV Ahlerstedt-Ottendorf II - TSV Eintracht Bückeberge    1:0

Das gegnerische Tor bleibt für den Oberligisten TSV Eintracht Bückeberge ein Buch mit sieben Siegeln: Beim TSV Ahlerstedt-Otterndorf II hat es mit einer 0:1-Niederlage erneut nicht gereicht.

„Wir waren deutlich überlegen, aber unsere Abschlussschwäche nimmt tragische Züge an“, sagte Eintracht-Trainer Jürgen Bekemeier, der mehr Spielanteile für seine Mannschaft ausgemacht hat. „Die Mädels haben sich über 90 Minuten die Lunge aus dem Hals gerannt, nur zu einem Treffer hat es nicht gereicht“, wusste Bekemeier zu berichten. Ins Bild passte die Entstehung des entscheidenden Tores. Ein diagonaler Pass wurde abgefälscht und trudelte unhaltbar zum 1:0 für den SV ins Tor (33.). Nach dem Seitenwechsel machten die Gäste weiter Druck, lösten gegen Ende der Partie die Viererkette auf. „Es hat nicht sollen sein, wir sind an uns selbst gescheitert“, erklärte Bekemeier und fügte an: „Aber wir geben nicht auf, die Moral stimmt. Am Sonnabend geht es gegen Jesteburg weiter.“

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Serinek (69. Baade), Jochens (88. J. Brinkmann), Dornbusch, Pelzer, E. Brinkmann, Bekemeier, Hunte, Bohn, Söhnen, Gellermann.

04/25/15

Jedes Spiel ein Endspiel


Oberliga: SV Ahlerstedt-Ottendorf II - TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag, 26.04.2015 um 12 Uhr):


Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat beim Gastspiel beim SV Ahlerstedt-Ottendorf II eine wichtige Aufgabe im Gepäck: Punkte einsammeln. Es wird Zeit, mal wieder zu punkten. Drei Zähler würden dem Punktekonto in der Tabelle gut tun und wären zudem wichtig für die Moral des Aufsteigers. „Wir haben nichts zu verlieren. Entweder wir punkten oder wir gehen in den letzten Spielen auf Abschiedstour“, sagt TSV-Trainer Jürgen Bekemeier vor dem Spiel beim Tabellenneunten. „Ich denke, der Gegner bewegt sich auf unserem Niveau. Das ist machbar“, weiß Bekemeier.

Weil sich auch die in der Regionalliga Nord angesiedelte erste Mannschaft der Gastgeberinnen im Abstiegskampf befindet, gibt es beim TSV noch einen Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt. Steigt der Regionalligist ab, müsste die Reserve die Oberliga als Zwangsabsteiger verlassen und der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz, den aktuell der FFC Renshausen einnimmt, würde sich auf vier Punkte verkürzen. „Da ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel. Ein Erfolgserlebnis würde einen Schub bringen. Dazu müssen wir aber die Torflaute beenden“, weiß Bekemeier, der alle Spielerinnen zur Verfügung hat. Stephanie Busche soll nicht festgespielt werden, und wird in der Bezirksliga-Reserve zum Einsatz kommen.

„Die Moral ist nach wie vor intakt. Die Mannschaft trainiert sogar freiwillig eine zusätzliche Einheit“, freut sich Bekemeier.

04/21/15

Klassenunterschied

Gebrauchter Tag: Die Eintracht-Spielerinnen Katharina Jochens (vorne) und Mona Söhnen verletzen sich gegenseitig.


Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge – TSG Ahlten    0:2

TSV Eintracht Bückeberge versteckt sich eine Halbzeit


Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge wartet weiter auf die ersten Punkte im Jahr 2015: Gegen die TSG Ahlten hat die Eintracht 0:2 verloren. Die von Jürgen Bekemeier trainierten Wendthägerinnen begannen das Spiel mit Tatendrang. Zählbares brachte die Offensive aber nicht ein. Die TSG erwies sich als robuster, aber selten übermächtiger Gegner. Einen Stellungsfehler in der aufgerückten TSV-Abwehr nutzte Kira Wolter zum 1:0 für die Gäste (15.).

Nach dem Gegentor gingen bei der Eintracht sinnbildlich die Köpfe runter, das Selbstvertrauen war verpufft. Folgerichtig legte Michelle Kamila Krüger nach einer Hereingabe das 2:0 nach (17.). Der TSV verlor so gut wie jeden Zweikampf, tauchte ab. „Mit so einer ersten Halbzeit hat man in der Oberliga nichts verloren. Ich habe einen Klassenunterschied gesehen“, sagte Bekemeier, der seine Mannschaft in der Halbzeit weckte. Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeberinnen besser, nahmen die Zweikämpfe an und hielten das Spiel offen. „Wir haben die Räume enger gemacht. Das war auch der Plan für die erste Halbzeit“, erklärte Bekemeier. Im Angriff war weiterhin nichts zu holen. Ein Schuss von Stephanie Busche, der Rest war Schweigen.

„Es war ein gebrauchter Tag. Der TSG-Sieg geht aufgrund unserer Leistung vor der Pause völlig in Ordnung. Ich hatte die Befürchtung, abgeschossen zu werden.“

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Dornbusch, Pelzer, Bekemeier, Jochens, J. Brinkmann (29. Busche), Baade (66. Bauer), Serinek, Hunte (74. Zaudtke), Gellermann, Söhnen.

04/18/15

Busche soll für Schwung sorgen


Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge – TSG Ahlten
(Sonntag,19.04.2015 um 13 Uhr):


Dem TSV Eintracht Bückeberge steht das Wasser in der Oberliga bis zum Hals: Gegen die TSG Ahlten soll der erste Sieg im neuen Jahr eingetütet werden, um im Abstiegskampf nicht den Anschluss zu verlieren.

Der Tabellensechste aus Ahlten ist der Favorit, die Eintracht kann in der derzeitigen Lage nur gewinnen. „Wir wollen die drei Punkte einfahren“, sagt TSV-Trainer Jürgen Bekemeier, der für dieses Vorhaben eigens Stephanie Busche als eine Art Hoffnungsträgerin aktiviert hat. „Wir wollen nach vorne spielen, denn wir können in der Oberliga mithalten“, weiß Bekemeier, der natürlich um die Schwächen in der Offensive weiß: „Uns fehlt ein Knipser.“ Dennoch ist der TSV-Coach „vorsichtig optimistisch“, denn auch der Gegner aus Ahlten hat in den letzten Spielen wenig gerissen, scheint nach zwei Niederlagen in Folge angeschlagen.

„Bei uns sind Moral und Stimmung in Ordnung“, sagt Bekemeier, daran habe auch die unglückliche Niederlage gegen den HSC Hannover nichts geändert. Deshalb soll jetzt gegen die TSG „mit einer druckvollen Offensive“ die Aufholjagd eingeleitet werden.

04/14/15

TSV verliert gegen den HSC Hannover mit 0:2


Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge - HSC Hannover    0:2


Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat das wichtige Spiel gegen den HSC Hannover mit 0:2 verloren. „Wir haben uns selbst besiegt“, brachte es TSV-Trainer Jürgen Bekemeier auf den Punkt.

Das unglückliche 0:1 brach dem TSV das Genick: Die sonst so zuverlässige Torhüterin Laura Danziger nahmen einen Rückpass von Mona Söhnen an, traf beim Versuch, den Ball weiterzuspielen Gegenspielerin Florence Augath – von der der Ball ins Tor prallte (35.). „Bis dahin hatten wir klare Vorteile, haben den HSC über 20 Minuten gut beschäftigt und teilweise eingeschnürt“, ärgerte sich Bekemeier.

Auch das 0:2 war aus Sicht des TSV unnötig: Rebecca Dornbusch soll eine Gegenspielerin im Strafraum gefoult haben, Schiedsrichterin Elke Harmening zeigte auf den Punkt (73.). „Das war ein normaler Zweikampf, da hat sich die Spielerin clever fallen lassen“, monierte der TSV-Coach.

Man habe sich Chancen erspielt, die Moral sein intakt, so Bekemeier. „Wir wollten gewinnen. Die Moral stimmt, wir sind für unsere Arbeit nicht belohnt worden – das ist bitter.“

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Serinek (53. Baade), Bekemeier (67. Dornbusch), Hunte, Bohn, J. Brinkmann (65. Pöppel), E. Brinkmann, Söhnen, Jochens, Gellermann, Bauer.

04/11/15

Mutig und motiviert

Meike Hunte und der TSV Bückeberge müssen torgefährlicher werden.

Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge – HSC Hannover
(Sonntag, 12.04.2015 um 15 Uhr)

 
Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat den HSC Hannover im Mühlenbachstadion zu Gast. Es wird mal wieder Zeit für ein Erfolgserlebnis, denn der Abstand zum rettenden Ufer ist für die von Jürgen Bekemeier trainierten Wendthägerinnen seit Beendigung der Winterpause angewachsen.

Fünf Punkte rangiert der TSV hinter dem Konkurrenten aus Bienrode, mit einem Sieg gegen den HSC wären es nur noch zwei. „Es wird natürlich schwer, aber wir wollen mutig nach vorne spielen. Jetzt helfen nur noch Punkte weiter“, erklärt Bekemeier. Seine Mannschaft sei nach wie vor motiviert, die gute Trainingsbeteiligung spreche für diese These, so Bekemeier. „Rechnerisch ist noch alles möglich, mit einem Erfolgserlebnis wollen wir für weiteren Schwung sorgen“, so der Coach, der auf Sabrina Pelzer und Mara Zaudtke verzichten muss. Nina Bekemeier ist nach einer Grippe gesundheitlich angeschlagen. Das Hinspiel hat der TSV knapp mit 0:1 verloren.

03/27/15

Harte Nuss für den TSV


Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge - HSC Hannover
(Sonntag, 29.03.2015 um 13 Uhr)


Der TSV Eintracht Bückeberge muss in der Oberliga am Sonntag ab 13 Uhr die nächste harte Nuss knacken. Nach den Spielen gegen das Spitzenduo Sparta Göttingen und MTV Barum kommt nun der Tabellendritte HSC Hannover nach Wendthagen.

Vier Punkte beträgt der Rückstand des Tabellenletzten auf das rettende Ufer. „Wir brauchen den letzten Platz nicht verteidigen. Es gibt nur eine Richtung: nach vorne“, gibt sich Trainer Jürgen Bekemeier kämpferisch. Meike Hunte und Rebecca Dornbusch drohen auszufallen. Der TSV will aus einer sicheren Defensive immer wieder Nadelstiche setzen. „Unser Ziel sind drei Punkte. In unserer Situation sind wir zum Siegen verdammt. Das wird nicht einfach, aber mir stehen 14, 15 gute Spielerinnen zur Verfügung“, erklärt der TSV-Coach.

03/24/15

Eine Hälfte auf Augenhöhe


Oberliga: Sparta Göttingen - TSV Eintracht Bückeberge    5:1

Diesmal war der Tabellenführer eine Nummer zu groß: In der Oberliga hat der TSV Eintracht Bückeberge das Punktspiel bei Sparta Göttingen mit 1:5 (1:2) verloren.

Die Partie begann schlecht für die Eintracht: Schon nach drei Minuten lag der Spitzenreiter durch einen Treffer von Ramona Reichpietsch mit 1:0 in Front. Der TSV reagierte aber gut auf die kalte Dusche, schüttelte sich kurz und hielt dagegen. Im Gegenzug hatte Pia Gellermann (4.) den Ausgleich auf dem Fuß, aber ihren Freistoß wehrte Sparta-Torfrau Jessica Schrader mit einer Glanztat über die Latte ab. Der Ausgleich fiel aber: Nach einer Freistoß-Hereingabe war Mona Söhnen (26.) zur Stelle und vollendete zum 1:1.

„In der ersten Halbzeit begegneten wir dem bärenstarken Aufstiegsfavoriten auf Augenhöhe. Wir haben mutig nach vorne gespielt“, freute sich Trainer Jürgen Bekemeier über die gute Leistung. Die Freude über das Unentschieden währte aber nicht lange: In der 34. Minute markierte Marie-Theres Kamp das 2:1 für Sparta.

„Wir wollten nach dem Seitenwechsel nicht den knappen Rückstand verteidigen, sondern erneut ausgleichen. Dann sind wir in einen Konter gelaufen“, berichtet Bekemeier. Reichpietsch erzielte das 3:1 nach einem Schnellangriff. Das Spiel war entschieden, die Kräfte bei der Eintracht schwanden. Die Göttingerinnen erhöhten durch Tore von Laura Klose (73.) und Kamp (80.) auf 5:1. „Die Niederlage geht in Ordnung, fiel aber um ein oder zwei Tore zu hoch aus. Wir haben eine gute Leistung gezeigt, auf die wir aufbauen können“, erklärt Bekemeier.

Das Hammerprogramm des Tabellenletzten geht am Sonntag weiter. Nach den Spielen gegen den Tabellenzweiten und beim Spitzenreiter empfängt die Eintracht am Sonntag um 13 Uhr den Tabellendritten HSC Hannover. Der Rückstand des TSV auf das rettende Ufer beträgt vier Punkte.


TSV Eintracht Bückeberge:
Danziger, Serinek, Dornbusch (77. Zaudtke), Pelzer, Bekemeier, Hunte, Bohn (65. Böversen), Söhnen, Jochens, Gellermann, Bauer.

03/21/15

Eintracht fährt „mutig“ zum Tabellenführer

Pia Gellermann (rechts) steht dem TSV wieder zur Verfügung.

 


Oberliga: Sparta Göttingen – TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag, 22.03.2015 um 13 Uhr)

Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat beim
Tabellenführer Sparta Göttingen eine schwere Aufgabe zu lösen


Schwer, aber nicht unlösbar: Unter diesem Motto fährt die Eintracht als Schlusslicht zum Tabellenführer. Im Hinspiel sorgte die von Jürgen Bekemeier trainierte Eintracht für eine faustdicke Überraschung, besiegte den Primus mit 1:0. „Sie werden auf Revanche sinnen“, ahnt der Coach.

Am vergangenen Wochenende schrammte der TSV beim 0:1 gegen den Tabellenzweiten aus Barum knapp an einer weiteren Überraschung vorbei. „Darauf können wir aufbauen“, sagt der Trainer, der ankündigt, mutig nach vorne spielen zu wollen. „Wir fahren in starker Besatzung nach Göttingen und werden uns nicht verstecken. Die Aufgabe ist machbar“, stellt Bekemeier fest.

Das Spiel wird auf Kunstrasen stattfinden, was Bekemeier als Vorteil für die Gastgeberinnen wertet: „Sie trainieren auf Kunstrasen, werden eingespielt sein. Aber wir haben keine Angst.“

Pia Gellermann steht wieder zur Verfügung. Außerdem soll das Talent Emily Böversen erstmals Oberliga-Luft schnuppern. „Sie ist zweikampfstark und soll herangeführt werden“, kündigt Bekemeier an. „Ich bin optimistisch, schließlich ist die Mannschaft gewillt, etwas mit nach Hause zu nehmen.“

 

03/21/15

Schaumburger Sportler des Jahres geehrt

Nacht des Sport in neuem Gewand

Sportlerwahl. Das ist gut gelaufen, denn die Leichtathleten des VfL Bückeburg haben abgeräumt: Die Schaumburger Sportler des Jahres heißen Aida Stahlhut und Manfred Harmening. Als Mannschaft des Jahres haben die Leser der drei Schaumburger Tageszeitungen die Streetdancer des MTV Obernkirchen gewählt.

Im festlichen Bückeburger Rathaussaal wurde den Siegern und den Nominierten gestern die verdiente Ehrung zuteil. Zahlreiche Prominente und Politiker aus dem Schaumburger Land nahmen an der neu konzipierten Nacht des Sports teil. Die Moderatoren Jörg Nitsche (Sparkasse Schaumburg) und Guido Scholl (SN) führten kurzweilig und humorvoll durch den Abend.

„Wir haben die Veranstaltung in ein neues Kleid gesteckt“, sagte Scholl. Stefan Nottmeier aus dem Vorstand der Sparkasse Schaumburg lobte den „super Rahmen für die Ehrung“. Man wolle mit der Sportlerehrung auch den Breitensport und die Attraktivität des Landkreises fördern, so Nottmeier.

Dann wurde es ernst: „Ladies first“, sagte Scholl, bat die Siegerinnen auf die Bühne, die erst per Video, auch eine Neuerung, vorgestellt wurden. Die Spannung wuchs, weil der Name der Siegerin in einem Umschlag, „wie bei RTL“ auf die Bühne gebracht wurde. „Sportlerin des Jahres ist Aida Stahlhut“, sagte Scholl. Die gebürtige Bolivianerin „vermisst am meisten meine Familie“, hat „aber bereits eine Schaumburger Tracht im Schrank“ und fühlt sich in Schaumburg sehr wohl.

Als Sportler des Jahres wurde Manfred Harmening geehrt. Er sei eigentlich Marathonläufer, erklärte der pensionierte Lehrer. „Meine Mitstreiter vom VfL Bückeburg haben mich zum Bahnlaufen überredet“, sagte Harmening, der aber zugab, vorher die Ergebnislisten studiert zu haben, „ob sich das auch lohnt“.

Die Fußball-Freestyler Daniel Korte und René Mathussek traten in grünen Trikots auf, erhielten wegen ihrer Ballakrobatik Applaus auf offener Szene. Ein Omen für die Wahl zur Mannschaft des Jahres war die Trikotfarbe aber nicht, denn die Streetdancer des MTV Oberkirchen räumten den Titel vor den Frauen des TSV Eintracht Bückeberge und dem Kreispokalsieger TuS Lüdersfeld ab. „Wir wollten immer mal einen ersten Platz machen, jetzt haben wir ihn“, freute sich Choreografin Verena Feldmann mit ihren Mitstreiterinnen über den Titel.

03/17/15

Fehlstart für die Eintracht


Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge - MTV Barum   0:1


Der TSV Eintracht Bückeberge hat in der Oberliga einen Fehlstart hingelegt: Gegen den Tabellenzweiten MTV Barum verlor das Team des neuen Trainers Jürgen Bekemeier mit 0:1. Die Eintracht musste gegen die favorisierten Gäste auf Pia Gellermann verzichten. Mit Meike Hunte, Rebecca Dornbusch und Mona Söhnen gingen drei Spielerinnen angeschlagen in die Partie. Trotz der wenig guten Vorzeichen spielte die Eintracht vor der Pause den besseren Ball. „Barum hatte vor der Pause nicht eine Torchance, wir haben unsere leider vergeben“, sagte der Trainer. Hunte (20., 38.) und Söhnen (27.) verpassten die Führung. Nach dem Seitenwechsel folgte dann der Schock: Barums Torjägerin Tabea Schulte zog aus 17 Metern ab, der Ball sprang durch einen Platzfehler über Torhüterin Laura Danziger hinweg zum 1:0 für die Gäste ins Tor. Barum machte Druck, wollte das zweite Tor nachlegen. Es blieb beim 0:1.


TSV Eintracht Bückeberge:
Danziger, Serinek, Dornbusch (85. Stübke), Pelzer, E. Brinkmann, Bekemeier, Hunte, J. Brinkmann, Söhnen, Jochens (75. Schöttelndreier), Bauer.

03/14/15

Favoritenrolle klar vergeben


Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge - MTV Barum
(Samstag, 14.03.2015 um 16 Uhr)

In der Oberliga erwartet der TSV Eintracht Bückeberge den Tabellenzweiten MTV Barum.

Auf dem Papier ist das Duell eine klare Sache, wenn der Tabellenletzte den Tabellenzweiten empfängt, zumal bereits das Hinspiel mit 1:2 verloren ging. „Die haben eine richtig starke Mannschaft mit schnellen Spitzen, sind für mich ein Aufstiegskandidat“, sagt der neue Trainer Jürgen Bekemeier, der bis zum Sommer die Nachfolge von Uwe Kranz angetreten hat.

MTV-Stürmerin Isabell Cassandra Schneider hat mit 13 Saisontoren zwei Treffer mehr erzielt, als das TSV-Team zusammen. Im Angriff lag bisher die Schwäche des Schaumburger Aufsteigers.

Im Hinspiel wurden die Gäste überrascht, Barum spielte mit langen Bällen hinter die Viererkette. „Darauf haben wir uns eingespielt. Wir werden mit zwei Viererketten agieren und müssen sehr aufmerksam sein“, weiß Bekemeier. Seine Mannschaft könne befreit aufspielen, die Favoritenrolle liege schließlich bei den Gästen, die bereits fünf Punkte hinter dem Tabellenführer aus Göttingen zurückliegen.

Allerdings haben die Wendthägerinnen personelle Sorgen: Pia Gellermann ist im Urlaub, Mara Zaudtke fehlt aus beruflichen Gründen und Meike Hunte ist angeschlagen.

 

11/17/14

Ohne Elan keine Tore


Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge - FFC Renshausen   0:0


Der TSV Eintracht Bückeberge hat in der Oberliga eine große Chance verpasst, um sich von den Abstiegsplätzen ein wenig abzusetzen. Gegen den Tabellenvorletzten FFC Renshausen kam das Team von Trainer Uwe Kranz nicht über ein torloses Remis hinaus.

„Wir hatten zwar spielerische Vorteile, uns fehlte aber irgendwie der Elan, um uns klare Torchancen herauszuspielen“, moniert der Eintracht-Coach. In der 8. Minute scheiterte Meike Hunte mit einem Freistoß aus 22 Metern an FFC-Torfrau Sarah Ottjes. Die Gäste standen sehr defensiv und lauerten auf Konter. Erst in der 36. Minute hatte die Eintracht die nächste Möglichkeit: Der Kopfball von Nina Bekemeier strich aber knapp über das Gäste-Tor.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte das Spiel so dahin. Die Eintracht entwickelte zu wenig Druck, TSV-Torfrau Laura Danziger musste bei drei Kontern des FFC hellwach sein. „Erst in der Schlussphase lief es besser. Wir waren am Drücker, hatten viele Standards, aber so richtig torgefährlich sind wir nicht geworden“, analysiert Kranz. Die beste Möglichkeit hatte die Eintracht in der 78. Minute: Pia Gellermann, Bekemeier, Mona Söhnen und Ardiana Syla versuchten, aus dem Gewühl heraus den Ball über die Linie zu stochern, aber die Spielerinnen des FFC Renshausen warfen sich in die Schüsse und vereitelten mit letzten Kräften das Gegentor, sodass es beim 0:0 blieb.

Für den TSV Eintracht Bückeberge ist nun Winterpause. Das nächste Punktspiel findet erst am 15. März 2015 statt. Dann werden die restlichen neun Partien in der Oberliga ausgetragen.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Dornbusch (84. Serinek), Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Hunte, Syla, Söhnen, Gellermann, Jochens, Bauer (68. Rahde).

 

 

Nina Bekemeier vom TSV Eintracht Bückeberge klärt die brenzlige Situation kompromisslos.

11/15/14

Nicht in Sicherheit wiegen

 

Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge - FFC Renshausen
(Sonntag, 16.11.2014 um 13 Uhr)

 

TSV Eintracht Bückeberge erwartet auswärtsschwachen FFC Renshausen

In der Oberliga hat der TSV Eintracht Bückeberge am Sonntag um 13 Uhr Heimrecht gegen den Tabellennachbarn FFC Renshausen.

Im Hinspiel hat das Team von Trainer Uwe Kranz mit 0:5 verloren. „Da hatten wir personelle Probleme, außerdem ist der Platz in Renshausen extrem klein und eine Katastrophe“, sagt Kranz. In der Tat, der FFC punktet in der laufenden Saison bislang nur auswärts, und die Eintracht will alles dafür tun, dass das auch so bleibt. „Aber wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen“, sagt Kranz, der einen ausschließlich mit langen Bällen operierenden Gegner erwartet. „Wir müssen unser Spiel durchbringen und werden die Breite des Spielfeldes nutzen“, erklärt der Trainer.

Die 0:6-Pleite gegen die SG Schamerloh aus der Vorwoche ist abgehakt. „Es gibt Gegner, die liegen einem nicht“, sagt Kranz, der alle Spielerinnen zur Verfügung hat und mit einem Sieg den Anschluss ans untere Mittefeld schaffen kann.

 

 

11/11/14

Erfolgsserie gerissen


Oberliga: SG Schamerloh - TSV Eintracht Bückeberge   6:0


Die kleine Erfolgsserie des Oberligisten TSV Eintracht Bückeberge hat ein jähes Ende gefunden: Bei der SG Schamerloh haben sich die Gäste eine 0:6-Packung eingehandelt.

Bereits im Hinspiel kam die Eintracht beim 1:9 unter die Räder, obwohl es zur Halbzeit noch 0:0 gestanden hatte. „Es war eine ganz bittere Partie für uns, die wir über weite Strecken sogar gut im Griff hatten“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz, der aufseiten der SG Schamerloh eine „extreme Effektivität“ ausgemacht hatte.

Juliana Meier eröffnete den Torreigen bereits nach vier Spielminuten mit einem Doppelpack, denn nur eine Minute später ließ die Angreiferin das 2:0 folgen. „Meier hat eine Quote von fast 100 Prozent. So ein Spielertyp fehlt uns“, stellte Kranz fest, denn die erste Torchance hatten die Gäste, als Mona Söhnen eine Hereingabe von Pia Gellermann knapp neben das Tor setzte. Und dann nahm das Unheil seinen Lauf. „Wir verteidigen zweimal einen langen Ball nicht gut und liegen 0:2 zurück“, ärgerte sich Uwe Kranz. Joana Schröder und Meier erhöhten bis zur Pause auf 4:0.

„Wir haben die Zuversicht auf eine Wende vermissen lassen und viele gute Aktionen nicht zu Ende gespielt. Kämpferisch kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte der Trainer.

Auch in der zweiten Halbzeit waren die Gastgeberinnen effektiv, erhöhten durch Inken Schäkel (74.) und Meier (78.) zum 6:0-Endstand.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Dornbusch, Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Hunte, Syla, Rahde, Söhnen, Gellermann, Jochens.

11/08/14

Anderes Gesicht zeigen


Oberliga:
SG Schamerloh - TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag, 09.11.2014 um 13 Uhr)

 

Mit Schrecken erinnert sich der TSV Eintracht Bückeberge an das Hinspiel gegen die SG Schamerloh. Auf eigenem Platz gab es eine 1:9-Packung, dabei fielen alle Tore in der zweiten Halbzeit. Aber jetzt steht eine andere TSV-Mannschaft auf dem Platz. Das Team von Trainer Uwe Kranz will sich am Sonntag um 13 Uhr mit einem guten Spiel rehabilitieren.

Die Eintracht reist mit großem Selbstbewusstsein an, blieb in den letzten drei Spielen ungeschlagen, holte dabei sieben Punkte und besiegte in der Vorwoche sogar den Spitzenreiter Sparta Göttingen mit 3:0. Der TSV-Coach kann auf seine zuletzt so erfolgreiche Mannschaft setzen. Alle Spielerinnen sind fit. „Wir sind top-motiviert und wollen von Beginn an, ein anderes Gesicht zeigen. Wir können dort was holen“, ist Kranz optimistisch.

 

 

11/04/14

TSV entzaubert Spitzenreiter

 

Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge - Sparta Göttingen 3:0
Tore: Nina Bekemeier (16.), Ardiana Syla (46.), Mona Söhnen (50.)


Der TSV Eintracht Bückeberge ist in der Oberliga angekommen. Die Mannschaft von Trainer Uwe Kranz entzauberte den Spitzenreiter Sparta Göttingen mit 3:0 und holte damit sieben Punkte aus den letzten drei Spielen.

„Die Mannschaft hat gezeigt, was sie kann“, freute sich der Eintracht-Coach. Die Sorgenfalten bei Kranz wurden kleiner, da die schnelle Stürmerin Ramona Reichpietsch bei Sparta fehlte. „Damit war unsere Defensive entlastet“, berichtete Kranz. Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Die Abwehrreihe der Eintracht stand richtig kompakt und nach vorne spielten die Wendthägerinnen mit großem Selbstbewusstsein. In der 12. Minute verpasste Ardiana Syla eine Hereingabe um Haaresbreite. Nur drei Minuten später gab es einen Elfmeter für die Eintracht. Nach einer Ecke köpfte Pia Gellermann auf das leere Tor, Ann-Kathrin Probst klärte mit der Hand auf der Linie, Schiedsrichterin Elke Harmening zeigte ihr die Rote Karte. Den fälligen Elfer verwandelte Nina Bekemeier (16.) sicher zum 1:0.

Die Überzahl konnte der TSV zunächst nicht gut ausspielen. Mit hohem läuferischen Aufwand hielt der Tabellenführer dagegen und kam zu Chancen. Aber Juliane Jühne (26. und 42.) scheiterte freistehend an TSV-Torfrau Laura Danziger.

Die zweite Hälfte begann für die Eintracht perfekt: Syla (46.) nutzte einen Fehler der Sparta-Torhüterin zum 2:0 und nur vier Minuten später erhöhte Mona Söhnen auf 3:0. „Wir wollten auf das zweite Tor gehen. Dass das so früh geklappt hat, spielte uns natürlich in die Karten“, erklärte TSV-Trainer Kranz. Göttingens Gegenwehr wurde weniger, nur noch Katharina Kottrup (70.) zwang Danziger zur nächsten Großtat. Auf der Gegenseite vergab Dannika Wildführ den vierten TSV-Treffer. „Das war eine super Mannschaftsleistung. Der Glaube an das vorhandene Können ist das Wichtigste. Wir brauchen keinen übergroßen Respekt vor den Oberliga-Gegnern haben. Auch wir können Fußball spielen“, bestärkt Kranz sein Team.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Dornbusch, Pelzer, Wildführ (84. Brinkmann), Bekemeier, Hunte, Syla (82. Rahde), Söhnen, Gellermann, Jochens, Bauer (72. Zaudtke).

 

 

Nina Bekemeier (vorne) bringt den TSV Bückeberge per Handelfmeter mit 1:0 in Führung.

11/01/14

Eintracht kann nichts falsch machen


Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge - Sparta Göttingen
(Sonntag, 02.11.2014 um 13 Uhr)


Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat am Sonntag den Tabellenführer Sparta Göttingen zu Gast. Anstoß ist um 13 Uhr.

„Für uns ist es das leichteste Spiel der Saison, wir können eigentlich nichts verkehrt machen“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. Sparta steht in der Tabelle ganz oben, die Eintracht ganz unten.

Die Gäste bringen mit Jennifer Rust die aktuell torgefährlichste Spielerin der Liga mit. Rust hat mit elf Treffern drei Tore mehr erzielt, als die Wendthägerinnen zusammen. Aber das ist noch nicht alles: „Ramona Reichpietsch soll die schnellste Spielerin der Oberliga sein“, sagt Kranz, der dennoch Optimismus versprüht: „Wir wollen gewinnen. Jedes Spiel ist zu gewinnen, die Ergebnisse der laufenden Serie haben das gezeigt.“ Man müsse natürlich die gefährlichen Göttinger Angreiferinnen in den Griff bekommen, „die oft lang geschickt werden“, so Kranz.

Ein besonderer Aspekt ist auch, dass eine ehemalige Eintracht-Spielerin auf ihr altes Team trifft. Katharina Kottrup studiert in Göttingen, wechselte deshalb zu Sparta und wird am Sonntag nicht nur auf ehemalige Mannschaftskameradinnen treffen, sondern auch auf ihren Vater Georg, der die Eintracht betreut.

 

11/03/14

Neuer Facebook-Auftritt

 

Auch wir sind jetzt in den sozialen Netzwerken vertreten! Auf unserer neuen Facebook-Seite bekommt ihr die neuesten Infos und habt die Möglichkeit, mit uns in Interaktion zu treten. Also schaut vorbei, wir freuen uns auf euch! :-)

Facebook-Seite TSV Eintracht Bückeberge Frauenfußball 

10/30/14

„Es gibt noch Entwicklungspotenzial“

 

Mit den Frauen des TSV Eintracht Bückeberge ist Uwe Kranz in die Oberliga Niedersachsen aufgestiegen. Die ersten Spiele wurden verloren, negativer Höhepunkt war ein 1:9 gegen die SG Schamerloh. Nach vier Punkten in Folge scheint die Mannschaft in der neuen Spielklasse angekommen zu sein. Lokalsport-Redakteur Uwe Kläfker hat mit dem erfahrenen Coach über Frauenfußball gesprochen.

Wie wichtig ist denn der Klassenerhalt?

Der ist gar nicht wichtig. Wir würden als Mannschaft nicht auseinanderbrechen. Es war nicht unser erklärtes Ziel aufzusteigen. Aber wir haben die Qualifikation geschafft. Im Umfeld der Oberliga haben uns viele nichts zugetraut, schon gar nicht den Klassenerhalt.

Der scheint, nicht zuletzt durch die Ergebnisse der letzten Spiele, möglich. Was fehlt Ihrer Mannschaft noch?

Die Liga bietet in diesem Jahr durch ihre Ausgeglichenheit eine Steilvorlage dazu. Alle Spiele sind zu gewinnen. Wir suchen noch eine Offensivspielerin, sind Kontakte geknüpft. Ich hoffe, dass Stephanie Busche nach Babypause zurückkehrt und auch Inka Schütt in der Rückrunde häufiger zum Einsatz kommen wird.

Einige Ihrer Spielerinnen haben selbst eine Trainerlizenz oder Freunde, die eine Lizenz haben. Wird da nicht zu viel diskutiert?

Oder sie haben beides. Fußball ist und bleibt keine Demokratie. Ich habe mit Nina Bekemeier und Meike Hunte lizensierte Trainerinnen auf dem Platz. Das sind die Chefs des Spiels. In gravierenden Dingen spreche ich mich mit den erfahrenen Spielerinnen ab, wir reden darüber, wie die Grundstimmung ist. Wegen fußballerischer Dinge kracht es bei uns nicht.

Seit einigen Wochen läuft es besser. Was haben Sie verändert?

Wir haben Rebecca Dornbusch aus der Viererkette als Sechser vorgezogen. Sie hält Pia Gellermann, die jetzt mit Meike Hunte im zentralen Mittelfeld spielt, den Rücken frei. Das gibt unserem Spiel mehr Sicherheit, die Räder greifen. Die Ergebnisse sprechen für sich.

Nicht in allen Vereinen läuft es harmonisch. Im Frauenfußball verschwinden Mannschaften von heute auf morgen von der Bildfläche. Wie ist das möglich?

Es hängt viel vom Unterbau ab. In Diedersen war der nicht vorhanden, das Team ist nach Tündern abgewandert. In Völksen hat es geknallt, aber man kann das nicht verallgemeinern. Für Oberligisten ist ein Unterbau vorgeschrieben. Löst sich beispielsweise die 2. Mannschaft auf, musst du aus der Liga raus.

Wie ist der TSV aufgestellt?

Der Jugendbereich läuft gut, wir haben die B-und C-Juniorinnen im Bezirk. Das ist wichtig, da holen sich die Spielerinnen die nötige Härte. Wir haben lizensierte Trainer, die einen guten Job machen.

Aber ist der Landkreis Schaumburg nicht zu klein für einen Oberligisten und zwei Landesligisten?

Nein, es funktioniert, weil man einen guten Grundaufbau macht. Dietmar Arndt macht für die FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl gute Jugendarbeit. Und in Deckbergen läuft die Jugendarbeit inzwischen auch, Dirk Bredemeier ist da engagiert. Und bei Deister United steht bereits der nächste Landesligist in den Startlöchern. Das Problem ist, dass zu wenige Spielerinnen bereit sind, loszulassen, um die sportliche Herausforderung zu suchen. Die Fußballerinnen hoffen, mit den eigenen Vereinen in die Oberliga aufzusteigen.

Was aber sehr schwer ist?

Ja, weil es immer starke Oberliga-Absteiger gibt, die den Weg verbauen.

Wird im Frauenfußball Geld gezahlt, um Erfolg zu haben?

Mir ist in unserer Region kein Fall bekannt. Ich lehne das auch grundsätzlich ab. Wir könnten es uns auch gar nicht leisten, woher soll auch das Geld kommen?

Von den Zuschauereinnahmen jedenfalls nicht. Der TSV spielt als Oberligist vor erstaunlich wenig Fans. Wie ist das zu erklären?

Ich bin überrascht, wie wenig Euphorie unser Aufstieg im Verein ausgelöst hat. In den Spielen vor dem Aufstieg hatten wir große Kulissen. Davon sieht man nichts mehr, obwohl die Spiele attraktiver geworden sind. Mit Unterstützung der Fans wäre mehr möglich.

Sie sind jetzt zehn Jahre beim TSV. Wie sieht es mit der Abnutzung des Trainers aus? Lockt da nicht mal der Herrenfußball?

Der Zug ist abgefahren. Früher gab es mal einige Möglichkeiten, die ich aber abgelehnt habe. Wir haben hier in den zehn Jahren immer wieder neue Sachen gemacht und man sieht noch Fortschritte. Es gibt noch Entwicklungspotenzial bei uns.

 

 

Nur Frauen im Kopf: Uwe Kranz trainiert seit 20 Jahren Schaumburger Frauenmannschaften.

10/24/14

Laura Danziger hält auf einem anderen Level

 

Laura Danziger vom Oberligisten TSV Eintracht Bückeberge ist die "Heldin der Woche". Die 20-jährige Torhüterin hat im SN Sportbuzzer 54 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt.

Danziger befindet sich nach dem Abitur momentan in einer "Berufsfindungsphase" und konzentriert sich auf den Fußball. Dass sie der höchst spielende Schaumburger Keeper ist, bereitet der Deckbergerin kein Kopfzerbrechen. "Das Niveau in der Oberliga ist auch bei den Torhüterinnen schon auf einem anderen Level als noch in der Landesliga", sagt Danziger, die gern noch mal bei den Jungen mitpielen würde: "Aber nur in einem Freundschaftsspiel. Der Männerfußball ist schneller, die Schüsse sind härter. Aber ich würde es mir zutrauen und aus Spaß gern mal ausprobieren."

Danziger hat bis zu den B-Junioren bei den Jungs im Tor gestanden, unter anderem mit dem Steinberger Felix Mehrend in einem Team gespiet. Seit drei Jahren steht der Fan des FC Bayern München ("wegen Oliver Kahn") im Kasten des TSV Eintracht Bückeberge. Der Oberliga-Aufsteiger heimste am vergangenen Spieltag den ersten Sieg ein. Unter anderem auch wegen Danziger, die in der Schlussphase mit einem tollen Refelx den Dreier sicherte: "Torhüter sind schließlich dazu da, auch mal einen wichtigen Ball zu halten." Es sei ein Erfolg des "bobemstarken Teams" gewesen, so Danziger, die sich beim TSV "superwohl" fühlt.


Ein Wechsel zu einem anderen Verein steht nicht zur Debatte, obwohl sich Danziger vorstellen kann, in höheren Klassen den Kasten sauber zu halten: "Es interessiert mich und wäre eine schöne Sache. Ich sehe das ganz locker, ich bin ja noch jung." Auch ein Wechsel zu ihrem Heimatverein SC Deckbergen-Schaumburg, der zweiten Kraft im Schaumburger Frauenfußball, wo auch ihre Schwester Julia aktiv ist, kann sich Danziger zurzeit nicht vorstellen. "In der letzten Saison haben wir gegeneinander gespielt. Das war für meine Eltern nicht ganz so einfach", sagt die Torhüterin lachend, "sie wussten nicht, zu wem sie halten sollen."

 

10/25/14

Euphorie entfalten


Oberliga: BSC Acosta - TSV Eintracht Bückeberge

(Samstag, 25.10.2014 um 16 Uhr)

In der Oberliga hat der TSV Eintracht Bückeberge heute ein Auswärtsspiel beim BSC Acosta aus Braunschweig zu bestreiten.

Gleich zu Saisonbeginn hatten beide Teams bereits im Pokal das Vergnügen, Acosta gewann mit 3:1. „Wir waren damals nicht gut besetzt, vielleicht unterschätzen sie uns“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz, der das damalige Spiel als kleinen Vorteil ansieht: „Es ist selten, das man die Gegner bereits kennt. Außerdem haben wir uns seit dem Pokalspiel weiterentwickelt.“

Der TSV hat in der vergangenen Woche das erste Saisonspiel gewonnen und das so dringend benötigte Erfolgserlebnis eingefahren. „Aber wir müssen jetzt weitermachen – ohne dabei Druck aufzubauen. Wir dürfen nur keine Zweifel haben“, sagt Kranz, der alle Spiele „für gewinnbar“ hält, „weil alle Teams Schwächen haben“.

Die Eintracht ist weiterhin Tabellenletzter, könnte das mit einem Erfolg in Braunschweig aber ändern. „Die Tabellensituation ist der falsche Ansatz. Wir müssen nichts beweisen. Wenn wir als Aufsteiger wieder absteigen, wäre das völlig normal“, sagt Kranz, der dennoch hofft, dass seine Mannschaft so etwas wie „Euphorie entfaltet“. Ardiana Syla steht im Kader, Stina Schäfer fehlt.

 

10/21/14

Eintracht hat keine Angst

 

Oberliga: VfL Jesteburg - TSV Eintracht Bückeberge 1:2
Tore: Dannika Wildführ (25.), Kim Rahde (33.)

2:1 in Jesteburg bedeutet ersten Sieg in der Oberliga

Es ist vollbracht: In der Oberliga hat der TSV Eintracht Bückeberge den ersten Saisonsieg eingefahren. Das Team von Trainer Uwe Kranz hat beim Tabellenfünften VfL Jesteburg überraschend mit 2:1 gewonnen.

Das sieglose Schlusslicht traf sich am Sonnabend vor dem Spiel, um sich für den Auftritt in Jesteburg einzuschwören. „Wir haben ein paar Grundgedanken ausgetauscht“, sagte Trainer Kranz. Es hat geholfen, die Eintracht bot der „angeblichen Spitzenmannschaft“ Paroli. Kranz hatte Rebecca Dornbusch ins defensive Mittelfeld beordert. Die Maßnahme fruchtete, die 16-Jährige spielte den entscheidenden Pass auf Dannika Wildführ, die aus spitzem Winkel zur 1:0-Führung traf (25.).

Die erste Halbzeit verlief weitgehend ausgeglichen. Die Gäste standen kompakt, gingen aggressiv in die Zweikämpfe, ohne dabei destruktiv zu spielen. Als Meike Hunte einen Pass auf die gegnerische Torhüterin erlief, war es Kim Rahde, die am schnellsten schaltete und das 2:0 für die Gäste erzielte (33.). „Alle haben sich reingehauen“, lobte Kranz sein Team.

Nach dem Seitenwechsel mussten die Gäste gegen starken Wind anspielen und versuchten mit einer defensiveren Marschrichtung per Konter Nadelstiche zu setzen. Auch das Gegentor durch Andrea Ludewig brachte die Eintracht nicht aus dem Konzept. (74.). TSV-Keeperin Laura Danziger rettete ihrer Mannschaft „mit einem Wahnsinnsreflex“ drei Punkte.

„Wir haben heute dran geglaubt und anders als in den Spielen zuvor, keine Angst, zu verlieren“, analysierte Kranz.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Dornbusch, Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Hunte, Gellermann (41. Zaudtke), Söhnen, Rahde (44. Schäfer), Jochens, Bauer.

10/14/14

TSV glaubt nur vier Minuten

 

Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge - ESV RW Göttingen 1:4
Tor: Nina Bekemeier (55.)

 
Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat das Kellerduell
gegen den ESV RW Göttingen mit 1:4 verloren.

Der Tabellendrittletzte aus Göttingen übernahm im Mühlenbachstadion das Ruder und erspielte sich eine Fülle von Torchancen. Die TSV-Defensive wurde immer wieder überlaufen. Torhüterin Laura Danziger und das Schusspech der Gäste verhinderten eine frühe Führung der Gäste. Es dauerte bis zur 36. Spielminute, ehe Julia Deppe das 0:1 erzielte. Nach klaren Torchancen stand es zu diesem Zeitpunkt bereits 7:0 für die Gäste. Der TSV bemühte sich, blieb aber harmlos. Nach dem Rückstand erspielte sich die Eintracht die einzige Möglichkeit vor der Pause: Mareike Bauer spitzelte den Ball nur wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei ins Toraus.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und erspielten sich auch Torchancen. Mona Söhnen scheiterte aus kurzer Distanz. Nach einer Hereingabe von Dannika Wildführ wurde es turbulent: Der Schiedsrichter entschied auf Freistoß, den Nina Bekemeier kompromisslos ins Tor beförderte – 1:1 (55.). Jetzt war der TSV kurze Zeit am Drücker, denn nur vier Minuten später nutzte Xheyahire Mavraj eine Flanke per Kopf zur erneuten Führung. „So richtig an den Sieg haben wir nur in den vier Minuten zwischen Ausgleich und zweitem Gegentor geglaubt“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz. Julia Deppe schraubte das Ergebnis mit ihren Toren zwei und drei auf 4:1 hoch (68./88.).

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Dornbusch, Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Hunte, Gellermann, Syla, Söhnen, Jochens, Bauer.

 

 

10/07/14

Schlechteste Saisonleistung

 

Oberliga: TSG Ahlten - TSV Eintracht Bückeberge 2:0

 

Der TSV Eintracht Bückeberge wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis: Bei der TSG Ahlten hat der Oberligist mit 0:2 verloren.

Die Gäste nutzten ihre spielerischen Möglichkeiten nicht aus und fingen sich die Gegentore zu unglücklichen Zeitpunkten. „Es war unsere schlechteste Saisonleistung. Ich bin enttäuscht“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz, der sich vor dem Spiel durchaus etwas ausgerechnet hatte: „Es war möglich, wir haben es nur nicht ausgenutzt, zumal auch Ahlten nicht den besten Tag erwischt hatte.“

Der Führungstreffer für die TSG fiel aus „heiterem Himmel, als wir alles im Griff hatten“. Nach einer Ecke stieg Lena Janssen am höchsten und köpfte den Ball in den Torwinkel (39.). Nach dem Seitenwechsel wollte der TSV ruhiger spielen, den Ball in den eigenen Reihen halten und Akzente setzen. Aber nach einem Ballverlust im Spielaufbau waren alle Vorsätze dahin. Ann-Kathrin Janssen stand nach einem Diagonalpass allein vor der stark haltenden Chantal Ucko und schob unhaltbar zum 2:0 ein (47.).

Der TSV gab nicht auf, gestaltete das Spiel offen und kam zu einigen „Halbchancen“, die letztlich nicht zwingend waren und verpufften. „Die Überraschung war drin“, resümierte Kranz, der auf ein schnelles Ende der Abschlussschwäche hofft.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Ucko, Dornbusch, Pelzer (67. Serinek), Wildführ, Bekemeier, Zaudtke, Hunte, Gellermann, Syla, Söhnen, Bauer (67. E. Brinkmann).

09/30/14

„Gier nach Toren fehlt“

 

Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge -  SV Ahlerstedt-Ottend. II 0:1

 

Es bleibt dabei: Der TSV Eintracht Bückeberge muss in der Oberliga weiter auf den ersten Sieg warten. Gegen den SV Ahlerstedt-Ottendorf II hat es beim 0:1 wieder nicht zum Erfolgserlebnis gereicht.

Das Spiel fand im Rahmen des Tages des Sports in Bad Nenndorf statt. „Netter Rahmen, tolles Wetter und ein schöner Platz – nur keine Punkte“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz. Bereits in der 10. Spielminute netzte Anne Schaarschmidt zum 1:0 für die bis dahin ebenfalls sieglosen Gäste ein. Mit einem Pass in die Schnittstelle der Viererkette wurde die Eintracht-Abwehr ausgehebelt und anschließend überlaufen. „Da war sie clever“, sagte Kranz.

Die Eintracht war optisch überlegen, spielte ansehnlichen Fußball. „Wir haben kombiniert und den Ball laufen lassen. Nur in den Strafraum sind wir nicht gekommen“, analysierte Kranz, der seiner Mannschaft die Gier nach Toren abspricht. Natürlich habe seine Mannschaft auch die eine oder andere Chance gehabt, „nur die Qualität war nicht so gut“.

Nach dem Seitenwechsel drückte weiter die Eintracht. Die Gäste verlegten sich auf Konter und TSV-Keeperin Laura Danziger hielt ihre Mannschaft mit einigen Paraden im Spiel. In den letzten zehn Spielminuten legten die Gastgeberinnen noch eine Schippe drauf, plötzlich stimmte auch die Qualität der Torchancen. Mona Söhnens Kopfball wurde von der Torlinie geschlagen (81.) und Mareike Bauer verpasste eine Hereingabe von Dannika Wildführ nur knapp (84.). Die beste Möglichkeit blieb Meike Hunte vorbehalten, die nach einer Hereingabe von Wildführ und anschließender Ablage von Ardiana Syla den Ball mit dem schwächeren linken Fuß „höchstens 20 Zentimeter“ am Torwinkel vorbeischoss (89.).

„Die Enttäuschung ist natürlich riesengroß. Die Mädels haben sich für ein richtig gutes Spiel wieder nicht belohnt. Wir sind dran, haben aber keine Torjägerin“, sagte Kranz.

 

TSV Eintracht Bückberge: Danziger, Dornbusch (46. Schäfer), Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Zaudtke (42. E. Brinkmann), Hunte, Syla, Söhnen, Jochens, Bauer.

 

 

Der TSV Eintracht Bückeberge (rechts) bleibt in der Oberliga weiter punktlos.

09/27/14

Heimspiel in Bad Nenndorf

 

Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge - SV Ahlerstedt-Ottendorf II
(Sonntag 28.09.2014 um 15.30 Uhr)


In der Oberliga hat der TSV Eintracht Bückeberge Heimrecht, trägt das wichtige Spiel gegen den SV Ahlerstedt-Ottendorf II aber im Rahmen des Tages des Sports in Bad Nenndorf aus.

Anstoß ist für 15.30 Uhr geplant. Die Eintracht möchte möglichst schnell aus dem Tabellenkeller klettern. Voraussetzung dafür ist ein Sieg gegen den Tabellennachbarn SV Ahlerstedt-Ottendorf II, der ebenfalls erst einen Zähler auf dem Konto hat. Es könnte ein Spiel auf Augenhöhe werden.

TSV-Trainer Uwe Kranz ist optimistisch, weil seine Mannschaft beim 0:1 beim HSC Hannover eine gute Leistung gezeigt hat: „Die Reaktion war gut. Wir müssen nur die Fehler abstellen und im Angriff unsere Tore machen.“ Seine Mannschaft habe so schon einige Punkte verschenkt, so der TSV-Coach. Kranz hofft am Sonntag auf Stimmung durch eine große Kulisse.

Pia Gellermann (Urlaub) und Inka Schütt stehen am Spieltag nicht zur Verfügung.

 

 

09/23/14

Fußballgott ist kein Wendthäger


Oberliga: HSC Hannover - TSV Eintracht Bückeberge 1:0

Die Pechsträhne hält weiter an: Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat auch im fünften Saisonspiel keinen Sieg eingefahren und beim Tabellendritten HSC Hannover mit 0:1 verloren.

„Der Fußballgott ist nicht auf unserer Seite“, haderte TSV-Trainer Uwe Kranz. Die Begründung lieferte Kranz gleich nach: „In der Nachspielzeit gab es vor dem Tor des HSC ein Getümmel, der Ball rollte Sabrina Pelzer vor die Füße, die aus 14 Metern in den Winkel traf.“ Leider sei der Ball aber eine Handbreit vor der Linie ins Feld zurückgesprungen, ärgerte sich der Coach.

Die Gastgeberinnen dominierten die ersten 20 Spielminuten, gingen durch Janka Keffel in Führung (22.). „Bis dahin haben wir fahrig agiert“, räumte Kranz ein. Noch vor der Pause wendete sich das Blatt, die Eintracht übernahm das Ruder.

Spätestens nach 38 Spielminuten, als eine HSC-Spielerin wegen Beleidigung einer Mitspielerin die Rote Karte sah (38.), hatten die Gäste Oberwasser. Rebbeca Dornbusch traf nur den Außenpfosten, den Abpraller setzte die überraschte Mareike Bauer aus kurzer Distanz über das Tor. Kurz vor der Halbzeit scheiterte Mona Söhnen an der HSC-Torhüterin Simone Wehner. „Da rennst du an, und die Dinger gehen nicht rein“, sagte Kranz.

Auch nach der Pause blieben die Gäste in Überzahl am Drücker, aber zwingende Torchancen blieben Mangelware. Dannika Wildführ und Pia Gellermann vergaben die besten Möglichkeiten.

„Wir haben gut gespielt, da gibt es nichts auszusetzen“, sagte Kranz, der jetzt auf den Befreiungsschlag gegen den Tabellennachbarn SV Ahlerstedt-Ottendorf II hofft. Das Spiel findet im Rahmen des Tages des Sports am nächsten Sonntag (28. September) um 15.30 Uhr in Bad Nenndorf statt.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Dornbusch (71. Zaudtke), Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Hunte, Gellermann, Syla, Söhnen. Jochens (83. Rahde), Bauer (65. E. Brinkmann).

 

Pia Gellermann (rechts) wartet mit der Eintracht weiter auf den ersten Dreier in der Oberliga.

09/20/14

Kranz ist optimistisch


Oberliga: HSC Hannover - TSV Eintracht Bückeberge

(Sonntag, 21.09.2014 um 15 Uhr)

Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge tritt am Sonntag um 15 Uhr beim Tabellenzweiten HSC Hannover an. Nach der 1:9-Pleite gegen die SG Schamerloh hat TSV-Trainer Uwe Kranz viel mit seinen Spielerinnen geredet und die neun Gegentore binnen einer Halbzeit anlysiert. Fazit: „Wir können das nicht erklären, sind aber sicher: Das wird in dieser Form nicht mehr vorkommen.“

Der HSC sei ein starkes Team, habe mit Katharina Haar eine schnelle und torgefährliche Stürmerin in seinen Reihen. Da kommen beim neutralen Betrachter Erinnerungen an Juliana Meier hoch, schnelle Stürmerin der SG Schamerloh und fünffache Torschützin gegen den TSV. „Wir kennen den HSC, haben da zu gemeinsamen Landesliga-Zeiten bittere Niederlagen bekommen, wissen aber, wie sie spielen“, sagt Kranz und fügt an: „Wir sind cleverer geworden, spielen die Viererkette sicherer als noch vor zwei Jahren.“ Kranz rechnet sich in der Landeshauptstadt durchaus etwas aus: „Wenn wir in den ersten fünf Minuten zwei Gegentore bekommen, wird es sicher nichts mit einem Punkt oder Sieg. Ansonsten sehe ich durchaus Chancen, erfolgreich zu sein.“ Seine Mannschaft wolle überlegt spielen, Passsicherheit ausstrahlen und habe das auch im Training geübt, so der Coach.

 

 

09/16/14

Eintracht öffnet die Schleusen


Oberli
ga: TSV Eintracht Bückeberge - SG Schamerloh 1:9
Tor: Nina Bekemeier (69.)


Das hat gesessen: Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat gegen die SG Schamerloh jede Menge Lehrgeld zahlen müssen. Trotz einer fast ausgeglichenen Torschussstatistik von 11:13 hat sich das TSV-Team eine 1:9-Klatsche eingefangen.

Zur Pause war die Welt der Eintracht noch in Ordnung, zumindest vom Ergebnis. Es stand 0:0, die Gastgeberinnen hatten sogar die größeren Spielanteile. Dennoch war TSV-Trainer Uwe Kranz nicht zufrieden: „Wir haben zu überhastet gespielt, der letzte Pass kam nicht an.“ Dem TSV fehlte die Durchschlagskraft im Angriff. Ardiana Syla vergab die beste Möglichkeit, als sie den Ball aus zehn Metern über das Tor setzte. „Wir haben gute Ansätze gezeigt, aber spielerisch lange nicht so gut agiert, wie beim Remis gegen Bienrode am Mittwoch“, analysierte Kranz.

 Die SG Schamerloh deutete Torgefahr gegen Ende der ersten Halbzeit an, aber TSV-Keeperin Laura Danziger rettete zweimal gegen Juliana Meier.

 Nach dem Seitenwechsel brach die Sintflut über den TSV herein – in Form von Gegentoren. Mit einem Doppelschlag durch Meier (47.) und Tonia Rathert (48.) verpassten die Gäste der Eintracht den K.-o.-Schlag. „Wir haben uns in der Pause vorgenommen, besser zu spielen – und dann das. Das war der Knackpunkt des Spiels“, analysierte Kranz. Meier erhöhte mit zwei weiteren Treffern auf 4:0 (56./61.).

 Nina Bekemeier betrieb per Strafstoß Ergebniskorrektur und verkürzte auf 1:4. Dennoch brachen danach alle Dämme. „Ich weiß auch nicht, was passiert ist. Irgendwie war die Spielspannung weg und wir sind als Team auseinandergebrochen“, ärgerte sich der TSV-Trainer.

 Meier (72./74.), Sina Stahlhut (83.), Katharina Schmidt (85.) und Joana Schröder (89.) schraubten das Ergebnis auf 9:1 hoch. „Das waren nicht wir“, sagte TSV-Spielerin Bekemeier. Kranz hofft auf einen Lerneffekt: „Wir haben das intern analysiert und abgehakt. Das war nicht das, was wir können.“


TSV Eintracht Bückeberge:
Danziger, Pelzer, Wildführ (71. Schäfer), Bekemeier, Hunte, Gellermann, Syla, Brinkmann (57. Dornbusch), Söhnen, Jochens, Bauer.

 

 

Noch alles im Griff: TSV-Außenverteidigerin Dannika Wildführ (rechts) sorgt mit Flankenläufen vor der Halbzeit für Gefahr.

09/12/14

Wildführ sorgt für Happy End


Oberliga: TSV Eintracht Bückeberge - VfL Bienrode 2:2
Tore: Mona Söhnen (30.), Dannika Wildführ (90.)


Es ist geschafft: Der Aufsteiger TSV Eintracht Bückeberge hat beim 2:2 im Nachholspiel gegen den VfL Bienrode den ersten Punkt in der Oberliga eingesammelt.

Es sei ein sehenswertes Spiel mit einem Happy End gewesen, so TSV-Trainer Uwe Kranz: „Die Mannschaft hat nach dem Abpfiff Applaus bekommen. Es herrschte große Freude – aber wir hätten natürlich gerne gewonnen.“

Der TSV überzeugte mit flüssigem Kombinationsspiel und überraschte den Tabellenvierten der vergangenen Saison mit spielerischen Mitteln. Pia Gellermann, Mareike Bauer und Mona Söhnen hatten Pech im Abschluss, ehe Söhnen nach einer flachen Hereingabe von Bauer die verdiente Führung gelang (30.). Gellermann scheiterte mit einem Freistoß aus 30 Metern an der Latte (33.).

Nach dem Seitenwechsel gönnte sich die Eintracht eine zehnminütige Auszeit, Nadine Fastnacht brachte die Gäste mit einem Doppelschlag mit 2:1 in Führung (57./63.). „Wir hatten kurz den Faden verloren, um uns dann wieder zu berappeln und gegen die Niederlage zu stemmen“, sagte Kranz. Inka Schütt bereitete den Ausgleich mit einer Hereingabe vor, Außenverteidigerin Dannika Wildführ vollendete zum 2:2 (90.). „Jetzt wollen wir am Samstag (13. September) um 18 Uhr gegen die SG Schamerloh den ersten Sieg einfahren. Wir müssen an die Leistung anknüpfen und Schamerlohs schnelle Stürmerin Juliana Meier ausschalten“, gibt sich Kranz optimistisch.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Hunte, Gellermann (52. Dornbusch), Syla, Schütt, Söhnen, Jochens, Bauer (76. Zaudtke).

 

 

09/09/14

TSV Bückeberge noch nicht clever genug


Oberli
ga: MTV Barum - TSV Eintracht Bückeberge 2:1
Tor: Meike Hunte (34.)

Der Oberligist TSV Eintracht Bückeberge hat das Spiel beim als heimstark eingeschätzten MTV Barum knapp mit 1:2 verloren.

Zwei Stunden Anreise, aber keine Punkte im Gepäck. Dennoch war die Stimmung im Lager des Aufsteigers trotz der Niederlage gut. „Meine Mannschaft hat gesehen, dass sie mithalten kann“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz, der einen couragierten Auftritt seiner Mannschaft gesehen hatte. „Es war durchaus ein Punkt drin“, sagte Kranz.

Dass es nicht dazu gekommen ist, lag an der fehlenden Cleverness der Gäste „und zum Teil auch an der unerfahrenen Schiedsrichterin“, so Kranz. In der Schlüsselszene des Spiels habe seine Mannschaft gepennt und sich ablenken lassen, so der Trainer. Schiedsrichterin Angelina Pfeil gab eine unberechtigte Ecke. Die Gastgeberinnen führten schnell aus und der Ball fand den Weg ins Tor – 2:1 durch Isabell Schneider (82.).

In der 1. Halbzeit hatten die Gäste mehr vom Spiel, passten aber auch beim 0:1 nicht auf. Ein Fehler im Spielaufbau, ein Querpass hinter die Abwehr – 1:0 durch Schneider (7.). Der TSV nutzte beste Chancen durch Meike Hunte, Mona Söhnen und Ardiana Syla nicht. Nach 34 Spielminuten wurden die Bemühungen der Gäste doch belohnt. Eine Flanke von Sabrina Pelzer versenkte Hunte per Kopf zum verdienten 1:1. „Barum hatte auch Chancen. Vor allem im Spiel in die Spitze war das Team gefährlich. Aber wir haben sie nervös gemacht, und hätten auch einen Punkt verdient gehabt“, sagte Kranz.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Dornbusch, Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Hunte (48. Zaudtke), Gellermann, Syla, Bauer (75. Rahde), Söhnen, Jochens.

Am Mittwoch (10.09.2014) erwartet der TSV den VfL Bienrode
um 19.30 Uhr zum Nachholspiel.

09/06/14

Personelle Lage hat sich entspannt


Oberli
ga: MTV Barum - TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag, 07.09.2014 um 13 Uhr
)


Das zweite Saisonspiel steht für den TSV Eintracht Bückeberge in der Oberliga steht auf dem Spielplan. Und wieder muss das Team von Trainer Uwe Kranz reisen. Es geht zum Tabellenvierten MTV Barum. Anstoß ist am Sonntag um 13 Uhr.

Die personelle Situation beim Tabellenletzten hat sich entspannt. Aus dem Urlaub sind Dannika Wildführ und Ardiana Syla zurück. Auch Pia Gellermann und Meike Hunte sind wieder zurück. Fehlen werden Nina Baade und Inka Schütt. Der Eintracht-Coach hat den MTV Barum beobachtet: „Wir brauchen keine Angst zu haben. Der MTV ist technisch gut und hat im Angriff schnelle Spitzen. Wir müssen kompakt stehen und dann Nadelstiche setzen. Das wird uns auch gelingen.“

Kranz war viel unterwegs, hat einige Gegner genau unter die Lupe genommen und festgestellt, dass sein Team gegen die meisten Mannschaften mithalten könne: „Ich habe große Zuversicht, dass es mit dem Klassenerhalt klappt. Mit vielen Teams sind wir auf Augenhöhe. Allerdings dürfen wir uns nicht so viele Fehler erlauben, wie in der Vorwoche in Renshausen.“ Dort ging die Eintracht mit 0:5 unter.

 

 

09/02/14

Niederlage im ersten Punktspiel der Oberliga


Oberliga: FFC Renshausen – TSV Bückeberge 5:0


Der Oberliga-Start ging für den TSV Eintracht Bückeberge kräftig in die Hose. Beim FFC Renshausen kassierte das Team von Trainer Uwe Kranz eine 0:5-Niederlage.

Auf sieben Stammspielerinnen musste Kranz verzichten. Das Mittelfeld war völlig neu besetzt, die komplette Kreativabteilung fehlte. „Unsere zusammengewürfelte Mannschaft wusste spielerisch zu überzeugen. Bis zum Strafraum kombinierten wir gefällig, doch dann fehlte die zündende Idee auf dem schmalen Platz“, analysiert der Eintracht-Coach. Der Gastgeber setzte auf einfachen Fußball, schlug jeden Ball lang nach vorne. „Einige Situationen haben wir auch nicht gut verteidigt“, weiß Kranz. Bereits zur Pause lag der TSV durch Tore von Lale Olgay (12.) und Linda Schwerthelm (43.) mit 0:2 zurück. Nach der Pause schraubten Nathalie Müller (58.) und Lisa Schwerthelm (66.) das Ergebnis auf 4:0. Kurz vor Schluss unterlief TSV-Keeperin Laura Danziger ein Eigentor zum 0:5-Endstand. Ein Sonderlob verteilte der TSV-Coach an Lea Renkawitz: „Sie ist direkt von der Nachtschicht zum Spiel gekommen.“


TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Pelzer, Dornbusch (50. Rahde), Bekemeier, Zaudtke, Schäfer, Bauer, Söhnen (67. Stübke), Renkawitz, Jochens, Brinkmann.

 

 

08/30/14

Erstes Punktspiel für die Eintracht


Oberliga: FFC Renshausen - TSV Eintracht Bückeberge
(Sonntag, 31.08.2014 um 11 Uhr)


Für den TSV Eintracht Bückeberge steht am Sonntag das erste Punktspiel auf dem Programm. Und es ist gleich ein richtig wichtiges.

Das Team von Trainer Uwe Kranz tritt bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, beim FFC Renshausen, an. Anpfiff ist um 11 Uhr. Der Eintracht-Coach setzt auf eine kompakte Defensive. „Wir müssen Fehler im Spielaufbau vermeiden, keine Geschenke verteilen und konzentriert agieren. Im spielerischen Bereich sehe ich bei uns Vorteile. Wir ziehen unser Ding durch, achten nicht so auf den Gegner“, erklärt Kranz, der auf Ardiana Syla, Pia Gellermann und Inka Schütt verzichten muss. Das seien schwer zu ersetzende Ausfälle, trotzdem müsse das neue System gleich funktionieren.

 

08/28/14

Abenteuer Oberliga beginnt


Es war eine perfekte Spielzeit: Eigentlich stand die Saison unter dem Motto „Konsolidierung“, aber am Ende sprang die Meisterschaft in der Landesliga für den TSV Eintracht Bückeberge heraus. Die beste Abwehr mit nur 16 Gegentoren in 20 Spielen, 14 Saisonsiege bei nur zwei Niederlagen. So lautet die überragende Bilanz der Mannschaft von Trainer Uwe Kranz.

 

„Das kam sehr überraschend. Die Meisterschaft war für uns vor der Serie nie ein Thema. Nach dem Abgang von Katharina Kottrup aus Studiengründen nach Göttingen wollten wir uns im oberen Tabellendrittel konsolidieren“, blickt Trainer Kranz auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Basis des Erfolgs war die stabile Defensive. Der Meister kassierte im Schnitt weniger als ein Tor pro Spiel. „Wir haben kaum Gegentore geschluckt und waren sehr konstant. Die Spielerinnen haben gut mitgezogen, zudem blieben wir von langfristigen Verletzungen verschont. Nur mit dem Toreschießen haperte es“, erklärt der Eintracht-Coach.

 Nun beginnt das Abenteuer Oberliga für den TSV. Die Wendthägerinnen sind die am höchsten spielende Schaumburger Mannschaft. „Trotzdem war es nicht einfach, neue Spielerinnen für uns zu gewinnen. Viele Gespräche wurden geführt, wir haben uns viele Absagen eingehandelt“, war Kranz überrascht. In der neuen Spielklasse hat der TSV-Trainer das Spielsystem umgestellt und setzt in Zukunft auf eine 4-4-2-Variante mit offensiven Außenverteidigerinnen. „Diese Taktik kann erfolgsversprechend sein. Bei der 1:3-Pleite im Landespokal gegen einen direkten Staffelkonkurrenten haben wir uns trotz vieler Ausfälle gut verkauft. Wir hatten viele Möglichkeiten, aber die Chancenverwertung war wieder einmal ausbaufähig. Das ist unser großes Manko“, weiß Kranz. Für das neue System hat der Coach die Mittelfeldspielerinnen Dannika Wildführ und Sabrina Pelzer zu Außenverteidigerinnen umfunktioniert. „Sie haben den Drang nach vorne und meistern ihre neue Aufgabe sehr gut“, freut sich der Eintracht-Coach. In seiner Mannschaft stehen viele Spielerinnen, die einen Trainerschein besitzen. „Das ist ein großer Vorteil. Mein Team hat ein großes Spielverständnis, kann Taktiken gut umsetzen“, ist Kranz zufrieden. Der Trainer lässt sehr flexibel, ohne feste Positionen im Mittelfeld spielen. „Manchmal muss auch eine Stürmerin, den Weg bis auf die Sechserposition machen“, fordert Kranz eine schnelle, konsequente Rückwärtsbewegung.

 Laura Danziger ist im Tor eine feste Größe und gehört in der Oberliga zu den besten Torhüterinnen. Die Defensive mit Wildführ, Pelzer, Katharina Jochens und Abwehrchefin Nina Bekemeier scheint nur schwer zu überwinden. Dazu ist Neuzugang Rebecca Dornbusch eine starke Alternative. Im Mittelfeld sind Pia Gellermann und Meike Hunte feste Säulen. Gellermann kam vom TSV Havelse und soll die Eintracht lenken. Aufgrund einer Mandelentzündung fällt sie aber am 1. Spieltag aus. „Das ist schon eine erhebliche Schwächung“, weiß Kranz.

 Der Coach blickt der neuen Saison optimistisch entgegen: „Wir sind sehr spielstark, können Ausfälle kompensieren. Es dürfen nur nicht zu viele werden. Wir müssen aber im Torabschluss besser werden. Da sind wir nicht cool und gierig genug.“ Der Klassenerhalt sei ein realistisches Ziel, Platz zehn werde angepeilt. Am Sonntag startet für die Eintracht das Abenteuer Oberliga mit einem Auswärtsspiel beim FFC Renshausen. Einem direkten Kontrahenten im Abstiegskampf.

 

 

Oberligist TSV Eintracht Bückeberge ist die am höchsten spielende Frauenmannschaft in Schaumburg.

08/26/14

Zu viele Fahrkarten


Pokalsspiel: TSV Eintracht Bückeberge - BSC Acosta Braunschweig 1:3
Tore: Mona Söhnen (62.)

Schon in der ersten Runde des Landespokals ist für den TSV Eintracht Bückeberge Endstation gewesen. Im Duell der Oberliga-Aufsteiger unterlag das Team von Trainer Uwe Kranz mit 1:3 gegen den BSC Acosta Braunschweig.

„Ohne sechs Stammspielerinnen haben wir ein richtig gutes Spiel gezeigt. Leider haben wir unsere Torchancen nicht ausreichend genutzt und haben uns eine 15-minütige Auszeit gegönnt“, sagte der TSV-Trainer.

In dieser Phase vor der Pause nutzte Nicole Kreter zwei Fehler im Spielaufbau der Gastgeberinnen zur 2:0-Führung der Gäste aus.

Zuvor hatte der TSV über weite Strecken mehr vom Spiel und durch Mona Söhnen (1. und 11.), Inka Schütt (3.) und Nina Bekemeier (30.) gute Möglichkeiten ausgelassen. Nach dem Wechsel wurden die Chancen noch klarer. Doch Nicola Serinek (49.) und Schütt (53.) ließen den Anschlusstreffer aus, der Söhnen schließlich nach einer Ecke gelang (62.).

Nach der Gelb-Roten Karte gegen die Braunschweigerin Franziska Tux (78.) erhöhte der TSV den Druck weiter, wurde aber in der 88. Minute ausgekontert. Luisa Stritz traf zum 3:1.

TSV Eintracht Bückeberge:  Danziger, Wildführ, Jochens, Pelzer, Elisa Brinkmann, Zaudtke (80. Sloikowski), Schütt, Bekemeier, Baade, Serinek (56. Rahde), Söhnen.

 

 

08/23/14

Eintracht startet im Pokal


Pokalspiel: TSV Eintracht Bückeberge - BSC Acosta
(Samstag, 23.08.14 um 16 Uhr)

Das erste Pflichtspiel steht für den TSV Eintracht Bückeberge auf dem Programm. Im Niedersachsenpokal hat das Team von Trainer Uwe Kranz Heimrecht gegen den Staffelkonkurrenten BSC Acosta.

Gegen die Braunschweigerinnen muss der Oberligist gleich auf mehrere Spielerinnen verzichten. „Die Urlaubswelle hat eingesetzt. Meike Hunte, Rebecca Dornbusch, Mareike Bauer und Stina Schäfer haben sich in die Ferien verabschiedet, Pia Gellermann hat eine Mandelentzündung. Sie werden uns fehlen“, beklagt Kranz seine Ausfälle. Die Vorbereitung lief für die Eintracht ganz gut. „Wir haben viele Tore geschossen, sind torgefährlicher geworden“, findet Kranz.

Die neue Abschlussstärke hat auch Gründe. Kranz hat das System umgestellt. „Im Mittelfeld gibt es keine feste Positionen. Es kann auch mal sein, dass eine Stürmerin auf der Sechs auftaucht. Wir wollen sehr flexibel agieren. Zudem wollen wir die Außenspielerinnen mehr in den Spielaufbau mit einbeziehen. Sie sollen richtig marschieren. Das klappt bislang sehr gut“, freut sich der Eintracht-Trainer.

Das Pokalspiel ist der letzte Härtetest vor dem Punktspielstart. Das Abenteuer Oberliga Niedersachsen beginnt dann am nächsten Sonntag beim FFC Renshausen. „Das Spiel genießt absolute Priorität. Deshalb nutzen wir den Pokal als letzte Generalprobe. Mit den vielen Ausfällen wird es ganz schwer, um gegen die Braunschweigerinnen zu bestehen“, sieht Kranz für sein Team nur geringe Erfolgschancen.

 

 

08/08/14

TSV Bückeberge bittet zum Mühlenbach-Cup


Die Konkurrenz aus der Oberliga hat den TSV Eintracht Bückeberge mit Personalproblemen überrascht. Das Auftaktspiel gegen den VfL Bienrode ist vom 16. August auf den 10. September verschoben worden. Die Saison beginnt für das Team von Trainer Uwe Kranz damit erst zwei Wochen später, auswärts in Renshausen am 31. August. Das erste Pflichtspiel ist das Landespokalspiel am 23. August gegen den BSC Acosta Braunschweig.

Auch die SG Schamerloh musste einen Rückzieher machen und kann am morgigen Sonnabend ab 15 Uhr nicht den Pokal beim Mühlenbach-Cup verteidigen. Bei der sechsten Auflage hatten die Nienburgerinnen im vergangenen Jahr erstmals die Siegesserie des TSV durchbrochen. Der Landesligist SV Hastenbeck sprang kurzfristig ein. Drittes Team im Wettbewerb ist die FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl. Als höchstspielende Erwachsenenmannschaft im Fußballkreis Schaumburg geht die Eintracht als Favorit ins Rennen. Beim ersten offiziellen Heimauftritt des Teams ist von den Neuzugängen nur Pia Gellermann (vom Regionalligisten TSV Havelse) mit dabei. Die beiden Youngsters Mara Zaudtke und Rebecca Dornbusch (beide Deister United) weilen im Urlaub. Beim Mühlenbach-Cup, der vom Hagebaucentrum Altenburg gesponsert wird, geht es auch um Preisgeld für alle Teilnehmer.

„Für uns ist das Turnier einer der letzten Tests, vor der ersten Saison in der Oberliga. Wir wollen mit schnellem Kombinationsfußball und vielen Positionswechseln überzeugen. Wir erwarten ganz enge Spiele“, erklärt Kranz.

07/14/14

Eintracht spielt in der Niedersachsenliga Ost

 

Aufsteiger TSV Eintracht Bückeberge ist in die Niedersachsenliga Ost eingeteilt worden. Gegner für das Team von Trainer Uwe Kranz sind HSC Hannover, Vfl Bienrode, SV Ahlerstedt-Ottendorf II, MTV Barum, TSG Ahlten, Sparta Göttingen, BSC Acosta Braunschweig, RW Göttingen, FFC Renshausen, Vfl Jesteburg und SG Schamerloh. Die Saison beginnt für die Eintracht am 16. August mit einem Heimspiel. Am 1. Spieltag emfängt der TSV den Vfl Bienrode. Eine Woche später gastiert der BSC Acosta Braunschweig im Landespokal in Wendthagen.

07/11/14

Wegweisende Fusion


Drei Kreise schließen sich im Frauenfußball zusammen

Fußball. Andreas Weigl kann die Sprüche beim Frauenfußball nicht mehr hören: wenn ältere Herren zum Beispiel einen Trikottausch fordern und das immer wieder witzig finden.

Diese geistige Grundhaltung mag auch dazu beigetragen haben, dass der Frauenfußball in Schaumburg auf Kreisebene ziemlich am Boden liegt und dass die hiesigen Mannschaften in benachbarten Regionen um Asyl bitten müssen, um ihren Sport auszuüben. Dumpfe Vorurteile und Desinteresse bei den Vereinsbossen halten sich bei uns hartnäckiger als in den großen Städten, in denen der Frauenfußball auch auf Kreisebene durchaus funktioniert.

Doch Rettung ist in Sicht. Andreas Weigl kümmert sich nämlich. Er ist der Beauftragte für Frauenfußball des NFV-Kreises und ihm reicht es natürlich nicht, den Mangel zu verwalten. Weigl ist gerade dabei, ein großes Vorhaben, vielleicht sogar ein wegweisendes Projekt auf die Beine zu stellen: Der Schaumburger Frauenfußball fusioniert mit dem aus den Kreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden. Die letzten Weichen werden in einigen Tagen auf einem gemeinsamen Staffeltag in Nettelrede gestellt. Danach startet die Fusion in die Saison 2014/15. Schaumburgs Fußballfrauen werden dann in der Meisterschaftsrunde wieder eine gemeinsame sportliche Heimat haben. Dass 31 Mannschaften gemeldet wurden, ist schon jetzt eine erste, bemerkenswerte Erfolgsstory.

Aus Schaumburg werden 12 Teams teilnehmen (siehe Kasten). Doch der Weg war steinig. Die ersten Gespräche führte Andreas Weigl zunächst nur mit den Vertretern aus Hameln-Pyrmont auf einer Arbeitstagung in Lindhorst, zu der bewusst Trainer und Betreuer eingeladen wurden. „Die sind näher dran und haben mehr Interesse“, glaubt er. Bei den Vorsitzenden oder Spartenleitern gehe so manche Anfrage zum Frauenfußball schon mal unter. Die Resonanz auf die Arbeitstagung war besser als erwartet.

Später trat auch noch der NFV-Kreis Holzminden der Verschmelzung bei. Hameln-Pyrmont und Holzminden hatten bisher zwar eine Kreisliga, die mit sieben, beziehungsweise sechs Mannschaften aber viel zu dünn besetzt waren. Auf einem Staffeltag im März in Hameln wurden dann die konkreten organisatorischen Fundamente für mehr Breite vorbereitet. Drei Fußballkreise, eine gemeinsame Spielordnung, eine Ausschreibung – allein das war ein Kraftakt. Aber aus der Reibung entstand wie so oft positive Energie, weil Weigl und seine Mitstreiter Dietmar Wente (Hameln-Pyrmont) und Michael Wiedwald (Holzminden) nicht müde wurden, die gemeinsame Lösung zu verfolgen.

„Frauen wollen Fußball spielen“, sagt Weigl: „Wir wollen es möglich machen und haben etwas angeboten.“ Dafür ist Flexibilität gefragt. Um möglichst viele Mannschaften am Spielbetrieb zu beteiligen, ist es zum Beispiel möglich, mit 11er-, 9er- oder 7er-Mannschaften auf angepassten Spielfeldern zu spielen.

Wie geht es jetzt weiter? In Nettelrede fließen die letzten Informationen und für die Spielplangestaltung werden die letzten Wünsche eingearbeitet. Gespielt wird in der kommenden Saison in zwei Staffeln, die regional sortiert werden, damit die Fahrten nicht zu weit werden und die Frauen aus Wiedensahl nicht bis nach Stadtoldendorf fahren müssen.

In der nächsten oder übernächsten Saison ist geplant, eine gemeinsame Kreisliga und Kreisklasse zu bilden. Das Angebot ist also da. Weigl hofft nun, dass alle dabei bleiben und mit Begeisterung mitziehen. Und er hat den großen Wunsch an die Schaumburger Fußballvereine, sich vor Ort um den Frauenfußball zu bemühen.

Weigls Wunsch an die Verantwortlichen in den Schaumburger Vereinen: „Offen sein, gut zuhören und Initiative ergreifen.“ Denn für noch mehr teilnehmende Mannschaften ist alles vorbereitet. Das Einzige, was noch fehlt, ist ein griffiger Liganame für die Fußballfusion der Frauen aus Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden. „Darüber mögen sich andere Gedanken machen“, meint Andreas Weigl.

07/01/14

TSV besiegt Nationalmannschaft


Der Oberliga-Aufsteiger TSV Eintracht Bückeberge hat die Nationalmannschaft der Gehörlosen mit 8:0 besiegt. Das Spiel fand auf der Anlage des Niedersächsischen Fußballverbandes in Barsinghausen statt.

„Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz. Die Tore für die Wendthägerinnen erzielten Nina Bekemeier (3), Mona Söhnen (2), Nina Baade, Inka Schütt und Franziska Bohn. Kranz zeigte sich mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden: „Trotz Sommerpause, fünf neuer Spielerinnen und neuem Spielsystem hatten wir gegen die neu formierte deutsche Elf keine Probleme.“ Ein besonderes Erlebnis sei das Spiel für Schiedsrichter Yves Schädel gewesen, der die Spielunterbrechungen auch per Fahne anzeigen musste, so Kranz.

06/27/14

TSV Bückeberge testet gegen Gehörlose


Am Sonnabend tritt der TSV Eintracht Bückeberge in der Sportschule Barsinghausen auf die deutsche Nationalmannschaft der Gehörlosen. Anstoß ist um 16 Uhr auf dem Kunstrasenplatz. Die Neuzugänge Pia Gellermann und Rebecca Dornbusch sollen dann ihr Debüt für die Eintracht geben.

HEYA TSV! Ein HOCH auf UNS!

06/03/14

TSV Eintracht Bückeberge feiert


Der TSV Eintracht Bückeberge ist Meister der Landesliga – und das, ohne einen Schweißtropfen zu vergießen. Der SV Sebbenhausen-Balge trat zum Nachholspiel nicht mehr an.

Man habe nicht genug Spielerinnen zusammenbekommen, ließ der Verein aus dem Landkreis Diepholz ausrichten. Das erste Spiel war in der Vorwoche wegen eines Unwetters beim Stand von 2:0 für die Eintracht abgebrochen worden. Der Aufstieg der Wendthägerinnen stand ohnehin fest, da der Konkurrent um die Meisterschaft, der SC Diedersen, sein Team zurückziehen wird. „Sebbenhausen bereits am Sonnabend angerufen“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz. Der TSV Eintracht Bückeberge ist die erste Schaumburger Frauenmannschaft in der Oberliga. Entsprechend wurde der Erfolg gefeiert. Mit einem Trecker wurde die Meistermannschaft „über viele Umwege“ von Obernwöhren nach Wendthagen kutschiert. Zugänge hat der TSV ebenfalls zu vermelden: Vom Regionalligisten TSV Havelse kommt Pia Gellermann und von den B-Juniorinnen der JSG Deister United wechselt Rebecca Dornbusch nach Wendthagen.

 

 

05/30/14

Eintracht will den Titel


Das am Sonnabend wegen eines Unwetters abgebrochene Spiel der Landesliga zwischen dem TSV Eintracht Bückeberge und dem SV Sebbenhausen-Balge ist für Sonntag, 11 Uhr, neu angesetzt worden.

Wir spielen in Obernwöhren, da in Wendthagen bereits die Arbeiten für die Sommerpause begonnen habenˮ, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. Staffelleiter Thorsten Schuschel hat dem TSV bereits zum Aufstieg in die Oberliga gratuliert, da der aktuelle Tabellenführer SC Diedersen (45 Punkte) sein Team zurückziehen wird. Für die Eintracht (43 Punkte) geht es um nichts weniger als die Meisterschaft. Dazu wird ein Sieg benötigt.

Als die Partie am vergangenen Sonnabend abgebrochen wurde, stand es 2:0 für die Eintracht. Wir haben alle Spielerinnen an Bord und wollen wieder den gleichen Druck und Angriffswirbel entfachen wie beim ersten Versuchˮ, sagt Kranz.

05/27/14

Spielabbruch in der 43. Minute


TSV Eintracht Bückeberge – SV Sebbenhausen-Balge 2:0 - Abbruch
Tore: Mona Söhnen (13.), Inka Schütt (32.)

Nach 43 Minuten wurde die Partie wegen eines Gewitters bei einer 2:0-Führung des Spitzenreiters abgebrochen. Bis dahin zeigte die Elf von Uwe Kranz eine Top-Leistung, überzeugte mit Willen und Einsatz und führte durch die Tore von Mona Söhnen (13.) und Inka Schütt (32.). „Der Spielausschussvorsitzende Thorsten Schuschel hat uns schon zur Meisterschaft gratuliert, aber die Partie soll nächsten Sonntag vielleicht nachgeholt werden. Auf jeden Fall hat der SC Diedersen sein Team zurückgezogen. Damit stehen wir als Oberliga-Aufsteiger fest und werden dieses Abenteuer auch eingehen“, erklärt Eintracht-Trainer Kranz.

 

05/24/14

Meisterschaft soll Saison krönen


Den Aufstieg in die Oberliga hat der TSV Eintracht Bückeberge nach dem Rückzug des Kontrahenten SC Diedersen bereits in der Tasche.

Mit einem Sieg gegen den SV Sebbenhausen-Balge am Sonnabend um 16 Uhr soll die Saison mit der Meisterschaft gekrönt werden. Der Tabellendritte ist die „Bestia Negra“, der Angstgegner der Wendthägerinnen. „Wir haben die letzten vier Spiele gegen den SV verloren“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. Ganz bitter war das 1:2 im Halbfinale des Bezirkspokals vor einigen Wochen. Nach dem Test gegen ein Team aus Südafrika ist Kranz gedämpft optimistisch, denn mit Dannika Wildführ hat sich eine Leistungsträgerin verletzt. „Ich hoffe, dass wir sie einsetzen können“, sagt Kranz.

 Der TSV rüstet derzeit für die Oberliga auf. Eine Stürmerin sowie eine defensive Mittelfeldspielerin hätten zugesagt, so Kranz. „Das sind die Positionen, wo wir Bedarf haben. Wir haben zuletzt viel zu wenig Tore erzielt“, sagt Kranz.

 

05/24/14

Tolle Atmosphäre


Der TSV Eintracht Bückeberge hat ein Freundschaftsspiel vor etwa 150 Zuschauern gegen ein Team aus Südafrika mit 0:6 verloren.

Die Sportlerinnen aus Afrika sind derzeit beim Niedersächsischen Fußballverband in Barsinghausen zu Gast und stellten sich als spielstarkes Team vor.

„Das Ergebnis ist in Ordnung, wir haben uns gut verkauft und auch ein paar Torchancen erspielt“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz. Die Südafrikanerinnen hatten zuvor einen Regionalligisten mit 7:5 und den Zweitligisten VfL Wolfsburg II mit 2:0 besiegt. Nach dem Spiel wurde gemeinsam gegessen und gesungen. „Das war eine tolle Atmosphäre“, sagte Kranz.

05/22/14

Besuch aus Afrika


Bückeberge spielt heute Abend gegen Eastern Cape

Für den TSV Eintracht Bückeberge ist es eine Ehre: Heute Abend um 18 Uhr empfängt der heimische Landesligist das südafrikanische Team von Eastern Cape Select zu einem Testspiel.

Für die Mannschaft von Trainer Uwe Kranz ist das noch einmal ein echter Härtetest vor dem letzten Punktspiel am Samstag gegen den SV Sebbenhausen-Balge. Das erste Spiel haben die Afrikanerinnen gegen Regionalligist Immenbeck mit 7:5 gewonnen. „Wir wollen in der Partie 22 Spielerinnen einsetzen und empfinden es als große Ehre, dass der TSV als Gegner für das Team vom anderen Ende der Welt als Gegner auserkoren wurde. Das nächste Highlight ist dann Ende Juni ein Spiel gegen die deutsche Nationalmannschaft der Gehörlosen“, freut sich der TSV-Trainer auf diesen interessanten Vergleich.

 

 

05/20/14

TSV kommt über ein Unentschieden nicht hinaus


1. FFC Hannover – TSV Eintracht Bückeberge 1:1
Tor: Inka Schütt (45.)


An der Tabellenspitze der Landesliga ist der Vorsprung des TSV Eintracht Bückeberge auf einen Punkt geschmolzen. Die Kranz-Elf kam beim 1. FFC Hannover nur zu einem 1:1-Unentschieden.

„Das Spiel wurde auf skandalöse Weise verlegt. Am Samstagnachmittag wurden wir informiert, dass das Spiel am Sonntag erst um 15 Uhr angepfiffen wird. Es war ein Fehler im Spielplan, der schon lange bekannt gewesen sein sollte. Deshalb fehlte Ardiana Syla“, ist Trainer Uwe Kranz sauer. In der 45. Minute ging der Spitzenreiter in Führung: Inka Schütt schloss ein Solo mit dem 1:0 ab. Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste am Drücker und hatten durch Danika Wildführ die große Chance zum 2:0, aber die TSV-Spielerin traf nach einem Alleingang nur den Pfosten. In der ersten Minute der Nachspielzeit kam der Schock: Julia Brinkmann hatte die Hände an der Gegnerin, die sofort fiel. Es gab Elfmeter und Maria Frattalone verwandelte zum 1:1-Endstand.


TSV Eintracht Bückeberge:
Danziger, Julia Brinkmann, Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Baade, Hunte, Zaudtke, Schütt, Söhnen, Elisa Brinkmann.

 

05/13/14

Oberliga-Aufstieg perfekt

Große Freude: Eintracht-Trainer Uwe Kranz hat mit den Bückeberger Frauen den Oberliga-Aufstieg sicher.


SV Friesen-Lembruch – TSV Bückeberge 0:1
Tor: Mona Söhnen (29.)


Der TSV Eintracht Bückeberge hat den Aufstieg in die Oberliga sicher. Da der SC Diedersen zum Saisonende seine Mannschaft auflöst, kann das Team von Trainer Uwe Kranz nach dem 1:0-Erfolg beim SV Friesen Lembruch nicht mehr vom Tabellendritten SV Sebbenhausen-Balge eingeholt werden.

Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wider. 12:0-Ecken, 16:2-Torschüsse standen für den TSV zu Buche, dazu traf der Spitzenreiter viermal Pfosten und Latte. Das goldene Tor durch Mona Söhnen fiel in der 29. Minute: Einen 16-Meter-Schuss von Sabrina Pelzer konnte SV-Torfrau Carolin Bussmann nicht festhalten, Söhnen staubte ab. „Wir waren total überlegen, haben es aber versäumt die Dinger zu machen“, war Kranz mit der Chancenverwertung nicht einverstanden.


TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Julia Brinkmann, Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Baade, Hunte, Schütt, Söhnen (75. Syla), Jochens, Elisa Brinkmann (60. Rahde).


Nach diesem Dreier hat die Eintracht das Aufstiegsrecht sicher. Diedersens Trainer Alexander Stamm kündigte den Rückzug des Tabellenzweiten nach dieser Spielzeit an. Die eine Hälfte des Teams geht studieren, die andere Hälfte wechselt mit dem Trainer zum HSC BW Tündern. „Laut Statuten kann nur der Erste oder Zweite aufsteigen, da Diedersen zurückzieht, ist der Aufstieg sicher“, freut sich TSV-Coach Uwe Kranz.

 

05/06/14

Gegentor bringt Eintracht auf die Palme

 

TSV Eintracht Bückeberge – SC Diedersen 1:2
Tor: Inka Schütt (69.)

 

In der Landesliga musste der TSV Bückeberge eine weitere Pleite hinnehmen. Späte Siege feierten dagegen der SC Deckbergen-Schaumburg und die FSG Lauenhagen.

 Das waren zwei Spiele zum Vergessen. Nach dem Pokalaus gegen den SV Sebbenhausen-Balge am Donnerstag folgte am Samstag eine weitere 1:2-Pleite gegen den Tabellenzweiten SC Diedersen. Der TSV begann fahrig, Laura Danziger verhinderten mit zwei tollen Paraden (8. und 14.) den Rückstand gegen Sabrina Päch. Die erste Chance der Gastgeberinnen hatte Meike Hunte nach 27 Minuten, aber die Torjägerin schoss knapp drüber. Aber die Kranz-Elf kam besser in die Partie. Nach dem Seitenwechsel traf Annika Mende (48.) völlig freistehend zum 0:1. Der TSV übernahm nun die Initiative, Dannika Wildführ (67.) hämmerte den Ball an die Latte. Nur zwei Minuten später markierte Inka Schütt mit einem Kunstschuss den 1:1-Ausgleich. Sie traf fast von der Grundlinie genau ins Dreieck. Das Tor der Gäste zum 1:2 wurde zum großen Streitpunkt: Der TSV sah ein Foulspiel und spielte nicht weiter. Aber Schiedsrichterin Elke Harmening pfiff nicht. Die Unordnung nutzte der SC zum Siegtreffer durch Päch (80.).

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Baade, Hunte (62. Söhnen), Schäfer, Syla, Schütt, Jochens, Brinkmann.

05/03/14

TSV bangt um Meike Hunte

 

Mehr Spitzenspiel geht nicht: In der Landesliga kommt es am Samstag um 16 Uhr zum Duell zwischen dem Spitzenreiter TSV Eintracht Bückeberge und dem Tabellenzweiten SC Diedersen.

Die von Uwe Kranz trainierte Eintracht hat vier Spiele vor dem Saisonende sechs Punkte Vorsprung auf die Gäste.

Die Bückebergerinnen bangen um den Einsatz von Meike Hunte, die im Halbfinale des Bezirkspokals (1:2 gegen den SV Sebbenhausen-Balge) doch arg vermisst wurde. Im Angriff lief nicht viel zusammen, in der Defensive offenbarte der TSV unbekannte Schwächen.

„Wir müssen auch sehen, dass wir die Niederlage und die Enttäuschung, nicht ins Finale eingezogen zu sein, schnell aus den Köpfen bekommen“, sagt Kranz.

 

05/02/14

TSV scheitert im Halbfinale

Aus dem Tritt: Inka Schütt (re.) und der TSV Eintracht Bückeberge bekommen keinen Zugriff auf das Spiel.

 

TSV Eintracht Bückeberge - SV Sebbenhausen Balge 1:2
Tor: Inka Schütt (33.)

 

Aus der Traum: Der TSV Eintracht Bückeberge hat das Finale im Bezirkspokal nach einer letztlich verdienten 1:2-Heimniederlage gegen den SV Sebbenhausen-Balge knapp verpasst.

Die Gäste erwischten den besseren Start, Dorothea Eichhofer scheiterte mehrmals an Laura Danziger im TSV-Tor. „Lasst Euch nicht veralbern“, versuchte TSV-Trainer Uwe Kranz seine Mannschaft zu wecken. Die Gäste aus dem Landkreis Nienburg agierten zielstrebiger, versuchten es mit Doppelpässen, während der TSV nicht nachrückte und so die Angreiferin Ardiana Syla in der Luft hing. Meike Hunte saß verletzt auf der Bank und so versuchte Inka Schütt, die Angriffsbemühungen zu forcieren. Schütt scheiterte mit einem Freistoß, Sylas Schuss aus elf Metern lenkte Torhüterin Victoria Gehrke mit den Fingerspitzen an den Pfosten (15.).

Aber die Gäste blieben optisch überlegen. Nach einer missglückten Abseitsfalle sah sich Danziger vier Gegenspielerinnen gegenüber und verursachte dabei einen Strafstoß, den Denise Lemke zum 0:1 verwandelte (31.).

Der Ausgleich fiel postwendend: Schiedsrichterin Julia Kogel hatte ein Handspiel gesehen, Inka Schütt verwandelte den Strafstoß sicher zum glücklichen 1:1-Pausenstand.

Auch in der 2. Halbzeit erspielten sich die Gäste die besseren Möglichkeiten, der TSV war selten gefährlich. Nach einem Solo von Dannika Wildführ kam Schütt einen Schritt zu spät (65.) und drei Minuten später köpfte Mareike Bauer eine Schütt-Ecke auf die Latte und scheiterte auch im Nachschuss. Pech hatte der TSV, als sich ein Weitschuss von Eichhofer unhaltbar für Torhüterin Danziger zum 1:2 ins Netz senkte (71.).

„Ich war heute mit dem Abwehrverhalten meiner Mannschaft nicht zufrieden, das können wir besser“, sagte Kranz. Sein Pendant Jürgen Michaelis freute sich über „einen doch überraschenden Erfolg.“ Seine Mannschaft sei in einem fairen Spiel verdient als Sieger von Platz gegangen. „Wir hatten einfach mehr Torchancen“, sagte der Trainer des SV Sebbenhausen-Balge.

Der Gegner im Endspiel steht noch nicht fest, wird am 7. Mai zwischen dem SV Germania Helstorf und dem Garbsener SC ermittelt.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Pelzer, Wildführ, Bekemeier, Baade, Schäfer, Syla (77. Ucko), Schütt, Bauer (72. Söhnen), Jochens, Brinkmann.

04/30/14

Tage der Wahrheit


Bezirkspokal-Halbfinale und Landesliga-Top-Spiel für TSV Bückeberge


Besonders intensive Tage kommen auf den TSV Eintracht Bückeberge zu. Der Tabellenführer der Landesliga erwartet zunächst am morgigen Donnerstag um 13 Uhr den SV Sebbenhausen-Balge im Halbfinale des Bezirkspokals. Zwei Tage später kommt der Tabellenzweite SC Diedersen zum Top-Spiel in der Liga nach Wendthagen (16 Uhr).

Mit dem Pokalgegner hat der TSV Bückeberge noch eine Rechnung offen: Am ersten Spieltag kassierten die Gastgeberinnen in Balge mit 2:4 die bislang einzige Saisonniederlage. Seitdem hat sich das Eintracht-Team gut entwickelt. Vor allem im Abwehrverhalten haben die Spielerinnen viel dazu gelernt. „Wir wollen natürlich ins Finale“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz selbstbewusst. „Niemand, der in einem Halbfinale steht, kann ein anderes Ziel haben.“ Pünktlich zur Schlussphase der Saison ist Angreiferin Mona Söhnen zurück im Kader. Bitter: Julia Brandt fällt dagegen in beiden Partien aus.

Im Top-Spiel der Landesliga am Samstag sieht Kranz den Druck ganz bei den Gästen: „Wir haben sechs Punkte Vorsprung, die Diedersen innerhalb von vier Spielen aufholen muss. Die Gäste sind also gezwungen, bei uns zu gewinnen.“ Im Hinspiel hatte die Eintracht die richtigen Mittel und gewann die Partie mit 3:1. „Mit einer ähnlich starken Leistung können wir unseren Vorsprung verteidigen“, meint Kranz.

04/29/14

TSV siegt in Havelse

 

TSV Havelse II - TSV Eintracht Bückeberge 1:2
Tore: Dannika Wildführ (60.), Meike Hunte (91.)


Zwei Siege feierten die Schaumburger Vertreter in der Landesliga. Der TSV Bückeberge gewann durch ein Tor in letzter Sekunde von Meike Hunte beim TSV Havelse II mit 2:1.

Das Glück auf seiner Seite hatte der Tabellenführer. Den Siegtreffer erzielte Meike Hunte mit einem 25-Meter-Schuss in der Nachspielzeit, der von der Latte an den Körper von Havelses Torfrau Inga Buchholz prallte und von dort in die Maschen sprang. Das Glück hatte sich die Eintracht, bei der kurzfristig Nina Bekemeier und Julia Brandt ausgefallen waren, vor allem in der zweiten Hälfte erarbeitet. Die erste halbe Stunde hatten die umständlich agierenden Gäste trotzdem bestimmt. Dannika Wildführ (18.) und Ardiana Syla (23.) vergaben große Chancen. Mit einem 20-Meter-Schuss über Torfrau Laura Danziger hinweg ins lange Dreieck erzielte Selver Dogan (34.) die etwas überraschende Führung der Gastgeberinnen. Nach der Pause kämpfte sich die Eintracht immer besser ins Spiel, musste bei Kontern über Regionalliga-Spielertrainerin Yvonne Tünnermann aber immer auf der Hut sein. WM-Teilnehmerin Buchholz stand jetzt aber zunehmend im Mittelpunkt des Geschehens und rettete nach dem 1:1 durch Wildführ (60.) noch mehrfach gegen die nun wie aufgedreht spielende Torschützin, Nicola Serinek (83.) und die freistehende Nina Baade, die eine Doppelchance vergab (85.). Bei einem Schuss von Hunte half Buchholz der Pfosten. Kurz vor dem Schlusspfiff zielte Hunte dann etwas genauer – und löste einen riesen Jubel aus.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Jochens, Pelzer, Schäfer, Zaudtke (60. Serinek), Wildführ, Schütt, Hunte, Ardiana Syla (79. Stübke).

04/26/14

TSV zu Gast beim TSV Havelse

 

Sechs Punkte trennen den TSV Eintracht Bückeberge an der Spitze der Landesliga vom ersten Verfolger SC Diedersen.

Beide Mannschaften gehörten zu Saisonbeginn nicht zum Kreis der engsten Titelanwärter und spielten sich durch einen konstanten Saisonverlauf in den Vordergrund. Die Eintracht will mit einem Sieg beim TSV Havelse II am Samstag (17 Uhr in Landringhausen) den Vorsprung vor dem direkten Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams eine Woche später gern noch ein bisschen ausbauen.

Die Duelle mit den Garbsenenerinnen haben in den vergangenen zwei Jahren an Brisanz verloren. Immer weniger Schaumburger Spielerinnen gehen für die Havelser auf Punktejagd, sodass die Paarung „zunehmend ein ganz normales Fußballspiel für uns wird, zumal es inzwischen auch echte Schaumburger Derbys gibt“, wie Eintracht-Trainer Uwe Kranz sagt. Im Vergleich zum 4:0-Erfolg im Pokalviertelfinale beim TSV Barrien vom Montag kehrt Julia Brandt ins Team zurück.

 

04/22/14

TSV-Frauen erreichen das Halbfinale

 

4. Pokalrunde: TSV Barrien - TSV Eintracht Bückeberge 0:4
Tore: Meike Hunte (14., 16., 33.), Mareike Bauer (21.)

 

Im Schongang stürmte der TSV Eintracht Bückeberge gegen den Bezirksligisten TSV Barrien ins Bezirkspokal-Halbfinale. Der Landesligist gewann standesgemäß mit 4:0.

Bereits in der ersten Halbzeit stellte das Team von Trainer Uwe Kranz die Weichen auf Sieg. Meike Hunte zeigte in der 14. Minute ihren Torriecher und staubte im Nachschuss zur 1:0-Führung ab. Nur eine Minute später verwandelte Hunte einen Foulelfmeter zum 2:0. Zuvor war Inka Schütt im Strafraum gefällt worden. Das Toreschießen ging munter weiter: In der 21. Minute köpfte Mareike Bauer zum 3:0 ein. Und in der 33. Minute erlief sich Hunte einen Rückpass und markierte mit ihrem dritten Treffer das 4:0 für den TSV Bückeberge. „Wir haben in der ersten Halbzeit ganz gut gespielt. Leider war der Rasen sehr hoch, viele Pässe in die Tiefe waren zu langsam und wurden abgefangen. Es fehlte ein wenig der Rhythmus“, berichtet Trainer Uwe Kranz.

Im Gefühl des sicheren Sieges schaltete die Eintracht im zweiten Durchgang mehrere Gänge zurück. Nur einmal musste TSV-Keeperin Chantal Ucke ihr Können demonstrieren. Nina Baade (63.) traf die Latte, auch Elisa Brinkmann (84.) und Laura Danziger (85.) vergaben Großchancen. Es blieb beim 4:0-Erfolg.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Ucko, Elisa Brinkmann, Bekemeier, Jochens, Rahde, Baade (76. Danziger), Wildführ, Hunte (46. Zaudtke), Schütt, Pelzer, Bauer.

04/19/14

TSV will ins Halbfinale - Pokalspiel in Barrien

 

Am Montag spielt der TSV Eintracht Bückberge im Bezirkspokal beim TSV Barrien.

 

Mit drei Siegen in Landesligist TSV Eintracht Bückeberge an der Spitze den Verfolgern davon geeilt. Über die Osterfeiertage legt das Team in der Liga nun eine Pause ein und kämpft um den Einzug ins Halbfinale des Bezirkspokals. Der Pokalgewinner von 2012 muss dabei am Montag (13 Uhr) beim Bezirksligisten TSV Barrien in Diepholz antreten.

Die Gäste sind für Teams aus Schaumburg ein völlig unbeschriebenes Blatt, da die Mannschaft aus dem Syker Vorort im vergangenen Sommer erstmals in den Bezirk ausgestiegen ist. Allerdings stehen die Nordlichter auch bereits wieder auf einem Abstiegsplatz.

Die Eintracht hat in den ersten beiden Runden mit zweistelligen Ergebnissen beeindruckt. Gegen den VSV Hohenbostel gab es ein 10:0 in Wunstorf gewann die Eintracht mit 10:1. „Das ist lange her. Wir müssen uns auf diese Aufgabe ganz neu konzentrieren und dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, sagt Eintracht-Trainer Uwe Kranz.

04/15/14

Spitzenteams sind eine Nummer zu groß

 

TSV Bückeberge - SC Deckbergen-Schaumburg 2:0
Tore: Dannika Wildführ (23.), Meike Hunte (72.)

 

Nach einem feurigen Derby gegen den SC Deckbergen-Schaumburg hat sich der TSV Eintracht Bückeberge an der Tabellenspitze der Landesliga auf sechs Punkte von Verfolger SC Diedersen abgesetzt. Nach 90 kampfbetonten Minuten hieß es 2:0 für den Spitzenreiter.

Die Eintracht hatte die Gäste über 90 Minuten sicher im Griff. Torfrau Laura Danziger erhielt nicht einen wirklich gefährlichen Schuss auf ihren Kasten. Brenzlig wurde es nur zu Beginn, als den Gästen ein fälliger Strafstoß versagt blieb (3.) und Laura Danziger kurz darauf mit gutem Stellungsspiel gegen eine heranstürmende Deckbergerin rettete.

Spielerisch blieb aber auch der TSV vieles schuldig, da sich das Team von Beginn an auf den Kampf der Gäste einließ. Sabrina Pelzer köpfte einen Freistoß knapp vorbei (11.), und Meike Hunte legte sich allein vor SC-Torfrau Vanessa Schake den Ball zu weit vor (19.). Nach einem schnellen Gegenzug fasste sich dann Dannika Wildführ ein Herz und knallte den Ball aus 15 Metern zum 1:0 in den Torwinkel. Danach neutralisierten sich beide Teams, auch weil Laura Danziger bei den gefährlichen Standards der Gäste ihren Strafraum gut unter Kontrolle hatte. Einen Freistoß ihrer Schwester Julia fing die Torfrau sicher (40.).

Nach der Pause nahm die Härte in der Partie zu. Die Eintracht ließ sich aber nicht beirren und kam nun vermehrt zu Torchancen. Hunte köpfte daneben (55.), Pelzer scheiterte nach einem Solo an Schake (62.) und köpfte zwei Minuten später an den Pfosten. Die Gäste kamen kaum noch zum Zug – lediglich Katja Selchow verfehlte das Tor der Gastgeberinnen mit einem Freistoß (65.), während sich der TSV weitere Möglichkeiten erspielte. Julia Brandt traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz (67.). Die längst fällige Entscheidung besorgte Hunte in der 72. Minute.

„Ich hatte mir von meinem Team heute eine größere spielerische Überlegenheit erwartet. Ich bin aber stolz auf meine Mannschaft, dass sie auch kämpferisch voll dagegen gehalten hat. Der Sieg hätte auch höher ausfallen können“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Laura Danziger, Elisa Brinkmann, Bekemeier, Jochens, Schäfer, Baade, Wildführ (88. Serinek), Schütt, Hunte, Pelzer, Brandt.

 

04/11/14

Den Spitzenreiter „lange ärgern“

Im Hinspiel kassierten die Frauen des SC Deckbergen-Schaumburg im Derby gegen den TSV Bückeberge eine 2:4-Niederlage.

Völlig unterschiedlich ist der vergangene Spieltag für den TSV Eintracht Bückeberge und den SC Deckbergen-Schaumburg in der Landesliga verlaufen. Während der Spitzenreiter nach dem 4:0 gegen die TSG Ahlten II weiter in der Erfolgsspur bleibt, musste der SC mit dem 0:5 in Diedersen einen herben Rückschlag hinnehmen. Im Derby am Samstag um 16 Uhr kommt es nun in Wendthagen zum direkten Aufeinandertreffen.

Für den Deckberger Coach ist der Termin in den Ferien alles andere als optimal. „Es wird eng, dass wir eine spielfähige Mannschaft stellen können“, hatte der Coach geklagt. Sein Gegenüber Uwe Kranz kommentiert solche Ankündigungen mit Zurückhaltung: „Wir erwarten einen starken Gegner. Der SC hat in dieser Saison gezeigt, dass er in der Landesliga mithalten kann. Wir müssen uns voll auf diese Aufgabe konzentrieren.“

Der TSV-Trainer hofft auf einen weiteren Erfolg im Nachholspiel, um sich an der Tabellenspitze auf sechs Punkte absetzen zu können. „Gegen die starken Offensivspielerinnen der Deckberger müssen wir in der Abwehr sehr kompakt auftreten. Dann kann es mit einem weiteren Sieg klappen“, sagt Kranz. Hilfreich dürfte dabei sein, dass der TSV auf alle Stammkräfte zurückgreifen kann. Im Hinspiel hatte die Eintracht mit einem 4:2-Erfolg erstmals die Spitze erklommen.

Der Traum von der Oberliga ist ausgeträumt. Die 0:5-Pleite in Diedersen war ein Kollektiv-Versagen der ganzen Mannschaft. Nun gilt es für die SC-Frauen im nächsten Top-Spiel beim Spitzenreiter ein besseres Resultat zu erzielen. Zwar stehen einige wichtige Spielerinnen nicht zur Verfügung, trotzdem will SC-Trainer Florian Schuba nicht kampflos die Punkte den Gastgeberinnen überlassen. „Wir wollen kämpfen und den TSV lange ärgern“, erklärt Schuba.

 

04/08/14

Eintracht auf Kurs

 

TSV Bückeberge – TSG Ahlten II 4:0

 

Durch einen 4:0-Erfolg gegen TSG Ahlten II verteidigte der TSV Eintracht Bückeberge die Tabellenspitze in der Landesliga.

Erst am Ende wurde es deutlich: Julia Brandt, Dannika Wildführ und Inka Schütt machten aus der knappen Führung in den letzten zehn Minuten noch einen 4:0-Sieg. Der Tabellenführer der Landesliga setzt seinen erfolgreichen Weg damit fort. „Heute haben wir vor allem Geduld bewiesen und an unseren Erfolg geglaubt“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz. Das Schlusslicht aus dem Lehrter Vorort stand tief und ließ zunächst wenige Möglichkeiten zu. Wildführ für den TSV und Jana Externest für die TSG scheuten nach Konter den Torschuss und ließen damit die besten Chancen beider Teams aus. Danach spielte nur noch die Eintracht nach vorn und kontrollierte die Partie, die TSG-Abwehr stand aber zunächst noch sicher, konnte dem Druck aber nicht bis zuletzt standhalten. Sabrina Pelzer im Nachschuss nach einer Ecke (52.) scheiterte mit viel Pech. Sieben Minuten später machte sich Meike Hunte nach einem langen Abschlag von Torfrau Laura Danziger allein auf den Weg, umkurvte die Ahltener Keeperin und schob zum 1:0 ein. Die Gastgeberinnen wurden danach noch sicherer. Doch erst das 2:0 von Brandt (79.) aus kurzer Distanz brach die Gegenwehr der Gäste. Wildführ nach einem Steilpass (83.) und Schütt (87.), die den Ball aus spitzem Winkel frech in die kurze Ecke schoss machten den Sieg perfekt.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Jochens, Bekemeier, Schäfer, Baade, Wildführ, Hunte, Schütt, Pelzer, Brandt.

 

 

Inka Schütt (rechts) verteidigt mit dem TSV Eintracht Bückeberge durch ein 4:0-Erfolg gegen die TSG Ahlten II die Tabellenspitze in der Landesliga.
Inka Schütt (rechts) verteidigt mit dem TSV Eintracht Bückeberge durch ein 4:0-Erfolg gegen die TSG Ahlten II die Tabellenspitze in der Landesliga.

04/05/14

Heimspiel für TSV Bückeberge


Der knappe Derbysieg bei der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl ist für den TSV Eintracht Bückeberge der optimale Start ins Fußballjahr gewesen. „Wir haben uns an der Tabellenspitze etwas absetzen können“, freut sich Trainer Uwe Kranz nach dem 1:0. Im Heimspiel gegen Schlusslicht TSG Ahlten II soll sein Team jetzt möglichst nachlegen.

Dennoch warnt der TSV-Coach Uwe Kranz: „Die Mannschaften in der Landesliga sind in dieser Saison so eng zusammen, da muss man in jedem Spiel auf der Hut sein. Auch gegen das Schlusslicht ist ein Sieg nicht selbstverständlich.“ Das Hinspiel ging mit 2:0 an die Eintracht. Um das zu wiederholen, will der Coach das Kombinationsspiel weiter forcieren und die in Pollhagen noch oft stockenden Spielzüge weiter in Schwung bringen. „Wenn sich alle voll einbringen und wir als Einheit auftreten, haben wir eine große Chance auf einen Sieg“, sagte Kranz, der auf die Rückkehr von Katharina Jochens ins Team hofft.

04/01/14

Söhnen flankt zufällig ins Tor


FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl - TSV Eintracht Bückeberge 0:1

Tor: Mona Söhnen (57.)


Mit einem hart erkämpften 1:0-Arbeitssieg ist der TSV Eintracht Bückeberge ins Fußballjahr gestartet. Im Derby bei der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl sicherte ein Tor von Mona Söhnen mit dem Tor des Tages nach einer Stunde dem Tabellenführer die wichtigen drei Punkte.

Beide Defensivreihen zeigten sich sehr aufmerksam, wobei die Vorteile zunächst bei der FSG lagen. Maria Mardar (22.) verzog nach einer Ecke ihren Torschuss. TSV-Torfrau Laura Danziger rettete vor der einschussbereiten Natascha Jannsen (28.). Den Gästen fehlte der Spielfluss nach der langen Pause. Gefährliche Standardsituationen führten das Team in die Partie. Zunächst köpfte Meike Hunte einen Freistoß knapp neben das Tor (34.), dann war Söhnen nach einer Ecke vor dem leeren Tor zu überrascht und brachten den Ball nicht unter (35.).

Nach der Pause übernahm der Spitzenreiter die Regie. Die FSG war aber stets mit Kontern gefährlich. Die besseren Chancen hatte aber der TSV. Huntes 20-Meter-Knaller lenkte FSG-Torfrau Miriam Schulte mit toller Parade über das Tor (54.). Dann half Kollege Zufall bei der Führung. Nach einer guten Kombination versuchte Söhnen, den Ball vor das Tor zu flanken. Der Flugball missriet allerdings und schlug stattdessen im langen Toreck ein (57.). Der TSV verpasste durch Ardiana Syla, (77.) und Inka Schütt (88.) zu erhöhen, dabei war der Sieg doch noch nicht unter Dach und Fach. Anna-Lena Hoyer hatte den Ausgleich auf dem Fuß, sie hob den Ball über die herausstürmende Torfrau Laura Danziger, der Ball rollte aber am Tor vorbei.

In der dritten Minute der Nachspielzeit hatte Iman Youssef noch einer sehr gute Konterchance. Ihr Schuss aus halbrechter Position geriet allerdings zu schwach und war eine sichere Beute für Torfrau Danziger.

„Insgesamt gesehen haben wir uns teuer verkauft und eine sehr ordentliche Leistung abgeliefert und hätten aufgrund dieser Umstände ein Unentschieden verdient gehabt. Aber der Sieg des Spitzenreiters geht aufgrund der größeren Spielanteile in Ordnung“, sagte FSG-Trainer Dietmar Arndt. 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Rahde (26. Brandt), Bekemeier, Elisa Brinkmann, Schäfer, Baade, Wildführ, Hunte, Schütt, Pelzer (89. Stübke), Söhnen (61. Ardiana Syla). 

 

FSG-Torhüterin Miriam Schulte rettet vor der einschussbereiten Ardiana Syla. Das Derby gewinnen die Gäste aus Wendthagen.

03/29/14

Tabellenführerkommt zum Derby


In der Landesliga trifft die FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl auf den Tabellenführer TSV Eintracht Bückeberge. Der SC Deckbergen-Schaumburg hat Heimrecht gegen den TSV Havelse II.

 

Durch die überraschende 1:2-Niederlage beim Tabellenletzten TSG Ahlten II hat sich das Team von Trainer Dietmar Arndt selbst in die Bredouille gebracht. Der Tabellenführer aus Wendthagen ist ein anderes Kaliber, hatte aber im Hinspiel seine Probleme mit der FSG, musste in ein 1:1-Remis einwilligen. „Im Hinspiel haben wir uns nicht von unserer besten Seite gezeigt. Diesmal wollen wir mehr von unserem Potenzial abrufen“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz, der auf Katharina Jochens verzichten muss. Dafür könnte Ardiana Syla ihr Comeback feiern. Das Spiel des TSV gegen den SC Deckbergen-Schaumburg fiel den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer, das Kräftemessen mit der FSG wird somit zum Kaltstart für den Favoriten „Wir freuen uns auf dieses Derby“, sagt Kranz. Beide Mannschaften müssen punkten. Die Gäste könnten die Tabellenführung ausbauen, die FSG den Abstand zum Tabellenvorletzten SV Friesen Lembruch vergrößern.

 

03/22/14

SC spielt um letzte Chance

 

Eine kaum erwartete Spannung bringt die Saison in der Landesliga mit sich. Der vor der Saison als Topfavorit gehandelte SV Sebbenhausen-Balge hat sich nach dem 0:3 der Vorwoche ins Mittelfeld verabschiedet. Der starke TuS Sulingen leistete sich nach der Winterpause zum Auftakt eine 0:1-Pleite gegen den SC Diedersen.

Von dieser Ausgeglichenheit der Konkurrenz profitierte im Herbst vor allem Tabellenführer TSV Eintracht Bückeberge, der am Samstag um 16 Uhr mit dem Derby gegen den SC Deckbergen-Schaumburg aus der Pause kommt. Während die Gäste in einem Nachholspiel bereits das erste Erfolgerlebnis feiern konnten, musste der TSV in der Vorbereitung viele Ausfälle verkraften. Pünktlich zum Start sind aber alle Spielerinnen wieder an Bord. Gegen den Aufsteiger will TSV-Trainer Uwe Kranz vor allem schnell wieder den Rhythmus finden. „Nach langem Warten haben wir in der Hinrunde erlebt, was es heißt, ein Derby zu spielen. Diesmal werden wir von Anfang an vorbereitet sein“, sagt er. Im Hinspiel übernahm sein Team mit einem 4:2-Sieg erstmals die Tabellenführung.

Nach der Niederlage im Hinspiel möchte der SC den Spieß umdrehen, denn nur mit einem Erfolg hätte das Team von Florian Schuba noch die Möglichkeit, selbst um den Titel mitzuspielen. Mit derzeit 22 Punkten steht der SC auf Rang vier.

03/11/14

Inka Schütt blickt gern hinter die Kulissen

 

Fußballerin vom TSV Eintracht Bückeberge ist schnell,
torgefährlich – und wird oft gefoult

 

Wenn Inka Schütt mal etwas angefangen hat, dann hört sie so schnell nicht wieder damit auf. So spielt die 27-Jährige mittlerweile seit 15 Jahren Fußball beim TSV Eintracht Bückeberge. In dieser langen Zeit hat sie einiges erlebt, unter anderem zwei Aufstiege, die den TSV bis in die Landesliga führten. Dort ist der TSV ganz oben angekommen, führt aktuell die Tabelle an.

Schütt gilt als eine der besten Schaumburger Fußballerinen. „Sie gehört zu den schnellsten Spielerinnen im Bezirk Hannover und verfügt dabei über eine herausragende Ballbehandlung und beidfüßige Schusstechnik“, lobt TSV-Trainer Uwe Kranz.

Mit 19 Jahren hätte Inka Schütt zum damaligen Regionalligisten SG Schamerloh im Landkreis Nienburg wechseln können, absolvierte zweimal ein Probetraining. „Ich habe mich aber dagegen entschieden. Ich weiß, was ich hier beim TSV habe. Ich wohne dicht dabei, der Verein hat tolle Strukturen, es macht einfach Spaß“, sagt die Krebshägerin. Auch der Fußballsport an sich biete vieles – auch außerhalb des Spielfeldes, so Schütt, der viel an der Gemeinschaft liegt. Sie könne jungen Mädchen den Fußballsport jederzeit empfehlen. „Vor allem natürlich hier bei uns“, sagt Schütt und lacht: „Auch, wenn der Boom aus dem Jahr 2006 abgeflaut ist. Wir haben hier qualitativ und auch von der Anzahl der Spielerinnen einiges vorzuweisen.“

Dabei haben Inka Schütt und der Fußball eher zufällig zueinandergefunden – zumindest in Bezug auf das Kicken im Verein. Sie sei früher oft mit ihrem Bruder auf dem Bolzplatz gewesen, und eines Tages habe Artur Brandt, der damalige TSV-Trainer und Vorgänger von Uwe Kranz, mit dem Auto angehalten und gefragt, ob sie nicht mal beim Training vorbeikommen wolle, erklärt Schütt. „Da muss ich heute noch dran denken. Ich bin quasi entdeckt worden. Ich bin Artur immer noch dankbar“, sagt Schütt.

Als Kapitän des TSV Eintracht Bückeberge hat Schütt eine gewisse Führungsrolle inne. „Ich hoffe schon, dass ich in mancherlei Dingen als Vorbild fungieren kann“, sagt Schütt.

Eine ihrer Spezialitäten auf dem Platz sind direkt verwandelte Ecken. „Aus dem zentralen Mittelfeld heraus ist sie sehr torgefährlich. Ihre Standards sind gefürchtet, die Zahl ihrer direkt verwandelten Ecken in Pflichtspielen ist längst zweistellig“, sagt Trainer Kranz. Es sei natürlich mit eingeplant, dass eine Ecke „auch mal direkt ins Tor geht“, sagt Schütt, die eigentlich immer Stürmerin sein wollte, aber im Mittelfeld landete. Tore zu erzielen sei schließlich der Sinn des Spiels, erklärt Schütt. „Außerdem ist das gut für mein Selbstbewusstsein und natürlich dem Erfolg der Mannschaft zuträglich“, sagt Schütt, die aber noch einen weiteren Grund anführen kann: „Wenn ich schon so viel laufen muss, soll doch ab und an auch mal ein Tor dabei rumkommen.“ Die Torjägerin kennt aber auch die Kehrseite der Medaille, gehört zu den meistgefoulten Spielerinnen.

Wenn Inka Schütt nicht auf dem Fußballplatz ist, ist sie möglicherweise auf dem Rücken eines Pferdes zu finden. „Aber mit allem, was so dazugehört – auch der Mist im Pferdestall und die Weide. Das gefällt mir, ist ein guter Ausgleich. Ich habe mit 16 Jahren damit angefangen und bin dabei geblieben“, erklärt Schütt. Wie damals beim Fußball.

 

Welchen Traum wollen Sie sich in Ihrer Sportlerkarriere noch erfüllen?

Was den Fußball angeht, habe ich als „Provinzkickerin“ schon einiges erleben dürfen, auf das ich gerne zurückblicke. Langfristig gesehen möchte ich gerne einmal einen Marathon laufen. Am liebsten im Rahmen des New York- oder London-Marathons.

Welche Schlagzeilen wollen Sie in diesem Jahr gerne von sich lesen?

Inka Schütt führt Frauenmannschaft des TSV Bückeberge zur Meisterschaft in der Landesliga.

Welche(n) Sportler(in) möchten Sie gerne treffen?

Ich bin sehr an dem Blick hinter die Kulissen interessiert, weniger an einer Person als Sportler selbst. Ich würde gerne einmal IOC-Präsident Thomas Bach treffen.

Wer wird Fußball-Weltmeister?

Ich hoffe Deutschland, befürchte aber Brasilien, weil sie zusätzlich zu ihrer starken Mannschaft auch die Fans im Rücken haben werden.

 

 

Den Ball im Griff: Inka Schütt vom TSV Bückeberge ist eine der besten Fußballerinnen in Schaumburg.
Den Ball im Griff: Inka Schütt vom TSV Bückeberge ist eine der besten Fußballerinnen in Schaumburg.

11/26/13

Remis gegen FC Ruthe


TSV Bückeberge II – FC Ruthe 0:0

„Wenn es nach mir ginge, könnte die Saison jetzt weitergehen“, sagte Reserve-Trainer Torsten Engelke. Seine Mannschaft war mit dem 0:0 im letzten Spiel vor der Winterpause in der Bezirksliga erneut ungeschlagen geblieben. Das Remis gegen den direkten Konkurrenten hilft seinem Team allerdings im Abstiegskampf nur wenig. Bestes Zeichen: Nach dem überraschend hohen 5:1-Erfolg von Inter Holzhausen gegen den VSV Hohenbostel fiel die TSV-Reserve in der Tabelle sogar wieder auf einen Abstiegsplatz zurück.

TSV Eintracht Bückeberge II: Braun, Teresa Hecht, Althöfer (62. Winkler), Stübke, Bauer, Serinek (86. Pönitzsch), Bleidißel, Homberg, Renner, Stolte, Pöppel.

11/26/13

Keine Tore im Gipfeltreffen


TSV Eintracht Bückeberge - TuS Sulingen 0:0


TSV Bückeberge spielt 0:0 gegen Verfolger TuS Sulingen und verteidigt die Tabellenspitze. Der TSV Eintracht Bückeberge bleibt auch während der Winterpause an der Tabellenspitze der Landesliga. Mit einem umkämpften 0:0 im Spitzenspiel gegen den nur um ein Tor schlechteren TuS Sulingen verteidigte die Eintracht ihre Führung.

Landesliga: TSV Bückeberge – TuS Sulingen 0:0. „Das Ergebnis geht nach dem Spielverlauf in Ordnung“, sagte Jürgen Bekemeier, der den beruflich verhinderten TSV-Coach Uwe Kranz vertrat. Er sah zwei dominante Abwehrreihen, die nur wenige gute Tormöglichkeiten zuließen. Vor der Pause hatte der TSV mehr davon. Inka Schütt verfehlte das Tor knapp (24.), Meike Hunte traf den Außenpfosten (26.) und Sina Schäfers Versuch landete in den Armen von TuS-Torfrau Mareike Bode (30). Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Bei einem Schuss von Nina Obst reagierte Chantal Ucko im TSV-Tor glänzend und lenkte den Ball um den Pfosten (57.). Sechs Minuten später vergab Lena Tasto für die Gäste in aussichtsreicher Position überhastet. Die einzige Großchance für den TSV nach der Pause vergab die emsige Mona Söhnen (84.), die zu zögerlich war. „Wir haben jetzt elf Spiele in Folge nicht verloren. Darauf können wir stolz sein“, lobte Kranz. „Jetzt ist der Akku aber leer. Zeit für die verdiente Winterpause!“

TSV Eintracht Bückeberge: Ucko, Elisa Brinkmann (66. Rahde), Jochens, Bekemeier, Schäfer, Baade (72. Zaudtke), Wildführ, Hunte, Schütt, Pelzer, Söhnen (87. Brandt).

Meike Hunte (links) hatte mit einem Pfostenschuss Pech. Das Top-Spiel der Landesliga zwischen dem Spitzenreiter TSV Bückeberge und Verfolger TuS Sulingen endete 0:0-unentschieden.

11/23/13

Wer wird Wintermeister?


Um nicht mehr und nicht weniger als darum, wer in der Landesliga den Winter auf dem ersten Tabellenplatz verbringt, geht es im letzten Spiel des Jahres beim TSV Eintracht Bückeberge.

Bislang verlief die Saison für die Wendthägerinnen wie für den Gegner fast identisch, sodass die Kontrahentinnen in der Tabelle nur ein Treffer in der Differenz trennt. Und auch das Hinspiel in Sulingen endete mit einem 1:1 ohne klare Vorteile für eine der beiden Teams. TSV-Trainer Uwe Kranz ist aber zuversichtlich. „Wir haben zuletzt auch kämpferisch überzeugt. Wenn wir darüber hinaus unsere spielerischen Qualitäten entwickeln können, sind wir eigentlich das bessere Team“, sagt er. Personell sieht es gut aus bei der Eintracht. Nach der Rückkehr von Theresa Zeckel und Julia Brandt fehlt nur noch Stephanie Busche. Mara Zaudtke steht erstmals im Landesliga-Kader.

11/19/13

Frühes Homberg-Tor entscheidet Derby


SG Lindhorst/Beckedorf/ Sachsenhagen – TSV Bückeberge II 0:1

Tor: Franzsika Homberg (26.)


Die Reserve des TSV Bückeberge sicherte sich im Kellerduell mit der SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Ein frühes Tor von Franziska Homberg hat das Kellerduell der Bezirksliga zwischen der SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen und dem TSV Bückeberge II entschieden. Die Gästestürmerin traf bereits in der 26. Minute zum 1:0 und vergrößerte den Abstand der beiden Teams in der Tabelle damit auf vier Zähler.

Der TSV hatte insgesamt mehr Spielanteile und hätte durch Homberg, Nicola Serinek und Mareike Bauer höher führen können. Die SG war lediglich bei Standards gefährlich. Sandra Schmidt per Kopf und Viktoria Renner mit einem Freistoß vergaben die Ausgleichschancen.

 

TSV Eintracht Bückeberge II: Braun, Althöfer, Johanna Renner, Pönitzsch, Stübke, Zaudtke (60. Sloikowski), Schöttelndreier (85. Heidel), Bauer, Bleidißel, Serinek, Homberg.

11/16/13

Kellerduell in Lindhorst


Im Kellerduell der Bezirksliga geht es am Sonntag um 11 Uhr darum, ob Gastgeber SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen oder Derbygegner TSV Eintracht Bückeberge den Kontakt zum Mittelfeld herstellen kann. Beide Teams, die sich erst vor drei Wochen im Hinspiel mit 1:1 trennten, brauchen dabei einen Sieg, um nicht schon zu Beginn der Rückrunde im Abstiegskampf vorentscheidend zurückzufallen. Mit einem Erfolg zieht die SG am Tabellennachbarn vorbei.

Beide Kontrahenten sind punktgleich im oberen Mittelfeld angesiedelt, nur durch das bessere Torverhältnis der Gäste voneinander getrennt.

11/19/13

TSV Bückeberge verteidigt Platz an der Sonne


SV Hastenbeck – TSV Bückeberge 2:3
Tore: Dannika Wildführ (9.), Inka Schütt (55.), Gegnereigentor (81.)


Mit einem 3:2-Erfolg beim Oberliga-Absteiger SV Hastenbeck hat der TSV Eintracht Bückeberge die Spitze in der Landesliga erfolgreich verteidigt. In Hastenbeck hatten die Gäste vor der Pause leichte Schwierigkeiten mit der engagierten Spielweise des SV. Aber bei zwei Flügelläufen von Inka Schütt verfehlte TSV-Stürmerin Mona Söhnen einmal knapp das Tor (5.). Beim zweiten Mal stand Torfrau Marina Gessner Söhnens Schuss im Weg. Im Nachsetzen war allerdings Dannika Wildführ zur Stelle und erzielte die Führung (9.). Der SVH hielt dagegen und nach einer ersten Chance (20.) nahm Nora Haas in der 37. Minute einen Steilpass auf und erzielte den Ausgleich.

Die nach der Pause viel energischeren Gäste gingen durch Schütt in Führung (55.). Söhnen traf zehn Minuten später nur den Außenpfosten, der Schuss von Meike Hunte (78.) wurde von einer Verteidigerin vor der Linie geklärt. Für die Entscheidung sorgten die Gäste selbst: Eine scharfe Hereingabe von Wildführ lenkte Verteidigerin Sarah Nickusch vor der einschussbereiten Hunte ins eigene Tor (81.). „Danach waren wir dem 4:1 näher als Hastenbeck dem zweiten Tor“, sagte TSV-Betreuer Georg Kottrup. Haas nutzte eine Unaufmerksamkeit zum 2:3 (84.), was nur Ergebniskosmetik war.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Rahde, Jochens, Bekemeier, Schäfer, Baade (55. Elisa Brinkmann), Wildführ, Hunte, Schütt, Pelzer, Söhnen.

 

Treffsicher: Inka Schütt (re.) erzielte die 1:0-Führung für den Tabellenführer aus Wendthagen.

11/16/13

Spitzenreiter TSV Bückeberge tritt beim SV Hastenbeck an

 

Ein schnelles Wiedersehen beschert der Spielplan der Landesliga beiden Mannschaften. Gerade drei Wochen ist es her, dass die Eintracht mit dem 1:0-Arbeitssieg im Hinspiel eine kleine Durststrecke beendet hat. „Für uns war damals vor allem das Erfolgserlebnis an sich wichtig“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. Inzwischen hat sein Team mit dem Derbysieg in Deckbergen (4:2) die Herbstmeisterschaft gefeiert und damit weiteres Selbstvertrauen getankt. „In Hastenbeck stehen wir vor einer ganz schweren Auswärtsaufgabe. Aber wir fahren dorthin, um unsere Position in der Tabelle möglichst auszubauen“, meint Kranz, der auf Stephanie Busche, Jana Stolte und Julia Brandt verzichten muss.

11/12/13

TSV-Reserve verpasst Überraschung


TSV Eintracht Bückeberge II – TSV Nettelrede 1:2
Tor: Franzsika Homberg (10.)


Die TSV-Reserve hat eine Überraschung nur knapp verpasst. Das Team, das erstmals von Oliver Winkler betreut wurde, ging gegen den Titelfavoriten durch Franziska Homberg in Führung (10.). Irritiert durch die Verletzung von Torfrau Chantal Ucko, musste die Eintracht nur eine Minute später den Ausgleich hinnehmen. Doch die Gastgeberinnen spielten sich eine Reihe guter Möglichkeiten heraus. So traf Mareike Bauer die Latte (32.). Der verdiente Punkt ging der Eintracht aber durch die Lappen, da Alena Wickert in der 70. Minute noch der Siegtreffer für die Gäste gelang.

TSV Eintracht Bückeberge II: Ucko (21. Sloikowski), Althöfer, Renner, Pöppel (76. Pönitzsch), Julia Brinkmann, Teresa Hecht, Schöttelndreier, Bauer, Bleidißel, Serinek, Homberg (46. Winkler).

11/05/13

Laura Danziger gewinnt Schwestern-Duell

Julia Danziger blieb torlos und verlor das Schwesternduell gegen Laura Danziger vom TSV Bückeberge mit 2:4.


SC Deckbergen-Schaumburg - TSV Eintracht Bückeberge 2:4


Tore: Inka Schütt (28., 52.), Meike Hunte (30.) , Dannika Wildführ (45.)


Am Ende konnte Laura Danziger jubeln – und das dreifach. Die Torfrau des TSV Eintracht Bückeberge gewann nicht nur das Schwestern-Duell gegen Julia vom SC Deckbergen-Schaumburg mit 4:2, sondern kassierte auch von ihrer Schwester keinen Gegentreffer und feierte zudem die Herbstmeisterschaft in der Landesliga. Der bisherige Spitzenreiter vom TuS Sulingen patzte beim SV Sebbenhausen-Balge und verlor mit 0:3. Damit war der Weg für das Team von Trainer Uwe Kranz frei.

Druckvoll begann der SC Deckbergen-Schaumburg das Derby und war zunächst die bessere Mannschaft. Teresa Rovelli (22.) brachte die Schuba-Elf verdient mit 1:0 in Führung. Der TSV Bückeberge war von der Stärke der Gastgeberinnen beeindruckt und fand nicht ins Spiel. TSV-Torfrau Laura Danziger bewahrte die Eintracht mit tollen Paraden vor einem höheren Rückstand. Es sah gut aus für den Aufsteiger. Aber plötzlich riss der Faden, Fehler schlichen sich in das SC-Spiel. „Wir haben den TSV dann zum Toreschießen förmlich eingeladen“, erklärt ein frustrierter SC-Trainer Florian Schuba. Der SC machte eklatante Fehler und gab das Match aus der Hand. Bis zur Pause drehte die Eintracht durch Tore von Inka Schütt (28.), Meike Hunte (30.) und Dannika Wildführ (45.) das Match in eine 3:1-Führung.

Nach dem Seitenwechsel sorgte der neue Spitzenreiter schnell für die Entscheidung. Schütt (52.) traf zum 4:1 per Elfmeter. Danach schaukelte der TSV das Spiel souverän nach Hause. In der Schlussphase konnte der SC durch einen Freistoßtreffer von Katja Selchow (90.) nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

„Wir haben uns heute selbst um den Lohn gebracht. Drei krasse Abwehrfehler waren offensiv nicht zu kompensieren“, analysiert Schuba die Derbypleite. „Am Anfang haben wir uns von der Wucht der Deckbergerinnen beeindrucken lassen. Nach dem Rückstand haben wir aber die Partie immer besser in den Griff bekommen und dann sind uns glücklicherweise zwei schnelle Tore gelungen“, sagte TSV-Trainer Kranz, der besonders die Leistung seiner Torfrau Laura Danziger hervorhob.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Jochens, Bekemeier, Schäfer, Baade (73. Winkler), Wildführ (85. Rahde), Hunte, Schütt, Pelzer, Söhnen.

11/02/13

Kranz träumt vom Herbsttitel


Beim SC Deckbergen-Schaumburg fiebert man dem Derby gegen den TSV Eintracht Bückeberge entgegen. Am Sonntag um 13 Uhr kommt es dabei auch zum Duell der Danziger-Schwestern.

Laura steht im Tor der Eintracht und gilt, so sieht es zumindest SC-Trainer Florian Schuba, als „beste Torhüterin der Landesliga“. Schwester Julia ist eine der Leistungsträgerinnen beim Aufsteiger und würde ihrer Schwester allzu gern ein „Ei“ ins Nest legen.

„Mein Team ist in der Landesliga angekommen und wird sich der Herausforderung gegen den TSV stellen“, sagt Schuba, der sich nach fünf Auswärtsspielen auf ein Heimspiel freut. „Der Gast aus Wendthagen ist klarer Favorit, aber wir werden nicht vor Ehrfurcht erstarren. Unsere Fans können sich darauf einstellen, dass sie am Sonntag einen SC sehen werden, der bis zum Umfallen kämpfen wird“, sagt Schuba. Jennifer Gottschald und Zenzi Schaper sind angeschlagen.

Was mit einer Niederlage in Balge begann, könnte für den TSV Eintracht Bückeberge zur erfolgreichsten Serie in seiner Landesliga-Geschichte werden. Seit der vorgezogenen Partie beim Vizemeister leistete sich die Eintracht nämlich nur noch zwei Remis und könnte mit einem Erfolg im Derby sogar noch Herbstmeister werden.

Doch auch die Gastgeberinnen schwimmen nach dem Aufstieg ins Bezirksoberhaus weiter auf einer Erfolgswelle. „Mit seiner starken Offensive gehört Deckbergen sicherlich neben Tabellenführer TuS Sulingen zu den Überraschungsteams der Hinrunde“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. „Ich rechne damit, dass in dieser Partie die Qualität der Abwehrreihen den Ausschlag geben wird.“

 

11/05/13

Zählbarer Erfolg


1. FC Wunstorf – TSV Eintracht Bückeberge II 2:2
Tore: Franziska Homberg (9.), Johanna Renner (48.)

Es war der erste zählbare Erfolg gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte der Bezirksliga. Einziger Wermutstropfen: Die Mannschaft von Trainer Torsten Engelke musste zweimal eine Führung wieder abgeben. Das 1:0 von Franziska Homberg (9.) glich Lena Kurmann (12.) aus, und nach dem Johanna Renner per Strafstoß das 2:1 erzielt hatte (48.), traf Stefanie Burhop zum 2:2 (61.)

TSV Eintracht Bückeberge II: Ucko, Teresa Hecht, Julia Brinkmann, Althöfer, Stübke, Bauer, Bleidißel (71. Pönitzsch, Homberg, Renner, Schöttelndreier (84. Heidel), Pöppel.

11/02/13

1. FC Wunstorf – TSV Eintracht Bückeberge II


In der Bezirksliga hat sich der TSV Eintracht Bückeberge II mit einem 1:1 gegen die SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen auf den neunten Tabellenrang vorgeschoben. Nachdem dem Team nun schon mehrfach erhoffte Zähler durch die Lappen gegangen sind, setzt die Eintracht am Sonntag beim 1. FC Wunstorf darauf, dass auch mal eine positive Überraschung drin sein sollte.

Geduldiger Arbeitssieg gegen SV Hastenbeck

Angreiferin Mona Söhnen (Mitte) erlöst den Landesligisten TSV Eintracht Bückeberge mit dem Siegtreffer.


TSV Eintracht Bückeberge - SV Hastenbeck 1:0
Tor: Mona Söhnen (63.)

Länger als nötig musste der TSV Bückeberge um seinen Heimsieg in der Landesliga gegen den SV Hastenbeck bangen. Mit dem 1:0 hält der TSV den Kontakt zum Spitzenreiter TuS Sulingen.

Schon in der Anfangsphase hätten die Chancen von Mona Söhnen (7. und 10.) sowie Meike Hunte (12.) einen beruhigenden Vorsprung bringen können. Danach verlor der TSV etwas den Faden und Torfrau Laura Danziger musste sich bei einem Schuss der Gäste ganz lang machen, um den Ball zur Ecke zu klären (23.). Söhnen und im Nachschuss Dannika Wildführ verpassten eine weitere Großchance (32.). Erst in der 63. Minute erlöste Söhnen den TSV, als sie eine Ecke von Inka Schütt mit dem Bauch über die Linie drückte. In der Schlussphase hätte es dann wieder deutlich werden können, als Söhnen, Wildführ und Schütt bei Kontern im Minutentakt die vorzeitige Entscheidung ausließen.

„Wir haben geduldig gespielt, auch wenn längst nicht alles geklappt hat. Wir haben den Sieg erzwungen. Auch das kann eine Stärke sein“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Rahde, Bekemeier, Jochens, Stolte, Baade, Wildführ, Schütt, Hunte, Pelzer, Söhnen.

 

10/26/13

Anschluss zum Tabellenführer halten


In der Landesliga will der TSV Eintracht Bückeberge nach zwei Spielen ohne Sieg nicht den Anschluss zum Tabellenführer TuS Sulingen verlieren. Die Aufgabe gegen den SV Hastenbeck scheint lösbar. Der SC Deckbergen-Schaumburg will sich verlorene Punkte wiederholen.

Mit zwei Spielen ohne Sieg ist der TSV Bückeberge bis auf drei Punkte hinter Tabellenführer TuS Sulingen zurückgefallen. Gegen den Oberliga-Absteiger SV Hastenbeck will TSV-Trainer Uwe Kranz vor allem in der Offensive wieder effektiver agieren. „Ein Gegentreffer pro Spiel war zuletzt eigentlich in Ordnung. Wenn man dann aber selbst nur einmal trifft, wird es mit dem Gewinnen schwer“, sagt er. Im vergangenen Jahr erhielt sein Team von den Gästen im Landespokal eine 0:6-Abfuhr. Seitdem hat sich an den Kräfteverhältnissen einiges verschoben. „Ich bin froh, dass wir so schnell die Chance für eine Revanche bekommen“, sagt Kranz. „Wir müssen aber auf der Hut sein, in dieser Saison kann in der Landesliga jeder jeden schlagen.“ Personell muss der Coach auf Stephanie Busche, Julia Brandt und Elisa Brinkmann verzichten. „Wir werden aber eine starke Elf auf dem Platz haben und konzentrieren uns voll auf die drei Punkte“, sagt Kranz.

10/29/13

Derby endet mit einem Remis


TSV Bückeberge II – SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen 1:1
Tor: Johanna Renner (60.)

Das Derby in der Bezirksliga zwischen der Reserve des TSV Bückeberge und der SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen bot nur wenig für Fußball-Feinschmecker und endete mit einem Remis.

 Die spielerisch besseren Gastgeberinnen waren meist an der Strafraumgrenze mit ihrem Latein am Ende. Auf der Gegenseite scheiterte Monique Stahlhut mit zwei Kontern allein vor Chantal Ucko. Johanna Renner erzielte aus der zweiten Reihe die verdiente Führung für den TSV (60.). Kurz vor dem Ende nutzte Eileen Weigl einen Abwehrfehler zum Ausgleich.

TSV Eintracht Bückeberge II: Ucko, Althöfer, Renner, Homberg, Sloikowski, Stübke, Bleidißel, Bauer, Pönitzsch (87. Schöttelndreier), Serinek (46. Kayaoglu).

10/22/13

Abwehrbollwerk hat die besseren Chancen

 

TSV Eintracht Bückeberge - FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl 1:1
Tor: Dannika Wildführ (65.)

Ohne einen Sieger endete das Landesliga-Derby. Der favorisierte TSV Bückeberge kam gegen den Aufsteiger FSG Lauenhagen/ Pollhagen-Nordsehl nicht über ein 1:1 hinaus.


„Wer gegen dieses Abwehrbollwerk in Rückstand gerät, muss am Ende mit einem Punkt wohl zufrieden sein“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz, dessen Team „seltsam gehemmt“ wirkte. Gegen die sehr defensiv agierenden Gäste waren Strafraumszenen trotz Feldüberlegenheit deshalb Mangelware. Einen kapitalen Fehlpass in der Abwehr des TSV nutzte Maria Mardar, die den Ball so beschenkt allein vor Torfrau Laura Danziger sicher einschob (25.). Fast im Gegenzug die größte Möglichkeit des TSV, der sich zunächst immer wieder in der Mitte festlief: Inka Schütt traf aus spitzem Winkel den langen Pfosten, der Abpraller überraschte die mitgelaufene Dannika Wildführ, die daraufhin den Ball vor dem leeren Tor verpasste.

Die FSG zog sich nach der Führung noch weiter zurück, und dem TSV fehlte es an Tempo und Laufbereitschaft, um die Defensive der Gäste entscheidend aufzubrechen. „Wir haben in der Defensive umsichtig agiert und kaum Chancen zugelassen“, sagte FSG-Trainer Dietmar Arndt. Erst ein Freistoß von Annika Ebbighausen sorgte wieder für Aufregung (63.), als der lange Ball der FSG-Abwehrchefin auf die Latte des TSV-Tores prallte. Zwei Minuten später machte es der TSV besser. Nina Bekemeier flankte einen Freistoß vor das FSG-Tor und Wildführ hämmerte den Ball in die Maschen. Der TSV erhöhte erst jetzt das Tempo und brachte die Gäste ein ums andere Mal in Schwierigkeiten, die Gäste blieben mit Kontern gefährlich.

„Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung. Der TSV war feldüberlegen, aber wir hatten die besseren Einschussmöglichkeiten. Meine Mannschaft hat heute defensiv – bis auf einen kleinen Moment – sehr gut agiert und sich den Punkt redlich verdient“, sagte Arndt.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Jochens, Bekemeier, Schäfer, Brandt, Wildführ, Schütt, Hunte, Pelzer, Söhnen.

10/19/13

Eintracht ist auf FSG vorbereitet

Jana Stolte wird im Derby fehlen.


Endlich wieder Derbyzeit im Mühlenbachstadion. Seit vier Jahren wartet Landesligist TSV Eintracht Bückeberge auf ein Pflichtspielduell mit einem Gegner aus dem Schaumburger Land.

Am Samstag um 16 Uhr ist nun Aufsteiger FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl in Wendthagen zu Gast. Von der Papierform her sind die Rollen klar verteilt: Der TSV hat sich nach einem guten Saisonstart in der Spitzengruppe eingerichtet, nur einen Punkt hinter Spitzenreiter TuS Sulingen. Die FSG hat gerade ihren ersten Saisonsieg eingefahren und damit die Abstiegsplätze hinter sich gelassen. „Wir werden uns auf diese Partie genauso intensiv vorbereiten, wie auf jede andere Partie“, sagt Eintracht-Trainer Uwe Kranz. „Derbys können ihre eigene Dynamik entwickeln. Wir wollen das Geschehen kontrollieren und das Spiel auf diese Weise für uns entscheiden.“Personell kam dem Coach die Ferienpause entgegen. Kleine Wehwehchen wurden auskuriert, im Derby fehlen nun nur die beiden Defensivspezialistinnen Theresa Zeckel und Jana Stolte. „Wir müssen konzentriert, geduldig spielen und einen größeren Torhunger entwickeln als zuletzt – und auf die gefährlichen Konter der FSG vorbereitet sein. Dann bleiben die Punkte in Wendthagen“, sagt Kranz.Auch FSG-Coach Dietmar Arndt sieht den Gastgeber eindeutig in der Favoritenrolle. „Die Mannschaft hat mehr Substanz. Dennoch wollen wir uns so gut wie möglich verkaufen“, sagt Arndt. Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist der Coach mehr oder weniger zufrieden. „Uns fehlen die drei verschenkten Punkte aus dem Spiel gegen Havelse“, ärgert sich Arndt, der heute möglicherweise auf Angreiferin Alina Reimer verzichten muss. „Natürlich ist das ein Verlust. Alina studiert in Aachen und steht uns nicht immer zur Verfügung. So ist halt der Lauf der Dinge“, sagt Arndt.

 

10/22/13

TSV II schlägt sich gut


TSV Bückeberge II – SG Heinde/Wesseln 1:2
Tor: Franziska Homberg (80.)


„Eigentlich hätten wir einen Punkt verdient gehabt“, sagte Trainer Torsten Engelke nach einer starken Leistung seines Teams. Die TSV-Reserve ließ kaum Chancen der sonst offensivstarken Gäste zu. Das 0:1 (20.) entsprang einem unglücklichen Abpraller, den Caroline Schmidt nutzte. Auf der anderen Seite ließen Franziska Homberg, Nicola Serinek und Candy Pönitzsch beste Chancen aus. Nach der Pause hatte der TSV mehr vom Spiel, die Gäste konterten über Katrin Meyer zum 2:0 (76.). Homberg gelang der Anschlusstreffer (80.) zum 1:2.

TSV Eintracht Bückeberge II: Ucko, Althöfer, Julia Brinkmann, Renkawitz (70. Sloikowski), Schöttelndreier (72. Winkler), Pönitzsch, Serinek, Bleidißel (79. Heidel), Homberg, Renner, Pöppel.

10/19/13

TSV Eintracht Bückeberge II – SG Heinde/Wesseln

 

Ausgerechnet gegen die zweitstärkste Offensive der Liga muss der Aufsteiger versuchen, seine Abwehrprobleme in den Griff zu bekommen. Zuletzt stimmte die Abstimmung in der Defensive nicht. Die Räume für die gegnerischen Stürmerinnen zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen waren zu groß. TSV-Trainer Torsten Engelke fordert deshalb mehr Konzentration und Zusammenarbeit auf dem Platz von seinem Team.

10/05/13

TSV II verliert Aufsteiger-Duell


FC Ruthe – TSV Eintracht Bückeberge II 5:3.

Tore: Franziska Homberg (12., 19.), Mara Zaudtke (80.)

Da hatte sich der TSV Eintracht Bückeberge II mehr ausgerechnet: Im Aufsteiger-Duell beim FC Ruthe verlor das Team von Trainer Torsten Engelke trotz zwischenzeitlicher Führung recht deutlich und rutschte damit auf einen Abstiegsplatz ab.

TSV Eintracht Bückeberge II: Ucko, Teresa Hecht, Stübke (78. Pönitzsch), Julia Brinkmann, Bauer, Serinek, Brandt, Homberg, Renner, Pöppel, Sloikowski (60. Zaudtke).

10/05/13

TSV verteidigt Tabellenführung


TuS Sulingen - TSV Eintracht Bückeberge 1:1

Tor: Mona Söhnen (30.)


Das Spitzenspiel der Landesliga zwischen dem TuS Sulingen und dem TSV Eintracht Bückeberge endete 1:1.

Nach 20 Minuten hatte der feldüberlegene TSV seinen Rhythmus gefunden. Meike Hunte verzog die erste Chance knapp. Inka Schütt vergab überhastet, den Nachschuss drosch Dannika Wildführ über das Tor (24.). Torfrau Teresa Franzlüning parierte auch gegen Hunte aus Nahdistanz (26.), bei einem Eckstoß (30.) patzte sie jedoch – Mona Söhnen schob den Ball zum 1:0 über die Linie.

Nach der Pause war der Spielfluss bei den Gästen wie abgeschnitten. Bei einem Konter über Jana Ohrdes (79.) hätte Elisa Brinkmann für die geschlagene Braun klären können. Die Verteidigerin traf den Ball aber nicht richtig uns schoss ihn ins eigene Netz.

TSV Eintracht Bückeberge: Braun, Elisa Brinkmann, Jochens, Bekemeier, Schäfer, Baade, Wildführ, Hunte (46. Busche, 84. Winkler), Schütt, Pelzer, Söhnen.

10/02/13

FC Ruthe – TSV Eintracht Bückeberge II


Jetzt gilt es für den TSV Eintracht Bückeberge II: Nach zwei schwächeren Spielen in der Bezirksliga mit deutlichen Niederlagen ist das Team von Trainer Torsten Engelke beim Aufsteiger FC Ruthe in Sarstedt gefordert. Mit einem Erfolg könnte sich die Eintracht von den drei direkten Abstiegsplätzen etwas distanzieren. Julia Brandt soll wieder für eine Belebung im Angriff sorgen, während Chantal Ucko nach einem überzeugenden Auftritt in der Landesliga wieder das Tor hüten wird. Um in die Erfolgsspur zurückkehren zu können, muss der TSV aber die Konzentration auf dem Platz erhöhen und als Team defensiv besser zusammenarbeiten.

10/02/13

Erster gastiert beim Zweiten


Kaum jemand hätte gedacht, dass das Gastspiel des TSV Eintracht Bückeberge beim TuS Sulingen zum Topspiel des siebten Spieltages in der Landesliga wird: Der Erste ist zu Gast beim Tabellenzweiten.

Der Auftaktniederlage der Eintracht in Balge ließen die Gäste fünf Siege folgen. Der TuS Sulingen ist noch unbesiegt. Die kampf- und laufstarken Gastgeberinnen werden versuchen, das große Spielfeld zu ihrem gefährlichen Kombinationsspiel zu nutzen. „Die Spielanlagen beider Teams ähneln sich. Wir müssen sehr kompakt in der Abwehr stehen. Nach vorn geht bei uns immer etwas“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz, dessen Offensivkräfte Inka Schütt, Meike Hunte und Mona Söhnen zu den Topsieben der Torjägerliste zählen. In Sulingen ist auch Stephanie Busche wieder dabei, Katharina Jochens kehrt in die Viererkette zurück.

10/01/13

Sport-Schnipsel

Inka Schütt


Mit einem kuriosen Treffer hat Landesligist TSV Eintracht Bückeberge seinen 6:1-Erfolg gegen den SV Friesen Lembruch eingeleitet.

Frauenfußball: Mit einem kuriosen Treffer hat Landesligist TSV Eintracht Bückeberge seinen 6:1-Erfolg gegen den SV Friesen Lembruch eingeleitet. Weit im abseitsstehend hatte Inka Schütt ein Anspiel deutlich ignoriert und sich in die eigene Hälfte zurückgezogen. Schiedsrichter Sven Sölter ließ daraufhin weiterspielen. Der Ball blieb aber kurz vor der Torauslinie liegen und wurde von der Torfrau Sarah Schüßler zum Ort der vermeintlichen Abseitsposition zurückgespielt. Da sich aber keine der Gästespielerinnen für dieses Zuspiel zuständig fühlte und niemand zum Ball ging, startete Schütt erneut in die Spitze, nahm den Ball auf, um ihn über die verdatterte Torfrau hinweg ins Tor zu schießen. „Ein ungewöhnliches Tor, das sich Inka mit einem guten Maß an Cleverness verdient hat“, sagte ihr Trainer Uwe Kranz.

10/01/13

Inka Schütt zerlegt die „Friesinnen“ mit Viererpack


TSV Bückeberge – SV Lembruch 6:1

Tore: Inka Schütt (6., 25., 71., 82.), Meike Hunte (37.) , Mona Söhnen (77.)

 

Im ersten Spiel als Tabellenführer der Landesliga hatte der TSV Eintracht Bückeberge beim 6:1-Erfolg mit dem ersatzgeschwächten SV Friesen Lembruch leichtes Spiel.

 Bereits nach sechs Minuten nutzte die bestens aufgelegte Inka Schütt eine Unachtsamkeit in der SV-Abwehr zur Führung, die sie nach einer Bilderbuchkombination mit Mona Söhnen mit einem Sololauf auf 2:0 ausbaute (25.). Die einzige Ecke der Gäste nutzte der TSV zum 3:0: Beim folgenden Konter legte Schütt uneigennützig auf Meike Hunte, die vollstreckte. Nach der Pause leistete sich die Eintracht einige Nachlässigkeiten. Die Folge war das 3:1 durch Sina Overmöhle (63.) aus abseitsverdächtiger Position. Der TSV erhöhte wieder die Schlagzahl und bekam gleich zwei Strafstöße zugesprochen. Den ersten vergab Söhnen (69.), den zweiten verwandelte Schütt sicher zum 4:1 (71.). Danach sorgten Söhnen (77.) und erneut Schütt (82.) mit zwei sehenswerten Kopfballtreffern für ein dem Spielverlauf angemessenes Ergebnis. „Das war heute kein Gradmesser für uns“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz.

TSV Eintracht Bückeberge: Ucko, Brandt (46. Rahde), Elisa Brinkmann), Bekemeier, Schäfer (73. Stolte), Baade, Wildführ, Hunte, Schütt, Pelzer, Söhnen.

Viererpack: Inka Schütt (links) war nicht zu bremsen und führte den TSV Eintracht Bückeberge mit vier Treffern zum 6:1-Erfolg gegen SV Friesen Lembruch.

09/28/13

TSV will sich Tabellenführung nicht stibitzen lassen


Erstmals seit zwei Jahren grüßt der TSV Eintracht Bückeberge wieder von der Spitze der Landesliga. Mit vier Siegen in Serie haben sich die Wendthägerinnen den ersten Tabellenplatz gesichert.

Damals, am 1. Oktober 2011, kam als nächster Gegner der SV Friesen Lembruch ins Mühlbachstadion und stahl der Eintracht mit einem 3:1 die Punkte und die Tabellenführung. Auch heute sind die Friesen wieder zu Gast. Aber die Wendthägerinnen sind diesmal entschlossen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

„Wenn wir es schaffen, unsere Konzentration auf diese 90 Minuten zu bündeln, sind wir auf einem guten Weg“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. Am vergangenen Sonntag ließen die Friesen mit einem 7:0 gegen die TSG Ahlten II aufhorchen. „Wir müssen unsere Kompaktheit in der Abwehr erreichen. In der Offensive haben wir so viele Möglichkeiten, dass wir beinahe jederzeit in der Lage sind, ein Tor zu erzielen“, sagt Kranz.

09/28/13

TSV Bückeberge II – SC Hemmingen-Westerfeld


Nach zwei Heimsiegen ist die TSV-Reserve bei seiner Aufholjagd in der Tabelle zuletzt durch die 0:4-Niederlage in Hohenbostel gebremst worden. Mit dem Tabellenvierten kommt nun ein sehr unsteter Konkurrent. Um gegen den früheren Landesligisten bestehen zu können, müssen die Wendthägerinnen vor allem in der Offensive mehr Durchschlagskraft entwickeln. Passend dazu ist die Rückkehr von Stürmerin Sema Kayaoglu, die Abwehr verstärkt wieder Johanna Renner.

09/24/13

Niederlage in Hohenbostel

 

VSV Hohenbostel – TSV Eintracht Bückeberge II 4:0


„Die Niederlage ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen“, meinte der Coach. Sein Team spielte trotz des Rückstandes durch Sophie Keßner (40.) mehr als eine Stunde lang gut mit, letztlich fehlte aber am Strafraum der entscheidende Pass. Bei den schnellen Gegenzügen der Gastgeber ging dann oft die Ordnung verloren. Als der TSV mehr auf Offensive setzte, fielen die weiteren Treffer durch Keßner (77., 86.) und Johanna Moritz (80.).

TSV Eintracht Bückeberge II: Braun, Teresa Hecht, Althöfer, Julia Brinkmann, Hitzemann (78. Homberg), Bauer, Pöntzsch (46. Winkler), Serinek, Brandt, Pöppel, Sloikowski (78. Reese).

09/24/13

Eintracht neuer Tabellenführer

 

SC Diedersen - TSV Eintracht Bückeberge 1:3

Tore: Stina Schäfer (58.), Meike Hunte (84.), Mona Söhnen(86.)

 

In der Landesliga holte sich der TSV Eintracht Bückeberge aus Schaumburger Sicht den einzigen Erfolg und gleichzeitig die Tabellenführung. Der SC Deckbergen-Schaumburg unterlag 1:3 in Hastenbeck, die FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl hatte beim 2:3 in Sulingen das Nachsehen.

Die Partie war eine zähe Angelegenheit. Vor der Pause mühte sich die Eintracht vergeblich, zwingende Chancen herauszuspielen. Der SCD profitierte dagegen vom Pech des TSV: Beim 1:0 von Sabrina Päch (8.) rutschte Torfrau Laura Danziger aus. Die Überlegenheit der Gäste wurde allerdings zusehends größer. Schließlich war es Außenverteidigerin Stina Schäfer, die mit dem Ausgleich den Hebel umlegte (58.). Meike Hunte erzielte die längst verdiente Führung (84.). Mona Söhnen verwandelte schließlich eine Ecke von Inka Schütt (86.) zum entscheidenden 3:1. „Wir haben in der zweiten Hälfte die Konzentration erhöht und einen sehr großen Siegeswillen gezeigt“, lobte TSV-Trainer Uwe Kranz sein Team.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Bekemeier, Renner, Schäfer, Baade, Wildführ, Hunte, Schütt, Pelzer, Söhnen.

09/21/13

TSV Bückeberge II beim VSV Hohenbostel

 

Nach zwei Erfolgen hat der TSV Eintracht Bückeberge II die Abstiegsplätze der Bezirksliga verlassen. Beim VSV Hohenbostel möchte das Team von Trainer Torsten Engelke nun nachlegen, um sich in die obere Tabellenhälfte vorschieben zu können.

Das 10:0 der ersten Mannschaft im Bezirkspokal gegen den VSV müssen die Wendthägerinnen dabei schnell aus dem Kopf bekommen, die Gastgeberinnen stellen eine körperlich starke Mannschaft, die ihre Stärken vor allem in der Offensive hat. Luise Pöppel ist aus dem Urlaub zurück und ersetzt Johanna Renner beim TSV als Abwehrchefin. Vorne hat Sara-Lee Winkler zuletzt mit ihrem ersten Tor im Frauenbereich neues Selbstvertrauen getankt.

09/21/13

TSV Eintracht Bückeberge in Diedersen

 

In der Landesliga ruckeln sich nach der Hälfte der Hinrunde die Verhältnisse in der Tabelle langsam zurecht. „Spätestens nach den nächsten drei Spieltagen wird sich abzeichnen, wo bei den Teams die Reise in dieser Saison hingeht“, sagt Uwe Kranz, Trainer des TSV Eintracht Bückeberge.

Es ist das Duell zwischen dem Dritten aus Wendthagen beim Fünften SC Diedersen. Vor allem die Defensive war zuletzt das Aushängeschild der Gäste. Drei Spiele ohne Gegentor sprechen für die Eintracht. Ausgerechnet gegen den offensivstarken SCD muss Kranz aber auf Innenverteidigerin Katharina Jochens verzichten. Für sie rückt Nachwuchsspielerin Johanna Renner in die Innenverteidigung. „Als Abwehrchefin der Bezirksliga-Mannschaft hat „Jojo“ zuletzt einen guten Job gemacht“, lobt der Trainer, der weiterhin auf Theresa Zeckel und auch auf Stürmerin Stephanie Busche verzichten muss. „Diedersen war bisher für uns immer ein unangenehmer Gegner. Aber wir sind gut drauf und wollen diesmal den ersten Sieg beim SC einfahren“, sagt Kranz.

09/17/13

TSV Bückeberge II holt die nächsten drei Punkte


TSV Eintracht Bückeberge II - FC 08 Boffzen 2:0

Tore: Julia Brandt (36.), Sara-Lee Winkler (53.)

Per Freistoß erzielte Julia Brandt die verdiente Eintracht-Führung (36.). Nach der Pause bekamen die Gastgeberinnen die Partie immer besser in den Griff. Sara-Lee Winkler traf nach einer Ecke zum 2:0 (53.). Das dritte TSV-Tor von Mareike Bauer fand keine Anerkennung, weil der Ball bei der Vorarbeit knapp die Torauslinie überschritten hatte (74.). Auch danach war die Eintracht einem weiteren Treffer näher als die Gäste und siegte am Ende hochverdient.

TSV Eintracht Bückeberge II: Ucko, Althöfer, Renkawitz, Renner, T. Hecht (39. Schöttelndreier), J. Brinkmann, Sloikowski (63. Bleidißel), Serinek, Bauer, Brandt, Kayaoglu (42. Winkler).

09/17/13

Bückeberge gewinnt "Derby"


TSV Eintracht Bückeberge - TSV Havelse II 2:0

Tore: Meike Hunte (50., 92.)

Der TSV Eintracht Bückeberge hat sich nach dem 2:0-Erfolg gegen den TSV Havelse II in der Spitzengruppe gefestigt.

Gleich zweimal hatte Dannika Wildführ in der Anfangsphase die Führung für die Eintracht auf dem Fuß, kam aber zu keinem gefährlichen Abschluss. Gefährlicher war da schon der Schuss aus spitzem Winkel von Sabrina Pelzer, den Torfrau Katharina Stobinski gerade noch zur Ecke lenken konnte (27.). Die Gäste machten zwar im Mittelfeld geschickt die Räume eng und damit der Eintracht das Leben schwer, torgefährlich waren sie aber nur selten. Auf der anderen Seite zog Hunte aus 16 Metern trocken ab (50.) – 1:0. Kurz darauf verließ Eintracht-Torfrau Laura Danziger berufsbedingt das Tor, Stürmerin Söhnen übernahm die Rolle zwischen den Pfosten und parierte einen Freistoß von Louisa Less (77.) mit einer Klasseparade. Im Angriff spielten die Gastgeberinnen ihre Konter jetzt nicht präzise genug aus. Einen Freistoß von Schütt köpfte Stephanie Busche knapp neben das Tor (72.), ehe Hunte in der Nachspielzeit erneut aus der Distanz die Überlegenheit ihres Teams endlich auch in Zahlen ausdrückte. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Mit jedem Erfolg wächst aber unser Selbstvertrauen“, sagte Eintracht-Trainer Uwe Kranz.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger (65. Busche), Rahde, Bekemeier, Jochens, Schäfer, Wildführ, Baade, Pelzer (85. Brandt), Hunte, Schütt, Söhnen.

09/14/13

Spitzenspiel gegen TSV Havelse II

 

Nach zwei Erfolgen ist der TSV Eintracht Bückeberge in der Landesliga wieder auf Kurs. Nun steht gegen den TSV Havelse II ein Spitzenspiel an.

Der Derbycharakter der Partie, hervorgerufen durch eine Reihe heimischer Spielerinnen im Havelser Kader, ist allerdings durch die beiden Schaumburger Aufsteiger leicht verwässert. „Wir sind froh, dass wir jetzt echte Derbys haben, auf die wir uns freuen können“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. Nachdem, wie sein Team zuletzt aufgetreten ist, setzt der Coach auf einen Heimsieg, auch wenn natürlich nicht ganz klar ist, mit welchen Einzelspielerinnen die Regionalliga-Reserve antreten wird. Aufseiten der Wendthägerinnen fällt Theresa Zeckel nach einer Blinddarm-Operation aus. Dafür sind Mona Söhnen und Nina Baade wieder im Team.

09/14/13

TSV Bückeberge II - FC 08 Boffzen

 

Die Gäste stehen noch ohne Punkt am Tabellenende, der Eintracht war am vergangenen Wochenende gegen Inter Holzhausen der erste Sieg gelungen. „Auf diesem Erfolg dürfen wir uns nicht ausruhen“, warnte TSV-Trainer Torsten Engelke. Die Gäste sind kampfstark und erhoffen sich sicherlich in Wendthagen ein Erfolgerlebnis. Für die Eintracht, die wieder auf Sema Kayaoglu und Julia Domroes setzen kann, könnte ein Erfolg ein kleiner Befreiungsschlag im Abstiegskampf sein und das Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben stärken.

09/10/13

Nicola Serinek tütet ersten Saisondreier ein

 

TSV Eintracht Bückeberge II - SC Inter Holzhausen 2:1

Tore: Laura Althöfer (15.), Nicola Serinek (67.)

Der TSV Eintracht Bückeberge II feiert die ersten Punkte nach dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Gegen den favorisierten SC Inter Holzhausen erkämpfte sich das Team von Trainer Torsten Engelke ein 2:1.

„Wir haben heute von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft und uns den Sieg verdient“, sagte der Coach. Dazu musste das Team mit dem Rückstand in der 2. Minute durch Kelly Stratmann hinnehmen. Doch spätestens nach einer Viertelstunde war der TSV im Spiel und glich durch Laura Althöfer zum 1:1 aus. Nicola Serinek (67.) traf für den TSV zur längst verdienten Führung.

TSV Eintracht Bückeberge II: Ucko, Stübke, Renner, Baade, T. Hecht, Althöfer, Sloikowski, Serinek (90. Pönitzsch), Bauer, J. Brinkmann (78. Schöttelndreier), Winkler (61. Homberg).

09/04/13

TSV Bückeberge II verliert 0:5

 

Eine unerwartete Ausfallserie dezimierte die TSV-Reserve vor der Partie. Mit dem letzten Aufgebot mühte sich das Team, beim Titelanwärter ein erträgliches Ergebnis zu erzielen und verlor am Ende mit 0:5. „Mehr war heute einfach nicht drin“, sagte TSV-Trainer Torsten Engelke. Doch auch aus einem indirekten Freistoß im Strafraum konnte Johanna Renner nichts Zählbares für die Gäste herausholen. Auf der Gegenseite fielen die Treffer durch Carmen Bockstiegel (11.), Vanessa Renziehausen (30.), Annika Bothe (47.), Meike Sieverding (50.) und Meike Becker (78.).

TSV Eintracht Bückeberge II: Ucko, Reese, Renkawitz, Renner, T. Hecht, Althöfer, Sloikowski, Winkler, Kayaoglu, Nahrhold, H. Hecht.

09/03/13

TSV Bückeberge feiert Sieg

 

„Gegen einen harmlosen Gegner haben wir sehr schwer ins Spiel gefunden“, räumte TSV-Trainer Uwe Kranz ein, dessen Team vor der Pause fast zehnmal in die gut aufgestellte Abseitsfalle tappte. Dennoch vergab Meike Hunte allein vor dem Tor gleich zweimal die Chance auf die Pausenführung. Nach der Halbzeit hatte der TSV dann den Bogen raus. Einen Pass von Stephanie Busche verwertete Inka Schütt zum 1:0 (47.). Wiederum Schütt legte im Fünfmeterraum quer auf Hunte (54.), die jedoch erneut an der starken Torfrau Linda Unger hängen blieb. Zwei Minuten später hatte Hunte dann nach einem Sololauf endlich ihr Erfolgserlebnis – 2:0. Jetzt hätte es deutlich werden können. Doch Busche (57. und 63. per sehenswertem Fallrückzieher), Torfrau Laura Danziger per Strafstoß (59.) und die gerade eingewechselte Julia Brinkmann (88.) ließen weitere Großchancen aus.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Zeckel, Bekemeier, Jochens, Stolte, Schäfer, Rahde (56. Bauer), Hunte, Schütt (87. J. Brinkmann), Busche.

08/31/13

TSV Bückeberge geht am Sonntag auf Reisen

 

Der TSV Bückeberge geht am Sonntag auf Reisen . Das Team von Trainer Uwe Kranz tritt in Ahlten an. Die Wendthägerinnen stehen vor einer ungewissen Aufgabe, denn Gastgeber TSG Ahlten II hat bislang alles andere als konstante Leistungen gezeigt. Je nachdem, ob die Oberliga-Mannschaft der TSG im Einsatz war oder nicht. So gab es für den Aufsteiger zuletzt zunächst einen 5:2-Erfolg im Pokal und nur eine Woche später ein 2:6 in der Liga – beides gegen den 1. FFC Hannover. „Wir werden uns auf unser Spiel konzentrieren. Wenn wir ins Rollen kommen, wird der Gegner sich eher auf uns einstellen müssen“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. Theresa Zeckel ist wieder dabei, Nina Baade und Julia Domroes müssen weiterhin pausieren.

Die Ansetzungen in der Bezirksliga: Die Reserve des TSV Eintracht Bückeberge tritt am Sonntag um 11 Uhr beim ESV Hameln an.

 

08/27/13

Eintracht gibt die richtige Antwort

 

TSV Bückeberge schlägt 1. FFC Hannover 4:0

Mit der richtigen Antwort hat der TSV Eintracht Bückeberge auf die 2:4-Nierderlage beim SV Sebbenhausen-Balge reagiert. Gegen den 1. FFC Hannover gelang dem Team im ersten Heimspiel der Landesliga-Saison ein 4:0-Erfolg. Dabei reichten zwei Doppelschläge in der ersten Hälfte zum klaren Sieg. Einen Achtungserfolg gelang der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl. Gegen den Spitzenreiter SV Sebbenhausen-Balge erkämpfte sich die Arndt-Elf ein 1:1-Remis.

TSV Bückeberge – 1. FFC Hannover 4:0. Schon in der 4. Minute köpfte Mona Söhnen eine maßgeschneiderte Flanke von Sabrina Pelzer zum 1:0 in die Maschen. Eine Minute später wurde Inka Schütt im Strafraum von den Beinen geholt. Söhnen verwandelte den Elfmeter zum 2:0. Eine Schütt-Flanke verwandelte Dannika Wildführ per Kopf zum 3:0 (38.). Wiederum nur zwei Minuten später fing Söhnen einen Abstoß ab und schoss über die Torfrau hinweg zum 4:0 in die Maschen. Das 5:0 verpasste Meike Hunte kurz vor der Pause als sie das Tor nur knapp verfehlte. Ein Schuss von Yvonne Harms aus spitzem Winkel neben das Tor war der einzige gefährliche Vorstoß der Gäste. Denen gelang es, nach der Pause das Spiel offener zu gestalten. Die Eintracht kontrollierte die Partie und spielte sich auch noch einige Chancen heraus. „Vor allem in der Abwehr haben wir heute besser gestanden. Der Erfolg geht in Ordnung, da wir in der Offensive strukturierter und effektiver gespielt haben“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Rahde, Jochens, Bekemeier, Stolte, Schäfer, Wildführ, Hunte (46. Busche), Schütt (70. E. Brinkmann), Söhnen.

 

Inka Schütt (links) wird von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelt Mona Söhnen zum 2:0 des TSV Bückeberge.

08/27/13

Glücklicher Derbysieg

 

TSV Algesdorf gewinnt beim TSV Bückeberge II mit 2:1

Im Bezirksliga-Derby gegen den TSV Algesdorf hat der TSV Eintracht Bückeberge II kräftig Lehrgeld gezahlt. Über weite Strecken hatten die Gastgeberinnen das spielerische Übergewicht und eine Vielzahl von Chancen, mussten sich aber mit einer 1:2-Niederlage abfinden. Die SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen kam in Hohenbostel mit 0:5 unter die Räder.

TSV Bückeberge II – TSV Algesdorf 1:2. Nach einem Solo von Leona Homeyer drückte Lisanne Leder den Ball am kurzen Pfosten zum 1:0 für die Gäste in die Maschen. Sema Kayaoglu und gleich mehrfach Nicola Serinek ließen große Chancen zum Ausgleich aus. Johanna Renner (24.) traf per Foulstrafstoß zum 1:1 und wenig später per Freistoß den Pfosten. Danach war die Eintracht gleich mehrfach dicht vor der Führung. Die gelang dann aber den Gästen: Pia Gattke traf per Handelfmeter (61.). Die letzte Chance zum Ausgleich verpasste erneut Serinek, die den Ball am langen Pfosten um einen Schritt verpasste. „Dieses Spiel hätten wir nie verlieren dürfen. Wir haben tollen Fußball gespielt, vor dem Tor aber auch Nerven gezeigt“, sagte Trainer Uwe Kranz. Algesdorfs Trainer Jörg Winkeler musste auf sieben Spielerinnen verzichten und war mit dem Ergebnis zufrieden: „Meine Elf hat alles gegeben und in einigen Situationen viel Glück gehabt. Nächste Woche sollten wir mit vollem Aufgebot wieder deutlich besser spielen können.“

TSV Eintracht Bückeberge II: Braun, J. Brinkmann (61. Miotti), Althöfer (79. Schöttelndreier), Renkawitz, Bauer, Serinek, Kayaoglu, Renner, Winkler (57. Pönitzsch), Pöppel, Sloikowski.

08/23/13

Mit dicken Patzern in der Abwehr

 

Pleiten, Pech und Pannen bei der 2:4-Auftaktniederlage des TSV Eintracht Bückeberge bei Landesliga-Tabellenführer SV Sebbenhausen-Balge. „Wie im Pokalspiel haben wir uns ein paar haarsträubende Abwehrfehler geleistet. Dieser Gegner hat das eiskalt ausgenutzt“, berichtet TSV-Trainer Uwe Kranz.

Vor der Pause hatte die Eintracht gleich einen ganzen Sack voll bester Möglichkeiten. Mona Söhnen (9.) schloss allein vor dem Tor überhastet ab. Meike Hunte schoss einen Foulelfmeter neben das Tor. Den fälligen Abstoß fing Inka Schütt ab und steckte zu Hunte durch, die das 1:0 erzielte. Wieder nur eine Minute später eroberte Hunte den Ball, legte auf Schütt quer – 2:0. Nach Vorarbeit von Dannika Wildführ schoss Schütt freistehend die Torfrau an (23.). Die Partie stand vor einer frühen Vorentscheidung. Daran änderte auch der Anschlusstreffer (31.) durch Finny Petermann nichts, da der TSV unbeeindruckt nach vorn spielte. Aber Hunte traf mit ihrem Versuch aus wenigen Metern wieder nur die passive Torfrau (42.) und Schütts Versuch wurde von einer SVS-Verteidigerin auf der Linie geklärt.

Zu sorglos agierte der TSV nach dem Wechsel. Ein Stellungsfehler begünstigte den Ausgleich (47.). Eigene Chancen wurden seltener, die des Gegners bereiteten die Gäste dafür selbst durch Fehlpässe vor, wie bei den beiden weiteren Gegentreffern (52. und 85.). Alle drei Tore erzielte Inga Lächelt. „Vorne fehlte uns die nötige Entschlossenheit und hinten haben wir uns zu viele individuelle Fehler erlaubt. Das müssen wir in den kommenden Spielen unbedingt ändern“, sagte Kranz.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Zeckel, Jochens, Bekemeier, E. Brinkmann (67. Stolte), Wildführ, Baade (80. Serinek), Hunte, Schütt, Pelzer (67. Domroes), Söhnen.

Schon am Samstag steht für den TSV das erste Heimspiel der Saison an. Um 16 Uhr beginnt die Partie gegen den 1. FFC Hannover. Die Gäste gehören nach dem hohen 6:2-Auftakterfolg gegen Aufsteiger TSG Ahlten II zu den Überraschungen des ersten Spieltags. Dennoch hofft die Eintracht auf den ersten Sieg. Stephanie Busche, Kim Rahde und Stina Schäfer kehren in das Team zurück.

 

08/21/13

Eintracht beginnt beim Top-Favoriten

 

Als Letzter der elf Landesligisten steigt der TSV Eintracht Bückeberge am heutigen Mittwoch, um 19.30 Uhr, in die Jagd um Punkte ein. Alle anderen Teams haben am vergangenen Wochenende bereits den 1. Spieltag absolviert. Der Rückzug des SC Wedemark bescherte der Eintracht dagegen einen spielfreien Saisonauftakt. Nun hat es der Start gleich ganz besonders in sich. Gastgeber SV Sebbenhausen-Balge gilt nicht nur als Meisterschaftsfavorit Nummer eins, das Team aus dem Kreis Nienburg hat auch inklusive einer vorgezogenen Partie bereits zwei 4:2-Erfolge auf dem Konto verbucht und führt die Tabelle an.

Die Eintracht hat sich im Bezirkspokal mit zwei zweistelligen Erfolgen als wahre Torfabrik erwiesen. Doch vor allem das 10:1 gegen den 1. FC Wunstorf täuschte über viele Probleme in der Defensive hinweg. „Wir müssen den Gegner früh attackieren und sehr kompakt stehen“, gibt TSV-Trainer Uwe Kranz deshalb als Marschroute aus. Das Fehlen von Stephanie Busche und den beiden Neuzugängen Stina Schäfer und Kim Rahde kann das Team kompensieren, ist er sich sicher. „Wir haben in diesem Jahr eine große Auswahl an starken Spielerinnen.“ Ziel ist es, nicht mit leeren Händen aus Balge heimzukehren. Dabei muss die Eintracht einen Trend umkehren: Der frühere Angstgegner des SVS hat die letzten drei Partien gegen dieses Team jeweils knapp verloren.

08/20/13

Bückeberge hält gut mit - das war ein Spiel auf sehr hohem Niveau

 

„Dieser Sieg ist um mindestens ein Tor zu hoch ausgefallen“, sagte Nettelredes Trainer Werner Schwenkendiek nach dem 5:2-Erfolg gegen den TSV Eintracht Bückeberge II. Die Gäste begannen ihr Bezirksliga-Debüt spielstark und warteten nach dem Foul an Dannika Wildführ vergeblich auf einen Elfmeterpfiff. Stattdessen erzielten Alena Wickert (10.) und Sabrina Muth (21.) die 2:0-Führung der Gastgeberinnen. Wildführ verkürzte (25.), doch Kathrin Gassmann (38.) und Christin Kruppki (39.) nutzten eine unaufmerksame Phase der Eintracht zur Vorentscheidung aus. Nach der Pause war die Eintracht ebenbürtig. Zwar traf Henrike Sastrath noch zum 5:1 (60.), aber ein Lattentreffer von Johanna Renner und das 2:5 von Wildführ (81.) waren Zeugen davon, dass die Eintracht bis zum Ende mithalten konnte. „Mindestens drei Gegentore waren heute vermeidbar. Da war mehr für uns drin“, sagte Bückeberges Trainer Torsten Engelke.

TSV Eintracht Bückeberge II: Braun, Bleidißel (46. J. Brinkmann), Pelzer, Bauer (63. Miotti), Pönitzsch (87. Sloikowski), Serinek, Stübke, Schöttelndreier (46. T. Hecht), Renner, Winkler, Wildführ.

08/14/13

TSV Eintracht Bückeberge bekommt Konkurrenz

 

Das viele Lamentieren über den schlechten Zustand des Frauenfußballs in Schaumburg kann Uwe Kranz nicht mehr hören. Der Trainer der Landesliga-Elf des TSV Eintracht Bückeberge sieht die Frauen eher sogar im Aufwind.

 

„Es ist eine Frage des Blickwinkels“, sagt er. Die Kreisliga macht derzeit ein Tief durch, auch wenn die Anzahl der Teams wieder gewachsen ist, gibt es dort nur noch eine 11er-Mannschaft im Spielbetrieb. Aber noch nie haben aus dem Kreis Schaumburg sechs Mannschaften auf Bezirksebene gespielt, in der kommenden Saison sind es sogar drei in der Landesliga. „Das ist ein Riesenerfolg“, meint Kranz.

Seit vier Jahren hat sein Team die Schaumburger Farben im Bezirksoberhaus allein vertreten, zuvor hatte es maximal zwei heimische Landesligisten gegeben. „Jetzt gibt es endlich wieder Derbys. Darauf freuen wir uns besonders. Auf diese Weise können wir unseren Status als Nummer eins in Schaumburg im direkten Vergleich beweisen“, kommentiert der Trainer den Aufstieg der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl und des SC Deckbergen-Schaumburg.

Den eigenen erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre will der Coach auch in der kommenden Saison fortsetzen. Seit dem Aufstieg 2008 waren die Wendthägerinnen in der Abschlusstabelle nie schlechter als auf Rang fünf platziert. Die Zauberformel heißt Kontinuität plus kleine Veränderung plus starke Nachwuchsspielerinnen. Außer Katharina Kottrup, die aus Studiengründen zum Oberligisten Sparta Göttingen gewechselt ist, bleibt der Kader der Eintracht zusammen und wird durch eine fast komplette Mannschaft aus der B-Juniorinnen-Bezirksliga ergänzt. Dazu kommen mit Stina Schäfer und Kim Rahde zwei Spielerinnen des Nachwuchs-Bezirksmeisters TSV Algesdorf.

„Erstmals seit längerer Zeit können wir zumindest die Personalplanungen entspannt angehen. Kurzzeitig war sogar die Gründung einer dritten Frauenmannschaft im Gespräch“, berichtet Kranz, der auch die Frauensparte beim TSV leitet.

Mit einem starken Schlussspurt hat die Eintracht die vergangene Saison als Tabellenvierter abgeschlossen. Nach sechs Niederlagen zum Auftakt, die mit vielen Ausfällen zu begründen waren und die das Team zunächst bis auf einen Abstiegsplatz zurückwarfen, waren alle beim Vorjahresvizemeister mit dieser Entwicklung letztlich zufrieden. „Vor der Saison war bereits abzusehen, dass wir bei der Konkurrenz mit dem HSC Hannover und dem SC Wedemark mit dem Titelrennen nichts zu tun haben würden“, erinnert sich Kranz. Diesmal sieht er keinen herausragenden Favoriten in der Liga. Der HSC ist erwartungsgemäß aufgestiegen und der SC Wedemark hat sich nach Querelen im Team sogar aufgelöst. „Als Vizemeister muss der SV Sebbenhausen-Balge wohl mit dieser Rolle leben“, sagt der Trainer. Weitere Spitzenteams könnten Oberliga-Absteiger SV Hastenbeck und die eigene Eintracht sein, „wenn wir gut in die Saison kommen“, sagt Kranz. pm

Gut angekommen beim eigenen Team ist die Umstellung im Spielsystem auf 4-1-4-1. „Unsere Stärke war immer die Flexibilität. Diese Grundaufstellung bietet die besten Voraussetzungen dafür, unsere überfallartigen Angriffe noch Erfolg versprechender vorzutragen“, meint Kranz, der aber einem ersten 5:1-Testspielsieg gegen Aufsteiger FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl keine große Bedeutung beimisst, da auf beiden Seiten noch maßgebliche Spielerinnen fehlten. Im Bezirkspokal zeigte sich die Eintracht sehr torhungrig. Beim VSV Hohenbostel (10:0) und beim 1. FC Wunstorf (10:1) gab es zwei Kantersiege.

 

Der Kader

 

Trainer LL: Uwe Kranz
Torwarttrainer: Jürgen Bekemeier
Betreuer: Georg Kottrup

Torhüter: Laura Danziger, Chantal Ucko, Sonja Braun, Hilke Hecht

Abwehr: Stefanie Sloikowski, Elisa Brinkmann, Julia Brinkmann, Teresa Hecht, Nina Bekemeier, Katharina Jochens, Jana Stolte, Johanna Renner, Stina Schäfer, Leonie Stübke, Theresa Zeckel, Luise Pöppel, Karolin Reese, Lea Renkawitz, Kristina Bruns, L. Dittmann

Mittelfeld: Julia Domroes, Meike Hunte, Sarah-Lee Winkler, Jasmin Heidel, Wiebke Schötteldreier, Mareike Bauer, Kim Rahde, Ardiana Syla, Linda Syla, Laura Althöfer, Candy Pönitzsch, Chiara Miotti, Joline Kasner, Sabrina Pelzer, Dannika Wildführ, Janina Bleidißel

Angriff: Mona Söhnen, Stephanie Busche, Nicola Serinek, Inka Schütt, Sema Kayaoglu, Franziska Stapel, Nina Baade

Zugänge: Kim Rahde, Stina Schäfer (beide TSV Algesdorf), Chantal Ucko, Franziska Stapel, Sarah-Lee Winkler, Jasmin Heidel, Wiebke Schöttelndreier, Joline Kasner, Karolin Reese (alle eigene Juniorinnen)

Abgänge: Katharina Kottrup, Ruth Deventer (Studium), Chiara Geist, Mara Zaudtke (Deister United)

 

Nicht mehr allein auf weiter Flur: Der Landesligist TSV Eintracht Bückeberge gehört aber zu den Mitfavoriten auf den Oberliga-Aufstieg.

08/13/13

TSV Bückeberge siegt in Wunstorf 10:1

 

Der hohe Erfolg des Landesligisten beim Bezirksligisten war begünstigt durch die schwache Torhüterin der Gastgeberinnen, die auch die deutlichen Abwehrschwächen des TSV zu selten bestrafen konnten. „Wir haben nur selten an die Spielweise vom Dienstag anknüpfen können. Das Ergebnis täuscht etwas darüber hinweg“, räumt TSV-Trainer Uwe Kranz ein.

Inka Schütt (5. per Elfmeter und 41.) sowie Dannika Wildführ (22.) erzielten eine 3:0-Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang dem FC das Anschlusstor.

Nach dem Wechsel wurde die Eintracht zielstrebiger. Erneut Schütt (54.), Sabrina Pelzer (59.) und Meike Hunte (70.) sorgten mit ihren Treffern für die Entscheidung. Nina Baade (74.), Mona Söhnen (86.), Stephanie Busche (89.) und noch einmal Hunte (90.) machten das Ergebnis zweistellig.

„Bis zum Saisonstart beim SV Sebbenhausen-Balge am 21. August müssen wir an der Feinabstimmung noch einiges verbessern“, sagte Kranz.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Zeckel, E. Brinkmann, Jochens, Stolte (60. Rahde), Wildführ, Schäfer, Pelzer (70. Baade), Hunte, Schütt (56. Busche), Söhnen.

08/10/13

TSV-Reserve will Konkurrenz abhängen

 

Nach zwei Jahren Abstinenz ist die zweite Mannschaft des TSV Eintracht Bückeberge zurück in der Bezirksliga. Für den erhofften Aufstieg benötigte der Vizemeister zwar ein bisschen Schützenhilfe der Funktionäre, am Ende sah sich der Pokalsieger aber selbst als „Meister der Herzen“.

Viermal innerhalb der doppelten Spielrunde und im Kreispokal hatte die TSV-Reserve Meister SG Lindhorst geschlagen und war dennoch beinahe wegen eines fehlenden Punktes gescheitert. Als dem Klub ein nicht besetzter Platz in der Bezirksliga 2 zum Nachrücken angeboten wurde, griff der TSV beherzt zu.

In der neuen Saison will das Team nun, nicht zuletzt wegen einer deutlich verbesserten personellen Lage, auf jeden Fall besser abschneiden als die lokale Konkurrenz aus Lindhorst und Algesdorf. „Unser erstes Ziel ist aber der Klassenerhalt“, sagt Trainer Torsten Engelke.

Mit Chantal Ucko, Nina Baade, Leonie Stübke, Laura Althöfer, Wiebke Schöttelndreier, Sara-Lee Winkler, Jasmin Heidel, Johanna Renner, Karolin Reese und Joline Kasner stößt fast eine komplette B-Juniorinnen-Mannschaft in den Frauenbereich vor. Die eine oder andere dürfte sich davon gleich für die Landesliga-Elf empfehlen. Für die anderen ist es in der Entwicklung besonders wichtig, dass die Mannschaft nicht mehr in der sportlich zuletzt fragwürdigen Kreisliga spielen muss, und die Talente die Möglichkeit bekommen, sich auf anspruchsvollem Terrain beweisen zu können.

Trainer Engelke muss deshalb zwar eine neue Stammformation für die Bezirksliga-Elf finden, kann dann aber voraussichtlich kontinuierlicher arbeiten. „Wir werden nicht mehr so viel rotieren müssen“, sagt der Trainer. „Wenn wir den Klassenerhalt und die Integration der jungen Spielerinnen schaffen, wäre das das optimale Ergebnis der Saison. Sein Kader hat sich vor allem in der Offensive verstärkt. Zu Ostern wechselte mit Sema Kayaoglu eine echte Torjägerin aus Bückeburg nach Wendthagen, die sich mit Nicola Serinek in der Spitze spielerisch sehr gut ergänzt. Wie eine ganze Reihe weiterer Spielerinnen steht das Duo vor dem Sprung in die Landesliga-Elf. Die Breite im Kader ist die eigentliche neue Stärke der Eintracht.

Ob damit gegen die erfahrenen Teams der Absteiger Inter Holzhausen und Eintracht Hameln Punkte zu holen sind, bleibt abzuwarten. Im Abstiegskampf mit den Nachbarn aus Lindhorst und Algesdorf sowie dem 1. FC Wunstorf, VSV Hohenbostel und Mitaufsteiger FC Ruthe dürfte die Eintracht-Reserve durchaus konkurrenzfähig sein.

 

„Aufsteiger der Herzen“: TSV Eintracht Bückeberge II.

08/08/13

TSV Bückeberge überrennt Hohenbostel

 

In der 87. Minute nahm Meike Hunte Maß und knallte den Ball für den TSV Bückeberge in die Maschen.

Dass dieses Tor zwar das Erstrunden-Bezirkspokalspiel beim Bezirksligisten VSV Hohenbostel abrundete, die Entscheidung aber längst gefallen war, dafür hatte die Mittelfeldspielerin mit einem Hattrick in der ersten Hälfte zum 3:0-Pausenstand selbst gesorgt. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe völlig verdienter 10:0-Erfolg des Landesligisten.

Gegen die überforderten Gastgeberinnen ließ der TSV vor der Pause noch zahlreiche Chancen aus. Nach einer direkt verwandelten Ecke von Inka Schütt zum 4:0 (47.) ließen die Kräfte beim klassentieferen Team zusehends nach. Der TSV spielte konsequent weiter und legte durch die eingewechselten Stephanie Busche (3) und Nicola Serinek sowie Mona Söhnen und die überragende Hunte die weiteren Tore nach.

„Wir haben heute eine abgeklärte und überzeugende Leistung gezeigt. Alle 14 Spielerinnen haben ihren Teil zum Erfolg beigetragen. Wenn alle gesund bleiben, haben wir offenbar in dieser Saison ein Luxusproblem, schließlich haben heute noch drei Stammspielerinnen gefehlt“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz zufrieden. TSV:

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, E. Brinkmann (46. Stübke), Jochens, Bekemeier, Stolte (68. Serinek), Schäfer (55. Busche), Baade, Hunte, Schütt, Zeckel, Söhnen.

 

Schon am Sonntag (13 Uhr) geht es in der zweiten Pokalrunde für Bückeberge weiter. Gastgeber ist mit dem 1. FC Wunstorf ein weiterer Bezirksligist. Dazu werden dann Dannika Wildführ, Julia Domroes und Sabrina Pelzer wieder zum Team der Wendthägerinnen stoßen.

08/06/13

Mühlenbach-Cup geht erstmals auf Reisen

 

In der sechsten Auflage hat der TSV Bückeberge das eigene Blitzturnier um den Mühlenbach-Cup erstmals nicht selbst gewonnen.

Den Gastgeberinnen blieb nach einem 1:1 gegen den westfälischen Landesligisten FC Donop-Voßheide und einem 0:4 gegen Oberligist SG Schamerloh sogar nur Rang drei. Die Nienburgerinnen sicherten sich mit einem 3:1-Erfolg gegen Donop-Voßheide den von Hagebaucentrum Altenburg gesponserten Wanderpokal und das dafür ausgeschriebene Preisgeld. „Alle Mannschaften sind ohne schwere Verletzungen geblieben und konnten auf hohem Niveau für die kommende Spielzeit testen. Damit hat das Turnier seinen Zweck erfüllt“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz, der bei seinem Team vor allem die Chancenverwertung bemängeln musste. Nur der Treffer zum 1:1 von Mona Söhnen gegen die Westfälinnen sprang heraus. Vor allem in der Abwehr zeigte sich der TSV gegenüber dem 2:8-Testspielergebnis gegen den SV Kutenhausen-Todtenhausen aber deutlich verbessert.

 

Alle drei Teams konnten sich für die kommende Spielzeit testen.

08/06/13

Bezirkspokalaus in der ersten Runde

Julia Danziger (rechts) trifft für den SC Deckbergen-Schaumburg.

 

Das Abenteuer Bezirkspokal ist für den TSV Bückeberge II nach der ersten Runde vorbei. Im Derby gegen den Landesligisten SC Deckbergen-Schaumburg musste der Bezirksliga-Aufsteiger eine 0:5-Niederlage akzeptieren. Trotz des frühen Rückstandes nach einem Freistoßtor von Hatixhe Beqiri (5.) stemmte sich die TSV-Reserve gegen das Pokalaus, hatte aber in der Offensive nur wenig zu bieten. Als Nicola Serinek bei der besten Torchance nach einem Freistoß von Sara-Lee Winkler einen Schritt zu spät kam (53.), hatte Teresa Rovelli bereits auf 2:0 erhöht (46.). Die Gäste erhöhten durch Julia Danziger (62.) und Beqiri (64.) auf 4:0, ehe Nele Ladage (88.) den 5:0-Endstand erzielte.

TSV Eintracht Bückeberge: Ucko, T. Hecht, Renkawitz (38. Bleidißel), Bauer, Serinek, Kayaoglu (69. Pönitzsch), Renner, Miotti, Winkler (65. Sloikowski), Pöppel.

 

Das Landesliga-Team des TSV Bückeberge muss in der ersten Pokalrunde heute um 19 Uhr beim Bezirksligisten VSV Hohenbostel antreten. Der Halbfinalist der vergangenen drei Jahre und Cupgewinner von 2012 ist dabei trotz des Ausfalls mehrerer Stammspielerinnen klarer Favorit.

08/02/13

Erst Bezirkspokal, dann steigt der Mühlenbach-Cup

Das Objekt der Begierde: Der neue Mühlenbach-Cup-Wanderpokal.

 

Während es für Aufsteiger TSV Eintracht Bückeberge II bereits im Bezirkspokal ernst wird, nutzt die erste Mannschaft des Klubs die letzte Chance zum Testen – am Sonntag bieten die Wendthägerinnen im Mühlenbachstadion gleich zwei besondere Frauenfußball-Leckerbissen.

Zunächst trifft die Eintracht-Reserve um 13 Uhr auf Landesligist SC Deckbergen-Schaumburg in der ersten Runde des Pokalwettbewerbs. Danach empfängt das Landesliga-Team des TSV beim Mühlenbach-Cup ab 15 Uhr den SC Donop-Voßheide und die SG Schamerloh.

Zur Premiere auf neuem Terrain tritt der Aufsteiger aus Wendthagen als Außenseiter gegen den Bezirksligameister der Vorsaison an. Die Mannschaft von Trainer Torsten Engelke sucht noch nach ihrer Stammformation. Zehn Jugendspielerinnen müssen in den Kader eingefügt werden. Nur mit einer besonderen Abwehrleistung gegen die offensivstarken Gäste dürfte die zweite Runde ein Thema werden. Ein Turnier in Linsburg schloss die Eintracht-Reserve mit einer Finalniederlage gegen Mitaufsteiger TSV Mühlenfeld ab. Dabei fehlten aber unter anderem beide Torhüterinnen. Engelke erhofft sich aus der Pokalpartie vor allem Erkenntnisse für die bevorstehende Punkterunde, in der es für den TSV um den Klassenerhalt geht.

Im Anschluss setzt die Landesliga-Elf der Eintracht ihre Serie von Härtetests fort. Nach einer hohen 2:8-Niederlage bei Oberligist SV Kutenhausen-Todtenhausen trifft das Team im Blitzturnier um den Mühlenbach-Cup auf Landesligist SC Donop-Voßheide und Oberligist SG Schamerloh. Eigentlich waren der TSV Algesdorf und die FSG Lauenhagen als Gäste vorgesehen, beide mussten aber als direkte Kontrahenten im Bezirkspokal zur selben Zeit passen. Für die im Handumdrehen eingesprungenen neuen Teilnehmer geht es bei dem vom Hagebaucentrum Altenburg gesponserten Wettbewerb auch schnell zur Sache. Zweimal 25 Minuten dauern die Partien im Jeder-gegen-jeden-Modus. Fünfmal wurde der Pokal bislang ausgespielt, fünfmal blieb der Pott am Mühlenbach. Diesmal hängen die Trauben für das Team von Trainer Uwe Kranz zwar besonders hoch, „wir waren aber schon mehrfach nicht das höchstspielende Team im Turnier und hatten immer eine Chance“, stellt er fest. Neu beim Mühlenbach-Cup ist in jedem Fall der Pokal, der nach fünf Jahren den alten Cup ersetzt und mit ansehnlichem Preisgeld gefüllt ist.

07/23/13

Eintracht-Frauen erfolgreich


Mit einem Testspielsieg hat der TSV Eintracht Bückeberge ein Trainingslager-Wochenende abgeschlossen. Die Elf gemischt aus dem Landesligateam und dem Bezirksligaaufsteiger gewann beim Neu-Landesligisten FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl mit 5:1.

Inka Schütt (2), Stephanie Busche, Meike Hunte und Mona Söhnen schossen einen 5:0-Vorsprung heraus, ehe Annika Ebbighausen den FSG-Treffer per Elfmeter erzielte.

Der TSV spielt am kommenden Sonntag beim Oberligisten SV Kutenhausen-Todtenhausen (13 Uhr), am 4. August folgt der Mühlenbach-Cup in Wendthagen, zu dem Landesligist SC Donop-Voßheide und Oberligist SG Schamerloh erwartet werden. Zwei Tage später muss die Eintracht beim VSV Hohenbostel im Bezirkspokal das erste Pflichtspiel absolvieren.

05/28/13

TSV Bückeberge sichert 4. Rang

 

Mit einem 3:0-Erfolg gegen den TuS Sulingen hat sich der TSV Bückeberge versöhnlich aus der Saison verabschiedet und sich den erhofften vierten Platz in der Abschlusstabelle der Landesliga gesichert.

In einer umkämpften ersten Halbzeit mit wenigen Höhepunkten gelang Mona Söhnen nach einer scharfen Hereingabe von Inka Schütt per Kopf der Treffer zum 1:0 (26.). Nach dem Wechsel übernahm der TSV zunehmend die Regie. Zunächst vergab Nina Bekemeier noch einen Strafstoß (55.). Dann führte ein bilderbuchgemäßer Konter zum 2:0. Nach einer Sulinger Ecke spielte Schütt steil auf Söhnen, die wiederum Dannika Wildführ einsetzte, die im Nachschuss erfolgreich war (60.). Den Schlusspunkt setzte Katharina Kottrup per Freistoß (80.).

 Die Mittelfeldspielerin verlässt den TSV in der Sommerpause in Richtung ihres Studienortes Göttingen. „Sie wird im Team eine Lücke hinterlassen. Die Rückserie hat aber gezeigt, dass wir in einer normalen Spielzeit mit normalen Ausfallzahlen um die Spitze mitspielen können“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann (80. Hitzemann), Renner, Jochens (61. Kottrup), Stolte, Wildführ, Bekemeier, Hunte, Pelzer, Söhnen (69. Serinek), Schütt.

05/25/13

Eintracht-Frauen wollen unbedingt auf Platz vier

 

Wenn die Fuß­ball­frauen des TSV Ein­tracht Bücke­berge am Sonn­abend (16 Uhr) zu ih­rem letz­ten Sai­son­spiel ge­gen den TuS Su­lin­gen auf­lau­fen, kann die Elf auf eine ver­söhn­li­che zweite Hälfte der Lan­des­liga-Spiel­zeit zurück­bli­cken.

Im­mer­hin geht es für das Team von Trai­ner Uwe Kranz im Fern­du­ell mit dem SV Frie­sen Lem­bruch noch um den vier­ten Ta­bel­len­platz. Eine Plat­zie­rung, die im ver­gan­ge­nen Ok­to­ber nie­mand für mög­lich ge­hal­ten hät­te.

Sechs Spiele lang musste die Ein­tracht den Geg­nern auf­grund ei­ner lan­gen Ver­letz­ten­liste die Punkte ü­ber­las­sen und rutschte zum Sai­son­start bis auf einen Ab­stiegs­platz ab. Wie­viel Po­ten­zial in der Mann­schaft wirk­lich steckt, zeigte sich aber be­reits in der zwei­ten Hälfte der Hin­run­de, und in der Rück­runde avan­cierte der TSV so­gar hin­ter Meis­ter HSC Han­no­ver zum zweit­bes­ten Punk­te­samm­ler der Li­ga. Zu­dem er­reichte die Ein­tracht zum drit­ten Mal in Folge das Halb­fi­nale im Be­zirks­po­kal.

Zu Pfings­ten er­litt diese Er­folgs­kurve nun einen klei­nen Dämp­fer. Im Halb­fi­nale war für den zu Be­ginn zu ängst­lich agie­ren­den Ti­tel­ver­tei­di­ger beim 0:5 ge­gen Meis­ter HSC Han­no­ver we­nig zu ho­len. Le­dig­lich ein Straf­stoß, den Inka Schütt aber beim Stand von 0:3 kurz nach der Pause an den Pfos­ten setz­te, sprang her­aus. Schon zwei Tage später muss­ten die Wendt­hä­ge­rin­nen wie­der ran, dies­mal im Nach­hol­spiel beim SC Die­der­sen. In die­sem Spiel ging der en­ga­gierte TSV schon nach sechs Mi­nu­ten durch Schütt in Führung. Da­nach stockte aber die Of­fen­sive der Gäste und ließ ei­nige Mög­lich­kei­ten un­ge­nutzt. Die Folge wa­ren drei Tref­fer der ef­fek­ti­veren Gast­ge­be­rin­nen zum 1:3.

­Zum Ab­schluss ge­gen den TuS Su­lin­gen will der TSV nun wie­der sein al­tes Ge­sicht zei­gen. "­Der vierte Rang wäre eine schöne Ab­run­dung un­se­rer wech­sel­haf­ten Sai­son. Dazu brau­chen wir aber einen Er­fol­g", sagte TSV-Trai­ner Uwe Kranz.

05/22/13

Eintracht bangt um Platz vier

 

Mit einer 1:3-Niederlage hat der TSV Eintracht Bückeberge das letzte Auswärtsspiel in der Landesliga beim SC Diedersen beendet.

Vor dem abschließenden Heimspiel gegen den TuS Sulingen gerät damit der vierte Tabellenplatz in der Endabrechnung wieder in Gefahr.

Zwei Tage nach dem Pokal-Aus erwischte der TSV Bückeberge einen guten Start. Mona Söhnen legte für Inka Schütt auf, die die 1:0-Führung erzielte (6.). Als kurz darauf trotz mehrerer Einschusschancen im Strafraumgewühl der zweite Treffer ausblieb, wurden die Gastgeberinnen mutiger. Per Kopf gelang Annika Mende der Ausgleich (23.). Nachdem Meike Hunte die erneute Führung knapp verpasst hatte (34.), traf auf der Gegenseite wiederum Mende zum 2:1 für den SCD (40.). Die letzte große Ausgleichschance vergab Schütt per Freistoß (44.). In der ereignisarmen zweiten Hälfte erzielte Sabrina Päch (51.) den entscheidenden Treffer.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Jochens, Pelzer, Stolte, Domroes, Hunte, Bekemeier, Wildführ (83. Stübke), Söhnen, Schütt.

05/21/13

Eintracht-Reserve triumphiert

 

Das war ein Spaziergang für die zweite Mannschaft des TSV Bückeberge.

Das Team von Trainer Torsten Engelke besiegte im Frauen-Kreispokalfinale den TSV Krankenhagen mit 16:0. Die Tore für die TSV-Reserve erzielten Ciara Miotti (3), Sema Kayaoglu (3), Laura Althöfer (2), Nicola Serinek (4), Teresa Hecht (2) und Mareike Bauer (2). Der TSV Krankenhagen trat nur mit zehn Spielerinnen an und war hoffnungslos unterlegen. Trotzdem hielt der TSV sportlich fair bis zur 90. Minute durch. Bereits nach sieben Minuten führte der neue Kreispokalsieger mit 4:0, dann nahm Engelke eine Spielerin vom Feld, sodass die restlichen 83 Minuten mit 10 gegen 10 gespielt wurden. Krankenhagen kam zu zwei gefährlichen Torschüssen.

 

Zum Siegerteam gehörten: Sonja Braun, Laura Althöfer, Teresa Hecht, Silke Nahrhold, Stefanie Sloikowski, Franziska Homberg, Mareike Bauer, Luise Pöppel, Nicola Serinek, Ciara Miotti, Sema Kayaoglu, Hilke Hecht und Trainer Torsten Engelke.

 

 

05/21/13

Pokal-Aus für die Eintracht

 

Im Halbfinale des Bezirkspokals musste Titelverteidiger TSV Eintracht Bückeberge die Segel streichen. Gegen den Bezirksmeister HSC Hannover hieß es nach 90 Minuten 0:5.

Die Gastgeberinnen profitierten dabei von einem personellen Aderlass der Eintracht. „Schade, nach dem Ausfall von Ardiana Syla, Katharina Kottrup und Meike Hunte fehlten uns die Alternativen im zentralen Mittelfeld“, sagte Trainer Uwe Kranz.

 Unter diesen Voraussetzungen fehlte dem TSV vor der Pause der Mut, das geplante offensive Pressing durchzusetzen. Mithilfe von individuellen Fehlern kam der HSC mit einfach gestrickten Angriffen zum Erfolg. Torfrau Laura Danziger verhinderte mit ihren Paraden einen höheren Rückstand als das 0:3 zur Pause durch Tore von Katharina Haar (12.), Franziska Wistuba (13.) und Janka Keffel (36.). Mit mehr Entschlossenheit kehrte die Eintracht aufs Feld zurück und versuchte, das Spiel zu drehen. Der HSC antwortete mit Härte. Einige Freistöße in guter Position, die nichts einbrachten, waren die Folge. Die Chance zum Anschluss verpasste Inka Schütt, die einen Strafstoß an den Pfosten setzte (48.). Der Meister verlegte sich aufs Kontern und legte so zwei Treffer durch Haar (53. und 77.) nach.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Renner, Jochens, Stolte (61. Stübke), Domroes, Schütt, Pelzer, Söhnen, Wildführ.

05/17/13

Eintracht im Halbfinale beim Meister

 

Diese Partie hätten viele gern als Finale des Bezirkspokals gesehen. Doch der bereits feststehende Bezirksmeister HSC Hannover erwartet den Titelverteidiger TSV Eintracht Bückeberge bereits im Halbfinale am Samstag um 16 Uhr.



Die beiden Teams führen gemeinsam die Rückrundentabelle der Landesliga an und lieferten sich im ersten Aufeinandertreffen in diesem Jahr eine spannende Partie, die der HSC am Ende mit 4:2 für sich entscheiden konnte. „Wir haben aber dieses Spiel lange kontrolliert und erkannt, wie man den Meister bezwingen kann“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz. „Wir müssen aber daran glauben, dieses Spiel wird die Mannschaft gewinnen, die es am meisten will.“

Nach der Niederlage gegen den HSC ist die Eintracht 2013 bislang ohne weitere Pleite und kann selbstbewusst in die Partie gehen. Auf dem Weg in die Runde der letzten vier lagen nach zwei Freilosen in den ersten beiden Runden die Erfolge bei den Bezirksligateams FC AS Hachetal (3:1) und SG Heinde/Wesseln (4:0). Der HSC musste sogar nur eine Partie bestreiten. Nach einem 6:1 gegen Eintracht Hameln trat Viertelfinalgegner SC Wedemark nicht an, der HSC stand kampflos im Halbfinale. „Wir wollen nicht nur die erste schwere Hürde sein, sondern auch die letzte für den HSC“, sagt Kranz.

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison muss die Eintracht am Montag beim SC Diedersen antreten. Die Partie stammt noch aus der Hinserie und ist bereits fünfmal wegen Unbespielbarkeit des Platzes ausgefallen. Für beide Mannschaften geht es nach einer erfolgreichen Rückrunde nur noch um die Endplatzierung in der Tabelle.

05/14/13

Arbeitssieg für den TSV

 

Das war ein echter Arbeitssieg. Der TSV Bückeberge gewann in der Landesliga bei Hannover 96 mit 2:1 und besiegelte damit den Abstieg der „Roten“ in die Bezirksliga.



 Immer wieder fiel 96 durch übergroße Härte auf. Gleich dreimal (17., 29. und 42.) blieb aber der erwartete Elfmeterpfiff aus. Nach einem Freistoß von Inka Schütt klärte die Torfrau mit dem Fuß. Meike Hunte war zur Stelle und köpfte den Abpraller zum 1:0 ein (38.). Nach dem Wechsel blieb der TSV, der 16:1 Ecken erzielte, überlegen. Allerdings führte ein Konter zum Ausgleich (57.). Doch der nächste Freistoß für den TSV war nur eine Frage der Zeit: Zwei Minuten später bediente Schütt mit dem ruhenden Ball Mona Söhnen, die zum 2:1 traf.

 

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Linda Syla, Pelzer, Jochens, Stolte, Stübke, Hunte, Bekemeier, Wildführ, Söhnen, Schütt.

05/11/13

Eintracht feiert Kantersieg

 

Mit einem 9:0-Kantersieg beim nicht mehr landesligatauglichen SC Wedemark hat sich der TSV Eintracht Bückeberge auf den 4. Tabellenplatz vorgeschoben.

Die Gastgeberinnen mussten durch Mona Söhnen früh das 0:1 hinnehmen (5.). Nachdem Nina Bekemeier einen Strafstoß über das Tor gesetzt hatte, traf Inka Schütt noch in derselben Minute zum 2:0 (28.). Nach einer sehenswerten Kombination sorgte wiederum Schütt per Kopf für die Vorentscheidung (33.). Bis zur Pause erhöhten Söhnen (43.) und Schütt (44.) auf 5:0.

Nach dem vierten Treffer von Schütt zum 6:0 (53.) brach die Gegenwehr des früheren Meisterschaftsfavoriten komplett zusammen. Meike Hunte (74. und 88.) und Sabrina Pelzer (91.) waren bei ihren Treffern in der gegnerischen Hälfte allein gegen die Torfrau. Lediglich leichte Probleme mit der Abseitsregel aufseiten des TSV verhinderten einen deutlich höheren Erfolg.

TSV Eintracht Bückeberge:
Danziger, Zeckel, Jochens, Pelzer, Domroes (60. Linda Syla), Hunte, Bekemeier, Wildführ, Schütt (60. Busche).



Schon morgen um 14 Uhr muss der TSV Eintracht Bückeberge wieder in der Landesliga antreten. Gastgeber ist dann Hannover 96. „Für uns ist die Partie ein Vorbereitungsspiel auf das Pokalhalbfinale am Pfingstsamstag“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. Für 96 geht es um den Klassenerhalt.

05/07/13

Zwei Premierentore für den TSV

 

Der TSV Eintracht Bückeberge ist auf dem besten Weg, eine kuriose Saison in der Landesliga zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.

Noch vor zwei Spieltagen hätte das Team mit einer Niederlage auf den Relegationsplatz durchgereicht werden können. Da dem 5:1 beim 1. FFC Hannover ein 3:0-Erfolg gegen Eintracht Hameln folgte und andere Ergebnisse entsprechend ausfielen, kann der TSV nun Rang vier als Saisonziel in Angriff nehmen.

Gegen Hameln agierten die Gastgeber zwar überlegen, aber lange nicht zielstrebig genug. Erst der Treffer von Stephanie Busche (60.), ihr erster, nach ihrer Rückkehr in die Landesliga-Elf, stellte die Weichen auf Sieg. Kurz darauf (72.) traf auch die kurz zuvor eingewechselte Nicola Serinek erstmals im Bezirksoberhaus. Sie ließ die Torfrau eiskalt aussteigen und schob den Ball ins leere Tor. Gegen müde Hamelnerinnen hatte der TSV jetzt viele Chancen, kam aber erst mit der letzten Aktion durch einen Kopfball von Meike Hunte zum dritten Treffer.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Domroes, Jochens, Bekemeier, Zeckel, Stolte, Hunte, Busche (60. Serinek), Pelzer, Söhnen, Schütt.

 

Einmal mehr steht für die Wendthägerinnen eine englische Woche auf dem Plan. Am Donnerstag, um 15 Uhr, wartet der ehemalige Titelfavorit SC Wedemark auf die Eintracht. Das Team ist nach Querelen im Verein seit dem vergangenen November ohne Punktgewinn und wurde inzwischen auf den siebten Tabellenplatz durchgereicht. „Wir wollen unsere Serie in Bissendorf fortsetzen und einen weiteren Platz in der Tabelle gutmachen“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz.

Derweil stehen auch die Paarungen im Halbfinale des Bezirkspokals am 18. Mai fest. Titelverteidiger TSV Bückeberge muss beim neuen Bezirksmeister HSC Hannover antreten. Vorjahresfinalist TSV Havelse II erwartet den SV Sebbenhausen-Balge.

05/03/13

Eintracht im Halbfinale

 

Der TSV Eintracht Bückeberge steht zum dritten Mal in Folge im Halbfinale des Bezirkspokals. Beim Bezirksligisten SG Heinde/ Wesseln gelang dem Landesligisten ein ungefährdeter 4:0-Erfolg.

Der Gegner für das Halbfinale am 18. Mai steht noch nicht fest.

Dannika Wildführ bereitete den Führungstreffer von Inka Schütt vor (4. Minute). Neun Minuten später erhöhte Schütt auf 2:0. Nur einmal war das TSV-Tor in Gefahr, als Julia Domroes auf der Linie klärte (17.). Dafür beseitigte Mona Söhnen mit dem 3:0 die letzten Zweifel am Weiterkommen der Gäste (40.). Kurz nach der Pause schlenzte Schütt noch einen 20-Meter-Freistoß in die Maschen. Danach spielte der TSV die Partie locker zu Ende.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Domroes, Jochens, Bekemeier, Stolte (72. Teresa Hecht), Wildführ (58. Linda Syla), Hunte, Kottrup (46. Busche), Pelzer, Söhnen, Schütt.

 

Am Samstag steht für die Eintracht bereits die nächste Aufgabe in der Landesliga an. Mit einem Erfolg gegen den ESV Eintracht Hameln zur vorgezogenen Anstoßzeit um 14 Uhr könnte der TSV einen weiteren Platz in der Tabelle gutmachen.

04/30/13

TSV Bückeberge souverän

 

Mit einem klaren 5:1-Erfolg beim 1. FFC Hannover hat der TSV Eintracht Bückeberge einen Platz in der Tabelle der Landesliga gut gemacht.

Wichtiger aber: Im engen Tabellenmittelfeld hat das Team den drohenden psychologisch ungünstigen Fall auf den Relegationsplatz vermieden.

Nach verteiltem Spiel in der Anfangsphase riss der TSV die Partie an sich. Meike Hunte und Katharina Kottrup bereiteten den ersten Treffer von Inka Schütt vor. Nach einer Schütt-Ecke zog Sabrina Pelzer aufs Tor. Den abgefälschten Ball verwertete Kottrup zum 2:0 (42.). Gleich nach dem Wechsel setzte Mona Söhnen mit einem Pfostenschuss ein Zeichen (46.). Der TSV war am Drücker und erhöhte nach einem Solo von Schütt auf 3:0 (52.). Danach gönnten sich die Gäste eine Pause. Jana Stolte (53.) musste auf der Linie für Torfrau Laura Danziger klären. Drei Minuten später gelang Britta Hüske-Böcher der Anschluss zum 1:3, aber die Eintracht ließ nicht nach. Schütt traf zweimal die Latte (58. und 63.) und legte kurz darauf für Söhnen vor – 4:1 für die Eintracht (70.). Der FFC akzeptierte jetzt die Niederlage und eröffnete dem TSV weitere Möglichkeiten. Kottrup erhöhte per Strafstoß auf 5:1 (82.).

Schon am Mittwoch (15 Uhr) geht es für die Eintracht weiter. Im Pokalviertelfinale muss der TSV beim Bezirksliga-Zweiten SG Heinde/Wesseln antreten. „Wir haben keine personellen Probleme und sind damit hoher Favorit auf das Erreichen des Halbfinales“, sagt Kranz.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Julia Brinkmann, Jochens, Bekemeier, Stolte, Wildführ, Hunte, Kottrup (85. Stübke), Pelzer, Söhnen, Schütt.

04/27/13

Acht Teams zittern noch

 

Eine ungewöhnliche Saison erleben derzeit die Fußballerinnen in der Landesliga. Von den zwölf Teams der Staffel sind sechs Spieltage vor Schluss noch acht in den Abstiegskampf verwickelt, darunter auch der TSV Eintracht Bückeberge.

Zwar holte der Vizemeister des vergangenen Jahres seit Oktober fast alle eingeplanten Zähler, die ausgeglichene Konkurrenz punktete jedoch untereinander auch fleißig mit. So beträgt der Vorsprung auf den SC Diedersen auf dem Relegationsplatz derzeit fünf Punkte. Sollte es zwei hannoversche Absteiger aus der Oberliga geben, wäre Rang zehn von der Relegation betroffen, dort liegt derzeit Eintracht Hameln mit zwei Punkten Rückstand auf den TSV. Dazwischen tummelt sich der 1. FFC Hannover, am Sonntag (15 Uhr) Gastgeber der Wendthägerinnen.
Es folgen mit Hameln, dem SC Wedemark, Hannover 96, Diedersen und dem TuS Sulingen weitere Teams aus dem direkten Tabellenumfeld. „Wir haben von diesen Teams die größte fußballerische Qualität im Kader. Um in dieser Situation bestehen zu können, brauchen wir Konzentration und den Willen, diese gesamte Qualität in die Waagschale zu werfen“, sagt Trainer Uwe Kranz.


Der FFC ist die im Durchschnitt älteste Mannschaft der Liga, die mit viel Erfahrung und der früheren Bundesligaspielerin Maria Frattalone glänzt. „Ihre Kreise müssen wir einschränken und dann über unser schnelles Angriffsspiel zum Erfolg kommen“, sagt Kranz. Im Hinspiel gelang mit einem 2:1 der erste Saisonsieg.

04/23/13

Schütt schnürt Doppelpack

 

Mit einem 2:2 gegen den SC Diedersen hat der TSV Eintracht Bückeberge zwei wichtige Punkte in der Landesliga liegen lassen.

Der Gegner rutschte auf den Relegationsplatz ab, auf den die Eintracht nun weiterhin fünf Punkte Vorsprung hat.

Die Partie war von Beginn an umkämpft mit Chancen auf beiden Seiten. Zwei Minuten vor der Pause nutzte Inka Schütt einen abgefälschten Kottrup-Freistoß zum 1:0 und hätte in der Nachspielzeit sogar noch erhöhen können. Nach der Pause entglitt der Eintracht dann kurz die Kontrolle. Sabrina Päch (54.) und Annika Mende (60.) brachten die Gäste jeweils nach Abwehrfehlern in Führung. Der TSV kam aber zurück. Zunächst verfehlte Kottrup per Kopf knapp das Tor. Dann schlug ein 30-Meter-Freistoß-Hammer von Schütt zum Ausgleich im SCD-Tor ein (76.).

TSV Eintracht Bückeberge: Braun, Zeckel, Jochens, Bekemeier, Stolte, Domroes (72. Wildführ), Hunte, Kottrup (77. Busche), Söhnen, Schütt.

04/19/13

Busche wieder im Kader

 

Schon fünfmal haben der TSV Eintracht Bückeberge und der SC Diedersen versucht, ihr Hinspiel in der Landesliga auszuspielen. Alle Ansetzungen bei dem Hamelner Klub waren aber bislang vergeblich. Nun steht das Rückspiel heute Nachmittag, um 16 Uhr, in Wendthagen an.

Beide laufen einem aufgrund von Verletzungen miserabel verlaufenen Saisonstart hinterher und haben sich jetzt leicht von den Abstiegsplätzen abgesetzt. Dabei hat der TSV bereits fünf Punkte Vorsprung und könnte in diesem Thema mit einem Heimsieg eine Vorentscheidung herbeiführen. „Auch wenn wir nach den jüngsten Leistungen eher nach oben schauen, dürfen wir die Tabellenentwicklung hinter uns nicht ignorieren“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. „Außer Holzhausen haben zuletzt alle Konkurrenten mitgepunktet.“

Personell ändert sich nicht viel für die Eintracht. Elisa Brinkmann und Ardiana Syla werden noch länger fehlen. Dafür zeichnet sich ein lange erhofftes Comeback ab: Stürmerin Stephanie Busche steht nach der Rückkehr ins Mannschaftstraining im Kader.

04/16/13

TSV Bückeberge konzentriert – 9:0

 

Mit einem überlegenen 9:0-Erfolg gegen den SC Inter Holzhausen hat der TSV Bückeberge seine aktuelle Stärke in der Landesliga demonstriert.

Auf schwer bespielbarem Boden brauchten die Gäste fast eine halbe Stunde, bis sie gegen das sehr defensiv eingestellte Schlusslicht zu einem zählbaren Erfolg kamen. Meike Hunte erlöste den TSV mit einem Kopfballtor zum 1:0 (21.). Danach erhöhten die Gäste den Druck zusehends. Die Folge: Die nächsten beiden Treffer (32. und 40.) legten sich die Inter-Verteidigerinnen selbst ins Netz.

In der zweiten Halbzeit ging der TSV Bückeberge noch konzentrierter zu Werke und kombinierte sehenswert über die Außenpositionen. Nina Baade und Julia Domroes bereiteten das 4:0 von Hunte vor (52.) und mit dem 5:0 der gerade eingewechselten Mona Söhnen (62.) war die Gegenwehr der Holzhäuserinnen endgültig gebrochen.

Der TSV hielt dagegen die Konzentration hoch. „Es war für uns wichtig, dass wir viele erfolgreiche Abschlüsse hatten“, urteilte Trainer Uwe Kranz. Ein Doppelschlag von Sabrina Pelzer (68., 74.) und erneut Söhnen (76.) schraubten das Ergebnis auf 8:0 in die Höhe. Dannika Wildführ krönte ihr Comeback nach achtmonatiger Verletzungspause mit der Vorarbeit für Kottrups Treffer zum 9:0 (84.).

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Zeckel, Jochens, Bekemeier, Stolte, Domroes, Hunte (74. H. Hecht), Kottrup, Pelzer, Baade (59. Söhnen), Schütt (74. Wildführ)

04/13/13

Gefährliches Schlusslicht

 

Gegen den SC Inter Holzhausen hat der Eintracht-Express erstmals Fahrt aufgenommen. Beim 6:0 gegen das Schlusslicht der Landesliga im Hinspiel wurde deutlich, dass der TSV Eintracht Bückeberge nach einem desaströsen Saisonauftakt seine alte Spielstärke zurückgefunden hatte.

Im Rückspiel am Sonntag (12 Uhr) in Bad Pyrmont will der TSV diesen Eindruck untermauern und einen weiteren Schritt in Richtung Spitzengruppe der Liga machen. Trotz der 2:4-Niederlage gegen den überragenden Spitzenreiter HSC Hannover kann der Auftakt nach der langen Pause als gelungen bezeichnet werden. Schmerzhaft war allerdings der Ausfall von Außenverteidigerin Elisa Brinkmann, die mit einer Bänderverletzung mehrere Wochen fehlen wird. Auch Ardiana Syla wird in Holzhauen fehlen. Dafür zeichnet sich die Rückkehr von Mona Söhnen ins Team ab. „Wir müssen vor allem unsere Torchancen noch besser ausnutzen. Auf diese Weise hätten wir den HSC frühzeitig in die Schranken weisen können“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz, der aber einen verbesserten Gegner erwartet. „Auch Holzhausen hat die personellen Schwierigkeiten überstanden. Wir sollten uns davon nicht überraschen lassen.“

04/09/13

Niederlage macht Mut

 

Zufriedene Gesichter beim TSV Eintracht Bückeberge trotz der 2:4-Niederlage in der Landesliga gegen Tabellenführer HSC Hannover.

„Wir haben eine starke Leistung gezeigt. Mit dem Ergebnis können wir gut leben, auch wenn vielleicht sogar ein Punkt drin gewesen wäre“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz.

 Vor der Pause gab klar die Eintracht den Ton an. Inka Schütt aus Nahdistanz (2. Minute), Katharina Kottrup nach einem Freistoß (6.), Meike Hunte (9.) und erneut Kottrup verpassten die frühe Führung. Nach der ersten Ecke für den HSC, die zu kurz abgewehrt wurde, schoss Cindy Schwarzlose zum 0:1 ein (15.). Doch der TSV erholte sich schnell, kam zu weiteren Chancen und wendete die Partie in nur zwei Minuten. Sabrina Pelzer glich zum 1:1 aus (38.) und Schütt besorgte direkt im Anschluss die 2:1-Führung, die Kottrup kurz vor der Pause noch auf 3:1 hätte erhöhen können. „Wir waren toll im Spiel und hatten uns auch noch viel vorgenommen, aber nach der Pause war alles anders“, räumte Kranz ein.

 Zu schnell gelang Katharina Haar (48.) nach einem Abwehrfehler der Ausgleich. Der TSV ließ nun zu viele Räume zu und legte auch das 3:2 durch Haar quasi selbst vor (63.). Zweimal hatte Schütt noch die Chance auf den Ausgleich (66. und 70.), insgesamt war von dem Druck der ersten Hälfte aber nicht mehr viel zu sehen. Dafür durfte Haar (80.) nach einem Konter ihren dritten Treffer erzielen. „Alle Tore des Gegners resultierten aus individuellen Fehlern unseres Teams. Ansonsten machen diese 90 Minuten viel Mut für die restliche Saison“, resümierte Kranz.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann (80. Julia Brinkmann), Bekemeier, Jochens, Stolte, Domroes (79. Serinek), Hunte, Kottrup, Pelzer, Schütt, Bauer (68. Pöppel)

04/05/13

TSV gegen das „Überteam“

 

Als Tiefpunkt der Saison hat der TSV Eintracht Bückeberge das Hinspiel in der Landesliga beim HSC Hannover empfunden.

Beim 0:7 musste der Vizemeister die höchste Pflichtspielniederlage seit vielen Jahren hinnehmen. Spätestens in dieser Partie zeigte aber der Oberliga-Absteiger aus Hannover, dass er schnellstmöglich in die höchste Spielklasse des Landes zurückkehren möchte.

Seither hat der HSC keinen Punkt mehr abgegeben und kaum jemand zweifelt noch an der Meisterschaft des Teams. Für TSV-Trainer Uwe Kranz ist das kein Grund den Kopf schon vor dem Rückspiel am Samstag, um 16 Uhr, in den Sand zu stecken. Er hält sein Team nach den Problemen beim SC Wedemark am ehesten in der Lage, dem Tabellenführer die Stirn zu bieten. „Wir hatten im Hinspiel vor allem Probleme mit dem eigenen Spiel. Die sollten jetzt behoben sein. Wir wollen uns in jedem Fall für die hohe Pleite rehabilitieren“, sagt er.

Personell steht hinter dem Einsatz von Ardiana Syla ein Fragezeichen. Dannika Wildführ ist nach langer Verletzungspause auf dem Weg der Besserung, aber noch nicht einsatzfähig.

03/30/13

Pokal hat Priorität

 

Zum vierten Mal haben sich die Landesligateams des SC Diedersen und des TSV Eintracht Bückeberge am heutigen Samstag, um 16 Uhr, zum Punktspiel der Hinrunde verabredet. Dreimal fiel die Partie bereits wegen der schlechten Platzverhältnisse beim Tabellenzehnten aus, und auch bei der neuerlichen Ansetzung ist die Hoffnung auf die Partie eher gering.

„Für uns heißt es auf jeden Fall bereit sein“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz, der mit seinem Team eine schwierige Vorbereitung absolviert hat. „Mit etwas Fantasie haben wir aber einen geregelten Trainingsbetrieb hinbekommen“, sagt er. Nach zwei Testspielen geht die Eintracht auch nicht ganz kalt in den Neustart der Saison.

Das Hauptaugenmerk liegt am Osterwochenende für den TSV allerdings auf dem Montag und der Pokalbegegnung beim Bezirksligisten SG Heinde/Wesseln (15 Uhr). Nach dem verkorksten Saisonstart ist der Pokalwettbewerb die einzige Möglichkeit für den Titelverteidiger noch etwas handfestes aus der Spielzeit mitzunehmen. Die Aufgabe beim Bezirksligazweiten ist aber schwerer, als die Papierform es verspricht. „Wir müssen die Sache voll konzentriert angehen“, sagt Kranz. Immerhin winkt bei einem Erfolg südlich von Hildesheim bereits der Halbfinaleinzug.

03/15/13

Kranz warnt vor Wedemark

 

TSV Eintracht Bückeberge beim Tabellenvierten

 

Das Auf und Ab im Frauenfußball kann manchmal sehr schnell gehen. Diese Erfahrung macht man derzeit auch beim SC Wedemark, Gastgeber des TSV Eintracht Bückeberge in der Landesliga am Sonntag (13 Uhr).

Nach zwei Aufstiegen in Folge war die dritte Meisterschaft vor der Saison eigentlich schon fest eingeplant. Spielerinnen mit Zweitligaerfahrung bildeten das dafür notwendige Gerüst des Teams. Doch stattdessen marschierte der HSC Hannover als Übermannschaft durch die Hinrunde. Fehlender Erfolg sorgte für Unruhe beim in dieser Hinsicht verwöhnten Tabellenvierten. Und als sich auch das Umfeld nicht wie gewünscht entwickelte, begann der Kader im Spätherbst zu bröckeln. „Ich hoffe, für den SC Wedemark eine 7er-Mannschaft erhalten zu können“, sagte Trainer Karlheinz Harde, der bereits seinen Abschied zur Sommerpause angekündigt hat.

Am vergangenen Sonntag trat das Team gegen den HSC erstmals nicht an, die Zukunft in der Landesliga erscheint offen. In Wendthagen nimmt man den SC aber dennoch sehr ernst. „Der SC hat Spielerinnen mit hoher individueller Qualität im Kader. In Sebbenhausen haben neun Wedemärkerinnen drei Treffer erzielt“, warnt Eintracht-Trainer Uwe Kranz.

03/09/13

TSV will Serie fortsetzen

Nina Bekemeier zeigte zuletzt in der Innenverteidigung gute Leistungen.

 

Nach einer langen und mühevollen Vorbereitung möchte der TSV Eintracht Bückeberge am heutigen Samstag mit dem ersten Spiel des Jahres dem Nachholspiel beim SC Diedersen die Hinserie in der Landesliga komplettieren. Die Partie ist bereits zum dritten Mal angesetzt, erstmals kam im Oktober eine Absage aus Diedersen.

Beim neuerlichen Versuch trifft das Team von Trainer Uwe Kranz um 14 Uhr auf einen Gegner, der über lange Zeit der Hinrunde ein ähnliches Schicksal fristete. Beide mussten viele verletzte Spielerinnen ersetzen und gerieten so in die tiefen der Abstiegszone. Inzwischen hat sich der TSV auf Rang fünf vorgekämpft, die Hamelnerinnen hängen nach einem 0:1 in Sulingen am vergangenen Wochenende auf dem Relegationsplatz zehn fest.

„Nach der Pause müssen sich alle Teams erst wieder neu finden“, sagt Kranz. Sein Team zeigte allerdings schon gute Frühform und gewann beide Testspiele. Vor allem das 4:2 bei Oberligist SV Kutenhausen/Todtenhausen ließ aufhorchen. Die Innenverteidigung mit Nina Bekemeier und Katharina Jochens konnte dabei überzeugen. „Wir wollen natürlich unsere Serie fortsetzen, um damit möglichst schnell genug Abstand zu den Abstiegsplätzen herzustellen“, meint der Trainer.

03/01/13

Liv Marzinowski, Niko Werner und der TSV Eintracht Bückeberge sind die Besten

Ehrung der Schaumburger Sportler des Jahres in der Sparkasse in Stadthagen

 

Sportlerwahl. Die Leser der drei Schaumburger Tageszeitungen haben sich entschieden: Zur Sportlerin des Jahres 2012 wurde die 14-jährige Leichtathletin Liv Marzinowski vom VfL Bückeburg gewählt. Der Sportler des Jahres kommt ebenfalls vom VfL Bückeburg. Niko Werner ist Kapitän der 1. Herrenmannschaft in der Oberliga. In der Kategorie Mannschaft des Jahres vereinigten die Frauenfußballerinnen des Landesligisten TSV Eintracht Bückeburg die meisten Stimmen auf sich. Die Sportlerinnen und Sportler wurden gestern in einem würdigen Rahmen einer Sportler-Gala in den Räumen der Sparkasse Schaumburg in Stadthagen geehrt. Die unterhaltsame Veranstaltung wurde von SN-Chefredakteur Uwe Graells und Redakteur Guido Scholl moderiert. Die hochkarätigen Talk-Gäste Martin Kind, Präsident von Hannover 96, und der 22-jährige Kugelstoßer David Storl plauderten munter drauf los.

Nach Jobst von Palombini (2010) und Karl-Heinz Scharf (2011) stellt die Leichtathletiksparte des VfL zum dritten Mal in Folge einen der Sportler des Jahres. Marzinowski setzte sich in der Abstimmung klar durch, erhielt fast doppelt so viele Stimmen wie die zweitplatzierte Kirsten Münchow vom VfR Evesen, ebenfalls Leichtathletin. Den dritten Platz bei den Sportlerinnen sicherte sich Laura Danziger, Torhüterin des TSV Eintracht Bückeberge. Danziger sorgte für ein Novum, denn erstmals durfte eine Sportlerin bei der Sportler-Gala zweimal aufs Treppchen steigen.

Bei den Sportlern verlief die Abstimmung enger, Niko Werner setzte sich gegen den Hochspringer Fabian Brand (VT Rinteln) und Radprofi Jan-Niklas Droste aus Rinteln durch.

Nachdem der Sieg im Bezirkspokal erst im Elfmeterschießen unter Dach und Fach gebracht wurde, ging der TSV Eintracht Bückeberge bei der Sportlerwahl mit klarem Vorsprung als Sieger durchs Ziel. Die Handballer vom WSL-Oberligisten HSG Exten/Rinteln wurden auf den zweiten Platz verwiesen. Der dritte Platz in dieser Kategorie ging wieder an den VfL Bückeburg, diesmal freuten sich die in die Niedersachsenliga aufgestiegenen B-Junioren über die Auszeichnung.

Laura Danziger strahlte, freute sich über ihren dritten Platz, gab Moderator Uwe Graells freudig Auskunft darüber, warum sie Oliver Kahn als Vorbild auserkoren hat: „Er war halt cool, der beste Torhüter der Welt und hat verrückte Dinge gemacht. Ich schreie auch mal auf dem Platz – aber keine Schimpfwörter, nur Tipps.“ Die Zweitplatzierte, Kirsten Münchow, kam als „leichtes Mädchen“ über den Rasenkraftsport zum Hammerwerfen. „Beim Rasenkraftsport geht es auch nach Gewicht, deshalb ist das auch was für Kinder, die nicht so viel Gewicht auf die Waage bringen“, sagte Münchow. Individualsportlerin Liv Marzinowski setzt sich selbst unter Druck, um Erfolge zu erreichen. „Ich würde natürlich auch gern mal an den Olympischen Spiele teilnehmen“, sagte Marzinowski in Hinblick auf den Talkgast und Silbermedaillengewinner von London 2012, David Storl. „In diesem Jahr möchte ich mich erstmals für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren“, sagte die Schaumburger Sportlerin des Jahres.

Der Rintelner Radprofi Jan-Niklas Droste hat ein Zeitproblem. Bis zu 40 Stunden pro Woche beschäftigt sich der Medizinstudent mit seinem Sport, da bleibt wenig Zeit für andere Dinge. Moderator Guido Scholl kam auch auf das Thema zu sprechen. „Ich würde derzeit für keinen der ganz großen Radsportler meine Hand ins Feuer legen“, sagte Droste.

Zeitprobleme hat auch der Zweitplatzierte, Fabian Brand, konnte deshalb aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein. Niko Werner vom VfL Bückeburg musste aus persönlichen Gründen kurzfristig passen, wurde vom Leiter der Fußballabteilung des VfL, Uwe Völkening, vertreten. „Niko ist charakterstark und ein richtiges Vorbild in unserem Team. Er hat die Auszeichnung wirklich verdient.“

„Wir haben ein tolles Team, gab 96-Präsident Martin Kind zu Protokoll, selbiges Prädikat trifft natürlich auch auf Schaumburgs Mannschaften des Jahrs zu. „Das Team hat es gerissen, auf die Jungs kann man Stolz sein“, sagte Christian Heine, Trainer der Bückeburger B-Junioren über sein Aufstiegsteam. Wie der THW Kiel in der Bundesliga blieb auch die HSG Exten/Rinteln in der WSL-Liga eine ganze Saison ohne Punktverlust. „Nach dem Aufstieg ist das Derby gegen den MTV Obernkirchen das Highlight“, sagte Extens Trainer Saulius Tonkunas. „Da war ich zehn Jahre, mein Sohn spielt dort.“ Über Sanktionen für Sohn Tomas bei einem MTV-Sieg wollte sich Tonkunas nicht auslassen.

Das beste Team sieht nicht nur klasse aus, sondern spielt auch noch guten Fußball. Schaumburgs Mannschaft des Jahres wurde das Frauenteam des TSV Eintracht Bückeberge. „Wir stehen in der Tabelle immerhin vor Hannover 96“, sagte Uwe Kranz, Trainer des Frauen-Landesligisten, in Richtung 96-Präsident Martin Kind als Schlusswort der tollen Veranstaltung.

02/12/13

TSV Eintracht Bückeberge ist Hallenkreismeister

Das beste Team Schaumburgs: Der TSV Eintracht Bückeberge II.

 

TSV Nettelrede II verzichtet auf Titel

 

Am Ende war die Schaumburger Hallen-
kreismeisterschaft eine klare Sache. Mit drei Siegen und einem Remis am vierten und letzten Spieltag baute der TSV Nettelrede II seinen Vorsprung auf den TSV Eintracht Bückeberge II auf satte fünf Punkte aus und sicherte sich den verdienten Gesamtsieg.
Die Überraschung gab es dann aber für die TSV-Reserve bei der Siegerehrung: Die Nettelrederinnen, die als Gäste bei der Schaumburger Meisterschaft gestartet waren, gaben Pokal und Urkunde an den Zweitplatzierten weiter, dem er ihrer Meinung nach als bestem heimischen Team zustand. Ganz unverdient nahm die Mannschaft von Trainer Torsten Engelke die Trophäe nicht entgegen. Die Wendthägerinnen waren als einziges Team in 14 Partien ungeschlagen geblieben und hatten auch gegen den Turniersieger zweimal Remis gespielt.

An den vier Spieltagen waren folgende Spielerinnen für die TSV-Reserve am Ball:

Sonja Braun, Stefanie Sloikowski, Lena Dittmann, Luise Pöppel, Julia Brinkmann, Nicola Serinek, Chiara Miotti, Teresa Hecht, Candy Pönitzsch, Mareike Bauer, Aileen Lafelt, Leonie Stübke, Ruth Deventer, Janina Bleidißel, Ayse Türegün und Johanna Renner.

02/07/13

TSV Bückeberge: Vizemeister und Pokalsieger

Riesenjubel: Die Frauen um Trainer Uwe Kranz feiern den Bezirkspokalsieg!

 

Beim den TSV-Damen herrscht eine große Kameradschaft / Sportlerwahl: Endziffer -18

 

Der TSV Eintracht Bückeberge schaut auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2012 zurück. Das Team von Trainer Uwe Kranz spielte in der Landesliga um die Meisterschaft mit und konnte sich über die Vizemeisterschaft freuen. In der Aufstiegsrunde zur Oberliga zogen die TSV-Frauen knapp den Kürzeren, das schlechtere Torverhältnis sprach am Ende gegen das Kranz-Team. Grund zum Jubeln hatte die Eintracht trotzdem: Das Team gewann den Bezirkspokal nach einem spannenden Finale nach Elfmeterschießen. Wenn Sie für den TSV Bückeberge als Schaumburgs Mannschaft des Jahres 2012 abstimmen möchten, dann wählen sie die Nummer (01 37) 8 88 02 00 18 (siehe Telefonkasten auf Seite 25).

Was habt Ihr in diesem Jahr, sportlich gesehen, besonders gut gemacht?

In der vergangenen Saison haben wir so lange wie noch nie um die Meisterschaft in der Landesliga mitgespielt und wurden am Ende Vizemeister. In der folgenden Aufstiegsrunde haben wir die Oberliga nur wegen des schlechteren Torverhältnisses verpasst. Da wir auch den Bezirkspokal gewonnen haben, war es die erfolgreichste Saison einer Schaumburger Frauenfußballmannschaft überhaupt. In der laufenden Saison haben wir nach einem Fehlstart mit sechs Niederlagen die Nerven behalten und uns mit fünf Siegen in Serie wieder in die obere Tabellenhälfte gearbeitet.

Was war außerhalb vom Sport besonders gut?

Gerade im letzten Jahr haben sich in unserem Kader viele neue Freundschaften gebildet. Mit neun Spielerinnen aus Nienstädt haben wir fast ein komplettes Team problemlos in den Kader integriert. Am Wochenende finden wir uns in größeren oder kleineren Gruppen aus Spielerinnen beider Mannschaften, um gemeinsam zu feiern oder anderen Aktivitäten nachzugehen. Wir leben das Team.

Was macht Euch aus, welche Stärken oder auch Schwächen hat das Team?

Stärken: Unser Teamgeist und unser Zusammenhalt machen uns besonders stark. Wir haben einen Weg gefunden, unsere Begeisterung für den Sport in Motivation und Spaß umzusetzen, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Wir sind total eng vernetzt und halten alle Kontakt zueinander. Und inzwischen haben wir nicht nur 13, sondern 15 starke Spielerinnen im Kader, das macht es leichter, mögliche Ausfälle zu kompensieren.

Schwächen: Bei allem Erfolg vor dem gegnerischen Tor fehlt uns oft die Abgezocktheit. Eine kaltschnäuzige Torjägerin würde unserem Kader gut zu Gesicht stehen. Andererseits sind wir oft ungeduldig und wollen in der Entwicklung gerne den zweiten vor den ersten Schritt setzen. Dazu kommt ein Hang zum Perfektionismus. Wir sind eigentlich nur zufrieden, wenn wir nicht nur erfolgreich, sondern auch noch schön spielen.

Wie motiviert sich das Team?

Gegenseitige Unterstützung ist in einem Team besonders wichtig. Deshalb sprechen wir vor, während und nach dem Spiel viel miteinander und halten auch die Motivation hoch. Unser Zusammenhalt außerhalb des Spielfelds hilft uns auch während der Spiele füreinander einzustehen und zu kämpfen. Bei der Einstimmung auf die Spiele helfen uns auch die spezielle Ansprache durch unseren Trainer und ein gutes Gefühl, dass wir uns mit Musik in der Kabine holen.

Wie geht Ihr mit Niederlagen um?

Zu Saisonbeginn hatten wir viel Gelegenheit dazu. Unsere Spielerinnen sind sehr ehrgeizig. Neben gegenseitigen Aufmunterungen haben wir auch kritisch nach den Gründen gesucht. Wenn man weiß, woran es liegt, kann man Niederlagen leichter ertragen. Außerhalb dieser besonderen Phase mit vielen Verletzten und einem neuen Spielsystem gelingt es uns aber auch nach Niederlagen meist einen Erfolg folgen zu lassen – das hilft besonders gut, die Misserfolge zu verkraften.

Welchen Sport schaut Ihr im Fernsehen an?

Bei Frauen- und Männerfußball sind wir im Fernsehen natürlich am Ball. Viele von uns schauen aber auch Spiele der Schaumburger Mannschaften live auf dem Sportplatz an. Handball- und Eishockeyspiele haben wir uns in der Bundesliga schon zusammen in der Halle angesehen.

Welche Sportart würdet Ihr gerne mal ausprobieren?

Boxen stand im Sommer schon einmal in unserem Trainingsplan, das holen wir in der nächsten Vorbereitungsphase nach.

Wo kann man Euch beim Feiern treffen?

Als nächstes findet man uns in Mannschaftsstärke beim Sportlerball in Stadthagen. Wir machen auch in Abendgarderobe bestimmt eine gute Figur.

Mit was feiert Ihr? Schampus oder Mineralwasser?

Richtig feiern eher weniger mit Wasser – aber auch beim Schampus muss es nicht bleiben. Jede so wie sie es will.

Warum sollten Euch die Leser zur Mannschaft des Jahres 2012 wählen?

Weil wir mit Spaß am Ball, mit Herz beim Sport und mit Kameradschaft im Kader der beiden Mannschaften zusammenhalten. Wir sind ein Team.

 

02/05/13

Oliver Kahn das große Idol von Laura Danziger

Sektdusche nach dem Bezirkspokalsieg Torfrau Laura Danziger avancierte im Endspiel zur Elfmetertöterin und hatte damit maßgeblichen Anteil am Titelgewinn des TSV Bückeberge

 

Torfrau des TSV Bückeberge zeichnet sich als Elfmetertöterin aus / Sportlerwahl: Endziffer -10

 

Auf den Spuren von „Torwart-Titan“ Oliver Kahn wandelt Laura Danziger. Die 18-jährige Torfrau des TSV Eintracht Bückeberge war im vergangenen Jahr der große Rückhalt. Mit ihren gehaltenen Elfmetern hatte sie maßgeblichen Anteil am Gewinn des Bezirkspokals. Zudem kassierte die Schaumburgerin in der Landesliga-Saison nur 19 Gegentore in 22 Punktspielen. Dies führte die Eintracht zur Vizemeisterschaft in der Landesliga. Wenn sie für Laura Danziger als Schaumburgs Sportlerin des Jahres 2012 stimmen möchten, dann wählen Sie die Telefonnummer (01 37) 8 88 02 00 10.

Was haben Sie in diesem Jahr, sportlich gesehen, besonders gut gemacht?

Ich habe in der letzten Saison 14 Mal zu Null gespielt und im Bezirkspokalhalbfinale sowie im Finale die entscheidenden Elfmeter gehalten. Zuvor habe ich in beiden Spielen mit langen Pässen die Vorlage zum Ausgleichstor gegeben. Insgesamt habe ich mein Torwartspiel stark verbessert, weil ich beim TSV Bückeberge einen guten Trainer habe, der mich enorm weitergebracht hat.

Was war außerhalb vom Sport besonders gut?

Obwohl ich erst meine zweite Saison beim TSV Bückeberge spiele, kann ich jetzt schon sagen, dass wir nicht nur Mannschaftskameradinnen sind, sondern auch außerhalb des Sports tolle Freundinnen sind. Wir haben schon viel unternommen, zum Beispiel Spieleabende, Discobesuche oder einfach mal zusammen das perfekte Dinner kochen, sodass man eigentlich jedes Wochenende ausgebucht ist. Außerdem hatte ich im Sommer einen wunderschönen Urlaub mit meiner besten Freundin in Wien.

Welchen Sportler möchten Sie gerne kennenlernen und warum?

Ich würde gerne Olivier Kahn kennenlernen. Er war immer mein Vorbild, weil er unter den Torhütern der „Titan“ war.

Wie motivieren Sie sich?

Da ich mich auf jede Fußballeinheit, sei es im Spiel oder im Training freue, habe ich kein Problem mich zu motivieren. Es macht mir immer viel Spaß auf dem Platz zu stehen. Motivation ist für mich, sich zu verbessern und somit der Mannschaft ein sicherer Rückhalt zu sein.

Wie gehen Sie mit Niederlagen um?

Im ersten Moment fallen mir Niederlagen sehr schwer, aber mit etwas Abstand versuche ich, immer positive Dinge herauszuziehen, um auch mein Torwartspiel zu verbessern.

Welchen Sport schauen Sie im Fernsehen an?

Natürlich gucke ich Fußball, so oft es geht, sehr gerne den FC Bayern München, weil es mein Lieblingsverein ist. Ansonsten schaue ich mir auch ganz gerne Leichtathletik an.

Welche Sportart würden Sie gerne mal ausprobieren?

Hammerwerfen würde ich gerne mal ausprobieren, schon alleine wegen der Wurftechnik und weil es mir Spaß macht, weit abzuwerfen.

Wo kann man Sie beim Feiern treffen?

Meistens fahre ich mit Freundinnen nach Hannover. Es kommt aber auch (sehr) oft vor, dass wir Partys nach einem guten Spiel bei Spielerinnen machen.

Mit was feiern Sie? Schampus oder Mineralwasser?

Mit Schampus und Grünem, aber ich kann auch mit Wasser meinen Spaß beim Feiern haben.

Warum sollten Sie die Leser zur Sportlerin des Jahres 2012 wählen?

Weil ich mit ganzem Herzen Fußballerin bin und ich den Schaumburger Frauenfußball als Torfrau auch in der Niedersachsenauswahl gut vertreten haben. Außerdem hoffe ich, dass ich durch diese Wahl noch mehr Mädchen und Frauen für Fußball begeistern kann.

12/08/12

Auf Katharina Kottrup ist Verlass

 

TSV Bückeberge will gegen den SC Diedersen unbedingt spielen

 

Auf Kreisebene beginnt am Samstag die Hallenmeisterschaft und auch der TSV Eintracht Bückeberge leitet mit dem 7. Schaumburger Frauenmasters am Sonntag die Indoor-Saison ein. Dennoch steht für die Eintracht nur einen Tag zuvor noch eine Partie auf frostigem Grund (14 Uhr) auf dem Programm. Der Gastgeber SC Diedersen und der TSV sind derzeit so etwas wie die Mannschaften der Stunde in der Landesliga.

Beide lagen bei der ersten Ansetzung der Partie im Anfang November mit nur drei beziehungsweise null Punkten am Tabellenende. Sechs Siege später haben sich die Wendthägerinnen auf den fünften Rang vorgearbeitet, und auch in Diedersen flutscht es in den vergangenen Wochen: Zwölf Zähler bedeuten nicht nur bereits Rang zehn, sondern auch Kontakt zum Mittelfeld.

Der TSV will die Partie durchziehen und möglichst nicht dem Wetter zum Opfer fallen lassen. Grund dafür ist nicht nur der eigene gute Lauf. „Diedersen hat viele Nachholspiele. Uns droht eine Wiederansetzung in der Woche, in den Osterferien oder sogar an Ostersamstag. Das würden wir gern verhindern“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. Sogar einen Heimrechttausch hat man dem SCD für diese Partie aus der Hinrunde angeboten.

Sportlich überzeugte der TSV zuletzt durch eine gute Moral, mit der das Team einen Rückstand in Lembruch souverän in einen Erfolg drehte. Dabei bestach einmal mehr Katharina Kottrup mit zwei Toren, die in den vergangenen drei Partien insgesamt siebenmal traf.

12/04/12

TSV Bückeberge bricht den Bann

Inka Schütt glänzte als Torschützin und Vorbereiterin beim Eintracht-Sieg.

 
Der TSV Eintracht Bückeberge ist in der Landesliga dort angekommen, wo das Team am Ende der Saison mindestens stehen wollte: auf dem fünften Tabellenplatz.



Mit einem 4:3-Erfolg bei Friesen Lembruch landete die Eintracht den sechsten Erfolg im siebten Spiel und brach für Trainer Uwe Kranz einen Bann. „Ich habe zum ersten Mal einen Sieg meines Teams in Lembruch erlebt“, sagte der Coach.

Dabei begann es wie so oft zwischen den beiden Teams. Der TSV übernahm die Initiative und erzielte mit der ersten echten Chance nach einem Rückpass von der Grundlinie von Ardiana Syla auf Katharina Kottrup das 1:0 (10.). Nach weiteren leicht herausgespielten Möglichkeiten der Gäste riss plötzlich der Faden im Mittelfeld und Lembruch übernahm die Regie, vorneweg die schnelle Annika Henke, die mit ihrem ersten Versuch noch das Tor knapp verfehlte (19.), dann aber das Spiel mit zwei Treffern in nur vier Minuten (20., 24.) drehte. Jetzt beendete der TSV seine Auszeit, musste aber einem Rückstand hinterherlaufen. Kottrup hatte bei zwei Lattentreffern (30., 38.) Pech. Mona Söhnen schob den Ball an der Torfrau vorbei an den Pfosten (49.). Nach einem Foul an Kottrup konnte die Friesen-Torfrau einen Freistoß von Inka Schütt nicht festhalten und Kottrup schob den Ball zum Ausgleich über die Linie (58.). Die beste Phase der Gäste folgte. Schütt schloss ein Solo zum 3:2 ab (61.) und legte allein vor der Torfrau (69.) auf die mitgelaufene Söhnen ab, die zum 4:2 vollendete.

Der TSV kontrollierte in der Schlussphase das Spiel, auch als Monique Pörtner nach einem Freistoß noch einmal verkürzen konnte (75.). Die besseren Chancen hatte am Ende die Eintracht, von deren Julia Domroes (80.) dem fünften Treffer am nächsten war. „Das Team hat toll gespielt und ist nach dem Rückstand mit einer super Moral zurückgekommen. Eine starke Partie“, fand Kranz lobende Worte nach dem Spiel.

TSV Eintracht Bückeberge: Braun, Elisa Brinkmann, Bekemeier, Jochens, Stolte, Hunte (90. Zeckel), Pelzer, Syla, Kottrup, Söhnen (73. Domroes), Schütt

12/01/12

Sonja Braun vertritt Laura Danziger im TSV-Kasten

 

Die Tendenz beim TSV Eintracht Bückeberge zeigt weiterhin nach oben. Nach dem verpatzten Saisonauftakt mit vielen Verletzten und sechs Niederlagen in Serie hat der TSV sechs Spiele später fünf Siege auf dem Konto und ist auf Rang sieben vorgerückt.

Am Sonntag im Auswärtsspiel beim SV Friesen Lembruch (13 Uhr) ist im Erfolgsfall sogar der Sprung auf Platz fünf möglich.

Beim Blick auf die jüngsten Ergebnisse und die Tabelle fällt der Grund für die Wende schnell ins Auge: Die Eintracht verfügt inzwischen über die drittbeste Abwehr der Liga und hat in den vergangenen sechs Punktspielen insgesamt nur zwei Gegentreffer hinnehmen müssen. Eine Garantin für diesen Erfolg ist Torfrau Laura Danziger, die in Lembruch aber wegen einer Roten Karte aus dem jüngsten Heimspiel gegen den TSV Havelse II (3:0) fehlen wird. Danziger hatte den Ball außerhalb des Strafraums mit der Hand gespielt. „Das war ein ganz natürlicher Reflex. Den meisten Torhütern wäre das passiert“, nimmt Trainer Uwe Kranz seine Torfrau in Schutz. In der Folge sorgten Stürmerin Mona Söhnen im Kasten und die aufmerksame Defensive dafür, dass die Null stand. Allein im Angriff zeigte Inka Schütt eine überragende läuferische Leistung und holte zahlreiche Ecke und Freistöße heraus. „Die Mannschaft hat toll zusammengearbeitet. Die Unterzahl fiel kaum auf“, lobte Kranz. Am Sonntag soll Sonja Braun das Eintracht-Tor hüten. „Wir sind froh, dass wir über zwei starke Torfrauen verfügen“, sagt Kranz.

11/27/12

Eintracht siegt 3:0, aber Rot für Danziger

 

Die Erfolgsserie des TSV Eintracht Bückeberge in der Landesliga geht weiter. Der 3:0-Heimerfolg gegen den TSV Havelse II war bereits der fünfte „Dreier“ im sechsten Spiel.

Den Sieg musste die Eintracht allerdings teuer bezahlen: Torfrau Laura Danziger sah in der 61. Minute nach einer Abwehraktion außerhalb des Strafraums die Rote Karte.

 Die Wendthägerinnen wollten schnell die Weichen auf Sieg stellen. Meike Hunte dribbelte durch die Gästeabwehr und tunnelte abschließend Torfrau Katharina Stobinski zum 1:0 (4.). Danach avancierte Stobinski zur besten Gästespielerin vor der Pause. Sie wehrte zwei Distanzschüsse von Katharina Kottrup (13., 30.) ab, verkürzte geschickt gegen Inka Schütt den Winkel (16.), blockte den Nachschuss von Julia Domroes nach einem Freistoß (23.) ab und lenkte einen Schuss von Schütt über das Tor (31.). Eine Minute später war aber auch sie machtlos. Sabrina Pelzers Nachschuss wurde von einer Feldspielerin mit der Hand abgewehrt. Kottrup trat zum Strafstoß an und verwandelte sicher zum 2:0. Die dynamisch auftretenden Gäste waren längst nicht so zielstrebig und kamen nur einmal gefährlich vor das Eintracht-Tor, doch Nina Bekemeier (38.) kratzte den Ball von der Torlinie.

Nach dem Wechsel versuchte Havelse, mehr Druck zu erzeugen. Die erste Torchance vereitelte die aufmerksame Danziger im Herauslaufen (61.). Auch den Nachschuss wehrte sie mit einem Reflex ab, übersah dabei aber, dass sie außerhalb des Strafraums stand. Nach dem fälligen Platzverweis übernahm Feldspielerin Mona Söhnen den Platz im Eintracht-Kasten – und hielt ihn eine halbe Stunde lang sauber. Die Rote Karte löste bei ihren Mitspielerinnen die Blockade, die sich nach der Pause eingestellt hatte. Das Team kämpfte und rackerte gemeinschaftlich, um ihren Vorsprung zu verteidigen – und konterte blitzgefährlich. Vor allem die Abwehrkette um die Innenverteidigerinnen Bekemeier und Katharina Jochens überzeugte in dieser Phase. In der 88. Minute nutzte Kottrup einen Freistoß aus 25 Metern, als Stobinski noch ihre Mauer stellte, zum umjubelten 3:0.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Stolte, Bekemeier, Jochens, Elisa Brinkmann, Domroes, Hunte, Kottrup, Pelzer, Söhnen, Schütt

11/20/12

Hattrick von Kottrup beim 4:0-Sieg

Der TSV Eintracht Bückeberge hat den ersten Saisonsieg auf des Gegners Platz perfekt gemacht. Mit 4:0 landete das Team von Trainer Uwe Kranz einen verdienten Erfolg beim ESV Eintracht Hameln.

„Wir haben sehr geduldig gespielt und uns auch von einer torlosen ersten Halbzeit nicht aus der Ruhe bringen lassen“, lobt der Coach.

Der TSV übernahm von Beginn an die Regie, auch wenn vor der Pause noch der letzte Pepp fehlte. Meike Hunte und Inka Schütt aus der Distanz sowie Katharina Kottrup mit mehreren Kopfballversuchen verpassten die mögliche Führung.

Der Knoten platzte erst, als Hunte eine Flanke im Fünfmeterraum annehmen und den Ball zum Führungstor über die Linie schob (47. Minute).

Der ESV kam mit dem Versuch mit langen Bällen auf dem nassen Untergrund zu keinem gefährlichen Torabschluss.

Anders der TSV: Zunächst rettete die Hamelner Torfrau Jaqueline Edeler in letzter Not gegen Schütt (73.), dann traf die Stürmerin den Pfosten des ESV-Tores (74.). Kottrup stibitzte dem gegnerischen Libero den Ball (76.) und schoss zum 2:0 ein. Wieder nur eine Minute später traf die Wendthägerin nach einer Ecke zum 3:0 und vollendete ihren Hattrick nach einem Schütt-Freistoß per Kopf zum 4:0 (80.).

In der hoch überlegenen Schlussphase ließ der TSV einige weitere Chancen aus. „Unsere Defensive hat ihre alte Stärke wieder erreicht. In der Offensive haben wir viel besser zusammengespielt als in der Vorwoche“, lobte der Gästetrainer.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Jochens, Bekemeier, Stolte (46. Zeckel), Hunte, Syla, Kottrup, Pelzer, Söhnen (66. Domroes), Schütt

11/17/12

Auswärtsfluch endlich ablegen


Noch hat der TSV Eintracht Bückeberge in der laufenden Saison in der Landesliga keinen Auswärtssieg zu vermelden. Das soll sich am Sonntag, um 11 Uhr, beim ESV Eintracht Hameln ändern.

Die Chancen stehen nicht schlecht. Die Gastgeberinnen gehören einem Dreierblock von Teams aus dem Kreis Hameln-Pyrmont an, der am Tabellenende hinter dem TSV liegt, und unterlagen am vergangenen Wochenende dem Vorletzten SC Diedersen mit 0:1. Für das Team aus Wendt- hagen geht es darum, sich von diesem Trio zu distanzieren.

„Wir haben auch in Balge gezeigt, dass wir nicht mehr in diesen Bereich der Tabelle gehören“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz, der in Hameln wieder auf den vollen Kader zurückgreifen kann. Auch Julia Domroes kehrt ins Team zurück. „Wir müssen es aber hinbekommen, unser Spiel auf den Platz zu bringen und vor dem Tor konsequenter sein“, sagt der Coach.

In der vergangenen Saison erlebte der TSV gegen Hameln alle Ergebnis-Facetten. Einer Niederlage in Hameln (0:2) folgte eine Woche später ein Heimsieg im Pokal (3:1). In der Rückrunde bremste ein 1:1 den Sturm des TSV an die Spitze. In der laufenden Saison zeigt der ESV Schwächen in der Abwehr. Mit seinem ohnehin offensiv angelegten Spiel will der Gast dort ansetzen und schnell die Zeichen auf Sieg stellen.

11/13/12

0:1 – Tor wie vernagelt

Fußball verkehrt – das erlebte Landesligist TSV Eintracht Bückeberge im Auswärtsspiel beim SV Sebbenhausen-Balge. Obwohl die Gäste deutlich mehr Spielanteile und Torchancen hatten, unterlag die Eintracht mit 0:1. Das Ergebnis stand bereits nach vier Minuten fest.

Der TSV begann furios. Theresa Zeckel setzte sich in der 1. Minute gegen zwei Gegnerinnen durch, scheiterte aber an SV-Torfrau Kimberly Geber. Den Abpraller spielte sie vor dem leeren Tor quer, wo Mona Söhnen aber einen Schritt zu spät kam. Den folgenden Eckstoß traf Katharina Kottrup volley, zielte aber nicht genau genug. Auch der erste Angriff des SVS endete in einer Ecke. Denise Lemke nahm die Hereingabe direkt und traf im Dreieck unter die Latte – keine Chance für Torfrau Laura Danziger. Der TSV schien unbeeindruckt. Nach einem Diagonalpass tauchte Sabrina Pelzer allein vor dem Tor auf, scheiterte aber erneut an der Torfrau (8.). Ein Freistoß von Inka Schütt (14.) wurde zu kurz geklärt, doch Pelzer zielte im Nachschuss zu hoch.

Im Anschluss verflachte die Partie zusehends. Während die Gastgeberinnen in der Offensive keine Höhepunkte mehr setzen konnten, war die Eintracht noch bei zahlreichen Standards gefährlich. Spielerisch enttäuschten die Gäste, die aber bis zum Schlusspfiff nicht nachließen. „Wir haben bewiesen, dass wir mit den Spitzenteams der Liga mithalten können. Gegen solche Gegner müssen wir aber vor dem Tor effektiver werden, wenn wir erfolgreich sein wollen“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Pelzer, Elisa Brinkmann, Bekemeier, Jochens, Stolte, Zeckel (77. Pöppel), Schütt, Kottrup, Söhnen (58. Bauer), Syla

11/10/12

Defensive steht: TSV ist heiß

Vier Pflichtspielsiege in Serie sorgen beim Landesligisten TSV Eintracht Bückeberge für Euphorie. Auch beim SV Sebbenhausen-Balge, derzeit Tabellendritter, trauen sich die Wendthägerinnen zum Rückrundenstart am heutigen Samstag, um 14 Uhr, einen weiteren Erfolg zu.

Schon zu Saisonbeginn hielt der damals stark dezimierte TSV die Partie lange ausgeglichen – am Ende hieß es 1:3. Nach den Leistungen der vergangenen beiden Spiele ist der TSV jetzt aber bereit für eine Revanche.

Zwei Faktoren helfen der Eintracht bei ihrer Erfolgsserie. Zum einen sind außer Dannika Wildführ alle Spielerinnen einsatzbereit. Zum anderen hat sich das Spielsystem mit der auf eine Viererkette umgestellten Abwehr inzwischen etabliert. „Meine Spielerinnen haben nicht locker gelassen, bis unser Spiel funktioniert“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz und lobt den Willen im Team zur eigenen Weiterentwicklung. Mit dem Selbstvertrauen aus der stärkeren Defensive läuft auch der Turbo im Angriff wieder auf Hochtouren. „Jetzt müssen wir noch den Knoten vor dem Tor lösen“, sagt Kranz.

11/06/12

TSV Bückeberge wird zum Serientäter

Totale Überlegenheit: Der TSV Bückeberge siegt 2:0 und feiert gegen 96 den nächsten Sieg.

Manchmal reichen zwei Minuten dazu, etwas zu erreichen, was ein Team in den restlichen 88 Minuten vergeblich versucht.

Der TSV Eintracht Bückeberge erwischte gegen Hannover 96 eine solche Partie. Mit einem Doppelschlag in der 57. und 58. Minute gewann der Landesligist die einseitige Partie, in der das Team lange vergeblich das Tor der „Roten“ berannte.

Die Eintracht hielt sich nicht lange auf und hatte durch Mona Söhnen (6.) die erste Großchance, doch die Stürmerin verfehlte im Nachschuss den leeren Kasten. Katharina Kottrup (20.) scheiterte gleich zweimal an der 96-Torfrau, während Elisa Brinkmanns Versuch (29.) aus der Distanz und Kottrups Kopfball (35.) von Feldspielerinnen auf der Linie geklärt wurden. Kurz vor der Pause zielte Ardiana Syla von der Strafraumecke etwas zu hoch. Für die Gäste war außer einer Halbchance in der 23. Minute in der Offensive nichts zu holen.

Nach dem Wechsel zog der TSV das Tempo noch einmal an. Bei einer von insgesamt 24 Ecken fand die zuvor eingewechselte Inka Schütt den Kopf von Kottrup, die wuchtig zum 1:0 einköpfte (57.). Nur eine Minute später zog Schütt die nächste Ecke vor das 96-Tor – und verwandelte diese direkt zum 2:0.

Jetzt war der TSV-Express unter Volldampf, aber die Torchancen, die für zwei Spiele gereicht hätten, ließen die Stürmerinnen um Söhnen und Syla sämtlich ungenutzt. Mit dem dritten Erfolg in Serie ist der TSV in der Landesliga auf den achten Rang vorgerückt.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Bekemeier, Jochens, Zeckel (78. Jana Stolte), Hunte (62. Domroes), Ardiana Syla, Kottrup, Pelzer, Söhnen, Bauer (52. Schütt)

11/03/12

Eintracht will dritten Sieg

Mit dem zweiten Saisonsieg gegen den SC Inter Holzhausen hat der TSV Eintracht Bückeberge die direkten Abstiegsränge der Landesliga hinter sich gelassen. Nun will die Elf mit dem dritten Erfolg in Serie noch einen weiteren Schritt nach vorn in der Liga machen. Gast am Samstag um 14 Uhr ist mit Hannover 96 ein großer Name.

Die „Roten“ laufen aber ihrer Form der vergangenen Jahre hinterher, auch wenn die verlorenen Partien knapp ausfielen. Nur noch drei Punkte dahinter liegt mit der Eintracht ein Team, das zuletzt nicht nur die Punkte eingefahren hat, sondern gegen Holzhausen (6:0) auch Fußball mit hohem Tempo spielte und in vielen Dingen wieder an die vergangene Spielzeit erinnerte. „Zum ersten Mal hat unser neues Spielsystem richtig funktioniert“, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. „Allerdings müssen wir gegen 96 mit einem offensiv deutlich stärkeren Gegner rechnen.“ Eine Premiere gibt es auch personell: Erstmals in dieser Spielzeit kann die Eintracht dieselbe Startelf ins Rennen schicken.

10/30/12

TSV Bückeberge spielt Fußball wie ein „ICE“

Der TSV Eintracht Bückeberge hat sich in der Landesliga den Frust der vergangenen Wochen von der Seele geschossen. Im Kellerduell gegen Schlusslicht Inter Holzhausen gewannen die Wendthägerinnen mit 6:0, womit die Gäste, die vollkommen ohne Offensivaktion blieben, noch gut bedient waren.

„Das Selbstvertrauen ist zurück. Wir haben gespielt wie ein ICE“, schwärmt TSV-Trainer Uwe Kranz nach dem zweiten Saisonsieg. Trotz schnellen Flügelspiels und eines frühen Kopfballtores von Ardiana Syla (10.) musste der Coach bis nach der Pause warten, ehe sich die hohe Überlegenheit der Gastgeberinnen auch entsprechend in Toren widerspiegelte.

Per Doppelschlag raubten Syla (55.) und Meike Hunte nach Vorarbeit der überragenden Sabrina Pelzer (57.) den Gästen den Mut. Katharina Kottrup per Strafstoß nach Foul an Syla (64.), Mona Söhnen (75.) und Inka Schütt bei ihrem Saisondebüt (82.) machten das halbe Dutzend voll. „Wir sind wieder da. Gegen stärkere Teams sollten wir aber unsere Chancenverwertung verbessern“, sagte der TSV-Coach. „So oft wie heute dürfen wir vermutlich nie wieder aufs Tor schießen.“ Allein dreimal traf seine Elf Pfosten und Latte und ließ eine Vielzahl bester Möglichkeiten ungenutzt.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann (67. Stolte), Bekemeier, Jochens, Zeckel, Pelzer, Hunte, Ardiana Syla, Kottrup, Söhnen, Bauer (53. Schütt)

10/26/12

Eintracht bläst zur Aufholjagd

Wenn es nach dem Landesligateam des TSV Eintracht Bückeberge geht, dann war der 2:1-Erfolg gegen den 1. FFC Hannover am vergangenen Wochenende der Beginn einer Aufholjagd.

Nicht nur der Sieg gegen den Tabellenfünften machte der Eintracht vor dem Kellerduell gegen den SC Inter Holzhausen Mut. Auch die Art und Weise, wie das TSV-Team die Gäste vor der Pause beherrschte, stärkt das Selbstvertrauen. Trainer Uwe Kranz warnt vor der Partie gegen das Schlusslicht am Samstag zur ungewohnten Anstoßzeit um 18 Uhr allerdings vor Selbstzufriedenheit. „Wir haben bisher nur den ersten Schritt gemacht. Gegen Holzhausen müssen wir eine genauso konzentrierte Leistung zeigen“, sagt er, zumal auch die Gäste am vergangenen Wochenende mit dem 2:1 gegen den SC Diedersen den ersten Dreier feierten.

Zu Ende ist für den TSV aber auf jeden Fall die Personalmisere. Außer der langzeitverletzten Dannika Wildführ ist nur der Einsatz von Theresa Zeckel gefährdet. Sie erlitt gegen den FFC ein Schleudertrauma. Mit einem zweiten Erfolg könnte die Eintracht bereits den Kontakt zum Mittelfeld herstellen. „Wir werden alles dafür tun, dass die Tabelle nach dem Spiel gegen Holzhausen noch freundlicher für uns aussieht“, sagt Kranz.

10/23/12

Die Null beim TSV Eintracht Bückeberge ist weg

Großes Aufatmen beim TSV Eintracht Bückeberge. Der Landesligist hat mit einem 2:1-Erfolg gegen den 1. FFC Hannover im siebten Saisonspiel den ersten Sieg gelandet und damit die ersten drei Punkte auf dem Konto. „Das war heute ganz wichtig, ein Sieg des Willens“, sagte Trainer Uwe Kranz.

Vor der Pause bestach die Eintracht aber auch spielerisch. Mit vielen schnellen Spielzügen arbeitete sich das Team eine Reihe bester Möglichkeiten heraus. Die größten Chancen vergaben Theresa Zeckel (14.), Mona Söhnen (17.) und Sabrina Pelzer (21.) jeweils allein vor FFC-Torfrau Jacqueline Reuter. Dazwischen lag das kuriose 1:0 (17.): Nach einem Vorstoß von Meike Hunte in den Strafraum landete ein versuchter Befreiungsschlag des FFC am Rücken von Katharina Kottrup und fiel von dort ins Tor. Kottrup (25.) und Hunte per Kopf (39.) sowie erneut Pelzer (45.) hätten einen höheren Vorsprung herausschießen können.

Nach dem Wechsel kam die kalte Dusche. Maria Frattalone verlud Laura Danziger im Eintracht-Tor mit einem 17-Meter-Freistoß (47.). Doch der TSV setzte nach. Pelzers Schuss (55.) lenkte Reuter an den Pfosten, Hunte traf im Nachsetzen – 2:1. Der Gegner versuchte nun offensiver zu agieren, hatte aber lediglich in ruhenden Bällen Gefährliches zu bieten. Die Eintracht konterte oft zu ungenau, auch weil die Kräfte nach der intensiv geführten ersten Stunde schwanden. Aber die Eintracht bäumte sich auf. Huntes Versuch klärte Julia Menzel auf der Linie (75.). Die letzte Möglichkeit vergab Nina Baade (86.). „Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, die sich diese Punkte verdient hat“, sagt Kranz.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Jochens, Bekemeier, Stolte, Zeckel (70. Baade), Hunte, Kottrup, Pelzer, Söhnen, Bauer (79. Serinek)

10/13/12

Sabrina Pelzer und Inka Schütt vor der Rückkehr

Nach dem Spielausfall am vergangenen Wochenende wartet Landesligist TSV Eintracht Bückeberge auch weiterhin auf die ersten Punkte der Saison. Das zweite Kellerduell beim Drittletzten SC Diedersen am heutigen Samstag, um 16 Uhr, soll die Nulllinie auf dem Punktekonto des Vorletzten endlich beenden. Mit einem Sieg könnte der TSV sogar die Plätze mit dem Team aus dem Kreis Hameln-Pyrmont tauschen.

„Wir streben auch weiterhin an, noch im Oktober die Grundlage für einen Platz im sicheren Mittelfeld zu schaffen“, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz, zumal das Nachholspiel gegen Schlusslicht Inter Holzhausen bereits für den 27. Oktober neu angesetzt worden ist. Auch die gute Stimmung im Kader macht den Coach Mut. „Ich habe den Eindruck, dass das Team in den vergangenen Wochen noch enger zusammengerückt ist“, sagte Kranz.

Personell geht es auch weiter bergauf. Sabrina Pelzer hat endgültig grünes Licht für einen Einsatz gegeben, und auch Inka Schütt plant nach einer vierteljährigen Pause einen Einsatz am Wochenende. „In Diedersen wird uns ein harter Kampf bevorstehen, weil beide Teams auf die Punkte angewiesen sind“, sagt Kranz.

10/05/12

Erster Sieg für die Eintracht

 

Dem TSV Eintracht Bückeberge ist im Achtelfinale des Bezirkspokals der erste Pflichtspielerfolg der Saison gelungen. Beim FC AS Hachetal gewann der Titelverteidiger mit 3:1.

Mit großem Ehrgeiz war der TSV angereist und dominierte auch die Anfangsphase. Mareike Bauer per Kopf (11.), Julia Domroes (12.) und Katharina Kottrup vergaben die ersten Chancen. Der einzig torgefährliche Angriff der Gastgeberinnen in 90 Minuten hätte fast die Verhältnisse auf den Kopf gestellt. Lena Käsemeyer (16.) vollendete einen Konter zum 1:0. Danach spielte nur noch die Eintracht. 13:0-Ecken verdeutlichen die Überlegenheit der Gäste, die nach vielen weiteren Möglichkeiten durch Bauer zum Ausgleich kamen (51.). Nach einem Doppelpass mit Mona Söhnen traf Meike Hunte zum 2:1 (65.). Syla per Kopf nach einer Hunte-Ecke besiegelte den Viertelfinal-Einzug ihrer Elf.

Schon am Samstag, um 16 Uhr, erwartet die Eintracht Schlusslicht Inter Holzhausen. Eine Woche später muss der TSV beim Drittletzten SC Diedersen antreten. Wir hoffen, danach Kontakt zum Mittelfeld hergestellt zu haben“, sagt Kranz. Dazu bräuchte sein Team aber zwei Siege. Derweil hat der Coach weiterhin personell große Probleme.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Pöppel, Bekemeier, Jochens, Stolte, Hunte, Ardiana Syla, Kottrup, Domroes, Söhnen (84. Miotti), Bauer (66. Serinek)

09/25/12

Sulinger Härte beeindruckt die Eintracht

Die Zuversicht ist bei Eintracht-Trainer Uwe Kranz noch nicht gewichen.

Auch nach dem fünften Spieltag in der Landesliga steht der TSV Eintracht Bückeberge noch mit leeren Händen da. Beim TuS Sulingen hieß es nach 90 Minuten 0:2 aus TSV-Sicht.



Mit insgesamt zehn Ausfällen hofft Trainer Uwe Kranz nun aber endlich das personelle Tief überwunden zu haben. „Am kommenden Sonntag sollen mindestens die Hälfte der fehlenden Spielerinnen zurück sein. Für uns geht dann die Saison erst richtig los“, sagt der Coach.

Trotz ordentlichem Beginn in Sulingen fehlte es erneut vor allem an der offensiven Entlastung und der Durchschlagskraft im Angriff. Der körperlich starke Gegner setzte vor allem auf Härte und kaufte den Gästen nach einer Viertelstunde den Schneid ab. „So oft war ich lange nicht auf dem Platz, um angeschlagenen Spielerinnen zu helfen“, sagte Kranz, der letztlich froh war, keine weiteren Verletzten beklagen zu müssen.

Abwehrfehler begünstigten dann auch noch die beiden Gegentreffer (15. und 24.). Der TSV hatte weniger Glück. Theresa Zeckel wurde einschussbereit abgeblockt (18.) und erhielt keinen Elfmeter, als sie von der Torfrau einfach über den Haufen gerannt wurde (30.).

Nach dem Wechsel musste Jana Stolte zweimal (47. und 75.) auf der Linie das dritte Gegentor verhindern. In der Schlussphase hatten Katharina Kottrup (61. und 78.) und Ardiana Syla auf Flanke von Elisa Brinkmann (79.) die Chance zu verkürzen. Am Ende fehlte dem TSV aber auch die letzte Entschlossenheit, ein Tor zu erzielen. „Wir müssen jetzt unsere Kräfte neu sammeln und die Aufholjagd starten“, sagt Kranz. Der Rückstand zum Nichtabstiegsplatz beträgt bereits sechs Punkte.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Jochens, Pöppel, Stolte, Zeckel, Kottrup, Ardiana Syla, Pönitzsch (60. Hitzemann), Söhnen, Miotti

09/18/12

Konzentration reicht nicht für 90 Minuten


Die weiterhin stark ersatzgeschwächte Elf des TSV Eintracht Bückeberge hat mit einer starken ersten Hälfte gegen den SC Wedemark überrascht. Nach der frühen Führung verpasste es der TSV allerdings nachzulegen und bereitete später die Gegentreffer teilweise selbst vor. Am Ende stand eine unnötige 1:3-Niederlage.

Heute haben wir gesehen, zu was das Team trotz der fehlenden Leistungsträgerinnen in der Lage ist. Das muss uns Selbstvertrauen geben, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz. Überraschend hatte sein Team zunächst mehr vom Spiel und mit Mona Söhnen die erste große Chance (8.). Doch für die Stürmerin wurde der Winkel zu spitz  sie traf nur das Außennetz des leeren Tores. Besser machte es die B-Jugendliche Nina Baade, die die gegnerische Torfrau fünf Minuten später ausguckte und zum 1:0 einschoss. Gegen den verunsicherten Gast verpasste es der TSV aber nachzulegen.

Der Zweitligasturm des SC mit Laura Eylitz und Feliz Koc blieb zunächst wirkungslos, erst als Danaila Navarro-Leon (33.) eingewechselt wurde, wendete sich das Blatt. Ein Stellungsfehler in der TSV-Abwehr begünstigte ihre Vorarbeit zum 1:1 durch Koc (42.). Und nur zwei Minuten nach der Pause traf die Eingewechselte selbst zur Führung. Die Eintracht suchte nach der Sicherheit der Anfangsphase, machte aber weitere Fehler: Ein Querschläger landete beim Gegner. Tabea Rieger schoss ins leere Tor (59.). Eine Minute später flog Isabell Lutze mit Gelb-Rot vom Platz. In Überzahl bekam die Eintracht das Spiel wieder besser in den Griff, konnte aber keine große Gefahr mehr entwickeln. Die Einstellung hat heute gestimmt, sagte Kranz. Die Konzentration muss das nächste Mal aber für 90 Minuten reichen.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Pöppel, Jochens, Stolte, Zeckel, Ardiana Syla, Kottrup, Domroes, Söhnen, Baade (66. Renner)

09/15/12

TSV Bückeberge weiter mit Personalsorgen


Drei Spiele, drei Niederlagen der Start in die Landesligasaison hat für den TSV Eintracht Bückeberge bislang nichts Zählbares gebracht. Erstmals seit dem Aufstieg vor vier Jahren steht das Team auf einem Relegationsplatz. Für Trainer Uwe Kranz ist diese Entwicklung nicht überraschend. Auch wenn wir auf den einen oder anderen Punkt gehofft haben, wussten wir, dass der Saisonbeginn für uns sehr schwer werden würde, sagt er. Vor allem die personellen Ausfälle machen dem Vizemeister auch in den nächsten Wochen zu schaffen. Dass wir in dieser Phase auf alle Topteams treffen, ist eine zufällige Gemeinheit des Spielplans, führt der Trainer an.

Der nächste Gast am heutigen Samstag, um 16 Uhr, ist mit Aufsteiger SC Wedemark kein geringerer als der Topfavorit auf den Titel. Ob der frühere Mellendorfer Trainer Karlheinz Harde einen Anteil am Niedergang des Zweitligisten hat oder nur davon profitiert hat, darüber wird in der Szene heiß diskutiert. Sicher ist aber, dass nicht nur das starke Sturmduo mit Laura Eylitz und Danaila Navarro-Leon Zweitligaerfahrung mit zum SC Wedemark gebracht haben. Diesen Sturm gilt es für den TSV zu bremsen und die Schwachstelle der Gäste, die Defensive, zu attackieren. Helfen soll dabei die Rückkehr von Theresa Zeckel in den Kader. Dafür fehlen Nina Bekemeier und Mareike Bauer. Auch die Kreativabteilung bleibt mit den Ausfällen von Meike Hunte, Inka Schütt und Dannika Wildführ bis auf Weiteres arg geschwächt. Es wird nicht leicht, aber wenn wir unser Kämpferherz entdecken, können wir einen Punkt gewinnen, sagt Kranz.

09/11/12

Drittes Spiel, dritte Pleite für die Eintracht


Auch nach dem dritten Saisonspiel steht der TSV Eintracht Bückeberge ohne Punkt da. Beim 0:4 hingen die Trauben aber besonders hoch. Mit sieben Spielerinnen aus dem Regionalligateam ging der TSV Havelse II gegen die Eintracht auf Nummer sicher. Es ehrt uns ein bisschen, dass der Gegner offenbar meint, nur so gegen uns bestehen zu können, sagt Eintracht-Trainer Uwe Kranz.

Für die Eintracht kam ein solcher Gegner zu früh. Ohne sechs verletzte Leistungsträgerinnen fehlte dem Team die Entlastung nach vorn. In einer der wenigen Offensivszenen wurde Julia Domroes im Havelser Strafraum in die Zange genommen (15.). Der schwache Schiedsrichter ließ aber weiterspielen. Die Abwehr der Eintracht stand lange gut. Der frühe Rückstand resultierte daraus, dass Torfrau Laura Danziger bei katastrophalen Platzverhältnissen mit großen Pfützen nach einer Ecke ausrutschte und der Ball ins leere Tor fiel (17.). Erst in der 64. Minute konnten sich die höherklassigen Spielerinnen beim 2:0 erstmals gewinnbringend durchsetzen. Die Entscheidung fiel durch einen Doppelschlag (76. und 79.). Mona Söhnen allein vor dem Tor (83.) und Chiara Miotti, deren Schuss auf der Linie geklärt wurde (88.), hatten für die Eintracht gute Chancen.


TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Bekemeier, Jochens, Pöppel, Bauer (72. Miotti), Ardiana Syla, Kottrup, Domroes (81. Pönitzsch), Söhnen, Serinek (46. Bleidißel)

09/08/12

Im dritten Versuch soll ein Sieg gelingen


Gute Er­in­ne­run­gen hat der TSV Ein­tracht Bücke­berge an das Wil­helm-Langrehr-Sta­dion in Ha­vel­se. Hier hat das Team von Trai­ner Uwe Kranz nicht nur den Ab­schluss der ver­gan­ge­nen Sai­son mit 3:1 ge­won­nen. Auch das Be­zirks­po­kal-End­spiel ge­gen den TSV Ha­velse II an sel­ber Stelle ging eine Wo­che später gut für die Ein­tracht aus. Am Sonn­abend um 17 Uhr kehrt der Be­zirks­po­kal­sie­ger nun an die Stätte sei­nes größten Ver­eins­er­fol­ges zurück. Gast­ge­ber ist er­neut die Re­serve des Re­gio­nal­li­gis­ten TSV Ha­vel­se.

Dies­mal kommt die Ein­tracht al­ler­dings mit lee­ren Hän­den. In den ers­ten bei­den Sai­son­spie­len ging das Team als Ver­lie­rer vom Feld.

Da­bei gab es zunächst am ver­gan­ge­nen Sonn­abend eine 1:2-Nie­der­lage ge­gen den Vor­jah­res­vier­ten SV Lem­bruch. Ar­diana Syla hatte den zwi­schen­zeit­li­chen Aus­gleich er­zielt, eher der drü­ckende TSV in einen Kon­ter ge­lau­fen war. Am Mitt­woch folgte dann ge­gen den SV Seb­ben­hau­sen-Bal­ge, den Drit­ten der ab­ge­lau­fe­nen Sai­son, eine 1:3-Nie­der­la­ge.

Ka­tha­rina Kot­t­rup er­zielte kurz vor Schluss den Eh­ren­tref­fer. "Wir sind mit­ten in ei­nem großen tak­ti­schen Um­bruch, sagte Trai­ner Uwe Kranz."Wir müs­sen uns aber nun mög­lichst schnell sta­bi­li­sie­ren, da­mit wir nicht gleich den An­schluss ver­lie­ren.In Ha­velse könnte die­ses Ziel be­son­ders schwer zu er­reichn sein.

Viele der Re­gio­nal­liga-Stamm­kräfte sind we­gen des un­güns­ti­gen Spiel­plans noch nicht fest­ge­spielt und könn­ten für die Gast­ge­be­rin­nen auf­lau­fen, wenn die Trai­ne­rin das Ver­let­zun­gri­siko ein­geht.Auf Wendt­hä­ger Seite feh­len wei­ter­hin Inka Schütt, Meike Hun­te, Ste­pha­nie Bu­sche, Sa­brina Pel­zer und Dan­nika Wild­führ.Nun fällt auch noch The­resa Ze­ckel mit ei­ner Mus­kel­ver­let­zung aus.Ka­tha­rina Jo­chens knickte zu­dem ge­gen Seb­ben­hau­sen um. Ihr Ein­satz ist frag­lich.
Die ers­ten bei­den Par­tien ha­ben ge­zeigt, das die Mög­li­che­kei­ten in der Of­fen­sive bei der Ein­tracht der­zeit sehr li­mi­tiert sind.

"Wir müs­sen ver­su­chen, das Beste dar­aus zu ma­chen, sagte Kranz.

09/07/12

TSV verliert schon wieder


Der Start in die Landesliga-Saison ist für den TSV Eintracht Bückeberge danebengegangen. Gegen den SV Sebbenhausen-Balge verlor der Vizemeister auch sein zweites Spiel mit 1:3.

Wir haben wegen der Systemumstellung mit Rückschlägen zu Saisonbeginn gerechnet, sagt Trainer Uwe Kranz. Allerdings war in dieser Partie mehr drin, individuelle Fehler haben die Niederlage eingeleitet.

Nach ausgeglichenem Beginn verlor der TSV nach 25 Minuten kurz den Faden. Inga Lächelt nutzte diese Phase für das 1:0 (29.) der Gäste. Ein unbedrängter Fehlpass leitete den Treffer zum 2:0 von Denise Lemke ein (44.).

Nach der Pause hatte der TSV mehr vom Spiel und durch Mona Söhnen (61.) eine riesen Chance. Im Gegenzug traf Anna Menze den Pfosten. Nach der folgenden Ecke lag der Ball erneut im Tor. Der TSV konnte nicht richtig klären und Dorothea Eichhofer spitzelte den Ball über die Linie. Die Gastgeberinnen steckten aber nicht auf und kamen zu weiteren Chancen. Der Anschlusstreffer von Katharina Kottrup, die eine Hereingabe von Ardiana Syla aus 16 Metern in das Tor knallte (88.), kam aber zu spät.

Unser Spiel wird immer stabiler. Jetzt müssen wir aber auch langsam anfangen zu punkten, sagte Kranz. Schon am Samstag (17 Uhr) gibt es beim TSV Havelse II die nächste Chance dazu.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Elisa Brinkmann, Bekemeier, Jochens (65. Bauer), Stolte, Zeckel, Ardiana Syla, Kottrup, Söhnen, Bleidißel (67. Pöppel), Domroes

09/05/12

Verletzungen bremsen erfolgreichen Start

Der TSV Bückeberge will in der neuen Landesliga-Saison modernen Fußball spielen.


Was kommt für den TSV Eintracht Bückeberge nach der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte? Mit dem Gewinn des Bezirkspokals und der Vizemeisterschaft hat das Team von Trainer Uwe Kranz die Latte für die neue Spielzeit hoch gehängt. Wir können nicht davon ausgehen, dass wir das wiederholen können, sagt Trainer Uwe Kranz, zumal die Rückschläge in der Vorbereitung schwerwiegend sind. Mit Sabrina Pelzer, Inka Schütt, Meike Hunte, Stephanie Busche und Dannika Wildführ fallen gleich fünf Leistungsträgerinnen für mehrere Wochen aus. Gerade in die Rückkehr von Busche hatten wir große Hoffnungen gesetzt, sagt der Coach.

Aber der TSV hat sich auch neue Ziele gesetzt: Wir wollen moderner spielen und uns endlich von der veralteten Abwehr mit Libero trennen, sagt Kranz. Der Beginn in der Vorbereitung war vielversprechend. Theoretisch haben die Spielerinnen die taktischen Änderungen gut verstanden. Jetzt gilt es, die Probleme, die erst im Ernstfall deutlich werden, so schnell wie möglich zu überwinden. In den Ferien fehlten allerdings zu viele Spielerinnen, um die Feinabstimmung bis zum Saisonstart abzuschließen. Das müssen wir jetzt im Wettkampf hinbekommen. Da werden wir zu Saisonbeginn mit Rückschlägen rechnen müssen, sagt Kranz.

Für das Spiel der Eintracht war die Defensive zuletzt besonders wichtig. Viele Spiele in der Rückrunde gewann das Team mit 1:0, selten kassierte die Elf mehr als ein Tor pro Spiel. Das überspielte die Angriffsschwäche der Eintracht. Wir haben uns intensiv um ein oder zwei neue Stürmerinnen bemüht, um auch neue Ideen und Möglichkeiten für unsere Offensive zu gewinnen. Aber leider haben wir nur Absagen erhalten. Die jungen Spielerinnen scheuen offenbar die Herausforderung in der Landesliga, sagt Kranz.

Dabei gab es gleich eine ganze Reihe von Neuzugängen. Der Nachbar SV Nienstädt hatte zum Ende der vergangenen Saison sein Team zurückgezogen. Es gab eine Anfrage, ob wir die Nienstädter Spielerinnen aufnehmen können. Das war naheliegend, sagt Kranz. Von den Neuzugängen haben mit Außenverteidigerin Elisa Brinkmann und Mittelfeldspielerin Candy Pönitzsch sogar zwei bereits angedeutet, dass sie schnell eine Alternative für die Landesliga-Elf sein können. Mit Julia Brinkmann, Teresa Hecht, Aileen Lafelt und Ruth Deventer kommt ein Quartett mit guten Anlagen dazu, das sich zunächst in der Kreisliga-Reserve fortentwickeln soll. Aus der eigenen Jugend stoßen mit Nina Baade, Laura Althöfer, Johanna Renner und Leonie Stübke vier talentierte Spielerinnen dazu, die allerdings zunächst noch im B-Juniorinnen-Team auf Bezirksebene zum Einsatz kommen sollen. Wenn es der Spielplan zulässt, werden sie aber auch in den Frauenteams spielen, sagt der Trainer.

Mit dieser personellen Entwicklung hofft der TSV mittelfristig auf alle Herausforderungen eingestellt zu sein, zumal in allen folgenden Juniorinnen-Jahrgängen weitere Talente heranreifen, wie der Coach feststellt. Die Herausforderungen in der Landesliga sind in dieser Saison gestiegen. Die Konkurrenz ist zusammengerückt, sagt Kranz. Mit Oberliga-Absteiger HSC Hannover und Aufsteiger SC Wedemark, der sich mit vielen Zweitligaspielerinnen des MTV Mellendorf verstärkt hat, bewerben sich gleich zwei Neulinge in der Liga um die Meisterschaft. Der SV Sebbenhausen-Balge, Tabellendritter des Vorjahres und heute (20 Uhr) zu Gast in Wendthagen, machte mit einem 9:0-Auftakterfolg bei Inter Holzhausen deutlich, dass er ebenfalls im Chor der Titelaspiranten mitsingen will. Der TuS Sulingen, Eintracht Hameln und der SV Lembruch waren bereits in der vergangenen Saison lange im Meisterschaftskampf dabei, und auch die Teams von Hannover 96 und dem SC Diedersen gehen verstärkt in die Saison. Einzig Inter Holzhausen kann nach den ersten Partien als Abstiegskandidat benannt werden. Wir müssen uns schnell stabilisieren, um nicht zu viel an Boden zu verlieren, sagt Kranz. Aber das wird uns gelingen.

 

Zum Kader des TSV Bückeberge gehören:

Trainer: Uwe Kranz, Torsten Engelke, Ralph Ucko

Betreuer: Georg Kottrup

Tor: Laura Danziger, Sonja Braun, Hilke Hecht

Abwehr: Nina Bekemeier, Katharina Jochens, Theresa Zeckel, Sabrina Pelzer, Jana Stolte, Stefanie Sloikowski, Teresa Hecht, Elisa Brinkmann, Janine Mensching, Johanna Renner, Aileen Kreft, Jessica Kurth

Mittelfeld: Dannika Wildführ, Inka Schütt, Meike Hunte, Julia Domroes, Candy Pönitzsch, Julia Brinkmann, Linda Syla, Katharina Kottrup, Mareike Bauer, Dimitra Kirou, Luise Pöppel, Leonie Stübke, Laura Althöfer, Ayse Türegün, Ruth Deventer

Angriff: Mona Söhnen, Ardiana Syla, Aileen Lafelt, Chiara Miotti, Nikola Serinek, Nina Baade, Janina Bleidißel, Stephanie Busche, Kristina Bruns

09/04/12

Kampf der Eintracht wird nicht belohnt

Das Tor von Ardiana Syla war zu wenig: Der TSV Bückeberge verlor das Auftaktspiel in der Landesliga gegen SV Lembruch 1:2.


Eine gute zweite Halbzeit hat dem TSV Eintracht Bückeberge nicht gereicht, um den Saisonauftakt in der Landesliga mit Punkten zu garnieren. Gegen den SV Lembruch hieß es nach 90 Minuten aus Sicht des Vizemeisters 1:2.

Wir waren in der ersten Hälfte zu sehr mit uns selbst beschäftigt, sagte TSV-Trainer Uwe Kranz. Zur Pause hätte sein Team schon aussichtslos zurückliegen können. Zweimal trafen die Gäste nur den Pfosten (16. und 29.). Die Führung durch Johanna Möhlmann (22.) war hoch verdient.

Nach der Pause hatte sich die Eintracht, bei der mit Meike Hunte, Dannika Wildführ und Inka Schütt drei Viertel der Stamm-Mittelfeldreihe fehlten, gefunden und bekam das Spiel in den Griff. Einen Freistoß von Katharina Kottrup verlängerte Ardiana Syla zum inzwischen verdienten 1:1 ins Netz (69.). Nur eine Minute später das gleiche Bild: Freistoß Kottrup, Verlängerung Syla doch an der langen Ecke verpasste Mona Söhnen den Ball, der nur an den Pfosten prallte. Der TSV rannte nun an, und fing sich nach einem Fehlpass im Mittelfeld einen Konter. Zunächst konnte die starke Laura Danziger im TSV-Tor noch parieren, doch der Abpraller fiel Katharina Löhmann vor die Füße, die zum 1:2 vollstreckt (81.).

Angetrieben von Syla verstärkte die TSV noch einmal die Bemühungen. Doch Jugendspielerin Nina Baade fehlte der Mut, ihren Alleingang zu vollenden (83.) und ein Kopfball von Kottrup strich in der Nachspielzeit über den Kasten. Die Einstellung hat gestimmt, lobte Kranz. Dass im ersten Saisonspiel nicht alles klappt, ist klar. Die individuellen Fehler müssen wir aber verringern. Und das sollte am besten sehr schnell gelingen, denn schon morgen (20 Uhr) kommt mit dem SV Sebbenhausen-Balge ein Spitzenteam ins Mühlenbachstadion.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Zeckel (82. Bauer), Jochens, Bekemeier, Stolte, Pöppel (67. Brinkmann), Ardiana Syla, Kottrup, Domroes, Söhnen, Bleidißel (61. Baade)

09/01/12

TSV startet ins Ungewisse


Als Spätstarter geht der TSV Eintracht Bückeberge am Samstag die neue Spielzeit in der Landesliga an. Wegen des Einsatzes im NFV-Pokal eine Woche zuvor musste die Punkterunde zunächst warten.

Nun startet der Vizemeister mit einem Heimspiel gegen den SV Lembruch (16 Uhr) in eine Saison, in der die Wendthägerinnen für viele Konkurrenten zu den Topfavoriten auf die Meisterschaft gehören. TSV-Trainer Uwe Kranz bremst die Erwartungen. Unser Ziel ist es in diesem Jahr, einen Platz in der oberen Tabellenhälfte zu erreichen, sagt er.

Die Ausgeglichenheit der Liga, Verletzungsprobleme zum Saisonstart und ein neues Spielsystem sieht der Coach als Hürden auf diesem Weg. Derzeit fehlen uns mit Inka Schütt, Meike Hunte und Sabrina Pelzer drei ganz wichtige Spielerinnen, beschreibt der Coach die personelle Situation.

Mit dem Ende der Ferien kann der Coach allerdings auf gut eine Handvoll Spielerinnen zurückgreifen, die beim 0:6 gegen den SV Hastenbeck im Pokal noch fehlten. Wir sind nicht chancenlos. Die Frage ist, wie schnell wir uns in der ersten Partie finden und ob wir unser Spiel durchsetzen können, sagt Kranz.

09/01/12

Feier ohne NFV-Kreis-Vertreter


Zwei Trainer aus der 30-jährigen Geschichte durften sich während der Feier zum runden Geburtstag der Fußballfrauen im TSV Eintracht Bückeberge über kleine Präsente freuen. Gerd Schmalz hatte die Mannschaft einst aus der Taufe gehoben und Artur Brandt führte das Team in 15 Jahren nicht nur zu mehreren Kreispokalsiegen, sondern auch in den Bezirk.

Die Fußballerinnen sagten aber auch ihren Zuschauern und Sponsoren Danke. Wir zählen auf einen kleinen, aber feinen Kreis von Unterstützern, sagte Spartenleiter Uwe Kranz, der in erster Linie neben Teamsponsor Hagebaucentrum Altenburg in Stadthagen auch die Sparkasse Schaumburg, das Sport- und Schuhhaus Wilkening in Niedernwöhren und Extrakt Chemie in Blyinghausen dazuzählt.

Die meisten Unterstützer waren auch erschienen und konnten nicht nur das NFV-Pokalspiel der ersten Frauenmannschaft gegen den SV Hastenbeck und mehrere Juniorinnenpartien verfolgen auch ein Miteinander der Gäste im Sportheim bei Kaffee und Kuchen gehörte zum Programm an diesem Nachmittag.
Enttäuschung verspürten die Wendthäger nur über die nicht anwesenden Vertreter des Fußballkreises. Dass für den Kreisvorsitzenden Marco Vankann, der im Urlaub war, trotz Einladung kein Vertreter erschienen ist, ist für uns ein weiteres Zeichen dafür, welchen geringen Stellenwert der Frauenfußball in Schaumburg bei den verantwortlichen Funktionären hat. Ein Mitglied des Spielausschusses ist sogar trotz Zusage zu Hause geblieben, beklagt Kranz.

Das Team des TSV Eintracht Bückeberge mit Freunden und Sponsoren, Gerd Schmalz (Mitte links) und Arthur Brandt (Mitte rechts).

08/28/12

TSV-Rumpfteam im NFV-Pokal chancenlos

In kämpferischer Hinsicht konnte das TSV-Team um Julia Domroes (r.) mit dem Oberligisten mithalten


Das Abenteuer NFV-Pokal ist für den TSV Eintracht Bückeberge erwartungsgemäß nach der ersten Runde vorbei. Der Bezirkspokalsieger unterlag dem Oberligisten SV Hastenbeck deutlich mit 0:6. Beim sportlichen Höhepunkt im Rahmen der Feier 30 Jahre Frauenfußball beim TSV gab es deshalb nur wenig zu feiern.

Das Ergebnis haut uns nicht um. Wegen Verletzungen, Urlaub und anderen Verpflichtungen haben uns neun Spielerinnen aus dem Kreis der ersten Mannschaft gefehlt. Hastenbeck hatte fast alles an Bord da ist ein 0:6 sogar noch ein gutes Ergebnis, sagte Trainer Uwe Kranz.

Der ziemlich zusammengewürfelten Mannschaft zollte der Trainer Respekt für die kämpferische Einstellung, trotz des frühen Rückstandes (3. Minute). Eine Halbzeit lang bot die Eintracht dem hohen Favoriten Paroli. Erst zwei Minuten vor der Pause fiel der zweite Treffer für die Gäste.

Nach der Pause schwanden beim TSV zusehends die Kräfte, Hastenbeck legte weitere Tore nach. Schlimmer als die Gegentore finde ich in diesem Spiel die Verletzung von Dannika Wildführ. Den teilweise übertriebenen Einsatz der Gäste trotz der klaren Verhältnisse kann ich nicht nachvollziehen, sagte Kranz. Die Mittelfeldspielerin verdrehte sich nach 28 Minuten das Knie. Ihr Einsatz zum Saisonstart in der Landesliga am Samstag ist fraglich.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Wildführ (28. Lafelt), Jochens, Bekemeier, Domroes, Bauer, Söhnen, Sloikowski, A. Syla, Miotti, Serinek

08/25/12

Es gibt was zu feiern: Bückeberger Frauen seit 30 Jahren am Ball

Geburtsstunde: Das erste Team des TSV im Jahr 1981.

Dass aus dem ersten Mädchenteam des TSV Eintracht Bergkette bis heute die erfolgreichste Schaumburger Frauenfußball-Abteilung werden sollte, ahnte niemand, als das Team nach einem Jahr Training 1982 erstmals am Punktspielbetrieb teilnahm. 30 Jahre nach dieser Feuerprobe will der Klub am Sonnabend, 25. August, diesen Anlass gebührend feiern.

Was man so alles anrichten kann, wenn man auf seine Kinder hört: Als Gerd Schmalz 1981 von dem Wunsch seiner Tochter Silke hörte, gemeinsam mit ein paar Freundinnen eine Fußballmannschaft gründen zu wollen, sagte er seine Hilfe als Trainer zu. Einzige Voraussetzung war, dass die Mädchen ausreichend viele Mitspielerinnen zusammenbekamen. Gesagt getan. Dass aus diesem ersten Mädchenteam des TSV Eintracht Bergkette die bis heute die erfolgreichste Schaumburger Frauenfußball-Abteilung werden sollte, ahnte selbstverständlich niemand, als das Team nach einem Jahr Training 1982 erstmals am Punktspielbetrieb teilnahm. 30 Jahre nach dieser Feuerprobe stehen für den TSV Eintracht Bückeberge zwei Frauen und vier Mädchenmannschaften in allen Altersklassen auf dem Feld. Im Rahmen des Sportwochenendes will der Klub am heutigen Samstag diesen Anlass gebührend feiern.
Was den Klub auszeichnet: Bis auf ein kurzes Techtelmechtel mit dem SV Krainhagen Ende der achtziger Jahre blieb der Klub immer eigenständig. Spielgemeinschaften waren nie wirklich ein Thema. Die zweite Konstante war Gründungstrainer Schmalz, der, nachdem er die Verantwortung abgegeben hatte, trotzdem immer im Hintergrund und als Betreuer dem Team den Rücken gestärkt hat. Erst vor drei Jahren zog sich der inzwischen über 70-Jährige auf die Zuschauertribüne zurück.

Das Frauenteam erlebte Höhen und Tiefen. In den neunziger Jahren mühte sich die Elf des bis heute ausdauernsten TSV-Trainers Artur Brandt um den Aufstieg in den Bezirk und gewann den Kreispokal in Serie.

Die eigentliche Wende kommt 2003 mit der Gründung der ersten Mädchenmannschaft. Heutige Leistungsträgerinnen der Landesliga-Elf wie Meike Hunte, Theresa Zeckel und Sabrina Pelzer gehörten damals zum neuen Nachwuchs, der drei Jahre später als zweite Frauenmannschaft das Double im Kreis gewann.
Basierend auf die nun kontinuierliche Jugendarbeit hat auch die erste Mannschaft weiteren Erfolg. Zunächst gelingt der Aufstieg 2008 in die Landesliga, dann wäre in diesem Sommer fast der Sprung in die Oberliga gelungen. Vizemeister TSV Eintracht Bückeberge verpasste nach zwei Aufstiegsspielen den zweiten Coup der Saison nur knapp, nachdem die Elf bereits zuvor erstmals den Bezirkspokal gewonnen hatte. Mit im Finalkader waren mit Torfrau Sonja Braun und Stefanie Sloikowski zwei Spielerinnen der ersten Stunde mit 30-jähriger Erfahrung.

Von zwischenzeitlich drei Frauenteams sind zwar nur noch zwei übrig, dafür hat der Verein, den Altersumbruch inzwischen komplett abgeschlossen und auch die schwachen Jahrgänge der Jugend überwunden. In Zukunft wollen wir wieder weiter wachsen, kündigt Spartenleiter Uwe Kranz an. Der Nachwuchsbereich weitet sich derweil immer weiter aus. In allen Altersklassen, die der NFV-Kreisverband anbietet, ist die Eintracht vertreten. Das B-Juniorinnen-Kreismeisterteam startet sogar erstmals auf Bezirksebene.

Heute will der Verein nun die Erfolge der vergangenen Jahre feiern ganz standesgemäß mit drei Fußballspielen. Zunächst treten die D- und C-Juniorinnen um 13.30 Uhr gegen den TSV Krankenhagen an. Danach testet das Bezirks-Juniorinnenteam um 14.45 Uhr die Form des HSC Schwalbe Tündern. Einer kleinen Feierstunde mit geladenen Gästen und Zuschauern folgt dann um 17 Uhr das Landespokalspiel der Eintracht-Frauen gegen den Oberligisten SV Hastenbeck.

08/25/12

Der Cup bleibt erneut wieder am Mühlenbach


Die Mi­ni­ma­lis­tin­nen des TSV Ein­tracht Bücke­berge ha­ben er­neut zu­ge­schla­gen. Mit nur ei­nem ein­zi­gen ge­schos­se­nen Tor in zwei Par­tien ge­gen Geg­ner aus der Be­zirks­liga hat der Frau­en­fuß­ball-Lan­des­li­gist den Mühlen­bach-Cup ver­tei­digt. Der Ver­an­stal­ter ge­wann da­mit auch die fünfte Aus­spie­lung des Po­kals, der vom Ha­ge­bau­cen­trum Al­ten­burg in Stadt­ha­gen ge­spon­sert wur­de, nach ei­nem un­er­war­tet span­nen­den Tur­nier­ver­lauf et­was glück­lich.

Erst­mals seit drei Jah­ren wa­ren wie­der aus­sch­ließ­lich Schaum­bur­ger Mann­schaf­ten am Start.

Das Auf­takt­spiel blieb noch tor­los. Die klas­sen­höhere Ein­tracht be­stimmte zwar nach kur­zer An­lauf­zeit das Ge­sche­hen ge­gen den Be­zirks­li­gaauf­stei­ger TSV Al­ges­dorf. In der De­fen­sive zeigte die erst­mals for­mierte Vie­rer­kette der Ein­tracht eine so­lide Leis­tung. Al­ler­dings musste Tor­frau Laura Dan­zi­ger im Tur­nier­ver­lauf meh­rere Großchan­cen der Geg­ner aus­bü­geln. In der Of­fen­sive zeig­ten sich die Gast­ge­be­rin­nen Spiel­freu­dig. Ein Lat­ten­tref­fer von Mona Söh­nen bleibt aber die größte Tor­mög­lich­keit. Glei­ches Bild da­nach in der Par­tie ge­gen die FSG Lau­en­ha­gen/­Poll­ha­gen-Nord­sehl. Auch dies­mal war Söh­nen das Glück nicht hold. Ihr schoss prallte von ei­nem Pfos­ten an den an­de­ren und von dort ins Spiel­feld zurück. Dies­mal stand aber Ar­diana Syla gold­rich­tig uns schoss zum 1:0 ein. Im Spiel hätte der TSV Al­ges­dorf mit ei­nem 2:0-Er­folg das Tur­nier für sich ent­schei­den müs­sen. Das er­fah­re­ner Team der FSG stei­gerte sich aber im Ver­gleich zum ers­ten Auf­tritt und führte durch Maja Wag­ner und Iman Yous­sef schnell mit 2:0 und ließ nach dem Wech­sel auch nur noch den An­schluss­tref­fer zu. Statt dem Tur­nier­sieg blieb den Al­ges­dor­fe­rin­nen so­mit nur der dritte Rang, Platz zwei si­cherte ich die FSG Lau­en­ha­gen/­Poll­ha­gen-Nord­sehl. Der Po­kal bleibt da­mit zum fünf­ten Mal am Mühlen­bach.

08/23/12

TSV Bückeberge feiert ein buntes Sportwochenende


Der TSV Eintracht Bückeberge veranstaltet von Freitag bis Sonntag ein Sportwochenende. Den Start machen die Altherren am Freitag, 24.August, ab 18 Uhr mit einem Kurzturnier mit dem TSV Bückeberge, TuS Riehe, TuS Lüdersfeld und SG Enzen/Pollhagen-Nordsehl/Südhorsten.

Der Samstag steht ganz im Zeichen der Mädchen und Frauen. Der TSV feiert 30 Jahre Damenfußball. Los geht es um 13.30 Uhr mit den C/D-Juniorinnen der Eintracht gegen den TSV Krankenhagen. Um 14.45 Uhr spielen die B-Juniorinnen gegen HSC Schwalbe Tündern. Das Highlight des Tages beginnt um 17 Uhr, wenn die Landesliga-Damen im Landespokal gegen den SV Hastenbeck spielen.

Am Sonntag, um 13 Uhr, steht das Punktspiel der Eintracht-Reserve gegen TuS SW Enzen II auf dem Programm. Im Anschluss, um 15 Uhr, spielen die ersten Mannschaften des TSV Eintracht Bückeberge und TuS SW Enzen gegeneinander.

Für das leibliche Wohl der Zuschauer und Gäste ist gesorgt.

08/21/12

Syla trifft und der TSV feiert den Cup-Gewinn

Mona Söhnen (links) nimmt den Ball gekonnt an. Die Bückebergerin gewann am Ende mit dem TSV den Pokal.


Der TSV Bückeberge hat den 5. Mühlenbach-Cup für Frauenfußball-Mannschaften gewonnen. Den Unterschied machte am Ende des Turniers ein Tor aus. Ardiana Syla erzielte den Treffer, der dem TSV den Turniersieg einbrachte.

Auf dem zweiten Rang landete die FSG Lauenhagen/ Pollhagen-Nordsehl vor dem TSV Algesdorf. Es habe sich ein überraschender und spannender Turnierverlauf ergeben, so Bückebergs Organisator und Coach Uwe Kranz.

Das Wetter war brutal für alle, meinte Kranz. Die drei Turnierteilnehmer versuchten dennoch, viel Tempo in die Spiele zu bringen. Im ersten Spiel, die Spielzeit betrug zweimal 25 Minuten, kam Bückeberge gegen Algesdorf über ein 0:0 nicht hinaus. Vor allem in der zweiten Hälfte spielten die Kranz-Schützlinge überlegen, nutzten aber ihre guten Torchancen nicht.

Im zweiten Spiel traf Syla gegen Pollhagen zum 1:0-Endstand. Das letzte Spiel des Turniers verlief spannend, Lauenhagen setzte sich durch Tore von Maja Wagner und Iman Mona Youssef mit 2:1 gegen Algesdorf durch.

Damit stand das Ergebnis fest: 1. TSV Bückeberge 4 Punkte, 2. FSG Lauenhagen/ Pollhagen-Nordsehl 3 Punkte, 3. TSV Algesdorf 1 Punkt.

Der Gastgeber spielte zum ersten Mal mit einer Viererkette. Das war schon ganz ansehnlich, erklärte Kranz. Zufrieden zeigten sich auch die Coaches der beiden anderen Teilnehmer. Dafür, dass wir seit einer Woche erst richtig im Training sind, haben wir das gut gemacht, sagte der Algesdorfer Trainer Jörg Winkeler. Zwölf Spielerinnen aus dem aktuellen Kader waren in Wendthagen dabei, dazu kamen vier B-Juniorinnen.

Es war warm, für uns war es mit dem zweiten Platz in Ordnung, resümierte FSG-Coach Dietmar Arndt. Seine Mannschaft habe bei den hohen Temperaturen gut gespielt.

Der Pokal und die Preisgelder wurden vom Hagebau-Centrum Altenburg in Stadthagen zur Verfügung gestellt. Der Sponsor kam auch für die übrigen Kosten auf. Das Engagement ist beispielhaft, bedankte sich Kranz beim Hagebau-Centrum.

08/17/12

Mühlenbach-Cup mit drei Schaumburger Teams


Vor fünf Jahren wurde der Pokal mit Unterstützung von Teamsponsor Hagebaucentrum Altenburg als Schaumburger Vergleichsturnier aus der Taufe gehoben. Zuletzt fehlten aber aus den verschiedensten Gründen die entsprechenden Gegner im Fußballkreis, sodass vor allem Teams aus der Landesliga in Westfalen einsprangen. Das Ergebnis war stets das gleiche: In der Siegerliste stehen bei bislang vier Ausspielungen ausschließlich die Gastgeberinnen.

Zwei Wochen vor Saisonbeginn der Landesliga steht Vizemeister TSV Bückeberge vor dem ersten Höhepunkt seiner Saisonvorbereitung. Zum fünften Mal veranstaltet der Klub den Mühlenbach-Cup, ein Blitzturnier mit drei Mannschaften.

Zum fünften Turnier am Samstag im Wendthäger Mühlenbachstadion kehrt das Turnier wieder zu seinen Wurzeln zurück. Die drei Partien mit einer Spielzeit von zweimal 25 Minuten, die im Kampf um den Pokal und attraktive Preisgelder ab 14 Uhr angesetzt sind, versprechen wieder echte Derbystimmung Gäste sind mit dem Aufsteiger TSV Algesdorf und der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl zwei heimische Bezirksligisten. Alle drei Teilnehmer stehen noch mitten in der Vorbereitung und alle drei haben die gleiche positive Aufgabe, starke Jugendjahrgänge in ihre Teams integrieren zu können.

Beim TSV Bückeberge kommt dazu in dieser Saisonvorbereitung eine Systemumstellung. Wir wollen das Kollektiv stärken und unabhängiger von Individualistinnen werden. Das macht uns schwerer ausrechenbar für die Gegner, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz. Der Mühlenbach-Cup ist der erste ernsthafte Test auf diesem Weg.

06/30/12

Laura Danziger als Turm in der Schlacht

Turm in der Schlacht: Torfrau Laura Danziger entpuppte sich als Glücksgriff für den TSV Eintracht Bückeberge.


Bei den Fußballfrauen des TSV Eintracht Bückeberge ist in diesen Tagen erst einmal Durchatmen angesagt. Die Spielerinnen um Kapitän Inka Schütt brauchen nach turbulenten Wochen etwas Zeit, um zu verarbeiten, was um sie herum alles geschehen ist.

Gerade die Wochen im Juni haben es in sich gehabt. Am vorletzten Spieltag der Landesliga sicherte sich die Eintracht mit einem 1:0-Sieg gegen den SC Diedersen die Vizemeisterschaft, am Ende fehlten nur zwei Punkte auf Meister SC Völksen. Wenig später gewann der TSV das Endspiel um den Bezirkspokal beim TSV Havelse II in einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen und sicherte sich erstmals den Pott.

Doch damit nicht genug: Überraschend wurde den Wendthägerinnen auch noch die Möglichkeit zum Oberliga-Aufstieg geboten. Drei Vizemeister der Bezirke Braunschweig, Hannover und Weser-Ems spielten um einen freien Platz in der 4. Liga. Nach einem 1:0-Heimsieg gegen den SV Groß Lafferde unterlag die Eintracht aber bei Blau-Weiß Hollage mit 0:3 und verpasste den Aufstieg wegen des schlechteren Torverhältnisses der drei punktgleichen Teams.

Die vielleicht einzige wirkliche Schwäche der Mannschaft wurde der Eintracht dabei wie auch in der Meisterschaft zuvor zum Verhängnis: Das Team leidet unter einer akuten Sturmflaute. Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss, unkten die TSV-Spielerinnen während einer Rückrunde, die von zahlreichen 1:0-Erfolgen der Eintracht geprägt war. Nur selten schaffte es das Team seit dem Winter, mehr als einen Treffer zu erzielen. Aufgrund einer starken Abwehrleistung über die gesamte Saison gesehen haben wir uns trotzdem viele Punkte sichern können, sagte Trainer Uwe Kranz. Am Ende stellte der TSV mit nur 19 Gegentoren in 22 Spielen die beste Abwehr der Liga.

Ihren Anteil daran hatte Neuzugang Laura Danziger, die im vergangenen Sommer von FSG Deckbergen-Schaumburg/Auetal zur Eintracht kam und seitdem mit starken Auftritten im Tor des Vizemeisters überzeugte. Laura spielt viel mit und versucht aus dem eigenen Strafraum heraus Akzente für das Aufbauspiel zu setzen, sagt der Trainer.

Auf eine starke Saison blickt auch Meike Hunte zurück. Die Rückkehrerin vom TSV Havelse trat vor allem in der Hinrunde als Torjägerin in den Vordergrund. In der Rückserie überzeugte sie dann durch ihre Flexibilität, ihrem Team auf vielen verschiedenen Positionen zu helfen. Und auch der Winterzugang, Katharina Jochens vom TSV Krankenhagen, entpuppte sich in der Defensive als willkommene Verstärkung. Katharina ist sehr kampfstark und hat einen großen Willen, lobt der Trainer.

Nach drei Punkten Rückstand zur Winterpause traf der TSV gleich im zweiten Spiel auf Tabellenführer SC Völksen und unterlag unglücklich mit 0:2. Leider unterlief dem Team danach noch ein unerwartetes 1:1-Remis gegen Eintracht Hameln. Dadurch konnten wir in der Schlussphase der Saison nicht mehr den erhofften Druck auf den Spitzenreiter erzeugen und mussten sogar um Platz zwei bangen?, erklärt Kranz. Am Ende nahmen sich aber die Konkurrenten um die Vizemeisterschaft gegenseitig die Punkte weg. Der TSV marschierte dagegen mit weiteren 1:0-Erfolgen auf sein Ziel zu. So gut haben wir noch nie abgeschnitten, fasst der TSV-Trainer zusammen.

Doch auch im Bezirkspokal folgte Anfang Juni noch der große Wurf. Sowohl im Halbfinale als auch im Endspiel lag die Eintracht mit 0:1 zurück und beide Male gelang Torfrau Danziger der entscheidende Pass auf Mona Söhnen. Im Semifinale in Sulingen wurde die Stürmerin anschließend gefoult. Nina Bekemeier verwandelte den Strafstoß und ermöglichte ihrem Team das am Ende erfolgreiche Elfmeterschießen. Im Endspiel nahm Söhnen den Danziger-Pass als Vorlage für den Ausgleichstreffer. Und wieder behielten die Grün-Weißen die Nerven im Elfmeterschießen. Mit dem Pott im Arm waren die Wendthägerinnen überglücklich.

Mit einer sehr kurzen Konzentrationsphase ging es dann aber nur eine Woche später in die Aufstiegsspiele zur Oberliga. Dabei zeigte sich, dass sich auch in diesen Vergleichen das Fehlen einer echten Torjägerin entscheidend war. Wir haben sehr starke spielende Stürmerinnen, sagte Kranz. Wir haben aber derzeit niemanden, die auch mal aus keiner Chance ein Tor macht. Für die neue Saison ist auf dieser Position auch kein Neuzugang in Sicht. Wir können in dieser Hinsicht nur im Training hart arbeiten und hoffen, dass bei einer Spielerin der Knoten platzt oder sich eine unserer vielversprechenden Jugendspielerinnen entsprechend entwickelt, sagt Kranz. Vielleicht können wir aber auch mit unseren Erfolgen Spielerinnen motivieren, die im Moment nicht aktiv am Ball sind.

Diese müssten sich den 16. Juli im Kalender anstreichen dann startet die Eintracht in die Vorbereitung auf die neue Saison.

06/11/12

Laura Danziger hält den Pott fest

Danziger hält: Die TSV-Spielerinnen und der Trainerstab bejubeln den Pokalsieg.
Der TSV Bückeberge holte sich im Elfmeterkrimi den Bezirkspokal.
Mit einer Sektdusche wird der Pokalsieg gefeiert.


Laura Danziger lag ganz unten, die Traube aller ihrer Mitspielerinnen über ihr. Alle wollten die Torfrau des TSV Eintracht Bückeberge umarmen, die im Elfmeterschießen des Bezirkspokalfinales zweimal sensationell parierte und ihrem Team damit den Pokal sicherte. 4:3 hieß es nach einem wahren Krimi, der mit den zehn Schüssen von der Strafstoßmarke vor rund 180 Zuschauern seinen Höhepunkt erlebte.

Beide Mannschaften traten im Vergleich zum Punktspiel sieben Tagen zuvor personell verbessert und in der aktuell bestmöglichen Aufstellung an. Dem jungen Team der Eintracht wackelten dennoch zunächst die Beine. Gegen den böigen Wind zeigte das Team immer wieder Schwierigkeiten, den Ball aus der Gefahrenzone herauszubekommen. Torszenen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Die Gastgeberinnen versuchten es einige Male mit Fernschüssen, die Gäste probierten es mit schnellen Vorstößen, vor allem über Meike Hunte und Mona Söhnen, ein wirklich gefährlicher Abschluss war aber nicht darunter. Ein früher Treffer der Havelserinnen (2.) wurde wegen einer klaren Abseitsposition nicht anerkannt. Für die Eintracht blieb der Elfmeterpfiff aus, als Meike Hunte nach einer Ecke einen Tritt an den Kopf bekam. Die Schiedsrichterin hatte zuvor ein Behinderung der Torfrau gesehen. Auch die Führung der Havelserinnen war vom Wind begünstigt: Eine Bogenlampe von Selver Dogan drückte eine Böe herunter unter die Latte und ließ Danziger im TSV-Tor damit keine Chance. Doch nach diesem Pech sollte sich auch wieder Glück einstellen.

In der zweiten Hälfte entdeckte die Eintracht ihr Kämpferherz. Endlich erzeugte das Team Druck auf die anfällige Viererkette der Havelserinnen. Der Wind spielte jetzt für die Gäste. Dannika Wildführ aus spitzem Winkel versuchte es als Erste (56.) traf aber nur auf das Tordach. Immer wieder versuchte Inka Schütt, ihre Stürmerinnen mit Steilpässen zu füttern. Aber Wildführ (59.) und Söhnen (63.) kamen jeweils einen Schritt zu spät gegen die Torfrau. Zwei Minuten später erreichte Söhnen den Ball an der Strafraumgrenze, schloss aber überhastet ab. In der 72. Minute wurde die Eintracht dann endlich erlöst: Wieder erlief Söhnen einen Pass in die Tiefe, lief an der Torfrau und drei Verteidigerinnen vorbei und schob den Ball ins leere Tor 1:1. In der spannenden Schlussphase musste dann aber noch einmal Fortuna helfen. Ein Freistoß von Mandy Hartmann touchierte die Latte und sprang auf der Linie auf (79.), Danziger parierte den Nachschuss mit einem riesen Reflex und den frei vor der Linie liegenden Ball blockte die Eintracht-Defensive mir vereinten Kräften erfolgreich ab. Dann war Schluss.

Im Elfmeterschießen trafen zunächst Hunte und Ardiana Syla für die Eintracht. Dann scheiterte Söhnen an der Latte. Ilka Kaczmarek schoss für Havelse drüber. Nina Bekemeier traf ebenfalls die Latte, der Ball prallte aber auf den Kopf der Torfrau und von dort ins Netz 4:3 für die Eintracht. Die Führung sicherte Danziger mit einem Weltklasse-Reflex gegen Vanessa Rackl. Danach konnte Luise Pöppel alles klar machen, vergab aber die große Chance und ließ damit ihrer Torfrau die schon in den 90 Minuten verdiente Rolle der Matchwinnerin. Danziger nahm die Vorlage an, parierte auch den Schuss von Hartmann und ließ sich danach von ihren jubelnden Mitspielerinnen bestürmen.

Zum Pokalsiegerteam der Eintracht gehörten:

Laura Danziger, Sabrina Pelzer, Luise Pöppel, Theresa Zeckel, Nina Bekemeier, Katharina Jochens, Meike Hunte, Inka Schütt, Dannika Wildführ, Ardiana Syla, Mona Söhnen, Sonja Braun, Mareike Bauer, Stefanie Sloikowski, Jana Stolte, Laura Hitzemann und Nicola Serinek.

 

06/11/12

Sportschnipsel


Mit einem Fanbus waren die Spielerinnen des TSV Eintracht Bückeberge zum Bezirkspokalfinale nach Havelse angereist. Mit dabei: Eine große Abordnung der starken B-Juniorinnen-Mannschaft, die kurz vor dem Gewinn der Kreismeisterschaft steht. Laut-stark feuerten die Spielerinnen um Kapitänin Nina Baade die Frauen vor allem in der Schlussphase an und konnten sich nach dem letzten Elfmeter hautnah ein Bild davon machen, wie man einen Titel feiern kann.

 

06/08/12

TSV Eintracht Bückeberge will den Pott

Der TSV Bückeberge hofft im Bezirkspokal-Endspiel gegen den TSV Havelse II auf die Tore von Meike Hunte (links).


Für den TSV Eintracht Bückeberge geht am Samstag eine äußerst erfolgreiche Saison zu Ende. In der Landesliga wurde die Elf aus Wendthagen mit bislang unerreichten 47 Zählern sowie nur zwei Punkten Rückstand Vizemeister und im Bezirkspokal steht die Eintracht zum krönenden Abschluss vor dem Finale gegen den TSV Havelse II (Samstag, 16 Uhr). Alles, was wir bislang geschafft haben, ist schon riesig. Der Pokal wäre quasi das i-Tüpfelchen, sagt Eintracht-Coach Uwe Kranz. Aber, wenn wir im Endspiel sind, dann wollen wir den Pott natürlich auch nach Wendthagen holen!

Bereits am vergangenen Samstag standen sich beide Teams an selber Stelle im Punktspiel gegenüber. Die Eintracht gewann ohne sechs Stammspielerinnen mit 3:1. Einige sind immer noch angeschlagen. Wir müssen bis zuletzt hoffen, dass sie mitspielen können, sagt Kranz. Zumindest die Abwehr erhält mit Theresa Zeckel, Luise Pöppel und Jana Stolte weitere Verstärkung. Das zurückliegende Duell sieht Kranz als Segen und Fluch gleichermaßen an. Natürlich haben wir danach gezielt trainiert, wie wir noch dominanter gegen die Havelser Reserve auftreten können, sagt Kranz. Aber Reserven sind immer Wundertüten, die personelle Überraschungen bieten. Wir müssen auf der Hut sein und das Spiel mit voller Konzentration und absoluten Willen angehen.

 

06/05/12

Eintracht siegt bei Generalprobe


Nach dem Abpfiff hätte es für den TSV Eintracht Bückeberge gern schon eine Woche später sein können. Der Landesliga-Vizemeister setzte sich zum Saisonabschluss beim TSV Havelse II mit 3:1 durch und gewann damit die Generalprobe für das Bezirkspokalfinale am kommenden Samstag an selber Stelle gegen den selben Gegner. Ohne sechs Stammspielerinnen stockte das Angriffsspiel der Eintracht merklich. Eine starke Leistung zeigte Meike Hunte auf der Spielmacherposition. Mit einem weiten Diagonalpass legte Laura Hitzemann zum 1:0 durch Julia Domroes vor. Die schnelle Angreiferin lupfte den Ball über die Torfrau (12.). Kurz darauf tauchte Mona Söhnen zum dritten Mal allein vor dem Kasten der Gastgeberinnen auf und wurde gefoult. Nina Bekemeier verwandelte den Strafstoß zum 2:0 (23.). Die Eintracht blieb spielbestimmend, musste aber durch einen Elfmeter das Anschlusstor hinnehmen (35.). Den Endstand erzielte Mareike Bauer schon kurz vor dem Pausenpfiff. Nach der Pause verflachte die Partie. Beide Teams zeigten nur noch wenige gelungene Aktionen nach vorne. Die beste Möglichkeit vergab Wildführ, die nach einer Stunde den Pfosten traf (60.). Insgesamt kontrollierten die Gäste aber das Geschehen.

TSV Eintracht Bückeberge: Danziger, Pelzer, Jochens, Hitzemann, Bekemeier, Sloikowski, Wildführ, Hunte, Domroes (71. Miotti), Bauer (46. Serinek), Söhnen