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+++ TSV-Herren setzen Vorgaben des Trainers sehr gut um +++

TSV Bückeberge – SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten 1:1

Im Testspiel gegen den klassenhöheren Gast probierten beide Mannschaften einiges aus. Die SG war kurzfristig für den SV Nienstädt 09 eingesprungen. Beide Teams waren mit einem Mix aus den Kadern der ersten und zweiten Mannschaften angetreten. Der TSV-Coach wechselte nach der Pause genauso wie sein Trainerkollege kräftig durch, sodass alle Spieler ausreichend zum Einsatz kamen.

Auf dem gut bespielbaren Kunstrasen in Leteln, merkte man allen Akteuren die lange Fußballpause an. Beim TSV konnte war deutlich zu erkennen, dass der neue Trainer seinen "Jungs" eine Aufgabe mitgegeben hatte, die da hieß: Den Spielaufbau zu üben und eine taktische Grundordnung einzuhalten. Da die SG nicht übermäßig presste, gelang das phasenweise ganz gut. Ansonsten lebte das Spiel beider Mannschaften eher davon, dass gut gemeinten Ansätzen viele einfache Passspielfehler folgten. Torabschlüsse beider Teams entwickelten sich meist durch Ballverluste und die daraus folgenden Konter.

In den ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit fuhr die SG einige schöne Konter über ihre rechte Seite, welche auch prompt zum Führungstreffer durch Timo Schmalz führten. Wobei hier die TSV-Defensive in allen Aktionen auch gedanklich einen Schritt zu spät kam. Die Bückeberger ließen sich davon aber nicht beirren und hielten ihre taktische Vorgabe weiter bei. Eine der vielen Überzahl-Umschaltmöglichkeiten nutzte dann der TSV durch Issouf Doumoy zum verdienten Ausgleich. Im weiteren Spielverlauf war es eine höhepunktarme, ausgeglichene Partie.

Fazit des TSV-Coachs hierzu:

"Erst einmal ein Dankeschön an die SG, die so kurzfristig eingesprungen ist. Ich denke wir sollten alle froh sein, dass wir endlich einmal wieder ein Fußballspiel durchführen konnten. Aufgrund der momentanen Trainingsbedingungen war taktisches Training bis dato so gut wie nicht möglich. Die Jungs haben von mir lediglich zwei taktische Vorgaben mitbekommen, diese haben sie ganz ordentlich umgesetzt. Läuferisch bin ich aufgrund der Tatsache, dass wir Freitag und Samstagvormittag auch ansprechend trainiert haben, ganz zufrieden. Fußballerisch und da kann ich nur für mein Team sprechen, gibt es noch eine Menge Arbeit in allen Bereichen, in denen wir uns deutlich verbessern müssen. Wir bewegen uns aber in die richtige Richtung."

TSV und der SC Auetal sorgen für gelungenen Restart - Ergebnis zweitrangig

Kreisligist setzt sich mit 5:0 beim TSV Eintracht Bückeberge durch. Das Ergebnis ist beim ersten Testspiel der neuen Serie aber zweitrangig. Der Gastgeber organisiert perfekt und ein Trainer sieht sein Team auf dem richtigen Weg.

Der Ball rollt wieder auf Schaumburger Fußballplätzen. Den Anfang machten der TSV Eintracht Bückeberge und der Kreisligist SC Auetal, die in Obernwöhren die neue Saison eröffneten und zum ersten Mal seit Mitte November - die Hallenserie ausgeklammert - wieder im Wettkampfmodus waren. Das Ergebnis, die klassenhöheren Auetaler gewannen 5:0, rückte dabei in den Hintergrund. In einem waren sich alle einig. "Es ist schön, wieder auf dem Platz zu stehen. Die Pause hat sich wie ein ganzes Jahr angefühlt", formulierte es der selten geprüfte SCA-Keeper Frederik Meier stellvertretend. Besonders schlimm sei die Zeit gewesen, als nicht einmal trainiert werden durfte.

Die Organisatoren der Eintracht um Vorstandssprecher Rainer Neumann-Buchmeier hatten alles im Griff, das Hygiene-Konzept ging voll auf. "Alles leif so, wie wir uns das vorgestellt hatten", sagte Neumann-Buchmeier, der mit Jugendleiter Karsten Selsemeier an der Kasse am Eingang die Zuschauer abzählte. Bei 50 war Schluss, ansonsten hätten die Kontaktdaten aufgenommen werden müssen. "Ein paar Zuschauer mussten wir wieder wegschicken. Die haben das aber verstanden", so der Vorstandssprecher. Der Innenraum im Waldstadion war wie vom NFV gefordert in drei Zonen - Kabinen, Spielfeld und Zuschauer - eingeteilt. "Das klappt hier sehr gut. Ich frage mich nur, wie das bei Vereinen gehen soll, die nicht so viel Platz zur Verfügung haben", sagte SCA-Spartenleiter Volker Müller.

Wie auch in der Bundesliga wurde beim ersten Schaumburger Testspiel nicht lange gefackelt. Schnell ging es auf dem Platz zur Sache und dem Ehrgeiz konnte auch Corona nichts anhaben. "Schiri, beruhig noch mal die Nummer 9", monierte ein Ordner. Und als Schiedsrichter Stefan Krause (Das ist hier perfekt organisiert") nach einem Foul auf den Elfmeterpunkt zeigte, echauffierte sich ein Bückeberger Spieler wie eh und je: "Das war nix, der wiegt doch nur 100 Gramm. Klar, dass der fliegt." Krause nahm es mit einem Lächeln und Humor: "Der Ball ist weiterhin rund und auf dem Platz hat sich nichts verändert." Er habe sich sehr auf das Spiel gefreut, so der Unparteiische, der ohne Gelbe Karten auskam.

Dass der eine oder andere Spieler ein paar Gramm zu viel auf den Rippen hatte - geschenkt. Es wurde gekämpft, gerackert und zeitweise auch gut gespielt, als hätte es die lange Pause, ähnlich dem Re-Start in der Bundesliga, gar nicht gegeben. "Hauptsache, dass die Jungs mal wieder ein Trikot anhaben und sich mal wieder bewegen", sagte TSV-Spartenleiter Thomas Serinek, der sich den Hinweis nicht verkneifen konnte, dass noch einige Spieler fehlen würden. Das galt aber für beide Parteien, die sich im Vorfeld wegen der Corona-Vorgaben auf vier (Bückeberge) und drei Auealer Auswechselspieler einigten. Ein Umstand, der vor allem die Trainer fordert. "Heute ist es uns wegen der Urlaubszeit noch entgegengekommen", sagte der neue SCA-Coach Uwe Wolff, der bereit mehr Testspiele als üblich abgemacht hat, um allen Spielern Einsatzzeiten zu geben.

"Aber die Jungs waren heiß", sagte Wollf, der vom SV Obernkirchen II gewechselt ist. Er habe das an den langen Gesichtern bei Auswechslungen ablesen können. "Es war eine gute Trainingseinheit gegen einen guten Gegner", so Wollf. Vor allem in der Startphase forderte die von André Jürgensen trainierte Eintracht den Kreisligisten, blieb aber im Abschluss zu harmlos. Dario Palermo (17.), Philip Dunkley (33.), Samer Mahmo (39.) und Neuzugang Phil Maier per Strafstoß (43.) schossen zur Pause ein klares 4:0 heraus. Kurz vor dem Seitenwechsel parierte TSV-Keeper Giuseppe Presta einen zweiten von Maier getretenen Elfmeter.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Kreisligist das spielerisch bessere Team, erhöhte durch Torjäger Mahmo auf 5:0 (66.). Das letzte Wort hatte konditionell auf der Höhe spielende Gastgeber, aber Lukas Zechel scheiterte an Meier, der den verdienten Ehrentreffer verhinderte. "Das Spiel war wichtig für die Jungs, es wächst ein gutes Team zusammen", sagte Wolff, der sich über seinen gelungenen Einstand freute und schnurstracks hinfort eilte, um die "Trainerkiste" Bier zu holen.

Mehr als eine Randnotiz wert ist die Tatsache, dass sich vom Fußballkreis Schaumburg kein Funktionär, abgesehen von Schiedsrichter-Boss Wilhelm Kläfker und dem Sportgerichtsvorsitzenden Müller, der aber als SCA-Obmann anwesend war, niemand hat blicken lassen. "Ich finde sogar, dass es bei diesem ersten Spiel ihre Pflicht gewesen wäre", sagte der TSV-Sprecher.

Der erste Schaumburger Corona-Kick und Test für eine Vielzahl folgender Freundschaftsspiele ist vorbei und geht als Spiel in dem es mehr Hygienespender als Gelbe Karten gab in die Annalen ein. Bereits am Sonntag erwartet der TSV um 15 Uhr die FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen zum nächsten Testspiel. "Aber dann ist es alles nicht mehr so aufregend", Neumann-Buchmeier.

TSV: Presta, Herbst, Marraffino, Irmak, A. Wittenberg, Buhr, Haberland, Meisel, Meier, Toure (Zielinski, Held, Zechel, Sadzik, Kunze).

SCA: Meier, Ebeling, Maier, J.-F. Meyer, Mahmo, F. Meyer, Neermann, Enzi, Palermo, Steinsiek, Dunkley (Rauhut, Mühlenharz, Guire).

MEINUNG

von Uwe Kläfker

Null Interesse!

Da findet das erste Fußballspiel nach langer Corona-Pause statt, alle sind aufgeregt, investieren im Vorfeld ehrenamtlich viel Mühe und Zeit - aber vom Kreisvorsitzenden Marco Vankann oder den Mitgliedern des Spielausschusses ist weit und breit nichts zu sehen. Null Interesse! Überraschend ist das Armutszeugnis nicht, es wirft nur ein weiteres schlechtes Bild auf den miesen Zustand des Fußballkreises. Die Kommunikation mit den Vereinen, der Basis, also derer, denen die gewählten Kreisfunktionäre dienen sollten, findet quasi nicht statt. Die Bückeberger Organisatoren hatten vor dem Spiel ihre Sorgen und Nöte - haben aber die Corona-Vorgaben mit Bravour bewältigt, auch unter Hilfe der vom NFV gut aufbereiteten Vorlagen. Ergo wurde der Fußballkreis gar nicht benötigt - ein weiteres Argument auf die Mühlen derer, die diese Ebenen zusammenlegen oder abschaffen wollen. Schlechter könnte das dann wohl auch nicht werden.

(Quelle "SN-Sportbuzzer" vom 25.07.2020)

Trainer André Jürgensen verlängert frühzeitig für die Saison 2019/20

Der Weihnachtswunsch von Vorstandssprecher Rainer Neumann-Buchmeier, dass Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam noch möglichst lange zusammenbleiben, ist in Erfüllung gegangen! Viele Worte waren nicht wirklich von Nöten, schnell waren sich Verein und Trainer einig, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen. Es stimmt einfach zwischen Mannschaft und Trainer. Jürgensen findet die richtige Ansprache für die junge, ehrgeizige Mannschaft. Sie ist 2018 mit Nachwuchstalenten aus dem Umfeld des Vereins "runderneuert" worden und hat besonders seit dem Aufstieg hervorragend zusammengefunden. Sie spielt in der 1. Kreisklasse nach Startschwierigkeiten eine starke Rolle. Sie wirkt jetzt als Einheit und überzeugt sowohl spielerisch als auch von der Einstellung. Nach einer überragenden Siegesserie hat sie sich im oberen Mittelfeld etabliert. Erfreulich ist auch, dass das gesamte Team den Weg weiter gehen will. Auch Co-Trainer Tim Lübkemann, Betreuer "Hacky" Buhr und Spartenleiter Thomas Serinek sehen, dass da etwas zusammenwächst; auch außerhalb des Platzes.
Auch für Trainer André Jürgensen ist die Reise mit dem TSV noch nicht zu Ende. Er fühlt sich nach eigenen Worten sehr wohl beim TSV Eintracht Bückeberge.